Alte Negative scannen - welche Einstellungen?

Dieses Thema im Forum "Bildbearbeitung" wurde erstellt von CQB241, 26.12.2016.

  1. yew

    yew MacUser Mitglied

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    Hi
    rechts im Fenster steht doch Vorlagegröße .... W: 35,3 ..... H: 22,6
    dort muss auch die neue Größe 30x30 eingeben, bzw. etwas kleiner

    Gruß yew
     
  2. Lor-Olli

    Lor-Olli MacUser Mitglied

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    DIE perfekte Einstellung gibt es nicht… Die Vorgaben sind in der Regel für neuwertiges Material definiert, Filmmaterial altert aber schneller oder weniger schnell, je nachdem wie es gelagert wurde!
    Ich habe einen ganzen Stapel Negative im Mittelformat aus den dreißer Jahren des letzten Jahrhunderts gescannt und durfte immer wieder an den Einstellungen feilen, weil die Negative obschon "nur" schwarz/weiß sehr unterschiedlicher Qualität waren (anderes Material, andere Kameras, unterschiedlich gelagert)
    Ich kann nur empfehlen ein wenig zu experimentieren, man entwickelt einen Blick für Material, Qualität und kann die Einstellungen ganz gut grob abschätzen. Wenn sich die Formate nicht korrekt auf das Negativformat einstellen lassen (ich hatte händisch geschnittetene Negative von der Rolle…) hilft eine Software die z.B den ganzen beleuchteten Streifen/Fläche einlesen kann (Vuescan kann das, bietet obendrein viele Einstellmöglichkeiten und Anpassungen kostet aber…)
    Bei beschädigten Transportstreifen (manche Software orientiert sich daran) kann es auch sein, dass die Standardsoftware keine einzelnen Bilder erkennen kann und einfach streikt, Vuescan (oder eine andere gut Scannsoftware, ich weiß nicht was alles mit dem Epson läuft) kann man auch bezüglich der Dichte und der Auflösung oft ein besseres Ergebnis erzielen.

    Ich scanne erst mit einfachen, recht schnellen Einstellungen um das Material bewerten zu können (manche alten Filme sind z.B. durch Feuchtigkeit gequollen und werden mit gar keiner Einstellung wirklich scharf, oder sie haben Pilze - kein Scherz, das sieht dann aus wie Staub, ist aber IN der Filmschicht und durch Reinigung nicht zu entfernen!).

    Ist das Material gut, schafft auch die normale Software ein gutes Ergebnis, kann die einfache Software die Sonderformate (30*30…)nicht verarbeiten, hilft es sich einen teildurchlässigen Blendenrahmen zu basteln und die geschnittenen Filmstreifen in Einzelbildern zu platzieren die die Software fast immer erfolgreich austricksen. (den Rahmen kann man z.B. aus einem Endstück eines Negativstreifens erstellen, der Scan lässt sich dan später ganz einfach digital beschneiden) Die Auflösung bei Farbnegativen und Material aus den 70er oder 80er Jahren hoch einstellen - der Film gibt das her und man hat Spielraum. Bei sehr alten Schwarz/Weiß Aufnahmen bringt die hohe Auflösung nicht immer etwas, es sei denn man möchte die Körnung des Films erkennen ;) Es hilft nur probieren, weil Software und Hardware oft unterschiedlich zusammen arbeiten.
     
  3. WollMac

    WollMac MacUser Mitglied

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    Versuche das. Wenn es nicht klappt, stelle die "Vorschau" auf "Normal" und nicht auf "Miniaturen" oder "Vorschaubild", dann kannst Du das hier machen:

    Steht übrigens alles inder Anleitung zu EPSON Scan. Ich habe mir dem Programm schon etliche Negative gescannt.
     
  4. WollMac

    WollMac MacUser Mitglied

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    Viel zu umständlich.
    Meine Negative habe ich mir 2400 ppi gescannt.
     
  5. Lor-Olli

    Lor-Olli MacUser Mitglied

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    @WollMac: leider ist aber nicht jede mitgelieferte Software bereit andere als die vorgegebenen Bildformate einzulesen, Bilder die dem Format nicht gehorchen werden einfach nicht gescannt (hatte einen Canonscanner rumzickte - mit Vuescan dann kein Problem) und wer nicht bereit ist in das nicht ganz preiswerte Vuescan (Pro-Version) zu investieren… (Ich habe einen etwas teureren Scanner bei dem es mitgeliefert wurde...).

    Nun ja, der TE weiß jetzt Bescheid und vielleicht kann ja er seine Software direkt nutzen (kenne den Scanner und die Epson Software nicht)
     
  6. WollMac

    WollMac MacUser Mitglied

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    Lieber Lor-olli, ich kenne die Software, die er benutzt, genau und weiß, wozu ich rate. Ich arbeite selber seit Jahren damit.
     
  7. fa66

    fa66 MacUser Mitglied

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    Wieviele Instamatic-Streifen sind dabei?
    Wenn alle Stricke reißen, könntest du versuchen, auf zwei Bilder verteilt gescannte Bilder in einer Bildbearbeitungsanwendung zusammensetzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.12.2016
  8. CQB241

    CQB241 Thread Starter unregistriert

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    Ah, Instamatic ist das Zauberwort. Ich denke mal, dass ich mit dem Tipp von Wollmac die Bilder in der normalen Vorschau zu markieren am besten klarkommen werde. Das sollte auf jedenfall gehen. Ich werde vorher mal mit den Vorlagengrößen probieren. Das hätte den Charme, dass ich die ganzen Streifen in einem Rutsch einscannen könnte. Das Unterfangen wird mich wohl eh das ganze nächste Jahr beschäftigen.

    Nach Perfektion strebe ich nicht, nur nach schönen Erinnerungen :)
     
  9. Lor-Olli

    Lor-Olli MacUser Mitglied

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    @WollMac , schön, dann kann der TE sich ja mit weiteren Fragen vertrauensvoll an Dich wenden ;)
     
  10. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Ich habe dazu einen Rollei Diafilmscanner benutzt, da ich auch sehr viele Dias bzw. Filmstreifen hatte.
    Das geht ruckzuck, wenn man scannt dauert das ewig.
    Beim Rollei wird fotografiert, nicht gescannt.
     
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