Pages Fuß und Endnoten-Formatierung

Diskutiere das Thema Pages Fuß und Endnoten-Formatierung. Leider vermisse ich bei Pages den von Word bekannten Formatierungspinsel; warum gibt es da...

TPfanne

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Leider vermisse ich bei Pages den von Word bekannten Formatierungspinsel; warum gibt es da nichts vergleichabres? Außerdem wir immer wieder das Fußnoten Format komplett zerstört und man sieht nicht mehr, ob etwas eine Fußnote oder bloße Zahl ist. Wie kann man das in einem großen Text mit 1000 Fußnoten reparieren?
 

iQuaser

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Gibt es doch mit "Stil kopieren" und "Stil einsetzen". Habe ich mir in die Symbolleiste gelegt.
Muss aber ehrlicherweise sagen dass ich es so gut nie brauche, da die Absatzstile in Pages hervorragend funktionieren und ich lieber mit denen arbeite.

Zur Fußnote kann ich nichts sagen - bring mal bitte ein Beispiel, bevorzugt mit Screenshot.Bildschirmfoto 2020-05-10 um 16.13.32.png
 

fa66

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Außerdem wir immer wieder das Fußnoten Format komplett zerstört…
Wer ist wir?

Wenn mehrere Personen an éinem Dokument arbeiten, genügt ja ein einziger Mitbearbeiter, der die Anwendung vorgegebener Formatierungsstile (alias Formatvorlagen) nicht verstanden hat, um das Dokument zu zerlegen.
 

Kuddl

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Ein wenig Phantasie macht klar, dass dort nur ein "d" fehlte - einen unnötigen Plural muß man nicht herbeireden.
 

TPfanne

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Klar mache ich das mit dem Workaround: Stil kopieren = alt+cmd+c und Stil einsetzen = alt+cmd+v
Nutzt nur nix, wenn auf einer Seite nix gegilbt ist. Wraum geht das Tool mit dem Gilbungspinsel nicht? Bei den Fußnoten musste ich in Stunden langer Arbeit jede einzelne entfernen und wieder neu einsetzen, da sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr als Fußnoten, sondern Fließtest formatiert waren und trotz dieser Mühen sehen sie immer noch nicht einheitlich aus, siehe Link zum Dokument: https://www.dropbox.com/s/04uafk9i1doa12u/Doppel-Genozid de.pages?dl=0 und screenshot:
Screenshot 2020-05-10 23.35.29.png
 

fa66

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Ich unterstelle, dass die Formatierung des Fußnotentextes mit der Einrückung die fehlerhafte sein soll.

(1) Ist diesem Fußnotentext nunmehr ungewollt die Formatvorlage/der Stil mit dem Namen der Formatvorlage des Fließtextes zugewiesen?

(2) Basiert die Formatvorlage »Fußnotentext« auf demjenigen für den Fließtext (etwa, dass sich Änderungen oder Anpassungen an der Formatvorlage »Fließtext« – ggf. über die Funktion einer automatischen Aktualisierung – dann auch auf den Fußnotentext auswirken würden)? – Ich frage hier im Vergleich zu Möglichkeiten in Word. – Dann wären die Eigenschaften beider Formatvorlagen zu entflechten, um eine unerwartete und in der Folge ungewollte gegenseitige Beeinflussung zu unterbinden.

EDIT:
Ich sehe gerade in deinem Dokument, dass es zwei Formatvorlagen gibt: einmal »Fußnote« und zusätzlich »footnote description«, letztere bewirkt diese Erstzeileneinrückung. Ist das gewollt?

Nebenbei und unabhängig:
Ist bei der Menge an Fußnotentext pro Seite nicht die Sammlung dieser als Endnoten sinnvoller?
 
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TPfanne

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@fa66:
Ich danke Dir! Alles als Endnote hatte ich zwischenzeitlich auch mal, weil sie nach automatischer Übersetzung (von pdf in Word, von dort in DeepL) ziemlich durcheinander geraten waren (teilweise mitten im Text gelandet, teilweise wurden Links ins Deutsche übersetzt - ein administrativer Graus, obwohl die Übersetzung von Inhalten sehr gut lief und relativ wenig Arbeit machte).
Aber dann machte ich es wieder zurück, weil es oft manchmal hilfreich, ist, um den Leser nicht zu verlieren, wenn man sie auf die Seiten aufteil; aber leider geht ja auch noch der Trennstrich oft unter.
Die »footnote description«, vielleicht Verursacher der ungewollten Erstzeileneinrückung: wie kriege ich mit einem Schlag weg?
 

fa66

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Ich kenne Pages nicht gut genug.

Unklar bleibt auch der Grund für deine Beobachtung, dass die Fußnoten(zeichen?) zu Beginn des Fußnotentextes plötzlich nicht mehr aktualisiert w{e|ü}rden.

Das Anwenden einer Formatvorlage, die eine zusätzliche Einrückung bewirkt, bewirkt ja nicht per se die Löschung oder Deaktvierung der Feldfunktion, die den Bezug zwischen dem Fußnotenzeichen im Fließtext und dem Fußnotenzeichen vorm Fußnotentext sicherstellt. (Ich unterstelle dabei, dass Pages in dieser Hinsicht da nicht anders als Word rangeht.)

Was – wieder in Word – mal der Fall war, als ein Update/Upgrade zu Inkompatibilitäten derart geführt hat, dass bestimmte Felder in Dokumenten alter Dateiversion in einer neueren Programmversion inaktiv wurden (und was dann später durch einen Fix behoben wurde). Was für die spätere Anzeige und Bearbeitung unter einer älteren Programmversion wieder nur solange unproblematisch war, wie niemand versucht hat, die Inhalte jener Felder in der neueren Programmversion zu bearbeiten – was dann irreversibel wurde, und auch durch den späteren Fix nicht rückgängig gemacht werden konnte. M.a.W., Spekulation: Vielleicht kommen auch hier unter Pages irgendwelche Versionskonflikte zum Tragen.
 

