Home-Verzeichnis auf ext. SSD zur Nutzung an versch. Rechnern?

HubertusBe

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Grüßt Euch in die Runde,

habe ein neues Setup geplant:

1. leistungsstarker Arbeitsplatzrechner für die täglliche und rechenintensive Arbeit stationär im Büro (1GB SSD intern. Da iMac Pro 2017 > Aufrüstung auf 2 oder gar 4TB SSD nur zu sehr hohen Kosten machbar)
2. mein MacBook Pro 2018 als Zweitrechner für unterwegs und Abends Zuhause (2TB SSD intern)

auf beiden Rechnern sollen jedoch jederzeit alle Daten (aktuell knapp 2TB) gleichzeitig und auch aktuell verfügbar und auch mit bester Geschwindigkeit verfügbar sein

Zwei Lösungsansätze habe ich im Sinn, entweder:

a. macOS jeweils auf interener SSD installiert, auf externer SSD angeschlossen über Thunderbolt 3 das ausgelagerte Homeverzeichnis, auf das von beiden Rechnern mittels SymLink zugegriffen wird
b. auf externer SSD angeschlossen über Thunderbolt 3 eine Komplettinstallation von macOS (in meinem Fall aus bestimmten Gründen gezielt: Mojave) und beide Rechner werden dann eben von dieser externer SSD gestartet.

Ich präferiere gedanklich Var. a, weil die interne SSD ja trotz Thunderbolt 3 extern ja meist doch noch um die 25-30% schneller am internen Bus angehängt sind. - Habe jedoch auch etwas Sorge, was mit dem Ordner ~/Library passiert, wenn zwei macOS Installationen (beides Mal 10.14.6) auf ein und dasselbe Homeverzeichnis zugreifen und somit ja auch auf dieselbe ~/Library

Wer hat Erfahrung diesbezüglich und kann diese hier teilen?

Oder hat jemand noch eine andere gute Lösung?

Vielen Dank Euch im Voraus und beste Grüße,

Hubertus
 
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GPTom

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Ich denke Variante b ist einfacher, aber egal welche Lösung: Backup nicht vergessen 😊
 

HubertusBe

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ja, b ist einfacher - stimmt
Backup läuft auf einer Synology im Büro, einer Synology in der Wohnung im Nachbarhaus, einer zusätzlichen externen USB-HDD und außerdem sind große Teile des Homeverzeichnises noch auf meinen VPS gespiegelt bei meinem Provider ...
Meinst Du das reicht? 😁
 

HubertusBe

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weil zuviele interne Verknüpfungen zw. dem System an sich i.A. und dem Homeverzeichnis bestehen?
 

cpx

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...auf beiden Rechnern sollen jedoch jederzeit alle Daten (aktuell knapp 2TB) gleichzeitig und auch aktuell verfügbar und auch mit bester Geschwindigkeit verfügbar sein...

...b. auf externer SSD angeschlossen über Thunderbolt 3 eine Komplettinstallation von macOS (in meinem Fall aus bestimmten Gründen gezielt: Mojave) und beide Rechner werden dann eben von dieser externer SSD gestartet...
Widersprechen sich diese beiden Sätze nicht schon von Anfang an ?
 

HubertusBe

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stimmt - das geht nicht ... >> Konzeptfehler

bzw. doch: ich bräuchte 2 externe TB3 SSDs, die permanent miteinander gesynct werden ... wäre jedoch von Verwaltungsaufwand und von den Kosten her etwas over engineered

ansonsten ... ich merke, dass das noch nicht ganz zu Ende durchdacht ist von mir ...
 

HubertusBe

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jetzt fällt mir noch eine möglicherweise gute Variante ein:

a.2: nur die Ordner >im< Homeverzeichnis (ausgenommen: Library) auf der externen SSD vorhalten und per Symlink mit Rechner 1 und Rechner 2 verknüpfen
 

GPTom

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ja, b ist einfacher - stimmt
Backup läuft auf einer Synology im Büro, einer Synology in der Wohnung im Nachbarhaus, einer zusätzlichen externen USB-HDD und außerdem sind große Teile des Homeverzeichnises noch auf meinen VPS gespiegelt bei meinem Provider ...
Meinst Du das reicht? 😁

du denkst da gleich wie ich, grossartig 😊👍
 

iQuaser

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Darüber habe ich mir auch schon mal Gedanken gemacht, aber aufgegeben da sehr aufwändig.

