macOS Pages - Vertiefende Lektüre.

Rul

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Weil es gefragt wurde: Ein kleiner Ausflug in die Vorschau.app.
Wie bekommt man die Werkzeugleiste eingeblendet und wie ändere ich die jeweiligen Werkzeuge?

Man muss die Werkzeugleiste einblenden. Dann erhält man eine zusätzliche Leiste mit Bearbeitungsmöglichkeiten. Rechts oben der Pfeil, den ich hinzugefügt habe beim blauen Kreis mit dem Stift, dann klappt die zusätzliche Werkzeugpalette auf. Optional geht das auch über das »Menü Darstellung / Werkzeugpalette einblenden« oder mit dem »Tastenkürzel shift / cmd / A«.

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Das blaue Fenster ist eine Sprechblase. Eingefügt in Pages unter dem »Menü Einfügen / Form / Sprechblase« oder mit der »Symbolleiste unter dem Punkt Form«. Die Schreibfeder deaktiviert man indem man einfach ein anderes Werkzeug auswählt oder auf das Auswahlfenster zurück wechselt.

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Die Befehle muss man nicht lernen, wenn man nicht will. Es arbeitet sich nur wesentlich schneller damit. Das liegt an meinem Background. Ich habe an die 10, 15 Jahre mit XPress und Photoshop gearbeitet, da lernt man alle Tastenkürzel mehr oder minder auswendig.

Wieder zurück zu Pages:

Es lässt sich in der Regel aber auch alles über die Symbolleiste oder die Menüleiste auswählen. Die Symbolleiste kann auch angepasst werden in Pages zB. Mit vielen nützlichen Dingen, um das Arbeiten zu erleichtern. Man muss einen Doppelklick auf die graue Fläche der Symbolleiste in Pages oder bzw. einen Zweifingertap oder »Menü Darstellung / Symbolleiste anpassen« machen.

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Dann erhält man folgendes Menü und kann sich viele unterschiedliche Symbole mit oder ohne Text in die Symbolleiste von Pages hinein ziehen, das einem ein schnelleres Arbeiten und besseren Zugriff auf die oft benötigten Menüpunkte erlaubt und man nicht jedes Mal in das Menü wechseln muss und die Punkte suchen muss, wenn man eine Änderung vornehmen will oder es einer Angleichung bedarf.

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Rul

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Kann man in Pages mit einem Stift zeichnen oder eine Freihandfigur zeichnen?

Ja, bedingt. Kommt auf die Wünsche an. Eine Handschrifterkennung oder etwas zum Zeichnen? (Ich benutze das nicht. Handschrifterkennung haben nur die ganz aktuellen Macs, wenn überhaupt, oder es geht mit einem Wacom-Zeichentablett zB. Nennt sich am iPad Scribble glaube ich, wurde aber glaube ich noch nicht für Deutschland freigegeben und ist derzeit nur in englischer / chinesischer Sprache bzw. über einen Trick der erweiterten Spracheinstellungen verfügbar. Wenn ich nicht irre. So genau verfolge ich das aktuell nicht.)

Wenn man nur ein Werkzeug sucht um eine Form zu zeichnen geht das auch in Pages. Man muss wieder die Form aktivieren in der Symbolleiste, dann oben rechts die Füllfeder aktivieren. Dann kann man eine Freihandform in Pages zeichnen, die man im Anschluss natürlich auch abändern kann, wenn man die jeweiligen Eckpunkte markiert bzw. die Rundungen abändert, so wie ich das schon einmal früher angemerkt hatte in einem anderen Post.

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Rul

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Mehrseitige Vorlagen in Pages:

Für alle Interessierten einer mehrseitigen Vorlage gibt es nun positives zu berichten, zumindest teilweise.


Ich habe das Programm »Publisher Lab - Templates« ohnehin auf meinem Mac installiert, von daher konnte ich das ausprobieren. Das Programm ist selbstverständlich über den Mac AppStore zu laden und zu installieren. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um Vorlagen zu allen möglichen Bereichen, wie Bücher, Plakate, Flyer, Prospekte, Visitenkarten usw. usf. Ich habe das Vorgehen mit »Publisher Lab - Templates« versucht, weil ich jetzt keine Muse dazu hatte, selbst eine aussagekräftige mehrseitige Vorlage zu generieren. Was habe ich getan?
  1. Programm installiert (War bei mir ja schon installiert.) und geöffnet.
  2. Eine gerade passende Vorlage herausgesucht, die mehrere Seiten beinhaltet.
  3. Diese in Pages geöffnet. Das geht in »Publisher Lab - Templates« oben rechts bei Öffnen.

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Man sieht hier, das ist die Miniaturansicht in Pages, die Originalvorlage aus »Publisher Lab - Templates«, die in Pages geöffnet wurde. Diese beinhaltet 5 Seiten als Vorlagentext oder Muster. Man sieht, dass diese bereits 6 Seiten hat, da habe ich schon eine Seite Fließtext hinzugefügt. Das klappt also. Da kann man sich seine eigene Vorlage also individuell richten, wie man möchte. Das geht im Moment nur mittels eingeblendeter Miniaturenansicht und dem Befehl Duplizieren, wenn man die Seite in der Miniaturenansicht markiert, einen Doppeltap tätigt und den »Befehl Duplizieren« bestätigt oder mittels »Menü / Bearbeiten / Auswahl duplizieren«. (Früher, so weit ich mich erinnere, ging das auch mittels eines eigens dazu eingeblendeten Symbols in der Miniaturenansicht oder der Symbolleiste, wenn ich mich nicht ganz arg täusche. Und man konnte auch irgendwie in der Werkzeugpalette rechts eine Seite der Vorlage auswählen. Ob das aktuell noch möglich ist wage ich zu bezweifeln, ich habe es bis dato nicht finden können.)

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Des weiteren fehlt auch die Freigabe der Option im Menü »Vorlage wieder auf Seite anwenden« Ich finde aktuell keine Möglichkeit, diese Option aktiviert zu bekommen. Könnte mit dem Update auf Version 10 zu tun haben. Bin mir allerdings nicht sicher, seit wann das nicht mehr klappt. Ich bin mir sicher, wenn ich »Pages alt« wieder installiere, klappt dies alles wunderprächtig. Könnte also mit der Annäherung an iOS zu tun haben, es kann aber schlicht auch an der noch aktuellen Version von Big Sur und / oder Pages zu tun haben, dass das noch ein Bug ist, der nicht dokumentiert oder behoben wurde. Zur Erklärung, was gemeint ist das folgende Foto zur Veranschaulichung.

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Wie ist weiter vorzugehen?

Man kann sich nun die mehrseitige Vorlage in Pages, die man aus »Publisher Lab - Templates« importiert hat, zurecht richten, indem man Kapitel erstellt, lieber zu viel als zu wenig, Abschnitte dupliziert, wie eben beschrieben, Schriften ändert, Stile ändert, Absatzstilvorlagen ändert usw. Bis einem die Vorlage reicht. Ist man damit fertig, kann man die Vorlage erneut als Vorlage speichern und im Anschluss öffnen. Et voila! Man hat eine mehrseitige Vorlage, mit Titel, Kapitel usw. usf. In dieser kann man nun arbeiten und sein Werk vollenden. Sollte man eine Seite oder mehrere zu wenig haben, nicht vergessen, die Seite in den Miniaturen links zu duplizieren und nicht einfach einen Seiten- oder Abschnittsumbruch tätigen. Besser ist es die Seite zu duplizieren und mittels »Stil kopieren« und »Stil einsetzen« den benötigten Stil auf die nächste Seite anzuwenden.

