Musikkassette: Spielt die erkannte Bandsorte beim Abspielen eine Rolle?

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  1. plasmatzee

    plasmatzee Thread Starter Mitglied

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    Hallo zusammen, kann mir jemand sagen, ob die vom Tapedeck erkannte und angezeigte Bandsorte beim Abspielen einer alten analogen Musikkassette eine Rolle spielt?

    Hintergrund meiner Frage ist der, dass ich beim digitalisieren alter Demotapes immer wieder auf Widersprüche stoße, insofern als auf dem Tape zwar "Chrom" steht, dieses vom Tapedeck aber nur als "Normal" erkannt und vermutlich auch abgespielt wird.

    Ergibt sich hieraus ein Klangverlust oder ist dies nur beim Bespielen relevant?
     
  2. nonpareille8

    nonpareille8 Mitglied

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    Eine Klangbeeinträchtigung kann sich ergeben, bspw. dass es etwas dumpfer klingt.
    Ob das digitale Signal davon berührt wird, vermag ich nicht zu sagen. Einfach mal testen.
     
  3. cb4

    cb4 Mitglied

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    Wenn ich mich an die alten Tage mit Kassetten erinnere, dann konnte man Chrome und die anderen "höherwertigen", deren Bezeichnung mir nicht mehr einfällt ("Metall"), mit höheren Pegeln ansteuern, ohne dass die Aufnahmen übersteuert waren. Beim Abspielen sollte das imho keine Auswirkungen haben. Aber: Achtung! - Gefährliches Halbwissen.
     
  4. thorstenhirsch

    thorstenhirsch Mitglied

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    Auf dieser Seite kann man lesen, dass es mindestens bei der Aufnahme einen Unterschied macht, es beeinflusst den Strom der Vormagnetisierung des Bands. Ob es auch die Wiedergabe beeinflusst, habe ich auf die Schnelle leider auch nicht herausfinden können.
     
  5. MrBaud

    MrBaud Mitglied

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    Sei einfach froh das Du es noch abspielen kannst....
     
  6. oneOeight

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    https://de.wikipedia.org/wiki/Kompaktkassette
    da wird dazu auch einiges erklärt.
    beim überfliegen scheint mit mir das azimut problem da doch wichtiger als das verwendete band.
    bzw ob irgendeine rauschunterdrückung verwendet wurde.
    die gleichlaufschwankung der motoren auch nicht zu vergessen.

    denke aber mal moderne restaurations programme nehmen dir da jede menge arbeit ab was den sound angeht.

    ich erinnere mich, dass ich mal metal kassetten hatte, die zusätzlich auch noch einen schweren metall rahmen hatten.
    muss mal gucken, ob ich die nicht noch irgendwo habe.
     
  7. nonpareille8

    nonpareille8 Mitglied

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    Meine Kassetten habe ich alle archiviert.
    Hin und wieder höre ich mal eine durch – sehr erstaunlich finde ich, dass das Gros klanglich nichts verloren hat.
    Das Tapedeck mit dem die Kassetten aufgenommen wurden ist Bj. 76 (BASF) und funktioniert immer noch.
    Ein Riemen und der Motor wurden mal getauscht.

    Ob eine CD nach vierzig Jahren auch noch hörbar (lesbar) ist ?
    Zweifel sind angebracht.
     
  8. thorstenhirsch

    thorstenhirsch Mitglied

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    Zweifeln brauchst Du nur bei selbst gebrannten CDs. Gekaufte Audio-CDs wurden gepresst, deren Lesbarkeit wird nicht schlechter mit den Jahren. Und was die CD-Spieler angeht - da gibt's ähnlich unverwüstliche aus den 80ern wie Dein Tapedeck. Ob die CD-/DVD-Laufwerke für 10 Euro, die man heute bekommt, das nächste Jahrzehnt überdauern, darf natürlich bezweifelt werden.
     
  9. nonpareille8

    nonpareille8 Mitglied

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    Interessant, wußte ich nicht.
     
  10. mike33

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    Ob eine Cassette zu dumpf oder zu hell klingt kann (mal abgesehen von einer Fehlstellung des Wiedergabekopfes (Azimuth)) von einer falschen Einstellung der Widergabeentzerrung herrühren. Typ-I-Cassetten brauchen 120µs, alle anderen (Typ II ("Chrom"), Typ IV ("Eisen") dagegen 70µs als Zeitkonstante. Es gibt Cassettendecks, bei denen man das manuell umschalten kann (Nakamichi), und andere, bei denen das durch Öffnungen im Cassettengehäuse (lange Stirnseite) gesteuert wird.
     
  11. herberthuber

    herberthuber Mitglied

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    ...und bitte nicht vergessen: Bei den Cassetten war die Rauschunterdrückung per Dolby bzw. HXPro üblich.
    Wenn man das nicht richtig ein- oder ausschaltet, dann klingt die Wiedergabe zu dumpf oder zu hoch.
     
  12. Konqi

    Konqi Mitglied

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    HX Pro ist keine Rauschunterdrückung und arbeitet ausschließlich bei der Aufnahme. ;)
    Bzgl. der geschickten Wahl von Dolby B, C oder S stimme ich zu.
     
  13. Macothan

    Macothan Mitglied

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    Das ist richtig, leider mußte ich beim Digitalisieren alter Radioaufnahmen (für den Hausgebrauch - ein Toningenieur wird zum Archivieren natürlich andere Maßstäbe anlegen) feststellen, daß ich damals die Betriebsart mit oder ohne " Dolby B/C" oft nicht auf der Kassette vermerkt hatte. Letztlich habe ich mich dann nach Gehör entschieden und möglichst alle Rausch- und Klangverbesserungen deaktiviert; nach 30 Jahren ist das von mir hörbare Frequenzspektrum sowieso ein anderes....;)

    Gruß Macothan
     
  14. nonpareille8

    nonpareille8 Mitglied

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    Diese bittere Realität musste ich auch lernen zu akzeptieren.
     
  15. Andi

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    Gab‘s damals was besseres? Das Autoreverse war ja auch legendär...
     
  16. Andi

    Andi Mitglied

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    TDK MA-R?
     
  17. HannesMac

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    Das größere Problem sind Tapedecks, die nicht benutzt werden: Die gehen nämlich kaputt. Die Mechanik leidet dadurch bzw. die Gummis und die „Schmierungen“ (die eigentlich keine sind).
    So war mein Akai GX R99 auch irgendwann nicht mehr gut.
     
  18. Elebato

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    Allerdings...

    https://youtu.be/eRSDp1JI5BQ
     
  19. Andi

    Andi Mitglied

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    Das Dragon hat das „kompliziertere“ Autoreverse...
     
  20. mike33

    mike33 Mitglied

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    MA-X.
    Die MA waren auch schon umwerfend. Von denen habe ich hier sogar noch 2 ungeöffnete liegen.
     
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