Meine Lösung: Ich synchronisieren die Macs (bzw. die Datenverzeichnisse) per Syncthing
 

HubertusBe

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SyncThing scheint ein richtig klasse Tool zu sein, ich habe mich daran schon versucht auch im Zusammenhang mit dem Sync von Local auf meinen VPS-Server und habe es dort wie auch hier im Hintergrund am Laufen - nur ... ehem ... ich habe das Konzept, hinter der Software noch nicht verstanden - trotz Handbuch + Co ... 😬
 
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Pinky69

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ich habe es mir so eingerichtet das ich auf einer externen SSD mein komplettes System inkl. der Daten habe und immer, egal welcher Rechner, von dieser SSD starte und damit arbeite. Arbeiten tue ich eh nur an jeweils einem Rechner. Sonst würde das ja auch nicht funktionieren. Das Backup wird an dem jeweiligen Rechner auf eine NAS oder andere HDD gemacht, da es hier ja nicht zwingend um Geschwindigkeit geht sondern mehr um die Sicherheit der Daten. ;)
 
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Schiffversenker

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Das halte ich auch für die beste Lösung, sofern der TE auf die mMn rätselhafte Forderung verzichtet, an beiden Geräten gleichzeitig arbeiten zu können. Ich denke aber, das ist nur in einem übertragenen Sinn gemeint und steht der Lösung nicht im Weg.
Man muß halt die beiden Rechner jedesmal abwechselnd neu starten, wenn man die Lokalität wechselt.
 

Pinky69

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Wäre es nicht auch eine Möglichkeit auf der externen SSD nur seine "wichtigen" Daten wie z.B. Mail, Dokumente, Fotos etc. zu speichern ? Vorrausgesetzt dass auf den verschiedenen Rechnern die entsprechenden Programme vorhanden sind, oder macht da macOS nicht mit?
Was meint ihr ?
 

HubertusBe

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Danke Euch allen ganz herzlich für Euer Mitdenken und für Eure Unterstützung.

Ja, das mit dem "gleichzeitig" hatte ich ja oben in #7 schon als Gedankenfehler "eingestanden" ...

Und @Pinky69 - ja, in #8 war mir genau Deine Überlegung auch schon gekommen -

Und ich spiele inzwischen noch mit einem weiteren Ansatz:
seit geraumer Zeit synchronisiere ich (bisher nur) ein Projektverzeichnis von meinem Rechner auf eine Nextcloudinstanz, wo ich es Projektbeteiligten mit unterschiedl. Lese- und sehr engeschränkten Schreibrechten z.T. auch zur Verfügung stelle.
Der Sync über den Nextcloud-Client für Mac funktioniert sehr zeitnah, absolut zuverlässig und reibungslos.

Wenn ich das auf dem Bürorechner auch noch installiere, sind die Daten auf beiden Rechnern jederzeit synchron.

Ob das so gut ist über die Nextcloud zu machen ... da bin ich noch unschlüssig. CCC, ChronoSync, Superduper oder auch FreeFileSync wären die lokalen Pendants ...
 

bruderlos

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einen 2017er imac mit externe nvm2 SSD booten läuft absolut schnell und problemlos. läuft hier auf einem imac 2017 seit langem ohne auffälligkeiten.
Bedenken hätte ich eher damit ständig die Platte abzuklemmen und mitzuschleppen etc. das mag zwar gehen, ist aber nervig.
Bei 2TB Daten würde ich auchmal meinen, dass der Grossteil Daten betrifft, die NICHT jederzeit immer undüberall mitrumgeschleppt werden müssen.

Ich handhabe das wie folgt: Wichtige Daten verschlüsselt über eine Cloud Syncronisieren. der Sync über icloud, onedrive oder dropbox ist das absolut problemlos. GGfs. solltest du aber verschlüsslen, z.B. mit cryptomator.
Wenn es nur um eine lokale Sync geht würd ich immer ein NAS nehmen, fertig. Viele NAS anbieter bieten auch zugriff auf das lokale NAS.
Oder richtet das als Netzlaufwerk im Router (zB fritzbox) ein, dann kann man auch von außerhalb jederzeit darauf zugreifen. Nextcloud hatte ich auch mal im Einsatz, war aber dauerhaft nicht so begeistert.
 

HubertusBe

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Dann paß auf das Du auf einen Rechner nicht versehentlich etwas löscht. Weil dann ist es auf allen Syncronisierten Rechnern wech... :D
Jaaaa - da hast Du vollkommen recht, das ist die große Gefahr ...
... ständig die Platte abzuklemmen und mitzuschleppen etc. das mag zwar gehen, ist aber nervig.
gaaanz genau ... hmpf
Bei 2TB Daten würde ich auch mal meinen, dass der Grossteil Daten betrifft, die NICHT jederzeit immer undüberall mitrumgeschleppt werden müssen.
da hast Du vollkommen recht, nur ich halte die sehr, sehr gerne zusammen, weil ich morgen oder auch 2 Monate später nicht mehr weiß, welchen Teil ich zu welchem Zweck wohin verfrachtet habe - das ist gefährlich mit zunehmendem Alter ...
Wenn es nur um eine lokale Sync geht würd ich immer ein NAS nehmen, fertig. Viele NAS anbieter bieten auch zugriff auf das lokale NAS.
Ja, ich habe zwei Synologys am Laufen, eine hier im Büro und eine im Nachbarhaus in der Wohnung
 

Der Reisende

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So professionell wie es hier anscheinend nötig ist, setze ich meine Mac nicht ein. Aber Bietet Apple nicht auch bis zum 2 TB iCloud Drive an?
 
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