Etwas tricky aber es geht.

Und ich hoffe, dass die verschwunden Optionen bald wieder nachgereicht werden und es sich hierbei einfach um eine Schlamperei handelte. Wie am Bild zu sehen, habe ich hier schon an der Vorlage gearbeitet, aber nur die Headlines in eine »Disco Diva« abgeändert, nur damit ihr am Bild einen Unterschied zu vorher seht. Das ist jetzt bereits meine Vorlage. Da könnte ich jetzt von jeder unterschiedlichen Seite 10 oder what ever Seiten duplizieren und als eigene Vorlage speichern. Dann öffnet sich diese Vorlage auch gleich standardmäßig mit zB 36 oder 48 oder 92 Seiten, je nachdem wie viele man eben integriert hat in seine Vorlage.

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Rul

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Grundlinienraster, Klappe die 2te oder 3te?

Für alle Interessierten: (Ich hoffe, es gibt noch welche?)


Da vorhin der Groschen gefallen ist bei mir, bezüglich der mehrseitigen Vorlage, klappt das nun glücklicherweise mit dem Satzspiegel in Pages. Na endlich! Wurde ja auch Zeit. Bin erleichtert. Was ist also zu tun? Nun, wir nehmen die mehrseitige Vorlage die wir uns vorher gebaut haben und ziehen eine vertikale Linie auf, die wir so oft duplizieren, wie sie in den Seitenspiegel passt. Natürlich sollte vorher in etwa klar sein, wie das Layout und der Zeilenabstand definiert ist. (Von sich selbst oder vom Kunden oder von einem CI oder what ever. Ich habe mich der Einfachheit halber am Layout der Vorlage orientiert und die Zeilen dementsprechend oft dupliziert und in grün gehalten da die Hilfslinien bei mir in Pages gelb eingefärbt sind.

Dann habe ich rechts in der Werkzeugpalette »Ausrichten Links« gewählt, damit alle Linien am Nullpunkt der linken Seite ausgerichtet werden. Das kann man auch in der Positionstabelle beim »X« machen. Damit die Ausrichtung auch perfekt wird habe ich die noch einzeln auswählbaren Linien mittels »Verteilen / Gleichmäßig« vertikal gleichmäßig ausrichten lassen. So werden marginale kleine Unterschiede automatisch ausgeglichen und angepasst und werden dem Fließtext angepasst - idealerweise.

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Dann habe ich gleich darunter die Linien in eine Gruppe zusammen gefasst mit dem Befehl »Gruppieren«. In der Folge dessen habe ich diese Gruppe kopiert und auf alle Seiten der Vorlage kopiert und positionsgerecht eingefügt. Das kann man nun auf allen Seiten der Vorlage wiederholen und man erhält ein Dokument mit völlig intaktem Seitenspiegel. Der natürlich vor dem Druck entfernt werden oder in einer Sonderfarbe definiert werden muss, die später nicht gedruckt wird. Das sieht dann so aus. Ganz unten bei »Schützen« und »Gruppieren«.

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Des weiteren habe ich die Gruppe schlussendlich fixiert. Somit ist die Gruppe der Linien die als Seitenspiegel dient nicht mehr anzufassen im übrigen und restlichen Dokument. Dieser bleibt also einem Zugriff der Maus verwehrt. Zwei Musterseiten sehen dann in etwa so aus. Dort erkennt man zB, dass die Seite mit Fließtext wunderprächtig passt mit dem Seitenspiegel und die grafische Seite nicht passt mit den Textboxen. Darum geht es beim Seitenspiegel, dass ein unterschiedliches Seitenlayout bzw. Zeilensprünge nicht auf die davor liegende Seite durchscheinen und die Lesbarkeit maßgeblich beeinträchtigen bzw. das Erscheinungsbild optisch total versauen. Das sieht dann so aus.

Die Textboxen kann man dann im richtigen Dokument klarerweise anpassen, damit eben dieses wieder passt. Ist etwas fachspezifisch aber es gibt hier doch einige Professionelle, die das vielleicht brauchen oder gut finden. Man kann nun natürlich sämtliche Objekte der Vorlage entfernen und nur den Grundlinienraster auf der Vorlage belassen. Das geht natürlich auch. Dann hat man, sofern man eine Vorlage mit dementsprechend vielen Seiten mit Grundlinienraster als Vorlage speichert, eine super Vorlage für Buchdruck, Zeitungslayout oder what ever.

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Und nicht vergessen: Hat man zu wenige Seiten, wie gesagt, nicht bloß einen Zeilen- oder Seiten- bzw. Absatzumbruch über das Menü tätigen sondern den Weg über die »Miniaturansicht / Duplizieren« bzw. »Menü / Bearbeiten / Auswahl duplizieren« gehen dann wird auch gleich der Seitenspiegel und Grundlinienraster mit dupliziert. Oder man erstellt sich eben gleich ein leeres Dokument bzw. Vorlage mit der benötigten Anzahl von Seiten und vielleicht etwas Puffer nach oben, dann ist man auf der sicheren Seite. Das wars. Ganz einfach. Danke für die Aufmerksamkeit. Bitte, danke, gern geschehen.

PS: Zu allem Überfluss, wer hätte es gedacht, ich bin ganz baff, kann man die Linien zu guter Letzt auch mit keinem Linieneffekt versehen, so dass ein Löschen nicht notwendig ist. Dazu muss der Schutz aufgehoben werden, die Gruppe nur gelöst werden und dann wählt man auf der rechten Seite in der Werkzeugpalette bei »Linieneffekt« »Kein Linieneffekt« dann verschwinden die Linien im Druck und werden im Dokument faktisch unsichtbar. Siehe folgend.

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So, vorläufig bin ich fertig. Danke fürs Lesen und liken! ☕
 

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Schriftproblem in Pages:

Manchmal kommt es vor, dass installierte Schriften, zumindest welche, die über die systeminterne Schriftsammlung installiert wurden, im bekannten Schriftfenster mit der Zeichenvorschau in Pages nicht angezeigt wird oder gar auszuwählen ist, obwohl die Schrift ordnungsgemäß installiert wurde. Dieses Phänomen lässt sich beheben bzw. umgehen. Da hilft des öfteren ein Neustart aber das ist keine Garantie. Ich vermute einfach, dass Pages hier nicht tausende Schriftbilder per default installiert hat oder what ever. Manchmal wird die installierte Schrift nämlich auch gar nicht in der rechten Werkzeugpalette angezeigt und ist ausschließlich über das eingeblendete Schriftmenü auswählbar. Diese Fälle hatte ich auch schon.

Das geht wie folgt. Ich füge mal ein Beispiel an. Es geht hier zB um die Schrift »Little Sparrow«. Die habe ich jetzt nicht erneut installiert, da diese in meinem Fall schon installiert ist, auch wenn auf dem Bild »Nicht installiert« steht.

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Nun wechselt man eben in das Pages-Dokument und sucht die Schrift in der Werkzeugpalette rechts im Schriftmenü. Dort werde ich zB jetzt nicht fündig bei der Schrift »Little Sparrow«. Was kann ich also tun? Nun, dann kann man sich mit cmd / T oder »Format / Schrift / Schrift einblenden« die Schriftpalette einblenden lassen. Siehe Bild.

