Grafik Affinity Designer Ausdruck nicht korrekt

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  1. JackTirol

    JackTirol Mitglied

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    Schon mal probiert, die Skalierung auf 98% zu stellen? Wenn möglich, im Druckdialog noch einstellen, dass der Druck zentriert werden soll. Ansonsten könnte es sein, dass von einer Ecke aus skaliert wird. Wäre dann auch keine Lösung.
     
  2. KOJOTE

    KOJOTE Thread Starter Mitglied

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    Habe jetzt das Format A4 beibehalten und die Ränder auf 2,5mm gesetzt. Das klappt in der Tat. Die Berechnung zur Positionierung von Elementen auf der Seite wird dadurch aber etwas umständlicher. Bisher habe ich eben mit dem Lineal gemessen.
    Würde ich das durch dass Überformat ausgleichen?
     
  3. Bert H.

    Bert H. Mitglied

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    Richtig, der Anschnitt in Afinity (ebenso bei Adobe und Quark) ist natürlich für Offsetdruck gedacht. Bei nem Tintenstrahler darfst du den niemals verwenden.
     
  4. KOJOTE

    KOJOTE Thread Starter Mitglied

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    Auf welche Aussage beziehst du dich?

    EDIT: Vermutlich auf #5
     
  5. JackTirol

    JackTirol Mitglied

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    Überformat wird in deinem Fall wohl nicht in Frage kommen. Zum einen müsste das dein Drucker überhaupt unterstützen, was bei den wenigsten "Heimdruckern" der Fall ist. Und dann bräuchtest du auch noch das entsprechende Überformatpapier. Das kriegt man auch nicht überall. Die Vorgehensweise wäre dann: Randlosdruck aus. Anschnitt auf 3mm stellen und das Design auf den Anschnitt erweitern. Beim Drucken dann Beschnittmarken mitdrucken. Diese brauchst du, um abschließend mit Messer und Lineal das Papier auf das Endformat zu stutzen. Oder du gibst dein Dokument gleich in eine Druckerei und lässt es professionell drucken. Dafür sind sie da.
     
  6. KOJOTE

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    Ich will das Briefpapier im Anschluss sowieso professionell drucken lassen, nur möchte ich hier im Büro auch spontan diverse "Sonderseiten" drucken können.
    Ich habe es für den Inhouse-Druck jetzt über Ränder mit umlaufend 2,5mm gelöst und passe gerade die Inhalte an. Mal sehen ob das so klappt.
    Benötige ich für eine Druckerei eigentlich wieder eine extra Fassung der AD-Datei?

    Übrigens: Wenn in AD > Menüleiste > Dokumenteneinstellungen > Änderungen, z.B. am Farbprofil, vorgenommen werden, verwirft AD die Einstellungen für Ränder wieder und setzt alles auf Null. Das ist bestimmt nicht beabsichtigt.
     
  7. MmeBezier

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    Für die Druckerei exportierst Du Deine Datei als PDF-X1a oder PDF-X3, Farbraum cmyk, mit 3 mm Anschnittrand umlaufend = auf allen Seiten und evtl. mit Schneidmarken.
     
  8. JackTirol

    JackTirol Mitglied

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    Für die Druckerei wichtig: das Dokument muss im CMYK-Farbraum sein. Platzierte Bilddateien sollten mindestens 300dpi haben und ebenfalls in CMYK sein. Für die Weitergabe an die Druckerei exportierst du das Dokument als PDF/X-3, unter "Mehr" noch das Profil Coated FOGRA39 auswählen und die Druckermarken einschalten. Den Rest kannst du so lassen. Danach solltest du ein druckfähiges PDF erhalten.
     
  9. MmeBezier

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    Wenn Du für Dich daheim ein PDF ohne Anschnittrand exportierst, dann musst Du sicher gehen, dass der Tintenspritzer zu 100 % Größe drückt. Bei den meisten Druckern ist die Grundeinstellung „auf Papiergröße Skalieren“. Es wird alles verkleinert.
    Wenn dein Drucker aber kein randlos kann, dann werden evtl. Elemente angeschnitten.
     
  10. Carmageddon

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    CMYK ist kein Farbraum sondern ein Farbmodell, das in mehreren Farbräumen vorliegen kann (PSO coated v3, ISO coated v2 etc.) Es empfiehlt sich also mit der Druckerei zu sprechen und zu fragen, in welchem Farbraum sie es benötigen und es dann so zu exportieren. Evtl. hat die Druckerei auch eine Exportvorgabe zur Hand, die er dafür nutzen kann.
    Den Rest hat @JackTirol schon zusammengefasst. Dass ein Bild nicht in dpi sondern ppi vorliegt sollte klar sein.
     
  11. MmeBezier

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    Das ist alles korrekt, aber für Kojote evtl. Zuviel Info.
    Die Druckerei konvertiert sich das dann schon passend. (Wir drucken z. B. mit ISO coated v2 300%.) ;)
     
  12. JackTirol

    JackTirol Mitglied

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    Hast natürlich Recht. CMYK ist ein Farbmodell, CMY ist der Farbraum. Nur ein ICC-Profil als Farbraum zu bezeichnen, damit tue ich mich doch etwas schwer …

    Und was dpi vs. ppi angeht: Erkläre einem Laien mal, warum er in seinem verwendeten Programm bei der Auflösung DPI angeben kann, aber keine PPI. ;)
     
  13. Carmageddon

    Carmageddon Mitglied

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    Es gibt in vielen Programmen unsinnige Einstellungen und Bezeichnungen. Dass sie dort wählbar sind heisst nicht, dass es richtig ist.
    Und du hast natürlich recht: in meinem Workshops ist die Erklärung des Unterschiedes zwischen ppi und dpi der schwierigste Teil.
    Wobei es so schwierig nicht ist. Ein Bild besteht aus quadratischen Pixeln. Einfach zu sehen, wenn man in Photoshop ganz weit reinzoomt. Ich zeige dann ein braunes Pixel (ppi). Da Drucker keine Braun-Tinte haben, muss die Farbe beim Druck eben „gemischt“ werden aus den dots (dpi) welche der Drucker aufs Papier bringt. Fadenzähler und einen Druck in die Hand drücken (haha) und schon fällt der Groschen.
     
  14. KOJOTE

    KOJOTE Thread Starter Mitglied

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    Mensch, gehts mir gut. Ich werde hier aber mit Informationen versorgt. Danke vielmals. Da raucht der Kopf. :)

    Gut zu wissen. Randlos können zum Glück beide Drucker.

    Als Farbmodel ist CMYK eingestellt. Als entsprechendes Profil dann ISOcoated_v2_300% (kann man ja laden, wie ich heute herausgefunden habe).

    Wenn ich zu meiner bestehenden Datei einen Anschnitt hinzufüge, wird dieser ja aussen umlaufend angelegt (angezeigt). Das passt so, oder?
    Schneidemarken? Muss ich die setzten?
     
  15. MmeBezier

    MmeBezier Mitglied

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    Bezüglich. Schneidmarken;
    Wir-machen-Druck will die nicht, zum Beispiel, nur die 3 mm Anschnittrand umlaufend. Da wäre dann das PDF 216 x 303 mm.
    Das musst Du also bei Deiner Druckerei erfragen.
    Reguläre, lokale, kleinere Offsetdruckereien mögen eher die Schneidmarken. .
     
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