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MacBook Pro 16 und der Akku...

pexDE

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Hallo,

habe schon einiges zu diesem Thema hier und im Netz gelesen, aber bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich es möglichst nicht falsch mache...

Ich hatte eigentlich vor das MacBook dauerhaft am Netzteil zu haben und nur in absoluten Ausnahmefällen ohne Netzteil zu betreiben.

Dies soll wohl allerdings nicht so gut sein für die Akkus. Ich dachte halt, wenn ich nach einem Jahr nur 20-50 Ladezyklen habe, ist das eine gute Sache... : )

Mein aktueller Plan wäre jetzt einfach, mal so mal so. Also ein paar Tage am Netzteil lassen, dann 1-2 die Woche ohne Netzteil und dann wieder von vorne.

Aber wie gesagt, bin mir nicht sicher, ob das dann der "richtige" Weg ist.

Vielleicht auch immer ohne Netzteil und dann erst wieder ab 20-30 Prozent anschließen und ab 100 Prozent wieder abnehmen!?

Ich hoffe, dass ihr mir hier einen Tipp geben könnt.

Es reicht mir auch, wenn ich es einfach nicht arg falsch mache. Mit der Dauerstromversorgung ist das wohl - leider - der Fall...



LG
pex
 

Stargate

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Hallo,

habe schon einiges zu diesem Thema hier und im Netz gelesen, aber bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich es möglichst nicht falsch mache...

Ich hatte eigentlich vor das MacBook dauerhaft am Netzteil zu haben und nur in absoluten Ausnahmefällen ohne Netzteil zu betreiben.

Dies soll wohl allerdings nicht so gut sein für die Akkus. Ich dachte halt, wenn ich nach einem Jahr nur 20-50 Ladezyklen habe, ist das eine gute Sache... : )

Das ist aber leider ein Irrtum.
Selbst wenn du nach 10 Jahren nur 2 Ladezyklen hättest wäre der Akku in der Zwischenzeit an seiner chemischen Alterung gestorben.

So lange kein transparentes Aluminium und keine Zero Point Energieversorung erfunden wird ändert sich daran nichts :)
Die Batterie ist und bleibt ein Verschleißteil.

https://www.doitarchive.de/batterie.html#6
 
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pexDE

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Ja, leider... :)

Aber wie gehe ich denn nun richtig mit dem MacBook um? Nutze ich es auf der Couch einfach ohne Netzteil bis es bei 20-30 Prozent ist, schließe es dann wieder an bis 100 und nehme es danach wieder ab?

Oder nutze ich einfach an 2-4 Tagen das Netzteil und an 1-2 Tagen dann ohne!?

Bräuchte nur eine ungefähre Richtung. Will es halt nur nicht falsch machen (so wie ich es aktuell mache).
 

orcymmot

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Aber wie gehe ich denn nun richtig mit dem MacBook um?
Bei Akkus gibt es kein perfektes „richtig“ oder falsch. Achte darauf, dass du ihn nicht tief entlädst - also nachdem er abgeschaltet hat mehrere Monate weiter leer liegen lassen.
Den Rest erledigt das Batterie-Management-System für dich.
Ein Akku war, ist und bleibt ein Verschleißteil, der sowohl durch Nutzung (Zyklen) als auch durch Alterung abbaut.
Der eine hält länger, der andere geht etwas früher in die Knie. Das lässt sich von außen kaum beeinflussen.

Benutze das Gerät einfach, wie es für dich gerade passt. Sich darüber Gedanken zu machen, geschweige denn einen bestimmten Aufwand zu betreiben ist vergebene Liebesmüh!

Mein late2013 hat aktuell knapp 600 Zyklen und noch ca 80% seiner Kapazität. So langsam merkt man dem Akku sein Alter an, aber er läuft noch zuverlässig. Auch ein mid 2010 lebt noch. Die MacBook Akkus gehören zu den langlebigsten, die es in Notebooks gibt.

Also keinen Kopf darüber machen und Freude am Gerät haben.
 
