Ubuntu vs. Suse

Dieses Thema im Forum "Linux auf dem Mac" wurde erstellt von Regenapfel, 05.09.2006.

Welche Linux-Distribution gefällt dir besser?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 10.09.2006
  1. Ubuntu

    27 Stimme(n)
    65,9%
  2. Novell Suse (opensuse)

    14 Stimme(n)
    34,1%
  1. Regenapfel

    Regenapfel Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hello Mac-Freunde,

    ich stehe vor der Frage, welche Linux-Distribution besser ist?

    Nach ausgiebiger Informationssuche, stehe ich jetzt vor der Wahl zwischen Ubuntu oder Novell Suse (opensuse).

    Da bestimmt wieder kritische Kommentare komme, wie man auf einem Mac überhaupt Linux installieren kann, starte ich einfach mal eine Umfrage!

    Ich danke euch jetzt schon für eure Stimme, ihr helft mir damit sehr!

    Dankeschön, lg, Regenapfel!
     
  2. calinux

    calinux MacUser Mitglied

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    Hi,

    hast Du schon mal Linux benutzt? Wenn ja: Welche Distribution?
    Wenn es Debian war, wirst Du Dich bei ubuntu schnell zu hause fühlen.. opensuse geht bei vielen Dingen eigene Wege, die zwar nicht schlecht sein müssen, doch für Benutzer anderer Distributionen eher ungewohnt sind :)

    Meine Wenigkeit nutze seit ca. 1998 Debian Linux - und seit nunmehr zwei Jahren fast ausschließlich Ubuntu.. mit gefiel es ganz gut -- trotzdem schau ich mir nun ein bisschen Mac OS X an.. Hab so viel gutes gehört..
    Mal sehen, ob es drauf bleibt *g* (werde ich jetzt erschlagen?? ;))

    Grüße calinux
     
  3. Kevin Delaney

    Kevin Delaney MacUser Mitglied

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    Ubuntu, eindeutig

    Suse ist ungefähr Windows mit einem Pinguin oder so :hum:
     
  4. DickUndDa

    DickUndDa Gast

    Fedora Core find ich noch nen Tick besser.

    Aber bei einer Wahl zw. Ubuntu und Suse eindeutig Ubuntu.

    Vorallem die Oberfläche von Suse find ich total (sorry) beschissen.
     
  5. Regenapfel

    Regenapfel Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für eure Antworten,

    habe bis jetzt nur ganz kurz, quasi für einen Tag, mal ubuntu benutzt und fand das recht gut!
    Nur jetzt hab ich gehört, dass die in der Uni Suse nutzen. Hm, meint ihr es gibt so viele grundlegende Unterschiede oder ist leicht umzudenken?

    Ist der Kern nicht dasselbe nur die Oberfläche anders? Kann man das so sagen?

    Danke nochmals!
     
  6. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    bei suse steuert man alles über yast...
    ubuntu nutzt halt standardmässig gnome und suse kde...

    suse ist aber eine katastrophe mit dem revisions update...
    da muss immer per dvd/cd updaten...
    besonders im remote server betrieb ist das einfach lästig...
     
  7. calinux

    calinux MacUser Mitglied

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    Hi nochmals..

    Die Unterschiede, die hier angesprochen wurden, beziehen sich eher darauf, wie das system administriert wird.. die Oberfläche kannst Du bei SuSE genau gleich gestalten wie bei ubuntu -- oder anders rum..

    An der Uni wirst Du wahrscheinlich nicht allzu viel konfigurieren dürfen - von dem her ist es wirklich egal, ob Du zu hause nun auch suse hast, oder nicht...

    .. denke ich :)

    Grüße aus Ulm - wo an der Uni auch SuSE eingesetzt wird..
     
  8. AceTheFace

    AceTheFace MacUser Mitglied

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    @calinux: Aber nicht überall an der Uni wird SUSE eingesetzt. In der Informatik zum Beispiel setzen wir auf Debian.

    Für Zuhause an meinem PC (MacBook ist ja noch nicht da) nutze ich SUSE. Der einzige wirkliche Nachteil ist wie schon angesprochen, dass das Updaten (z.B. von 10.0 auf 10.1) hakelig wird, sobald man Pakete aus nicht-SUSE-Quellen installiert hat.
    Ansonsten finde ich SUSE richtig gut. Top-Aktuell, für fast alles gibt es fertige Pakete, mit smart kommt ein Paketmanager mit, der sich vor apt-get (aptitude) nicht verstecken braucht und YaST muss man nicht benutzen wenn man nicht will. Man kann genauso wie bei jeder anderen Distribution von Hand in den Configdateien wühlen. Aber bei manchen Sachen ist es schon ganz nett Dinge einfach mit zwei Klicks zu konfigurieren. Jeder soll das benutzen was ihm gefällt, SUSE bietet halt beides.

    Und über Sätze wie "SUSE ist Windows mit Pinguin" kann man eigentlich nur müde lächeln.

    @Regenapfel: Eine Linuxdistribution ist im Kern eigentlich nur der Kernel, der Paketmanager (mit installierten Paketen) und evtl. Konfigurationswerkzeuge. Der ganze Rest ist i.d.R. Distributionsunabhängig. Du kannst die gleiche Oberfläche (z.B. kde, gnome, xfce) sowohl unter SUSE als auch unter Ubuntu (oder Mandriva oder...) benutzen.
    Das verstehen viele Windows/MacOS-Umsteiger oft nicht, da sie es gewohnt sind einfach eine Oberfläche vorgesetzt zu bekommen ("Friss oder stirb"-Prinzip). Bei Linux ist man da völlig frei. Nur um es den Einsteigern leichter zu machen wählt der Distributor halt einen Desktop per default aus, damit sich ein Neuling nicht gleich an der Vielzahl von Desktopumgebungen verschluckt.Inzwischen setzt SUSE übrigens nicht mehr auf KDE als Standarddesktop.

    Gruß,
    Ace
     
  9. DickUndDa

    DickUndDa Gast

    Ja und das ist ein riesen Fehler.
    Yast sieht einfach nur Pothässlich aus und passt nicht zum Rest. Ausserdem ist der Standarddesktop so ziemlich das hässlichste was ich je zu Gesicht bekommen habe.

    Mein Tip: Fedora Core (http://fedora.redhat.com/) probieren. Schöne Oberfläche mit sehr guten GUI Tools für die Systemeinstellungen - und vorallem für jede Aufgabe eine GUI.
     
  10. calinux

    calinux MacUser Mitglied

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    Nur kurz: Ich habe nie behauptet, dass SuSE sowas wie "Windows mit Pinguin ist" (das ließt sich so, da Deine Absätze jeweils an eine bestimmte Person gerichtet sind..)

    Und schöne grafische Einstellungsmöglichkeiten gibts übrigens inzwischen auch bei ubuntu ;)

    Daher an den Themenstarter: Einfach mal ausprobieren und das nehmen, was Dir besser gefällt.. Es wird Dir jeder "seine" Distribution vorschlagen -- die ein- bis zwei Tage würde ich investieren :)

    So - und nun gehts ins Bettchen :)

    Grüße calinux

    Freut mich übrigens, hier auch Leute aus Ulm zu finden..

    [edit: Tippfehler]
     
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