MacBook 4,1 (early 2008) Linux installieren

MiketheBird

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Normal reicht auch einfach installieren und als Option "Ganze Festplatte verwenden" aus.
Da muss ich dir bedauerlicherweise widersprechen ;-(. Spätestens seit den APFS Containern schreibt Apple nach meiner Erfahrung irgendwelches Zeugs auf die Platten, die das "Ganze Festplatte verwenden" nicht mehr automatisch wegräumt/schafft wegzuräumen. Wenn man raw auf die Platte zugreift, sieht man nicht nur die Sektorengrenzen, die Linux problemlos wegräumt, sondern auch irgendwelche merkwürdigen Stopmarkerlets, die man nur durch das Beseitigen der Partitionen entfernen kann. Ich habe mir nie die Mühe gemacht das im Detail zu recherchieren solange man durch Löschen der Partitionen den Schmutz wegbekommt, aber ich bin sicher man wird das irgendwann angehen müssen, nur nicht jetzt schon.
 

Klausern

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Vielen Dank von mir zwischendurch mal (y)
Habe mich zwischenzeitlich entschieden die SSD mal kurz aus dem MacBook zu entnehmen, gelöscht und neu 'Mac OS extended' wieder eingebaut. Linux-Stick hat er bei gedrückter ALT-Taste im Startvorgang ignoriert. Sicherlich hab ich mir den EFI-Boot zerschossen. Also nochmal macOS 10.6 komplett neu installiert.

@Dorena Verne
Genau das habe ich 2x gemacht, aber sicherlich hat sich rEFInd bzw. rEFIt zu sehr im System festgesetzt.
 

Klausern

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Was nehme ich denn jetzt am besten für ein Linux? Hab ja mehrere zur Auswahl. So elegant wie macOS da gibt's bestimmt nichts, aber das alte MacBook 3,1 hat ja nur einen 2GHz-Core2Duo mit 4GB RAM sowie eine 120GB Crucial SSD. > Also etwas schlankes.

Bei Ubuntu bzw. Mint eventuell das MATE? Dann auch die neuesten Versionen oder etwas älteres? Oder Linux Lite 5.2? Was meint Ihr würde sich eignen?
 

Dorena Verne

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Im Grunde würden alle gehen. Allerdings würde ich von Desktops wie Cinnamon oder Kde und Gnome abraten. Sind alle ganz nett auber schlucken gerne mal etwas mehr Power. mate,..ja,..besser noch xfce. Anpassen und ein OsX-feeling kannst du auf fast jeden Linux-Desktop hin basteln.
 

Klausern

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na da werde ich mir jetzt mal die neueste 64bit-iso von Linux Mint Mate downloaden und auf den Stick packen.
 

Klausern

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Jetzt erkenne ich erstmal wieviel ich von Linux nicht weiß. Seit 20Jahren OS X/macOS, da befasst man sich überhaupt nicht mit dem System weil's Apple so gut hinbekommt. Im Jahr 1999/2000 hab ich mich mal kurz mit Linux, alternativ zu Windows, befasst. Die SUSE Linux CD's liegen noch hier ;)
Und jetzt möchte ich gern meine in die Jahre gekommenen Rechner (MacBook late2007, iMac early2006, iMac 2011) noch alternativ weiter nutzen.
 

Klausern

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Na gut, dann nehm ich auch mal die min xfce-Variante. Du bist ja auch damit zufrieden und als praktisch (Wieder)Neueinsteiger reicht das erstmal.

Herzlichen Dank erstmal :)
 

Dorena Verne

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Siehst ja, so geht es beispielweise mit xfce...
 

Klausern

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Sehr schön übersichtlich (y) Gefällt mir sehr gut. Läuft bei Dir macOS parallel mit?
 

Dorena Verne

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Nein, für MacOS habe ich andere Rechner. Und zwar die eben auch noch ohne große Klimmzüge ein aktuelleres MacOS stemmen können. :)
 

Klausern

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Der Stick ist erstellt mit 'linuxmint-20.1-xfce-64bit-iso'.
Werd mir das vorhin von Euch geschriebene, wegen dem putzen der SSD, nochmal anschauen und wenn's läuft werd ich berichten.
Für heute ist erstmal Feierabend.

Dankeschön für die hervorragende Unterstützung (y)
 

MiketheBird

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Was nehme ich denn jetzt am besten für ein Linux? Hab ja mehrere zur Auswahl. So elegant wie macOS da gibt's bestimmt nichts, aber das alte MacBook 3,1 hat ja nur einen 2GHz-Core2Duo mit 4GB RAM sowie eine 120GB Crucial SSD. > Also etwas schlankes.

Bei Ubuntu bzw. Mint eventuell das MATE? Dann auch die neuesten Versionen oder etwas älteres? Oder Linux Lite 5.2? Was meint Ihr würde sich eignen?
Das hängt ein bisschen davon ab was man genau mit dem Rechner machen möchte.

Ich habe für meinen iMac 2008 (C2D-2.4GHz, 4GB RAM, 240GB SSD) Ubuntu-Mate 20.04 LTS gewählt. LTS für den Long Time Support, weil der Rechner (eigentlich) nur noch gelegentlich und als Desktop Ersatz genutzt werden sollte. Mate vor allem auch weil das Repo gut gepflegt wird - mit natürlich der alten Linux Weisheit, dass nicht immer die neuesten Versionen abgelegt sind. Mint hatte ich kurz ausprobiert, aber das Repo dort war überraschend schlechter gepflegt als Mate, viele Pakete die nur aus Deb übernommen wurden aber nicht auf Lauffähigkeit getestet waren und dann auch nicht liefen. Mate ist jetzt optisch nicht der letzte Modeschrei, aber dafür ist es ein solides Desktop Repo.
 

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was würde mir bei Linux Mint Xfce fehlen was ich bei Mate hätte?
Die Möglichkeit mit einem Klick in den Darstellungsoptionen "Mac-Feeling" mit globaler Menüleiste (!), linken Fensterknöpfen und Dock zu aktivieren! Eine der genialsten Funktionen vom Mate Desktop! xfce ist out-of-the-box eher altbacken und braucht viel (mühsame) Anpassung wenn man es hübscher haben möchte...
 

Klausern

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So ... geschafft. Auf meinem MacBook 3,1 (late2007) läuft das aktuelle Linux mint xfce 20.1 Es ist nur das Linux auf der SSD.
Alle Tasten der Tastatur werden richtig angesprochen. Habe im Installations Dialog bei Tastatur "automatisch erkennen" gewählt. Man gibt dabei die im Fenster angezeigten Buchstaben ein und auf "Weiter". Bluetooth, WLAN funktioniert einwandfrei. Es wird zwar für die interne Broadcom Karte nicht mit den originalen Treibern angesprochen, doch wenn eigene Ubuntu-Treiber nachgeladen werden funktioniert's bestens. Der Drucker (HP OfficeJet Pro 8710) wurde im WLAN automatisch richtig erkannt und ich konnte ohne weitere Einstellungen vorzunehmen direkt ein paar in Libre Office Writer geschriebene Wörter richtig ausdrucken.

Hab Linux Mint 20.1 xfce über USB-Stick geladen.

Werde mich in den nächsten Tagen noch näher mit dem System beschäftigen.


Ist schon schön, ein MacBook von Herbst2007 im Jahr 2021 mit einem aktuellen Betriebssystem ausstatten zu können :)

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