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eaglejump

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Ich hatte bis vor kurzem ebenfalls ein MBP Late 2013.
Ein reines Wohnzimmergerät, das ich zu ca. 95% ausschließlich per Ladekabel benutzt habe. Die Frage, ob das dem Akku zuträglich ist oder nicht, habe ich mir viel zu spät gestellt.
Aber: Bis zum "Schluss" war die Akkuqualität/-kapazität hervorragend.
Dann -also nach knapp 7 Jahren- kam es doch zum Akkutausch, da sich der alte auifgebläht hatte.
Ich schreibe das allerdings dem "normalen Verschleiß" zu und nicht der Tatsache, dass das MBP fast ausschließlich am Netzkabel betrieben wurde.
 
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leselicht

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Ich habe gerade einen neuen Akku eingebaut und da ist ein Zettel dabei, dass man es mehrfach laden und entladen soll. Ich denke mal, das gilt genauso für ein neues Notebook.
 
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davedevil

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Apple sagt übersetzt zu den Thema: Nutzenes einfach. OS X hat ein sehr gutes Energiemanagement.

Es ist nicht Apple like User mit Prozessen wie man müsse den Akku erst so und so oft laden zu instruieren.

Apple spricht davon, bei der Ersteinrichtung solange am Netz zu bleiben, bis die Kiste konfiguriert ist.

Diese und viele weitere Infos findest Du wie gewohnt bei Apple in den umfangreichen Supportdokumenten.

PS Das betrifft natürlich nut Apple Original Akkus.
 

heissjerrer

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Der Akku in meinem MacBook Ende 2008 ist noch der erste. Ich habe das Notebook aber mobil benutzt, also den Akku stets entladen und erst dann das Netzteil angeschlossen. Seit ca. 3 Jahren ist er aber hinüber. Nicht aufgebläht, aber reicht nur noch für etwa 15 Minuten Laufzeit bei dunklem Bildschirm. Ich würde gerne einen neuen Original-Akku kaufen, finde aber keinen. Nur Nachbauten mit schlechten Bewertungen bei Amazon.
 

TheRocka

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Man kann eigentlich nur folgendes tun:
  • Hitze vermeiden
  • hohe und niedrige Ladestände vermeiden (also zwischen ca. 20 % und 80 % der angezeigten Kapazität halten).
  • Stöße vermeiden
  • regelmäßiges Benutzen
  • wenn möglich niedrigen Ladestrom verwenden (Ladestrom ist ja nach vorhandenen Akkustand unterschiedlich hoch
Das alles hilft gegen die natürliche Alterung jedoch nichts. Auch sind manche Akkus von Werk aus „besser“ und manche „schlechter“ im Rahmen ihrer Toleranzen.

Ob man alle diese Pflegehinweise immer befolgen kann? Sicher nicht.
 
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leselicht

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Der Akku in meinem MacBook Ende 2008 ist noch der erste. Ich habe das Notebook aber mobil benutzt, also den Akku stets entladen und erst dann das Netzteil angeschlossen. Seit ca. 3 Jahren ist er aber hinüber. Nicht aufgebläht, aber reicht nur noch für etwa 15 Minuten Laufzeit bei dunklem Bildschirm. Ich würde gerne einen neuen Original-Akku kaufen, finde aber keinen. Nur Nachbauten mit schlechten Bewertungen bei Amazon.
Also gerade bei Akkus gibt es nicht so furchtbar viele Fabriken. Und wenn so eine große Fabrik nur Müll produziert, dann ist sie bald kaputt. Also haben die Akkus die Mindestqualität sicherlich. Und spätestens die Tools sagen genau, wie gut der Akku ist, Wenn Du nach 12 Jahren 50 Euro investierst, dann ist das doch eine vernachlässigbare Ausgabe. Kaufen und einbauen. Ist doch alles nicht so schwierig... Und überlege mal. Apple baut sicher nicht den größten Müll ein und trotzdem ist das Netz voll mit geblähten Akkus von Apple.
 

dg2rbf

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Hi,
Akkus für MacBooks, gibts bei CDX oder iFixit, das sind die Top Quellen.
Franz
 
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leselicht

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Hi,
Akkus für MacBooks, gibts bei CDX oder iFixit, das sind die Top Quellen.
Franz
Trotzdem gibt es keinen Nachweis, daß diese Akkus besonders lange halten. Insofern für mich rausgeworfenes Geld. Die kommen auch aus den gleichen großen Fabriken.
 

heissjerrer

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Danke für den Tipp mit CDX. Ich habe mal einen bestellt für 78€, kommt mir noch akzeptabel vor. Habe ein besseres Gefühl als bei den anderen. Mal sehen, ob es sich lohnt...
 