Bildschirmfoto 2020-12-13 um 15.42.30.png


Dort sieht man dann tatsächlich, dass die Schrift »Little Sparrow« eben installiert ist. Diese kann ich nun selbstverständlich auswählen und der markierte Text ändert sich selbstredend in die von mir ausgewählte Schrift »Little Sparrow« um. Und schon erscheint die Schrift »Little Sparrow« auch in der Schriftvorschau in der Werkzeugpalette rechts. Und das sogar inklusive der Zeichenvorschau, also der Vorschau des Schriftbildes wie die Schrift aussehen wird. Diese kann selbstverständlich dann auch in einer Absatzstilvorlage eingebaut werden, obwohl sie nicht im pagesinternen Schriftmenü vorhanden ist. Siehe Bild.

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Inhaltsverzeichnis - Vertiefung:

Problemstellung:
Kann man ein Inhaltsverzeichnis alphabetisch ordnen, das von Pages automatisiert generiert wurde?

Einfache Antwort. Nein, das geht nicht. Zumindest nicht dann, wenn das Inhaltsverzeichnis automatisch generiert wurde. Man hat dort in der Werkzeugpalette rechts nur folgende Optionen zur Verfügung. Diese kann man vollends ausschöpfen. Und natürlich kann das Inhaltsverzeichnis in Form, Schrift und Farbe usw. usf. angepasst werden.

Wenn man das Inhaltsverzeichnis manuell erstellt ist das natürlich ganz etwas anderes. Da kann man sortieren, reihen, Aufzählungen machen, Füllzeichen einfügen zwischen den Tabulatoren, Einzüge, variable Größen verwenden, unterschiedliche Schriften oder Aufzählungszeichen verwenden wie einem lustig ist. Das empfiehlt sich dann halt eher erst gegen Schluss des Erstellens, wenn man mit der Sortierung usw. usf. fertig ist.

Vielleicht klappt der Wunsch einer numerischen Sortierung ja wenn man die jeweiligen Titel der Abschnitte numerisch benennt? Müsste man ausprobieren. Meiner bescheidenen Meinung nach wird das allerdings nicht klappen, da es eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Man will etwas automatisiert ordnen lassen, das man am Ende ohnehin wieder manuell umreihen möchte? Das wird nicht klappen. Ich denke aber, dass das Inhaltsverzeichnis an die Seitenzahl gekoppelt und gebunden ist. Da wird sich, automatisch generiert vorausgesetzt, keine abenteuerliche Reihung vornehmen lassen. Wie gesagt, manuell ist das alles überhaupt kein Problem.

Als Veranschaulichung habe ich jetzt mal ein kurzes mehrseitiges Testdokument angelegt. Ich wollte das einfach versuchen, um euch zu zeigen, wie das Endergebnis bei mir aussieht. Wie man am Bild sieht, hat das Dokument einige Absatzstilvorlagen, die ich dann im automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis auch zur Auswahl angehakt habe. Das sieht dann in der Absatzstilvorlage bzw. der Auswahl des Inhaltsverzeichnisses so aus. Selbstverständlich geht auch eine ordentliche und stringente Ordnung im Inhaltsverzeichnis, wenn man es automatisch generieren lässt. Das bedingt jedoch einer ebensolchen ordentlichen und stringenten Einhaltung und Ordnung der Absatzstilvorlagen (eben nicht nur für Titel und Untertitel). Wenn man mehr und breit gefächertere Headlines und Sub-(subsubsub…)headlines hat, müssen diese selbstverständlich in den Absatzstilvorlagen dementsprechend definiert sein und in der Werkzeugpalette zum Inhaltsverzeichnis auch angehakt sein, dass diese bei der Generierung mit eingebunden werden.

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Das coole am automatisiert generierten Inhaltsverzeichnis ist ja, dass sich das ohne manuelles Ändern und Zutun dessen bei einer inhaltlichen Veränderung automatisch mit verändert und sich hinter den Seitenzahlen und nicht hinter dem Text ein fiktiver Link zur jeweiligen Seite verbirgt. Wenn man also im Dokument selbst auf eine Seitenzahl im Inhaltsverzeichnis klickt wird man zur jeweiligen Seite im Inhalt geführt. Wie man im Bild erkennt ändert sich bei einem Bewegen auf eine der Zahlen der Mauszeiger in eine Hand, das heißt man wird bei einem Klick auf die Seitenzahl auf die jeweilige Seite geleitet.

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Das Inhaltsverzeichnis ist hier extrem überzeichnet dargestellt. Es geht nur darum, zu verdeutlichen, was möglich ist, wenn man weiß, wie es geht. Wie bereits erwähnt, dazu muss man sich vorher Gedanken machen, welche Gliederung man im Dokument haben möchte, welche und wie viele Headlines und Sub-(subsubsub…)headlines man im Dokument haben möchte oder eventuell zwingend benötigt, wenn es zB eine Abschlussarbeit ist oder eine Dissertation mit wissenschaftlichen Vorgaben dies verlangt. Dazu muss man eben, wie bereits schon an anderer Stelle erläutert, wahnsinnig stringent im Umgang mit dem Text und vor allem mit den Headlines und Sub-(subsubsub)headlines sein aber vor allem unausweichlich mit den Absatzstilvorlagen hantieren, um so ein Inhaltsverzeichnis automatisiert generieren zu können. Das erfordert mitunter viel Denkarbeit und viel Geduld. Aber möglich ist das schon, wenn man weiß, was man tut.

Dazu muss für jede Headline und Sub-(subsubsub)headline eine eigene Absatzstilvorlage erstellt sein. Dann kann man, wie im Bild ersichtlich ist alles nur irgendwie erdenklich mögliche dazu einstellen. Da kann man selbstverständlich alles mögliche in den bereits erläuterten Absatzstilvorlagen für jede einzelne Absatzstilvorlage für das Aussehen und das Format erstellen. Man kann auch Tabulatoren setzen, Füllzeichen setzen - und das für jeden einzelnen Tabulator extra, die Ausrichtung jedes Tabulators individuell einstellen und ausrichten lassen, Rahmen und Linien für einzelne Aufzählungspunkte wählen. Und man muss für ein automatisiert generiertes Inhaltsverzeichnis natürlich sämtliche Headlines und Sub-(subsubsub)headlines in der Werkzeugpalette rechts zum Generieren des Inhaltsverzeichnisses auch mit in die Auswahl aufgenommen haben. Ich hab jetzt nicht extra ein neues Inhaltsverzeichnis angelegt. Es dient ja nur zur Veranschaulichung, damit man weiß, was ich meine.

Zur Verdeutlichung, was der Unterschied zwischen manuell und automatisiert generiert ist:

Manuell erstellt:

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Automatisiert generiert erstellt (Mit den gleichen Headlines und Sub-(subsubsub)headlines im gleichen Dokument.)

Das kann selbstverständlich noch in Schrift und Form in den Absatzstilvorlagen bzw. der Werkzeugpalette für das Inhaltsverzeichnis abgeändert werden, dass es zum Rest des Dokumentes passt. Auch werden zB differenzierte Headlines im Inhaltsverzeichnis farblich zusammen hervorgehoben und gruppiert, wenn man eine Headline anklickt. Das ist auch sehr praktisch.

Bildschirmfoto 2020-12-14 um 12.16.33.png


Und noch ein Tipp für Blindtext:

Falls ihr auf der Suche nach viel Blindtext seid, hier gibt es einen supertollen Lorem Ipsum-Text-Generator. Da könnt ihr zwischen Zeichen, Wörtern und Absätzen und je nach benötigter Länge euren Blindtext generieren lassen und in euer Dokument dann einfließen lassen.
 
