Images von Partition erstellen (dringend!)

Danileinchen

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Hi,

also, ich verkaufe ja meinen Mac und muss jetzt unbedingt nochmal die ganze HD sichern (sind nur 30 GB) auf eine USB-Festplatte. Kann mir jemand ein Programm nennen, was mir möglichst ein Image in einer Datei von der kompletten Festplatte erstellt?

Danke dafür! ;)
 

moranibus

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Hi,
du kannst das
a) mit dem bordeigenen Festplattendienstprogramm machen
oder
b) einfach den home Ordner auf die USB HD kopieren
oder
c) ein hippes Programm wie SuperDuper! benützen, ist aber in deinem Fall gar nicht nötig.
LG
 

dpr

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Code:
dd if=/dev/diskxzy of=/Volumes/whatever/meinbackup
 

Danileinchen

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Danke für die Tipps, hab es mit SuperDuper! probiert und er sichert gerade... :)
 

moranibus

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Danileinchen schrieb:
Danke für die Tipps, hab es mit SuperDuper! probiert und er sichert gerade... :)
SuperDuper! kann ich nur empfehlen! Macht ja ein bootable Image, das nicht verschlüsselt ist; du kannst also auch einzelne Dateien wieder herstellen, bzw. rüberziehen. Mit "Smart Update" macht er dann ein Update von der gesamten Platte, das weniger als 10 Minuten dauert (bei mir bei 72 Gigas...!!).
LG
 

Danileinchen

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moranibus schrieb:
...und leider nicht Universal Binary!!
Nicht so schlimm. Bin noch einer der letzten PPC-User, brauch die Sicherung nur damit ich dann bald am neuen Mac wieder meine persönlichen Ordner und Programme habe...

Ach so, kann man während der da die ganze Platte sichert, auch nebenbei im Safari z.B. surfen?
 

mj

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moranibus schrieb:
Du kannst ganz normal weiter arbeiten.
LG
Im Namen der Datenkohärenz sowie Datenkonsistenz würde ich während einer Sicherung die Finger vom Rechner lassen.
 

TrusterX

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Also on The Fly Clonen würd ich nur empfehlen, wenn alle unnötigen programme und Dienste abgeschossen werden. Dann hat man die besten Chancen.
 

moranibus

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D'Espice schrieb:
Im Namen der Datenkohärenz sowie Datenkonsistenz würde ich während einer Sicherung die Finger vom Rechner lassen.
Das ist genauso notwendig, wie heutzutage nichts auf dem Rechner zu machen, solange er eine Audio-CD brennt...:rolleyes:
 

mj

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moranibus schrieb:
Das ist genauso notwendig, wie heutzutage nichts auf dem Rechner zu machen, solange er eine Audio-CD brennt...:rolleyes:
Was ein Schwachfug, ein vollständiges Backup der Festplatte hat ungefähr soviel mit dem Brennen von Audio-CDs zu tun wie... uh... jetzt fällt mir kein so unsinniges Beispiel ein ;)

Es geht hier um die Kohärenz und Konsistenz der Daten und nicht um die Auslastung des Rechners. Das sind zwei grundlegend unterschiedliche Dinge. Was meinst du warum Server grundsätzlich Backups nachts machen wenn möglichst wenig los ist? Was meinst du warum viele Server ihren Dienst für die Zeit des Backups temporär einstellen? Was meinst du warum eine Datenbank kurzfristig stillgelegt wird für ein vollständiges Backup (vom dump mal abgesehen aber auch hier ist es sinnvoll)
 

moranibus

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Ich habe seit Jahren ungezählte Images gemacht, mit Windows XP und jetzt seit drei Monaten mit Mac OS X und habe jedes Mal weitergearbeitet. Bei XP musste ich mindestens 5x das System damit wieder herstellen: ohne jegliches Problem. Soviel zum Thema "Schwachfug"...;)
 

mj

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moranibus schrieb:
Ich habe seit Jahren ungezählte Images gemacht, mit Windows XP und jetzt seit drei Monaten mit Mac OS X und habe jedes Mal weitergearbeitet. Bei XP musste ich mindestens 5x das System damit wieder herstellen: ohne jegliches Problem. Soviel zum Thema "Schwachfug"...;)
Hast du überhaupt auch nur den Hauch einer Ahnung was Datenkohärenz bedeutet? Wenn nicht dann solltest du dir darüber vielleicht Gedanken machen bevor du Aussagen über die Konsistenz und Kohärenz von Backups machst.
Warte doch mal bis deine Arbeit am System während der Sicherung eine Datei grade in dem Moment ändert, indem sie gesichert werden soll. Und lass das am besten eine wichtige Systemdatei sein wie beispielsweise unter Windows die Registry - denn diese wird ja permanent geändert - oder ein wichtiges Textdokument (beispielsweise der Roman an dem du seit vier Jahren schreibst) welches du genau in dem Moment speicherst, in dem das Backupprogramm es im Zuge des Backups einlesen und wegsichern will. Falls nämlich genau in dem Moment in dem diese Datei gesichert wird sie auch vom System geändert wird dann ist die Sicherung Schrott und hinfällig und im Falle der oberen Beispiele dann A) dein Backup nicht bootfähig oder B) deine Arbeit von vier Jahren hinfällig. Dein Gesicht möchte ich sehen wenn einer der beiden Fälle eintritt weil du unbedingt am System weiterarbeiten musstest während dem Backup :D

