Unterschriften-Aktion gegen die Zockerei mit Lebensmittel

Till00

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Ich denke Dein Link wurde zerstört..
 

Hasenfutter

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sinnvoller ist eine generelle Reduktion von Pestiziden und Kunstdüngern.
> 70% der Böden sind schon tot. Dort wächst auch nur noch Nahrungsmittel, weil regelmässig Kunstdünger zugeführt werden.

Ein Inder der ständig von Pestizid/Kunstdünger/Saatgut-Konzernen sich knechten lässt, ist notorisch pleite.
Ein Inder der wieder konventionell seinen Acker bearbeitet, mach sogar einen kleinen Gewinn.

ps. den Menschen ist es doch egal, ob > 10% Bioethanol im Benzin vermischt werden, die Nahrungsmittelpreise aber in die Höhe
schnellen.

Der Markt mit Nahrungsmittel ist ein Börsengeschäft, wie jede andere Ware. Wer will den Markt überhaupt stoppen? Nicht mal
die Fr. Eigner ist für eine kontroverse Diskussion motivierbar - von daher, Alles für den A.
Das Kernproblem steckt viel tiefer und ist zum heutigen Standpunkt nicht rückführbar.
Lösung: Das ganze System muss erst zusammen-brechen - dann Neuaufbau!
 

Rednose

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sinnvoller ist eine generelle Reduktion von Pestiziden und Kunstdüngern.> 70% der Böden sind schon tot. - von daher, Alles für den A.
Das Kernproblem steckt viel tiefer und ist zum heutigen Standpunkt nicht rückführbar.
Lösung: Das ganze System muss erst zusammen-brechen - dann Neuaufbau!
Das mag ja stimmen, aber darum geht es nun mal nicht!
Weil weniger sinnvoll bist du nicht dabei?


Das schlimme: Ich kenne noch nicht mal diesen "Ferber", der da für "uns" abstimmt :o
 

walfrieda

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sinnvoller ist eine generelle Reduktion von Pestiziden und Kunstdüngern.
> 70% der Böden sind schon tot. Dort wächst auch nur noch Nahrungsmittel, weil regelmässig Kunstdünger zugeführt werden.
So wie du das schreibst ist das ideologisch verbrämter Quatsch. "Kunst"dünger gibt es nicht, denn Pflanzen brauchen Nährstoffe, und ob der Stickstoff, das Kalium und das Phosphat direkt vom Ar5ch der Kuh kommt oder aus mineralischem Dünger aus der Düngefabrik ist der Pflanze egal. Mit "künstlichen" Nährstoffen - was auch immer das sein soll - könnte sie sowieso nichts anfangen. Was im "Künst"dünger drin ist, ist das gleiche wie das, was im Boden natürlicherweise vorkommt, nur mit dem Unterschied daß viele Böden von Natur aus eher nährstoffarm sind. Durch den Anbau von Nahrungsmitteln werden dem Boden natürlich Nährstoffe entzogen (diese nimmst du über den Mund auf, was ja auch Sinn des Essens ist...), die man dem Boden zurückgeben sollte wenn man weiterhin etwas ernten möchte. Wenn du sagen würdest, daß viele Böden überdüngt sind, weil man mehr "zurückgibt" als die Pflanzen entzogen haben, könnte ich zustimmen. Daß dann zB. ein Übermass an Nitraten in den Pflanzen anreichert und auch ins Grundwasser sickert, das ist tatsächlich ein Problem. Allerdings eines, das man in exakt der gleichen Form hat, wenn man mit Jauche überdüngt. Es liegt also nicht an der Herkunft der Nährstoffe, sondern an einem Übermass. Das ist tatsächlich ein Problem, das sich aber am besten dadurch löst daß man Landwirte vernünftig ausbildet und ihnen die Notwenigkeit gezielter Bodenanalysen nahe bringt.
Was im Zusammenhang mit Boden "tot" bedeuten soll, darfst du gern erklären. Die Boden-Mikroorganismen kannst du nicht meinen, die gedeihen in gedüngtem Boden erstklassig.
 

Andy W.

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Da gib ich Dir in vielen der Punkte recht walfrieda.

Mit einer Analyse ist es leider aber nicht getan.
Zwischenzeitlich produzieren die Landwirte mit Ihrer viel zu hoch geschraubten Milchwirtschaft zuviel natürlichen Dünger,
für den sie gar keinen ausreichenden Platz zum ausbringen mehr haben.
Das Gleichgewicht ist da schon längst gestört.
Es wächst ja nur noch 'Fastfood-Gras' auf den Wiesen für die Kühe, durch die Überdüngung.
Blumen und Kräuterpflanzen wachsen da ja gar nicht mehr.
Im Sommer bekommen die Kühe Fastfood-Gras, im Winter Silage (aus meiner Sicht halbverdorbenes) und Soja
aus Südamerika.

Und nicht zu vergessen, die Bearbeitung der Felder findet zwischenzeitlich mit schwersten Gerät statt.
Eine Bodenverdichtung mit dem Absterben der Bodenfauna/flora ist die Folge.
Früher waren die Böden schön krümmelig und konnten noch Wasser aufnehmen, weil sie so schön locker waren,
Heute wird der Lös weggeschwemmt oder bei Trockenheit weggeweht, für immer verloren.

Kann es selber immer ganz gut beobachten, zwischenzeitlich wird bis zu 6x im Jahr gemäht für Silage
Vor 20 Jahren waren 3x normal und es wurde meist Heu und nicht Silage gemacht.
Und nach dem mähen kommt dann gleich das Jauchefass um dann eine Woche später noch etwas Kunstdünger
zusätzlich aufzubringen.
Blumen seh ich nur noch im Frühjahr auf den Wiesen und dann auch nur den Löwenzahn.

Wenn man durch die Landschaft fährt erkennt man sofort Wiesen/Felder von Demeter-Bauern.
Da wachsen noch Kornblumen und Mohnblumen.