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davedevil

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Trotzdem gibt es keinen Nachweis, daß diese Akkus besonders lange halten. Insofern für mich rausgeworfenes Geld. Die kommen auch aus den gleichen großen Fabriken.
Aber mit anderen Mindestspezifikationen, was Du halt nicht glauben willst. Mein Billigakku zur Überbrückung hat nach einem Jahr nachgelassen, jetzt nach 2 Jahren ist der nach 90min leer.

Mit Deinem Argument ist es egal, ob Du ein Medion Laptop, oder Macbook Pro kaufst, da Office und Internet auf beiden laufen.

Ist auch egal welches Erdbeereis, sind ja eh die gleichen Zutaten irgendwie.

Und ob Dacia, Mazda oder Benz ist eh wurscht, ist ja eh überall Bosch drin und die Reifen kommen von zwei Großkonzernen.
 
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leselicht

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Aber mit anderen Mindestspezifikationen, was Du halt nicht glauben willst. Mein Billigakku zur Überbrückung hat nach einem Jahr nachgelassen, jetzt nach 2 Jahren ist der nach 90min leer.

Mit Deinem Argument ist es egal, ob Du ein Medion Laptop, oder Macbook Pro kaufst, da Office und Internet auf beiden laufen.

Ist auch egal welches Erdbeereis, sind ja eh die gleichen Zutaten irgendwie.

Und ob Dacia, Mazda oder Benz ist eh wurscht, ist ja eh überall Bosch drin und die Reifen kommen von zwei Großkonzernen.
Das ist doch Blödsinn, es geht nur um die Akkus. Ich habe schon viele Kameras besessen und deren Akkus gleicher Technik gibt es sowohl für 65 Euro vom Hersteller und für 15 Euro vom Noname. Die Dinger sind auch nach 7 Jahren immer noch gleich gut. Teure Akkus zu kaufen ist wie veganes Tafelwasser, von Jungfrauen um Mitternacht geschöpft, gegenüber einem Glas Leitungswasser... Meine Apple-Akkus haben entweder lang oder sehr kurz gehalten. Und die billigen Akkus habe ich noch nie tauschen müssen. Muß auch sagen, die separat entnehmbaren Akkus waren deutlich haltbarer.
Habe mir gerade die gestern ausgebauten Apple-Akkus aus meinem MacBookPro 15" Retina 2013 angeschaut, die zum Glück im Bad auf dem Fliesenboden liegen. Die beiden mittleren Akkus sind jetzt schon dreimal so dick, die anderen haben gut doppelte Dicke. Der Ausbau und das Gezerre am Kleber hat denen garnicht gefallen.
 
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apfelcash

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Ich nutze den MacBook Pro ebenfalls überwiegend am Netz. Ich baue darauf, dass die neue Batteriezustandsverwaltung in macOS 15.10.5 vernünftig funktioniert.
 
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RealRusty

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Benutze den Akku einfach. Wenn man will kann man etwas für ihn machen was gut ist:

- nicht häufiger nutzen bis das MBP bei 0% abschaltet. Am besten 10 oder 20%+
- nicht tagelang oder wochenlang 100% drin lassen. Macht macOS ab 10.5.5 aber eh nicht mehr. Besser 90% oder weniger.
- Akku auch mal hin und wieder benutzen, so alle 4 Wochen mindestens. Akkus wollen benutzt werden!
- Hitze (60 Grad+) meiden, Kälte (Minusgerade) meiden.

Für die meisten bedeutet das eher wenig persönlicher Einsatz denke ich. Muss man das machen? Nein aber es kann helfen einen teuren Akku möglichst lange fit zu halten.
 

rvale

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21.10.2019
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- nicht tagelang oder wochenlang 100% drin lassen. Macht macOS ab 10.5.5 aber eh nicht mehr. Besser 90% oder weniger.
Wenn Du damit auf das neue Batteriemanagement anspielst, interessiert mich dazu eine Quelle, sonst ein Hinweis auf das, was Du meinst.

Danke