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Die Seitenzahl in Pages soll auf einer anderen als der ersten Seite zu zählen beginnen:

Das ist ganz einfach. Man muss nur etwas umdenken. Das ist zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig und mitunter auch etwas »tricky« aber machbar. Man muss sich von der herkömmlichen Art des Seitenumbruches etwas distanzieren und eigenständig denken, dann klappt das mit Pages hervorragend. Man erstellst ein Pages-Dokument mit Abschnittsumbrüchen, (Post 3 glaube ich.) dann geht das wesentlich einfacher und man tut sich sehr viel leichter, lange Dokumente damit zu bearbeiten, speziell im Nachhinein, sollten Textverschiebungen notwendig sein. Das erleichtert bzw. ermöglicht es einem, einzelne Seiten im Nachhinein innerhalb des Dokuments frei zu verschieben, wenn man zB Kapitel oder einzelne Seiten zu verschieben beabsichtigt, die nicht unbedingt der endgültigen Reihung des Textes bei der Erstellung folgen. Ansonsten muss man hier beinahe höllisch Acht geben, wenn man mit Cooy & Paste arbeitet, da nur ganze Kapitel verschoben werden können bzw. wenn man auf sämtliche Umbrüche verzichtet, eigentlich im Grunde nur das ganze Dokument als Ganzes angefasst werden kann. Die Markierungen in der Miniaturansicht verdeutlichen das Prozedere.

Wie man sieht, fehlt am Bild auf den ersten drei Seiten die Seitenzahl. Diese kann man ganz normal aus der Fußzeile löschen aber des weiteren auch mit der Einstellung in der Werkzeugpalette rechts auf der ersten Seite ausblenden lassen. Man kann auch entscheiden, ob man ab Seite 3 mit »Seite 3« oder »Seite 1« oder what ever beginnen möchte, das obliegt einem selbst. Man kann auch zwischen diversen Anzeigemodi wählen von »1«, »Seite 1«, »Seite 1 von 100« oder »1 von 100«.

Des weiteren sieht man hier, dass ich das Dokument im »Abschnittsmodus«, sprich bei jeder Seite einen eigenen Abschnittsumbruch und keinen Seitenumbruch oder gar einen fortlaufenden Fließtext geschrieben habe, erstellt habe. Das sieht man daran, weil nur eine Seite markiert ist. Das birgt den großen Vorteil in sich, dass ich im Dokument jederzeit einzelne oder gesammelt markierte Seiten einzeln innerhalb des Dokumentes verschieben kann. Ich schreibe sehr viel Ein- bzw. Mehrseiter. Da ist das von immenser Bedeutung für mich, weil ich so einfach flexibler bin, was das Textarrangement betrifft oder wäre das Dokument im Fließtextmodus erstellt, ohne jegliche Seitenumbrüche wäre jeweils das ganze Kapitel oder das ganze Dokument markiert. Klingt unheimlich kompliziert, ist es aber nicht.

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Man kann also eine Seitenzahl wie im vorherigen Abschnitt anzeigen lassen oder eine andere Art der Numerierung wählen, wenn man zB jedes Kapitel von zB Hausnummer 1 bis 25 nummerieren möchte, was zB bei einem Programmheft durchaus Sinn ergibt oder in einem Dokument das gelocht ist und man auseinandernehmen kann, wenn man muss oder was auch immer einem beliebt. Siehe Bilder. Man kann oder muss dann auch einen neuen Abschnitt erstellen, mit der eingefügten Seitenzahl. Man kann festlegen, auf welcher Seite damit zu zählen begonnen wird, links oder rechts und mit welcher Zahl oder ob die Seitenzahl erst beim nächsten Abschnitt zu zählen beginnen soll.

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Man kann also auf den vorderen Seiten die Seitenzahl löschen, nicht nur auf der ersten ausblenden lassen, sondern auf so vielen Seiten, wie man leer haben möchte. ZB auf dem Schmutzblatt, dem Vorsatz, dem Inhaltsverzeichnis, der Widmung usw. Und man beginnt erst mit dem richtigen Inhalt des Buches mit der Pagina. Dann geht man in die Fußzeile der gewünschten Seite, klickt einmal in das gewünschte Feld, links, zentriert oder rechts, und kann die erforderliche Seitenzahl einfügen lassen, mit den bereits erwähnten Optionen, die ich erwähnt habe. Das sieht dann zB so aus. Es lässt sich natürlich auch der Stil derer anpassen, versteht sich von selbst. Am besten geht das mit einer Stilvorlage.

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Alles klar?
 
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Arbeiten mit Sprechblasen bzw. Formen im eingebundenen Text:

Das geht selbstverständlich, aber es ist mitunter etwas »tricky« bzw. limitiert, andererseits auch wieder nicht, wie man im späteren Verlauf noch bemerken wird. Also, worum geht es in diesem Beitrag? Man arbeitet zB an einem Comic mit Zeichnungen oder / und / bzw. Text und Sprechblasen, möchte diese ganzen Objekte allerdings nicht alle separiert voneinander erstellen müssen oder einzeln bearbeitbar haben, da ein Textumfluss so einfacher zu realisieren ist im Dokument. Ja, das geht. Und zwar so:

Mein Beispieldokument ist ja schon bekannt. Also ich stelle einfach mal eine Seite davon hier hin und erkläre dann, was der Unterschied zwischen den einzelnen Bereichen der unterschiedlichen Textboxen ist. Das sieht dann wie folgt aus.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 17.00.40.png


Was ist hier nun der konkrete Unterschied? In der obersten Textbox ist das Bild und Text in einer Textbox vereint. Das ist ganz praktisch, weil die Textbox nur einmal markiert werden muss und das darin befindliche Bild am linken äußeren Rand wird automatisch mit verschoben, wenn die Textbox verschoben / dupliziert wird, zB wenn man einen Dialog hat, mit immer gleichen Gesprächspartnern, die sich fortwährend abwechseln. Das Bild kann natürlich auch im Nachhinein noch in Größe und Form abgeändert werden, wie einem das beliebt. Also nur keine Scheue, das zu probieren! Am Bild sieht man hier nun zB, dass das Bild extra innerhalb des Textes markiert ist und es ist sofort in der Werkzeugpaltte rechts die Option zu sehen, dass das Bild in der Bemaßung abgeändert werden kann.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 17.24.26.png


Die zweite »Sprechblase« ist ganz klassisch gehalten. Jeweils ein Bild und eine separierte Textbox. Das Bild als Thumbnail habe ich nur auf Höhe und Breite des Seitenspiegels gesetzt und einen dementsprechenden Umfluss des Objektes eingestellt. Das ist alles. Das kann man natürlich auf der Seite fixieren oder mit dem Text bewegen. Nur das sollte ja eine »Sprechblase«, hier ohne Rand darstellen, weshalb ich das selbstverständlich gruppiert habe. Will ich ein anderes Bild dort hinein platzieren muss ich nur das gewünschte dort per D&D hinein ziehen oder mittels Werkzeugpalette rechts auf »Bild ersetzen« klicken. Der Unterschied vom ersten zum zweiten Bild in der zweiten Sprechblase definiert sich wie folgt. Hier habe ich versucht, das Bild, das hier bereits wieder im Text eingefügt wurde, mittels Schriftlinienversatz in den erweiterten Optionen an die obere Kante des Bildes anzupassen. Was auch klappt. Nur eines klappt leider hier nicht. Ich bekomme den Rest des Textes nicht im normalen Zeilenabstand der Stilvorlage unter das Bild. Das geht meines Wissens nach hier also nicht wirklich. Die erweiterten Optionen sind hier zu finden:

