Suche einen Converter für RAW/NEF

WollMac

WollMac

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Wenn das menschliche Auge ~20 Blenden an Dynamik erfassen kann, liegen wir beim Smartphone bei maximal. 9 Blenden, bei den spiegellosen 11/12 oder im Mittelformat bei 14 Blendenstufen.
Die spannende Frage ist doch: können wir den Dynamikumfang überhaupt sichtbar machen? Auf dem Monitor? Auf Papier? Wie sind da die Dynamikumfänge?
(Dia gab es ja auch mal)
 
wegus

wegus

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Die spannende Frage ist doch: können wir den Dynamikumfang überhaupt sichtbar machen? Auf dem Monitor? Auf Papier? Wie sind da die Dynamikumfänge?
(Dia gab es ja auch mal)
Das spannende am RAW Format ist es, dass es je nach Bit-Tiefe noch informationen in Bereichen hat in denen wir längst nichts mehr sehen würden (nicht vom Auge, aber von der verwendeten Hardware her). Der Sinn der ganzen RAW Konverter besteht darin diese Information so abzumischen, dass wir möglichst viel Dynamik und Farbinformation im Resultat haben das wir in die bekannten Formate exportieren. Abdunkeln, Aufblenden, mehr/weniger Sättigung, anderer Weiß-Abgleich oder Farbtemperatur...all das nutzen wir nur um ein "besseres " JPG zu generieren als die Kamera es täte...und tatsächlich kann die Technuk ja unsere Intention nicht kennen, die wir bei der Aufnahme hatten.
 
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Veritas

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Die spannende Frage ist doch: können wir den Dynamikumfang überhaupt sichtbar machen? Auf dem Monitor? Auf Papier? Wie sind da die Dynamikumfänge?
(Dia gab es ja auch mal)

Wenn du dir mal 8bit Monitore anschaust, so schaffen die (2^8)^3 Farben, bei 10bit sind es schon (2^10)^3, also das 64-fache an Informationen. Der (Highend) Monitor rechnet intern mit 1x16bit oder 2x16bit und rechnet es dann auf die darstellbaren 10bit/Kanal um. In Graustufen sind es dann 256 Grautöne vs. 1024. Druckst du nun auf einem 12+ Farbensystem mit AdobeRGB+ aus, hast du schon enorm viel mehr, als bei sRGB. Gerade Verläufe neigen dann zu Abrissen, weil die notwendigen Zwischenstufen einfach fehlen.
Willst du nun bei einem Objekt mit hohem Dynamikumfang das Maximum bei der Bearbeitung rausholen, misst du die hellste Stelle, die dunkelste Stelle und bildest daraus den Mittelwert. In der Nachbearbeitung hast du nun im besten Fall den größtmöglichen Spielraum. Sieht halt unbearbeitet nicht so aus wie ein JPEG aus der Kamera direkt.
 
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peterg

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@IronM Da scheint Dir noch nicht alles klar zu sein. In der RAW-Datei stecken Informationen, die im JPG verloren sind. Die siehst Du aber nicht! Sobald Du eine RAW-Datei irgendwie als Bild anschaust, wird sie bereits entwickelt. Viele RAW-Dateien enthalten ein JPG als Vorschaubild. Du musst aber immer aus der RAW-Datei das JPG bzw. das TIF erzeugen. Dazu brauchst Du ein Programm und das musst Du bedienen können. Mit den passenden Einstellungen kannst Du damit JPG bzw. TIF erzeugen, die Dir besser gefallen als diejenigen, die die Kamera erzeugt. Das kann zufällig beim ersten Versuch ein super Ergebnis geben. Ohne Kenntnisse der Software wird die interne Verarbeitung in der Kamera besser sein als Deine Aktionen.
 

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