TPfanne

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Tja, auch im Text selbst erscheinen die Fußnoten-Referemzen mitunter als "normale" Zahlen und sie umzuformatieren, gelingt nicht: Man muss bei jeder einzelnen die "alte Fußnote" ausschneiden, in den Text klicken, den Inhalt unten einfügen und die alte Referenz löschen; dazu fehlt mir jetzt der Nerv.
 

Schiffversenker

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Geisteswissenschaftlier lieben anscheinend dieses Hin-und-Her-Hüpfen im Lesefluß. Ich bin keiner, würde trotzdem empfehlen, diesen Anmerkungsdschungel in den Anhang zu verbannen.
Auch wenn das das aktuelle Problem vermutlich nicht löst.
Da würde ich vorschlagen, mich von Pages/Word/TextEdit zu verabschieden und ein Satzprogramm wie LaTeX zu benutzen.
Die nötige Einarbeitungszeit wird meistens überschätzt, wenn es ohne chemische oder mathematische Formeln abgeht und ohne im Satz eingebettete Bilder. Dafür darf man wohl sicher sein, von solchen Problemen verschont zu bleiben, wenn man mal zwischendurch was am Format ändert.
 

fa66

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Tja, auch im Text selbst erscheinen die Fußnoten-Referemzen mitunter als "normale" Zahlen und sie umzuformatieren, gelingt nicht
Ich verstehe das aber richtig, dass diese Ziffern zum Zeitpunkt t0 aktive Fußnotenanker waren, und dann zu t1 und dann unveränderlich, keine mehr? Und das alles, ohne dass du dir selber einer Fehlbedienung bewusst wärst?

Geht die Umformatierung der Fußnotentexte mit der Einrückung einher mit einer zeitgleichen Deaktivierung der Fußnotenziffern?

Überhaupt, woran erkennst du jene Deaktivierung? Wird nach Einfügung einer neuen Fußnote zwischen 4 und 5 diese 5 und alle folgenden nicht mehr hochgezählt?
 

TPfanne

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Das ist ja gerade der Mangel, den ich bei Word so nicht erlebe; man kann der Fußnote nicht wirklich ansehen, ob sie eine Fußnote ist, bis man sie versuchsweise löscht, dann merkt man es, wenn man nach unten schaut. Bewusst als einfache Zahl umformatiert habe ich sie sicher nicht. Ich schätze, das kam von der Umwandlung des Ursprungstextes - einer pdf in ein Word-Dokument (das verlangt DeepL) und das in Pages. Dass ich überhaupt auf Pages gekommen bin, liegt darin, dass die 1. Korrektur auf einem anderen Computer lief, der nur Pages, nicht aber Word hat.
 

fa66

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Ich schätze, das kam von der Umwandlung des Ursprungstextes - einer pdf in ein Word-Dokument (das verlangt DeepL) und das in Pages.
Da ist die Quelle (also das PDF) bereits problematisch – insofern, als dieses Format ja einen gewissermaßen finalen Zustand fixiert. Darin, also im PDF selber, mag dann die Fußnotenziffer im Fließtext noch als Anker für einen im Unterbau des PDFs hinterlegten Link dienen, dessen Anklicken zum Ziel im Fußnotentext führt (und dessen Fußnotenziffer dann wieder zurück zur Quelle im Fließtext).

Ob dieserart Datenstrukturen dann konvertiert zu einem Word- oder allgemein Textverarbeitungs-Dokument am Ziel überhaupt noch als Fußnoten- bzw. Fußnotenanker-Objekt interpretiert werden (oder werden können) ist m.E. gar nicht sicher.

Man denke an den umgekehrten Fall, dass der Export, das Sichern oder das Drucken eines Word-Dokuments als PDF bei den »üblichen« PDF-Erzeugern die Link-Funktion nicht abbildet (der PDF-Erzeuger kommt an die im Dokumentunterbau vergrabenen Linkdaten gar nicht ran – er könnte natürlich, müsste darauf hin aber auch programmiert sein).

Und in beiden Fällen ist davon, ob die Zielanwendung noch »weiß«, dass es sich bei gewissem Text um »Fußnoten« handeln soll, noch gar nicht die Rede. Wenn du selber bspw. keine Formatvorlage namens »footnote description« angelegt hast, muss vrsl. die Konversion von PDF zu DOC(X) diese erzeugt haben. Woher aber soll die Word- (oder Pages–)Fußnotenfunktion erkennen können, was irgendein anderes Progamm mit der – zunächst einmal nur – reinen Oberflächenbeschreibung »das soll Fußnotentext sein« meint.
 
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TPfanne

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Stimmt! Mehr kann jetzt wohl keiner dazu sagen.
Der Text war mir zu wichtig, um ihn unübersetzt zu lassen; aber dass so eine Menge IT-Ärger damit verbunden war, kam überraschend.
Desiderata für Pages:
Eine Pinsel, wie ihn Word hat.
Eine Funktionalität, die sämtlichen Fußnoten (auf einen Schlag) das selbe Format zuweisen kann.
Ein Pop-Up-Fenster, das bei Mouse-Over "verrät", dass etwas eine Fußnote ist.
Die Formatierbarkeit einer Fußnote.
All das scheint mir kein Hexenwerk und ich hoffe, einer der Pages-Entwickler nimmt die Challenge auf.
 
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