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 17.07.00.png


Die dritte Sprechblase aus dem ersten Bild ist nun tatsächlich eine Sprechblase, allerdings in ihre Einzelteile zerlegt. Sprich der Thumbnail des Bildes ist ein Teil und die Sprechblase ist eine bearbeitete Form einer eingefügten Form aus »Menü Einfügen / Form / Sprechblase« oder der Symbolleiste, wie man im nachfolgenden Bild erkennt, und also auch ein eigenständiger Teil. Und der Text ist ebenso eine eigenständige Textbox.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 17.33.22.png


Und die vierte Sprechblase aus dem ersten Bild ist eine eigene Sprechblase, die Form kann bearbeitet und selbst abgeändert und abgespeichert werden, das habe ich schon beschrieben wie das geht, und ein Rahmen, den ich der Sprechblase verliehen habe und dem Thumbnail des Sprechers zugehörig erscheint. Rahmen- und Linien- (stärke) und Schatten, Spiegelung usw. hinzufügen geht in der Werkzeugpalette rechts, wie man am Bild sieht. Und den Text habe ich mittels Doppelklick direkt in die Sprechblase hinein erstellt. Das ist also keine eigene Textbox. Damit ist man allerdings etwas limitiert, da sich der Text bzw. die Neigung oder der Umfluss nicht großartig ändern lässt. Es lässt sich schon ändern, nur nicht so flexibel als wenn es eine eigene Textbox wäre. Einfach ausprobieren, was einem mehr dienlich erscheint. Das kann ja durchaus variieren.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 17.37.58.png


Viel Erfolg.
 
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Bilder in Pages einfügen:

Bilder kann man in Pages auf unterschiedliche Varianten einfügen. Da wäre zB.
  1. Per Drag & Drop (D&D).
  2. Per »Menü / Einfügen / Bildergalerie«.
  3. Per »Einfügen / Medien«.
  4. Per Einfügen in eine Form / in eine selbst erstellte Form.
  5. Per Einfügen aus der Miniaturübersicht aus den einzelnen Pages-Dokumenten.
Nummer 1 ist das klassische Prozedere. Man wählt ein Bild aus dem Finder und zieht es an die gewünschte Position / Position des Cursors in das jeweilige Pages-Dokument. Das ist einfach und man hat wenig Aufwand, ist aber gleichzeitig limitiert, was das weitere Bearbeiten betrifft.

Nummer 2 ist einfach, wenn man mit der »Fotos-Library« arbeitet. Es bietet sich an, die Bilder von dort aus zu importieren, wenn diese alle in einem Album oder eben einer Struktur vorhanden sind. Ich habe das nur zur Veranschaulichung dargestellt, weil ich mit »Fotos« nicht arbeite sondern meine Bilder jeweils projektbezogen im dazugehörigen Ornder des Projektes abgelegt habe. Sagen wir so, ich habe ein ausgeprägtes Ordnungsbedürfnis aber auch ein äußerst gut trainiertes Gedächtnis, um Dateien oder Bilder nicht suchen zu müssen. Aber das tut jetzt nichts zur Sache. Das sieht dann so aus:

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 17.47.34.png


PS:
Sollte man, wie ich, nicht zwingend mit »Fotos« oder einer »Fotos-Library« arbeiten, aber das wollen, muss man zunächst die benötigten Bilder in »Fotos« importieren. Nun, das habe ich getan, aber die Übersicht der Bildergalerie blieb leer. Was nun? Ich muss gestehen, ich habe heute tatsächlich etwas mehr Zeit als gedacht damit verbracht, um des Rätsels Lösung zu finden. Das Problem war folgendes: Ich hatte zwar die Bilder in »Fotos« importiert und in Alben hinterlegt aber ich hatte vergessen, die »Fotos-Library« als »System-Library« zu definieren. Das sollte also gemacht werden. Das geht in den Einstellungen: »Fotos / Einstellungen / Allgemein / Als Systemfotomediathek« verwenden.

PPS:
Sollte man mehrere »Fotos-Librarys« haben bzw. mit mehreren »Fotos-Librarys« arbeiten, geht das natürlich auch. Man muss dazu dann selbstverständlich die jeweilige normale oder eben benötigte »Fotos-Library« in den Stand einer »Systemfotomediathek« erheben. Dann werden auch die Bilder in der Bildergalerie angezeigt und man kann hiermit arbeiten.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 18.23.15.png


Nummer 3 ist das Einfügen per Medien aus der Symbolleiste. Dort kann selbstverständlich zwischen diversen Medien, wie Fotos, Filme, Webvideo öÄ ausgewählt werden, die zB dann in einem interaktiven Buch, zB aus iBooks Author heraus, gespeichert und vervielfältigt werden können. Aber iBooks Author wird nicht mehr weiterentwickelt und eine Publikation über diesen Weg habe ich nie angedacht, weshalb ich mir das weitere Prozedere hier erspare. Also weiter mit dem Bildimport. Ein eingefügtes Bild wird natürlich auch einfach als Objekt in einem Bilderrahmen in Pages eingefügt und man ist an die Form limitiert.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 18.31.11.png


Nummer 4 erkläre ich in einem separaten Post im Anschluss.

Nummer 5 ist einfach erklärt. Das Einfügen von Bildern / Seiten aus anderen / unterschiedlichen Pages-Dokumenten. Das geht ganz einfach, wenn man zB Seiten hat, die sich wiederholen oder einfach Dokumente hat, in welchen Seiten gleicher Form oder gleichen Stils und mit gleichem Inhalt öfter vorkommen. Dazu wählt man im Pages-Dokument links in der Symbolleiste »Darstellung« an oder wählt im »Menü / Darstellung / Miniaturen« aus, dann erscheint die Miniaturübersicht links im Pages-Dokument. Siehe Bilder:

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 22.20.47.png


Dann markiert man aus dem Pages-Dokument, aus dem man die Seite kopieren möchte, die Seite in der Miniaturübersicht an.

Vorsicht, das kann auch ein ganzer Abschnitt sein, wenn man das so konfiguriert und eingestellt hat und nicht konsequent mit Seiten- bzw. Abschnittsumbrüchen gearbeitet hat. Man sollte also sicher sein, was man kopieren möchte - ob das eine einzelne Seite oder ein Abschnitt sein soll, möglich ist beides.

