4k Videoschnitt am late 2015er Imac sehr zäh...

Diskutiere das Thema 4k Videoschnitt am late 2015er Imac sehr zäh... im Forum Video.

  1. wettefrosch

    wettefrosch Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    5
    Mitglied seit:
    18.08.2009
    Hi- ich versuche gerade mit iMovie mit meinem iMac (late 2015, i5 3,3Ghz, 16Gb RAM,
    AMD Radeon R9 M395 2 GB) einen Film mit 4k/60 Material vom Iphone 11 zu schneiden. Das Ganze geht nur sehr zäh. Hab ich irgendwo noch Optimierungsmöglichkeiten wie den RAM oder den Speicherort? Die Videos liegen auf nem 2TB Fusiondrive...wobei man natürlich nie genau weiß, auf welchem Anteil...
    Oder muß ich wieder zu 1080/60 zurückkehren?
    So macht das jedenfalls keinen Spaß :-(

    Gruß Thomas
     
  2. Kaito

    Kaito Mitglied

    Beiträge:
    6.668
    Zustimmungen:
    1.523
    Mitglied seit:
    31.12.2005
    Naja, wenn ich die Benchmarks richtig interpretiere, dann ist eine 1060 1,5x bis 2x so stark wie die R9 M395...
     
  3. wettefrosch

    wettefrosch Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    5
    Mitglied seit:
    18.08.2009
    Tja...ne schnellere Grafikkarte wäre immer gut, aber damals wurde dieser iMac auch für den 4k Videoschnitt beworben. :mad:
     
  4. imacer

    imacer Mitglied

    Beiträge:
    1.938
    Zustimmungen:
    461
    Mitglied seit:
    23.01.2003
    Funktioniert ja auch. ;)

    Kommen externe Grafikkarten in Frage bei dem 2015er Modell via Thunderbolt?
    https://support.apple.com/de-de/HT208544
     
  5. wettefrosch

    wettefrosch Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    5
    Mitglied seit:
    18.08.2009
    Ich glaube, dass der late 2015 noch kein Thunderbolt 3 hat
     
  6. RealRusty

    RealRusty Mitglied

    Beiträge:
    1.268
    Zustimmungen:
    660
    Mitglied seit:
    06.06.2019
    Hi.

    Das FD kann hier ein Flaschenhals sein. Mehr RAM kann auch helfen aber erst zweitrangig. Reine SSD ist hier eine Lösung.
     
  7. wettefrosch

    wettefrosch Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    5
    Mitglied seit:
    18.08.2009
    Ist eine externe SSD über usb 3.0 da zielführend, oder muss es eine mit TB Anschluss sein?
     
  8. Veritas

    Veritas Mitglied

    Beiträge:
    18.665
    Zustimmungen:
    4.554
    Mitglied seit:
    26.11.2007
    Wenn du im Bereich der 500MB/s bleibst, kannst du USB 3 nehmen.
     
  9. tocotronaut

    tocotronaut Mitglied

    Beiträge:
    21.964
    Zustimmungen:
    3.826
    Mitglied seit:
    14.01.2006
    Beim 1TB Fusion drive sind soweit ich weiss nur 24 oder 32 GB SSD-Anteil dabei.

    Beim 2TB Fusion drive sollten es 128 GB SSD-Anteil sein.

    Die Chance, dass die Videos nicht auf dem SSD-Teil liegen ist extrem groß.
     
  10. wettefrosch

    wettefrosch Thread Starter Mitglied

    Beiträge:
    269
    Zustimmungen:
    5
    Mitglied seit:
    18.08.2009
    Na das hört sich doch nach nem Versuch an. Reicht es dann, die Originale einfach auf die SSD aus Fotos zu exportieren und dann in iMovie einzupflegen, oder muss man in den Einstellungen noch etwas ändern, damit iMovie die Projektdatei auch auf der SSD ablegt?
     
  11. MalMAC

    MalMAC Mitglied

    Beiträge:
    1.579
    Zustimmungen:
    276
    Mitglied seit:
    22.06.2006
    Dachte, Videobearbeitung hängt nicht von der GraKa ab?
     
  12. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

    Beiträge:
    18.145
    Zustimmungen:
    3.058
    Mitglied seit:
    10.02.2004
    Wenn man genau weiß, was „zäh“ läuft, können die Video-Experten die Engstelle eingrenzen.
     
  13. Zockerherz

    Zockerherz Mitglied

    Beiträge:
    880
    Zustimmungen:
    635
    Mitglied seit:
    08.08.2017
    4K Material zwingt auch High End Rechner in die Knie, vor allem dann wenn Color Grading hinzukommt.
    Bei mir spielt das Material mit LUTs noch flüssig ab, lege ich aber eine Einstellungsebene mit Unsharp Mask darüber muss ich diese Ebene immer ausblenden, da ich sonst eine Diashow habe ;)

    Die ganzen Effekte in Echtzeit zu berechnen frisst extrem viel Power. Daher macht es Sinn entweder die Abspielauflösung zu reduzieren oder Proxies zu benutzen. Ich weiß aber nicht mit was du schneidest :)

    Ansonsten ist es immer sinnvoll das RAW Material auf eine separate SSD zu schieben. Das bringt schonmal einiges.
    Alternativ kannst du das RAW Videomaterial auch in in Apple Prores 422 konvertieren (Wenn dein Schnittprogramm das verarbeiten kann). Nachteil: noch größere Dateien. Vorteil: durch die nur sehr leichte Komprimierung entlastest du die CPU da das stark komprimierte HEVC Format nicht erst Leistungsintensiv decodiert werden muss. (Übrigens noch ein Vorteil das ganze auf eine separate 1 TB SSD auszulagern ;) )

    Übrigens: ich hatte mal hier im Forum einen Beitrag gelesen wo 8K Material geschnitten wird. Die Nutzen mehrere SSDs im Raid 0 um die nötige Geschwindigkeit für die Verarbeitung zu erhöhen :)

    Ich bin kein Pro und habe bisher nur LPs geschnitten, taste mich aber gerade sehr intensiv an Videographie heran, da ich ebenfalls Kurzfilme drehen möchte. Aber ich habe folgende Empfehlung für Dich:

    Schritt 1: Externe SSD kaufen und Rohmaterial von dort bearbeiten!
    Schritt 2: Ggf. die RAW Dateien in ein weniger stark komrpimiertes Format umwandeln. Prores oder alternativ einen anderen loseless Codec.
    Schritt 3: Erst schneiden und zuletzt den fertigen Film graden.
    Schritt 4: Proxis oder Pre-render Clips nutzen.
    Schritt 5: Öfter Kaffee holen und sich nicht aufregen :)
     
  14. dg2rbf

    dg2rbf Mitglied

    Beiträge:
    5.094
    Zustimmungen:
    1.665
    Mitglied seit:
    08.05.2010
    :D
     
  15. RealRusty

    RealRusty Mitglied

    Beiträge:
    1.268
    Zustimmungen:
    660
    Mitglied seit:
    06.06.2019
    Oh doch aber so etwas von :).

    Moderne Intel CPUs haben z. b. eine interne GPU die den Intel Quick Sync Standard verwendet. Damit wird das rendern von Videos stark beschleunigt von der GPU übernommen.

    Auch bieten diverse Videoschnittprogramme die Unterstützung durch Nvidea oder AMD GPUs an um das rendern etc. zu beschleunigen. Fehlen alle diese Mechanismen muss die CPU das alles selber erledigen und genau das kostet Zeit und am besten eine sehr performante CPU.
     
Die Seite wird geladen...
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite weitersurfst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Akzeptieren Weitere Informationen...