Schwachsinn? Oder für Backups nötige Datenkohärenz? Nur weil es bei dir klappt heißt das noch lange nicht, dass es immer klappt. Ich hab schon Kunden trösten müssen weil sie zwar regelmäßig Backups angelegt haben aber so wie du auf Datenkoheränz trotz meiner Warnungen nicht geachtet haben. In einem Fall hat's einer Firma die Kundendatenbank zerschossen weil die meinten unbedingt während dem Backup an dieser Datenbank Änderungen vornehmen zu müssen.
 

moranibus

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@D'Espice
Na, da regt sich aber einer auf...:D
Cool it, man!
Klingt aber alles sehr logisch, was du da schreibst. Leider habe ich einen sehr guten Bekannten, der bei Opel softwaremässig arbeitet. Da verwenden sie die ganze Zeit Acronis True Image für die ganzen Systeme und arbeiten ständig weiter. Klar wird es optimal sein, während des Backups nicht weiterzuarbeiten, aber wenn du nur surfst und die eine oder andere mail schreibst, kann eigentlich nichts schiefgehen. Können wir uns vielleicht darauf einigen? Na, komm' schon...;)
 

mj

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Keine Angst ich reg mich nicht auf ;)
Ich finde es nur bedenklich, und das beziehe ich jetzt ausdrücklich nicht ausschließlich auf dich sondern generell auf dieses Forum hier, wie oft Halbwissen als die letzte Weisheit verkauft wird. Wohlgemerkt, bedenklich und nicht "zum aufregen"

Der Punkt ist folgender: Große und teure Backupprogramme sind sich dieser Kohärenzprobleme natürlich durchaus bewußt und führen einen entsprechenden Abgleich der Daten nach dem Kopieren durch. Dafür gibt es unzählige Algorithmen die es ermöglichen zwei Datensätze zu vergleichen ohne gleich immer einen zeit- und somit auch kostenintensiven 1:1 Vergleich machen zu müssen, beispielsweise CRC oder generell Prüfsummenverfahren. Kurz erläutert: Wenn das Backupprogramm die Datei A sichert, gleicht es sofort danach die Prüfsumme der ursprünglichen, nach der Sicherung vorhandenen Ursprungsdatei A mit der gesicherten Datei A ab - stimmt diese nicht dann wird einfach nochmal gesichert bis die Prüfsumme stimmt. Oder noch einfacher ausgedrückt: Wenn eine Backupsoftware den String "12345" sichert und als Prüfsumme die Quersumme verwendet dann ist die Kohärenz sichergestellt. Natürlich verwenden gute Programme kein einfaches Quersummenverfahren (denn das wäre gegen eine Änderung von "12345" in "31227" machtlos) sondern deutlich aufwendigere Algorithmen, wie beispielsweise eben CRC.
Soweit zu teurer Backupsoftware. Normale Consumerprodukte (dazu zähle ich natürlich auch die Bordmittel moderner Betriebssysteme) hingegen verwenden keine entsprechenden Kohärenzverfahren (oder keine aufwendigen sondern ganz simple wie oben erläutertes Quersummenverfahren) denn diese sind wie bereits gesagt aufwendig, teuer und zeitintensiv - und damit lässt sich in der heutigen Consumerwelt des "höher, schneller, weiter" nicht mehr viel erreichen.

Ach ja, um auf dein Beispiel mit dem schreiben einer Mail zurückzukommen: Das kann im worst case zu einem vollständigen Verlust der E-Mails führen wenn im Moment der Sicherung der .mbox Datei in der die E-Mails gesichert werden diese geändert wird und das Backup somit keine korrekte mbox-Struktur mehr erkennt. Natürlich sind solche Fälle relativ unwahrscheinlich aber unwahrscheinlich ist eben nicht gleichbedeutend mit unmöglich ;)
 

Danileinchen

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Hab nebenbei ein bisschen gesurft und sogar was installiert. Alles funktioniert einwandfrei, jetzt ist mein System so ganz nebenbei auf einer USB-Festplatte! ;)

Nochmals Danke!
 
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