Dann klickt man im Pulldown-Menü »Duplizieren« und wechselt in das gewünschte Zieldokument in Pages, geht an die Stelle, in der die Seite oder der Abschnitt eingefügt werden soll, markiert eine leere Seite und wählt aus bereits bekanntem Pulldown-Menü »Einsetzen« Und schon hat man die Seite/n im gewünschten Pages-Dokument, ist zB ganz praktisch wenn man eine abgeänderte Variante oder ein anderes Format benutzen oder bauen möchte. Siehe Bild:

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 18.42.41.png


Als Nachtrag für den nächsten Post füge ich hier noch ein Bild an, wie zB ein Textumfluss mit mehreren Formen aussieht, wenn man sich ein wenig damit spielt. Da ist natürlich noch viel mehr möglich. Es dient jetzt nur der Veranschaulichung, um zu zeigen, was ich eventuell meinen könnte. Selbstredend geht ein Umfluss auch spaltenübergreifend und um das Objekt, oder ober unter einem Objekt, ohne Umfluss - also über das Objekt, mit einer Maske, die in einem Bildbearbeitungsprogramm erstellt wurde oder einer Maske, die in Pages definiert wurde, wenn eine Form abgeändert und angepasst wurde. Das ist alles möglich. Ich füge nur jetzt hier das Bild ein weil ich im nächsten Post keinen Platz mehr für einen Anhang habe, da diese auf 6 Stück limitiert sind. Man kann den Abstand von Text und Objekt ändern und anpassen, wenn man Objekte zB an unterschiedliche Headlines koppelt oder umfließen lassen möchte, dass das ordentlich aussieht usw. usf. Möglich ist hier sehr vieles. Das geht natürlich auch alles / das meiste mit Bildern aus der Bildergalerie mit / ohne Bildunter- / -übertiteln, wie ich das schon erklärt habe an anderer Stelle. Man kann Formen ohne Inhalt erstellen und umfließen lassen, Die Abstände variieren, wie erwähnt usw. usf.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 22.10.00.png
 
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Rul

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Bilder in Pages einfügen:

Nummer 4 p
er Einfügen in eine Form / in eine selbst erstellte Form. Das ist bzw. kann durchweg komplex sein. Je nach dem, welche Prioritäten man hat bzw. setzt. Ich habe das mal zur Veranschaulichung etwas vereinfacht darzustellen versucht. Und das war nicht unbedingt so aus dem Ärmel geschüttelt, weil ich das in der Regel eigentlich kaum mache, ich aber darauf hinweisen möchte, was Pages einfach alles kann, wenn man etwas exotischere Stilmittel zu zaubern versucht. Das geht dann in einem Dokumentenlayout noch viel drastischer und zielgerichteter, abseits des klassischen Seitenlayouts. Da ist man dann noch um einiges freier und flexibler in der Gestaltung.

Man kann ja in Pages, wie wir schon gelernt haben, Formen unterschiedlichster Natur und Form einfügen in der Symbolleiste unter »Form« oder der »Menüleiste / Einfügen / Form / …« Das Bild dazu gibt es schon im vorherigen Post. Bitte ansehen, bei Bedarf. Also, wie bekomme ich nun eine Form in ein Pages-Dokument? Das ist eigentlich gar nicht die Frage. Die Frage ist vielmehr: »Wie bekomme ich ein Bild in eine Form bzw. in eine von mir selbst erstellte Form?« Bzw. »Kann ich mit den Formen auch spielen bzw. getrennte oder kombinierte Formen dazu verwenden, um ein Bild dementsprechend zu positionieren bzw. in Szene zu setzen?«

Ja, das geht alles!

Sogar Transparenzen sind möglich! Und das alles innerhalb von Pages! Der Reihe nach. Zur Verdeutlichung und Veranschaulichung folgendes Bild.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 19.19.51.png


Das linke obere ist ein einfaches, eingefügtes Bild per D&D aus dem Finder heraus. Da kann ich an der Form nicht viel ändern. Wenn ich daran etwas ändern möchte, muss ich mir vorher eine dementsprechende Form im Pages-Dokument bauen. Dazu komme ich dann noch. Also rein von einem importierten Bild heraus ist man in der Formgebung her ziemlich limitiert. Das zu ändern geht am einfachsten, wenn man einen Bildrahmen baut bzw. eine Form über bereits geschilderte Wege erstellt, die Form in der gewünschten Art und Weise abändert - hier ist im Gegensatz dazu noch alles Mögliche möglich, diese nach den eignen Wünschen hin abzuändern und am Ende erst das Bild einfügt.

Das obere rechte ist zB eine Bärentatze, eine bereits vorhandene Form, die ich einfach platziert habe. Wie man sieht ist das eine getrennte Form mit mehreren voneinander getrennten Objekten. Also ja, man kann dann ein Bild auch in eine solche Form importieren und man muss nicht umständlichst mit Bildposition usw. ringen, wenn man so etwas umsetzen möchte. Natürlich lässt sich das abändern und zB die Formen auseinander brechen, damit man zB den Textumfluss der einzelnen Objekte der Bärentatze unterschiedlich und dem Text passend abändern kann. Das ist selbstverständlich auch möglich.

Das dritte Bild, also die blauen Kleckse, sind im Grunde duplizierte Kleckse, die ich nur geschwind ein wenig gedreht und verkleinert habe, um das Prinzip zu veranschaulichen, wie das geht. Da ist man in der Gestaltung und Kombinierung frei und derer sind theoretisch kaum Grenzen gesetzt. Das dazu notwendige Menü ist in »Format / Formen und Linien / …« zu finden. Wie man vielleicht bemerkt bleibt das zB bei einer aktiven Markierung eines simplen Bildes, das per D&D in das Pages-Dokument importiert wurde, ausgegraut aber sobald man eine Form ausgewählt bzw. erstellt hat, werden diese Schaltflächen aktiv. Da habe ich zB jetzt die blauen Kleckse alle markiert und kann diese nun abändern, nach meinem Gutdünken. Man kann die Form verbinden, eine Schnittmenge bilden, Formen subtrahieren oder ausschneiden. Das habe ich zB mit den blauen Klecksen gemacht - sie aber nicht gruppiert, denn dann geht das wiederum nicht - sondern nur markiert und dann miteinander verbunden. Und dann kann man auch ein Bild in diese Form importieren, wie die rechte, untere Form zeigt. Diese Form kann ich nun wiederum auseinander brechen und die einzelnen Teile verschieben und dann wieder gruppieren, wenn das notwendig sein sollte. Allerdings verändert sich dann eben auch der Abstand bzw. die Größe des Bildausschnittes, das sollte bedacht werden. Also lieber vorher die Form in seiner endgültigen Form und Größe anpassen und nicht nachher.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 16.58.17.png


Und dann habe ich zB noch ein Bild gemacht, wo ich aus einem Bildrahmen eine Form ausgeschnitten und mit einer Transparenz versehen habe. Und im letzten Bild habe ich auf der Malerpalette die Kleckse einfach ausgeschnitten. Das ist natürlich auch möglich. Man kann selbstverständlich auch ein Bild erstellen mit einer Maske und die Transparenz rundherum abmildern. Das geht alles. Man kann auch Bilder »beschneiden« und in einer Form herum den Text umfließen lassen, wenn das gewünscht ist. Man kann einen Text die Form oder ein Bild umfließen lassen, das ist alles kein Problem, man muss nur wissen, dass es geht und wie es funktioniert bzw. wie es für das jeweilige Dokument eben am passendsten ist.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 19.20.28.png


Hier habe ich zB das linke Bild komplett umfließen lassen, die Bärentatze als Objekt einzeln umfließen lassen - der Effekt zeigt sich jetzt nicht wirklich, da ich sie so arg verkleinert habe, ist allerdings möglich, wenn man die Objekte einzeln platziert und in keiner Gruppe fixiert hat. Im dritten Bild, also das zweite unten links ist ein 100%-deckendes Objekt in der Form der Kleckse und dahinter ein transparentes Objekt in der gleichen Position und dieses habe ich umfließen lassen. Es wäre selbstverständlich auch möglich die Form der Kleckse umfließen zu lassen und den Text de facto zwischen den beiden Ebenen der beiden Bilder zu platzieren, dass die Form umflossen wird aber auf dem transparenten Bild geschrieben wird. Und das rechte untere Bild ist als Form gruppiert und der Text umfließt die Form gerade, wie ein normales Bild an einer waage- oder senkrechten Falllinie.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 20.01.05.png


Und sollte man zB ein Dokument mit viel Bildmaterial haben, könnte man sich eventuell auch überlegen, ob man mit Thumbnails als Bildplatzhalter arbeitet. Dies hat den Vorteil, dass die Bildgröße minimiert und somit die Dateigröße des Arbeitsdokumentes relativ klein und überschaubar gehalten wird und einem ein sehr flüssiges Arbeiten und Scrollen erlaubt. Es birgt aber halt klarerweise den Nachteil in sich, dass man sich im Falle des Druckes sehr sicher sein muss, welche Bilder bereits in Originalgröße importiert bzw. in diesem Falle »ersetzt« wurden und welche nicht.

