Fragen zur neuen Datenschutzgrundverordnung

Diskutiere das Thema Fragen zur neuen Datenschutzgrundverordnung im Forum Digitalfotografie und Bildbearbeitung

Schlagworte:
  1. Veritas

    Veritas Mitglied

    Beiträge:
    15.350
    Zustimmungen:
    2.663
    Mitglied seit:
    26.11.2007
    Ein Mitarbeiter reicht ja wohl kaum, wenn genau der krank ist, oder im Urlaub, oder... Auf unsere Daten in der Abteilung haben genau zwei Leute Zugriff.
     
  2. sDesign

    sDesign Mitglied

    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    38
    Mitglied seit:
    21.05.2006
    Deswegen:
    Indem Sie urheberrechtlich oder sonst rechtlich geschützte Inhalte in unsere Dienste einstellen, räumen Sie Google und den zur Google Gruppe gehörenden Unternehmen sowie den Vertragspartnern von Google unentgeltlich die notwendigen, nicht ausschließlichen, weltweiten und zeitlich unbegrenzten Rechte ein, diese Inhalte ausschließlich zum Zweck der Erbringung des jeweiligen Dienstes und lediglich in dem dafür nötigen Umfang zu nutzen. Damit Google den jeweiligen Dienst anbieten kann, müssen die Inhalte zum Beispiel gespeichert und auf Servern gehostet werden. Das Nutzungsrecht umfasst daher insbesondere das Recht, die Inhalte technisch zu vervielfältigen


    Das Problem der GDPR ist, dass nicht nur, dass Dudie personenbezogenen Daten sicher aufbewahren musst. Du musst diese Daten auf Anfrage des Kunden Ihm gegenüber innerhalb von 14 Tagen bekanntgeben und diese nach Aufforderung auch löschen und zwar von allen Rechnern auf denen sich diese Daten finden. Im Zweifel also theoretisch auch bei Google auf deren Server.
     
  3. SwissBigTwin

    SwissBigTwin Mitglied

    Beiträge:
    13.656
    Zustimmungen:
    4.630
    Mitglied seit:
    07.01.2013
    Ok, wusste ich nicht. WeChat hat einen Dienst gleichen Namens.
     
  4. sDesign

    sDesign Mitglied

    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    38
    Mitglied seit:
    21.05.2006
    Dann müssen eben diese beiden Angestellten eine Datenschutvereinbarung mit dem Unternehmen unterschreiben. Wer sich nicht daran hält verstößt gegen seinen Arbeitsvertrag. Denkt bitte auch immer daran, dass diese Dtaen auf Anfrage des Kunden von allen Rechnern im Unternehmen und bei dritten an welche diese Daten weitergegeben wurden gelöscht werden müssen. Es gibt hier Ausnahmen, aber prinzipiell muss dann alles weg. Auch aus jeder Sicherung, Cloud etc.
     
  5. Veritas

    Veritas Mitglied

    Beiträge:
    15.350
    Zustimmungen:
    2.663
    Mitglied seit:
    26.11.2007
    Mir ging es nur um die Sicherheit. Ich will nicht, dass mir einer mein Passwort im Klartext vorlesen kann.
     
  6. sDesign

    sDesign Mitglied

    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    38
    Mitglied seit:
    21.05.2006
    Zur WeTransfer Frage. Das kann man schon machen, aber die Daten liegen dann bei Amazon. Man muss sich also sicher sein ob Amazon mit den Daten richtig umgeht. ;-) Das ist deine Verantwortung, da Du dich als Unternehmen für diesen Dienst entschieden hast.
    Dieses Daten können an dritte weitergeben werden muss man halt jetzt als Unternehmer im Griff haben. Und wenn einer in der Kette mit den Daten Mist baut sind ALLE dran ;-)
     
  7. sDesign

    sDesign Mitglied

    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    38
    Mitglied seit:
    21.05.2006
    Das kann ich verstehen, ist aber die sicherste Variante, welche ich für Bilder noch praktikabel erachte. Zudem braucht der Mitarbeiter dann ja beides. Die Daten und das Passwort ;-) Im zweifel muss dieser Mitarbeiter jetzt nur aufs laufwerk schauen und hat die Daten vorliegen. Da ist eine Verschlüsselung schon ein Meilenstein ;-)
     
  8. Olivetti

    Olivetti Mitglied

    Beiträge:
    8.533
    Zustimmungen:
    2.058
    Mitglied seit:
    09.12.2005
    Das müssen sämtliche anderen Mail-Dienste ja auch und außerdem sind, deinem Beispiel zufolge, die Daten doch verschlüsselt.
     
  9. Olivetti

    Olivetti Mitglied

    Beiträge:
    8.533
    Zustimmungen:
    2.058
    Mitglied seit:
    09.12.2005
    Ich nutze selbst wechat und habe das noch nie gesehen. :noplan:
     
  10. sDesign

    sDesign Mitglied

    Beiträge:
    1.248
    Zustimmungen:
    38
    Mitglied seit:
    21.05.2006
    Das stimmt natürlich, aber ein deutscher Mail dienst wird mit den Daten evtl. anders umgehen als Google, welche in den USA sitzen. (persönliche Meinung)
    Wenn Ihr wirklich sicher sein wollt gibt es nur zwei Wege.

    Weg 1:
    Ihr organisiert alles selbst. Eigene Server, Maildienst etc.

    Weg 2:
    Ihr sucht euch gezielt Unternehmen aus, mit welchen Ihr zusammenarbeiten wollt (ja die Nutzung von GMail stellt eine Kooperation mit Google dar) und lasst diese Unternehmen eine Datenschutzvereinbarung mit Euch unterschreiben. In dieser wird sichergestellt wie mit den Daten umgegangen wird und dass beide Seiten sich an das geltende Recht halten, auch was passiert wenn einer sich nicht daran hält. Je nach Größe des Unternehmens unterschreibt Google sowas auch.

    In jedem Fall muss immer sichergestellt werden, dass die eigenen Mitarbeiter sich daran halten. Bei Datenschutz gibt es für mich nur eine Lösung wer einmal schwerwiegend dagegen verstößt fliegt.

    Und es sagt auch keiner was, dass Ihr die Mega Strafe bekommt, wenn von 3000 Kunden mal einer durchrutscht. Wenn aber 2900 durchrutschen ist das mutwillig und man sollte mit der vollen Härte bestraft werden.
     
Die Seite wird geladen...

MacUser.de weiterempfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Akzeptieren Weitere Informationen...