4k Videoschnitt am late 2015er Imac sehr zäh...

Diskutiere das Thema 4k Videoschnitt am late 2015er Imac sehr zäh.... Hi- ich versuche gerade mit iMovie mit meinem iMac (late 2015, i5 3,3Ghz, 16Gb RAM, AMD Radeon...

wettefrosch

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Hi- ich versuche gerade mit iMovie mit meinem iMac (late 2015, i5 3,3Ghz, 16Gb RAM,
AMD Radeon R9 M395 2 GB) einen Film mit 4k/60 Material vom Iphone 11 zu schneiden. Das Ganze geht nur sehr zäh. Hab ich irgendwo noch Optimierungsmöglichkeiten wie den RAM oder den Speicherort? Die Videos liegen auf nem 2TB Fusiondrive...wobei man natürlich nie genau weiß, auf welchem Anteil...
Oder muß ich wieder zu 1080/60 zurückkehren?
So macht das jedenfalls keinen Spaß :-(

Gruß Thomas
 

Kaito

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Naja, wenn ich die Benchmarks richtig interpretiere, dann ist eine 1060 1,5x bis 2x so stark wie die R9 M395...
 

wettefrosch

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Tja...ne schnellere Grafikkarte wäre immer gut, aber damals wurde dieser iMac auch für den 4k Videoschnitt beworben. :mad:
 

RealRusty

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Hi.

Das FD kann hier ein Flaschenhals sein. Mehr RAM kann auch helfen aber erst zweitrangig. Reine SSD ist hier eine Lösung.
 
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wettefrosch

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Ist eine externe SSD über usb 3.0 da zielführend, oder muss es eine mit TB Anschluss sein?
 

tocotronaut

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Beim 1TB Fusion drive sind soweit ich weiss nur 24 oder 32 GB SSD-Anteil dabei.

Beim 2TB Fusion drive sollten es 128 GB SSD-Anteil sein.

Die Chance, dass die Videos nicht auf dem SSD-Teil liegen ist extrem groß.
 
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wettefrosch

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Na das hört sich doch nach nem Versuch an. Reicht es dann, die Originale einfach auf die SSD aus Fotos zu exportieren und dann in iMovie einzupflegen, oder muss man in den Einstellungen noch etwas ändern, damit iMovie die Projektdatei auch auf der SSD ablegt?
 

MalMAC

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Dachte, Videobearbeitung hängt nicht von der GraKa ab?
 

MacEnroe

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Wenn man genau weiß, was „zäh“ läuft, können die Video-Experten die Engstelle eingrenzen.
 
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Zockerherz

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4K Material zwingt auch High End Rechner in die Knie, vor allem dann wenn Color Grading hinzukommt.
Bei mir spielt das Material mit LUTs noch flüssig ab, lege ich aber eine Einstellungsebene mit Unsharp Mask darüber muss ich diese Ebene immer ausblenden, da ich sonst eine Diashow habe ;)

Die ganzen Effekte in Echtzeit zu berechnen frisst extrem viel Power. Daher macht es Sinn entweder die Abspielauflösung zu reduzieren oder Proxies zu benutzen. Ich weiß aber nicht mit was du schneidest :)

Ansonsten ist es immer sinnvoll das RAW Material auf eine separate SSD zu schieben. Das bringt schonmal einiges.
Alternativ kannst du das RAW Videomaterial auch in in Apple Prores 422 konvertieren (Wenn dein Schnittprogramm das verarbeiten kann). Nachteil: noch größere Dateien. Vorteil: durch die nur sehr leichte Komprimierung entlastest du die CPU da das stark komprimierte HEVC Format nicht erst Leistungsintensiv decodiert werden muss. (Übrigens noch ein Vorteil das ganze auf eine separate 1 TB SSD auszulagern ;) )

Übrigens: ich hatte mal hier im Forum einen Beitrag gelesen wo 8K Material geschnitten wird. Die Nutzen mehrere SSDs im Raid 0 um die nötige Geschwindigkeit für die Verarbeitung zu erhöhen :)

Ich bin kein Pro und habe bisher nur LPs geschnitten, taste mich aber gerade sehr intensiv an Videographie heran, da ich ebenfalls Kurzfilme drehen möchte. Aber ich habe folgende Empfehlung für Dich:

Schritt 1: Externe SSD kaufen und Rohmaterial von dort bearbeiten!
Schritt 2: Ggf. die RAW Dateien in ein weniger stark komrpimiertes Format umwandeln. Prores oder alternativ einen anderen loseless Codec.
Schritt 3: Erst schneiden und zuletzt den fertigen Film graden.
Schritt 4: Proxis oder Pre-render Clips nutzen.
Schritt 5: Öfter Kaffee holen und sich nicht aufregen :)
 
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RealRusty

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Dachte, Videobearbeitung hängt nicht von der GraKa ab?
Oh doch aber so etwas von :).

Moderne Intel CPUs haben z. b. eine interne GPU die den Intel Quick Sync Standard verwendet. Damit wird das rendern von Videos stark beschleunigt von der GPU übernommen.

Auch bieten diverse Videoschnittprogramme die Unterstützung durch Nvidea oder AMD GPUs an um das rendern etc. zu beschleunigen. Fehlen alle diese Mechanismen muss die CPU das alles selber erledigen und genau das kostet Zeit und am besten eine sehr performante CPU.
 

wettefrosch

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Ok, das mit der SSD werde ich auf jeden Fall probieren. Bei allen weiteren Schritten werde ich dann wohl aus Bequemlichkeit bei 1080/60 bleiben.
Vielen Dank für eure Hilfe.

Schritt 5 werde ich natürlich auch berücksichtigen
 

MacEnroe

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Oh doch aber so etwas von :).

Moderne Intel CPUs haben z. b. eine interne GPU die den Intel Quick Sync Standard verwendet. Damit wird das rendern von Videos stark beschleunigt von der GPU übernommen.

Auch bieten diverse Videoschnittprogramme die Unterstützung durch Nvidea oder AMD GPUs an um das rendern etc. zu beschleunigen. Fehlen alle diese Mechanismen muss die CPU das alles selber erledigen und genau das kostet Zeit und am besten eine sehr performante CPU.
... es geht hier aber nicht ums Rendern, sondern um die Bearbeitung.
 

RealRusty

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... es geht hier aber nicht ums Rendern, sondern um die Bearbeitung.
Ja, gut. Am Ende gehört das für mich auch zu dem kompleten Flow ein Video zu erstellen, zu bearbeiten. Sei es drum. Wofür die GPU genutzt wird sollte klar sein und welchen Stellenwert sie hat.
 

djofly

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Ich würde behaupten, dass beim 2015er noch keine H.265 Unterstützung in der GPU ist und deswegen die 4K Videos nicht richtig laufen.
SSD ist immer gut, aber um das Video nur abzuspielen sollte bei den niedrigen Bitraten auch eine HD reichen.

Da hilft nur umcodieren in Prores bzw. mit Proxies arbeiten (kann das iMovie?).
 
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wettefrosch

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Um das mit der externen SSD mal zu probieren, hätte ich noch eine Frage. Mein Imac hat entweder noch einen USB 3.0 Anschluss (noch keinen 3.1) oder einen Thunderbolt (2?)... ist den Thunderbolt gleich USB C?
Langsam sehe ich da nicht mehr durch. Kann mir jemand eine schnelle SSD mit passendem Anschluss empfehlen? Als Größe reicht eigentlich 250gb locker aus.
 
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