Das lässt sich relativ einfach realisieren. Man muss nur aufpassen, dass man zB nur die dpi-Zahl und nicht die Größe selbst des Bildes reduziert. Das ist wichtig, weil im Falle einer Größenreduzierung der Sinn der ganzen Aktion baden geht und es einem in der Tat nichts bringt, da jedes einzelne Bild erneut platziert bzw. im Rahmen positioniert und in der Skalierung angepasst werden muss. Aber wie es richtig geht, ist folgendes: Man sammelt die Bilder, die man für ein Projekt benötigt und erstellt dann ein Duplikat derer. Diese Bilder verkleinert man dann zB in Vorschau oder sonst einem Bildbearbeitungsprogramm - gerne auch via Stapelverarbeitung oder Script, und nimmt diese in das Pages-Dokument auf. Der Vorteil liegt auf der Hand, ein kleines Dokument, das auch verschickt werden kann. Denn Pages bettet die Bilder in der Regel in der vollen Auflösung und Größe in das Dokument ein, wie wir schon gelernt haben. Das kann also durchaus Vorteile haben, aber eben auch anders herum.

Man muss dazu zB in Vorschau den Haken bei »Größe proportional anpassen« entfernen und dann das Bild einfach unter einem anderen Namen speichern. Dann erhält man zB ein Thumbnail mit 25 dpi. Das habe ich jetzt nur probehalber versucht, um die Größenkorrektur zu ersehen. Diese ist beachtlich, wie man sieht. Ein anderer Weg, ohne diese Prozedur ist der Weg über »Datei / Dateigröße reduzieren«, das hat allerdings den Nachteil, dass man dann halt immer erst ein Dokument erstellen muss, das zB per Mail verschickt werden soll und muss dann halt wieder zurück ins Original wechseln, wenn man weiter arbeiten möchte oder Korrekturen machen muss. Je nach dem, was einen lieber ist.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 20.18.53.png


Wenn man mit dem ganzen Dokument fertig ist, kann man dann in der Werkzeugpalette rechts alle jeweiligen Bilder anklicken und mittels »Ersetzen« die richtigen Bilder in der Originalgröße auswählen und schwups hat man das Druckdokument fertig. Die Proportion und Skalierung sollte vom Thumbnail her übernommen werden. Das klappt in der Regel außergewöhnlich gut, sofern die Größenverhältnisse in den Thumbnails nicht verändert wurden! Das geht dann unter der Werkzeugpalette rechts bei angeklicktem Bild und dann »Ersetzen« klicken. Natürlich muss da der korrekte Pfad der Originalbilder gewählt werden.

Bildschirmfoto 2021-01-04 um 20.23.45.png


Viel Erfolg!
 
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eMac_man

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Also für so viel Mühe und Ausführlichkeit mal einen dicken Applaus von mir. Das wird sicher einigen viel helfen.
Danke also!
 

Anjuccia

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Echt toll, was du da alles zusammengetragen hast. Vielen Dank.
 

Rul

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Bitte, gerne! Danke fürs Liken. :coffee:

Das wird mit Sicherheit noch ergänzt werden. Ich habe noch einige Themen, die ich abgearbeitet wissen möchte.
 

Rul

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Verläufe und Highlights in Bildern setzen:

Also, was ist zu tun und wie setzt man das um? Um das zu verdeutlichen habe ich eine Beispielseite erstellt, um zu veranschaulichen, wie ich das umgesetzt habe. Dabei stellt das linke jeweils das Ursprungsbild dar, das mittlere stellt den Verlauf dar und das rechte Bild stellt die Kombination derer dar. Dazu habe ich die Verläufe jeweils markiert, damit diverse Unterschiede ersichtlich werden und nicht einfach unkommentiert im Raum stehen bleiben und in der Folge nur weitere Fragen aufwerfen.

Bildschirmfoto 2021-01-06 um 12.45.35.png


1. Reihe:
  • Links: 1 Bild mit 75% Deckkraft. Die Deckkraft sieht man hier zwar bei 50% angegeben, aber das liegt daran, dass ich hier im Bild die Verläufe markiert habe.
  • Mitte: Da habe ich in einem Duplikat des Bildes von links die Transparenz geändert und zwar in der Werkzeugpalette rechts unter »Bild / Transparenz«. Da kann man mittels auf- & zuziehen des Quadrates mit dem Sucher - der Sucher in der Mitte definiert die noch nicht transparenten Bildausschnitte, fungiert also als eine Art Lupe -, also der Transparenzmaske die Größe und den Umfang der ausgewählten Pixel selektieren. Die Pixel bzw. der Bildbereich der selektiert wird, lässt sich auch mittels cmd / z wieder rückgängig machen, während man sich noch in einer Erstellung einer Transparenz befindet. Das ist jetzt nicht sonderlich genau gemacht. Es soll nur zur Veranschaulichung dienen. Das lässt sich wesentlich genauer erstellen.
Das lässt sich hier in Pages allemal realisieren. Natürlich kann das ein ordentliches Bildbearbeitungsprogramm (PS, Pixelmator, Affinity, GC, Gimp …) besser darstellen aber es soll aufzeigen, was möglich ist mit Pages wenn man zB kein geeignetes BBP zur Hand hat oder darin noch nicht sonderlich eingearbeitet ist. Und zugegeben, ich habe hier auch kein einfaches Motiv verwendet. Das geht mit klaren Objekten oder Gegenständen deutlich einfacher und komfortabler.

  • Rechts: Die Kombination beider Bilder besteht aus einem Hintergrund des linken Bildes, wie gesagt mit 75% Deckkraft und dem mittleren, wo ich den Sternenhimmel mittels einer Transparenz entfernt habe und der Rest des verbliebenen Bildes ist in 100% Deckkraft gehalten. So habe ich ein Highlight gesetzt, das auf der Person liegt, habe aber gleichzeitig noch ein abgeschwächtes ganzes Bild im Hintergrund. Das Transparenzwerkzeug sieht dann so aus.

