iMac G3 400 MHz SE Slot Loading aus 1999/2000 Startet nicht mehr

t_h_o_m_a_s

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Ich habe noch nen 500er und nen 233er und kann zumindest bestätigen, dass sie hin und wieder recht zickig sind. :D
Der Versuch mit der neuen Batterie kann nicht schaden.
 

Madcat

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Ich erinnere mich daran, dass mein Mac LC nicht mehr starten wollte, weil die PRAM-Batterie leer wahr. Die erzeugt dann so eine Art Kurzschluss, die genug Last auf das Netzteil legt, so das die Kurzschlussabsicherung des Netzteils anspricht.
Ich kenne das auch noch von den alten 68k Macs (ich mein u.a. der LC gehörte dazu). Dass ein PowerPC-Mac nicht mit leerer PRAM-Batterie startet ist mir neu.
Zur Batterie, mein QuickSilver 867 startete nicht mit leerer Batterie
Komisch, mein DA, der ja nur ein Vorgänger ist, hatte damit keine Probleme. Dafür war dann halt blöder Weise immer die Zeit zurück gestellt, musste nach einem Start halt immer angepasst werden.
 
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electricdawn

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Hängt wohl auch sehr von der "Tagesform" des Netzteils ab, also dem Alter der Bauteile desselben und wie gut diese sich gehalten haben.
 

ERNIE_ms

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Es ist leider ein typischer Fehler der SL-iMacs, dass die Platine stirbt, die die Monitor- und Netzteil-Elektronik enthält. Bereits, als die Modelle noch ein "gutes Gebraucht-Alter" für die Zweitverwendung hatten, fand man schon recht viele solcher Defekt-Modelle auf dem Gebrauchtmarkt. Überwiegend betraf das die frühen Modelle mit 350/450MHz.

Das Macs nicht ohne PRAM-Batterie gestartet haben, betraf eigentlich nur 68k- und manche frühe PPC-Macs. Hier wurde die Batterie-Spannung über den Power-Button als Startsignal an das Netzteil gesendet. Die "New World"-Macs oder auch "Tupper"-Macs sind davon meines Wissens nicht betroffen.
Das eine Batterie mit inneren Kurzschluss das Starten verhindert ist jedoch möglich. Ein Entfernen der Batterie müsste dann aber reichen.
 

Bolle

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Das eine Batterie mit inneren Kurzschluss das Starten verhindert ist jedoch möglich.
Eigentlich nicht, da sitzen bei allen Maschinen Dioden und große Widerstände in Serie mit der Batterie.
Selbst wenn du die Batterieterminals kurzschließt passiert da nichts.

Hier wurde die Batterie-Spannung über den Power-Button als Startsignal an das Netzteil gesendet.
Das war nur beim II, IIx und IIfx so. Alle anderen Macs mit Soft-Power hatten eine Standbyversorgung vom Netzteil, die den Job übernommen hat.
 
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ERNIE_ms

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Das war nur beim II, IIx und IIfx so. Alle anderen Macs mit Soft-Power hatten eine Standbyversorgung vom Netzteil, die den Job übernommen hat.
Hmm, bin der Meinung das auch bei irgendwelchen Performas (o.ä.) noch gesehen zu haben. Ist schon lange her, kann mich auch täuschen. ;-)
So oder so, betrifft das "ohne Batterie kein Einschalten"-Problem nicht die NewWorld-Macs.
 

klauss

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Danke für die vielen Hilfestellungen,
die Batterie habe ich ausgebaut, ist bisschen fummelig, aber geht. In den schnell erreichbaren Läden gibt es keine passende Batterie, schade.
Auch ohne startet er nicht.
Aus Zeit- und Platzmangel habe ich den Rechner erstmal wieder in den Keller ...


Gruß Klaus
 

Roman78

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klauss

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Hallo Roman,
das hört sich gut an.
Nur wie soll der Rechner zu Dir kommen ?
Oder kommst Du aus der Münchner Ecke ?

Gruß Klaus
 

Roman78

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Nee, ich wohne in der Eifel, das ist nicht gerade um die Ecke. Verschicken ist bei so einem Gerät immer schwierig wegen der Bildröhre.
 

klauss

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Ist klar , hätte ja sein können ...
Danke trotzdem.


Gruß Klaus
 

Texas_Ranger

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Das bekannteste Verhalten mit leerer Batterie bzw. ohne Batterie ist, dass der Rechner hörbar anläuft, einen Startton liefert, aber kein Bild. Dieses Verhalten zieht sich durch diverse 68k-Serien bis weit in die beigen PPCs, ich würde nicht einmal beschwören, es nicht auch schon bei einem G3 gesehen zu haben. Perfiderweise tritt es allerdings nicht immer auf. Abhilfe: bei Rechnern mit Soft-Power-On ein paar Minuten am Netz lassen, wieder einschalten. Bei Rechnern mit mechanischem Netzschalter: Rechner ein paar Minuten laufen lassen, mit Apfel-Ctrl-Einschalttaste eine Neustart erzwingen. Dann sollte man wieder ein Bild kriegen. Am bekanntesten dafür waren die Pizzaschachtel-Performas und der 630 (da wurden schon in den 90ern manchmal von Servicebetrieben Logicboards getauscht!), aber es tritt bei enorm vielen Modellen auf. U.a. kann ich mich definitiv an Power Mac 6100 und 7500 erinnern.

Kommt kein Startton oder ein Sad Mac, deutet das eher auf ein RAM-Problem. Passiert gar nichts (keine Lüfter, keine LEDs, keine anlaufende Festplatte) liegt der Hund mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich Stromversorgung (Netzteil, bei Würfeln und Knutschkugeln eventuell Analogboard) begraben.
 
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