Bildschirmfoto 2021-01-06 um 12.47.48.png


2. Reihe:
  • Links: Da ist das Bild in 100% Deckkraft gehalten.
  • Mitte: Da habe ich ein Objekt mittels »Symbolleiste / Form« eingefügt und in der Größe des linken Bildes angepasst. Dann habe ich in der Werkzeugpalette rechts unter »Stil / Füllen / Verlauf« die Option »Erweiterter Verlauf« ausgewählt. Wie man allerdings sieht, gibt es dort im Pulldown-Menü mehrere Optionen einer Bildfüllung. »Farbe« heißt einfach, dass das Bild mit einer einzelnen Farbe gefüllt wird und zB anhand der Deckkraft geändert werden kann. Mit dem »Verlauf« lässt sich ein Verlauf mit zwei Farben realisieren. Dieser kann in der Ausprägung und Drehung bzw. dem Winkel angepasst werden. Der »Erweiterte Verlauf« lässt einen Verlauf mit mehreren Farben zu. Eine Abänderung in Ausprägung, Drehung, Dominanz, Transparenz, Winkel ist auch hier möglich.
  • Mitte: Da habe ich zB versucht, die Dominanz des Bildes auf die Frau im Bild zu lenken aber gleichzeitig eine Art Schimmer bzw. Lichtkegel im Bild zu erzeugen versucht, das eine Abgrenzung zum Sternenhimmel ergibt. Die Farben können in der Deckkraft und der Richtigkeit der Farbtöne aus dem Ursprungsbild ausgewählt werden - und zwar mit der Pipette. Diese findet ihr in der geöffneten Farbpalette ganz unten links zwischen dem großen Farbbereich und den kleineren angeordneten Quadraten links der Pipette. Dass hier bereits so viele Farben definiert sind liegt daran, dass ich diese schon vordefiniert habe und in anderen Dokumenten benötigt habe. Normalerweise sind diese Flächen alle noch grau und undefiniert. Diese zu definieren ist also ganz praktisch, wenn man diverse Farben, die nicht in der Farbpalette zu finden sind, öfters benötigt. Dann hat man diese schnell zur Hand.
  • Rechts: Da habe ich nun den Verlauf über das Bild gelegt und schon habe ich das gewünschte Ergebnis dessen, was ich eben beschrieben habe. Ich habe eine Abgrenzung zwischen Sternenhimmel und Person und somit einen Fokus auf die Frau gelegt, ohne das Bild zu manipulieren. Das ist also nur ein über das Bild gelegter etwas in der Deckkraft reduzierter Verlauf, der das Geschehen des Bildes deutlich beeinflusst im Ergebnis.

3. Reihe.
  • Links: Da ist das Bild in 100% Deckkraft gehalten.
  • Mitte: Da habe ich im Grunde das gleiche Prozedere angewandt und die gleiche Absicht wie in der zweiten Reihe verfolgt, nur mit einem anderen Highlight im Bild und mit einer anderen Farbe umgesetzt. Das ist sehr individuell zu realisieren, wie einem das eben beliebt oder zum jeweiligen Bild passt. Der Verlauf setzt sich hier eben aus Gelb (unten) und einem Weiß (oben) zusammen, wobei ich das Weiß auf gänzlich transparent und somit auf den zukommenden Bildrand oben auf auslaufend gestellt habe.
  • Rechts: Wie in der zweiten Reihe. Da habe ich nun den Verlauf über das Bild gelegt und schon habe ich das gewünschte Ergebnis dessen, was ich eben beschrieben habe. Ich habe eine Abgrenzung zwischen Sternenhimmel und Person erreicht und somit einen Fokus auf die Frau gelegt, ohne das Bild zu manipulieren. Im Unterschied zum zweiten Bild liegt der Fokus heir zur Gänze auf der Frau aber auch auf der Umgebung ihrer und lässt sie dank des gelben Verlaufes noch mehr erstrahlen. Und der Hintergrund, sprich der Sternenhimmel ist gänzlich unberührt bzw. wird vom Gelb des Verlaufes auslaufend begleitet und überdeckt.
Das nächste Bild ist wieder in dieser Art gehalten. Dabei stellt das linke wieder das Ursprungsbild dar, das mittlere stellt den Verlauf dar und das rechte Bild stellt die Kombination derer dar. Dazu habe ich die Verläufe wieder markiert, damit diverse Unterschiede ersichtlich werden.

Bildschirmfoto 2021-01-06 um 13.47.07.png


1. Reihe:
  • Links: Das ist wiederum das unbearbeitete Ursprungsbild, wie schon bekannt.
  • Mitte: Das ist wiederum ein anders gestalteter Verlauf. Hier habe ich zB versucht, den Fokus und das Hauptaugenmerk auf das strahlende und leuchtende Amulett zu legen. Und über den Rest des Bildes eine blaue Farbe, abgestimmt in Farbgebung und Transparenz zur Original, drüber gelegt. Wie man am Bild sieht, gibt es unter dem aufgeklappten Pulldown-Menü rechts drei weitere Optionen, die rechts vom Winkel als Symbol zu sehen sind. Diese kann man benutzen, um den Verlauf abzuändern von linear in kreisförmig, welchen man selbstverständlich individuell anpassen kann. Das dritte Symbol beinhaltet die Option der Spiegelung des gewählten Verlaufs. Diese kann auf beide Varianten angewendet werden. Und bei der Gradangabe kann man den Winkel des Verlaufes nach eignen Belieben anpassen. Die grundsätzliche Änderung des Verlaufes kann man über die zwei Kreise der Linearen abändern. Diese lassen sich anfassen und werden dann jeweils grün markiert. So kann man die Position und die Richtung des Verlaufes ändern und de facto eben auch im kreisförmigen Modus die Größe bzw. den Umfang ändern.
  • Rechts: Da sieht man dann den Fokus auf das leuchtende Amulett, das durch den Fokus bzw. den Brennpunkt des Verlaufes noch mehr hervorgehoben wurde. Der Rest des Verlaufes, in blau gehalten, liegt also über dem Original und überdeckt das in gewisser Weise sozusagen. Es bekommt also auch einen etwas intensiveren und kräftigeren Ton.
2. Reihe:
  • Links: Das ist wiederum das unbearbeitete Ursprungsbild, wie schon bekannt.
  • Mitte: Das ist ein Bild, das ich mit einer ausgeprägten Transparenz versehen habe. Also das untere ist das originale und die 4 darüber liegenden sind in der Deckkraft abgemildert und verkleinert. Ich wollte damit eine Art »Schwebevorgang« imitieren. Ich will damit nur zeigen, was alles möglich ist. Das habe ich jetzt wirklich alles de facto quick & dirty gemacht. Das geht selbstverständlich noch schöner und eleganter.
  • Rechts: Da habe ich wiederum einen gelben Verlauf als eine Art Lichtkegel oder Lichtschein von links oben auslaufend bzw. transparent bis nach unten rechts zur Frau in voller Deckkraft hinzugefügt und darüber gelegt.
3. Reihe:
  • Das ist wiederum das unbearbeitete Ursprungsbild, diesmal ein anderes, weil es besser zu zeigen ist, wenn man ein Bild hat, das einen einfacheren Hintergrund hat. Das geht mit anderen und besseren Bildern mit einem strukturierterem Hintergrund noch erheblich besser als ich das bei diesem Bild jetzt auf die Schnelle umgesetzt habe.
  • Mitte: Hier habe ich also versucht, den Hintergrund mit dem Transparenzwerkzeug halbwegs zu entfernen.
  • Rechts: Da habe ich ein Objekt mittels »Symbolleiste / Form« eingefügt und in der Größe des linken Bildes angepasst. Dann habe ich das bearbeitete Bild von der Mitte mit der Transparenz darüber gelegt und diesem einen Schlagschatten verliehen. Das ist also auch möglich, mit diversen Möglichkeiten von Schatten zu arbeiten. Einfach unten rechts in der Werkzeugpalette bei »Schattenwurf« klicken. Da kann man zwischen unterschiedlichen Optionen wählen, wie ein Schatten aussehen soll. Da kann man natürlich die Härte und Weiche und die Distanz und den Versatz und die Richtung des Schattens individuell anpassen. Und natürlich auch die Deckkraft. Zum Abschluss noch ein Bild zu den Schatten.
Bildschirmfoto 2021-01-06 um 13.47.35.png


Viel Spaß und gutes Gelingen!
 
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