Kein Firewire mehr

Dieses Thema im Forum "Peripherie" wurde erstellt von Podi, 25.02.2005.

  1. Podi

    Podi Thread Starter MacUser Mitglied

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    Der Feuerdraht erlischt

    Vor zehn Jahren hob Apple die Firewire-Schnittstelle als universelle Brücke zwischen Rechner und Peripherie aus der Taufe. Auf dem Markt jedoch setzte sich USB durch - und nun folgt Apple dem Trend: Dem iPod fehlt künftig das Firewire-Kabel. Apple-Fan-Proteste im Web ließen nicht lang auf sich warten.

    Na, schau mal an: Das wahrscheinlich coolste Gadget für Windows-Rechner
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    Apple
    Na, schau mal an: Das wahrscheinlich coolste Gadget für Windows-Rechner
    Jeder zehnte erwachsene Amerikaner, war kürzlich Medienmeldungen zu entnehmen, nennt mittlerweile stolz einen iPod sein eigen: Apples MP3-Player ist der größte Verkaufserfolg in der Geschichte der Firma.

    Man kann die Meldung allerdings auch anders lesen. Legt man Apples Marktanteil auf dem Computermarkt zugrunde, der sich typischerweise zwischen zwei und drei Prozent bewegt, könnten die Zahlen folgendes bedeuten: Mindestens zwei Drittel aller iPod-Nutzer besitzen keinen Apple-Computer. Und das setzt sogar voraus, dass alle Apple-Computernutzer auch einen iPod besäßen.

    Sprich: Apple ist mit seinen Produkten in der Windows-Welt angekommen.

    Dass das Vorteile für Apple hat, zeigen die letzten Geschäftszahlen des Unternehmens. Vor allem durch den Verkauf des iPod beflügelt, konnte Apple seinen Gewinn im dritten Quartal des letzten Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr auf 61 Millionen Dollar Reingewinn verdreifachen. Im folgenden Quartal (das im Oktober 2004 endete) verdoppelte sich der Gewinn gegenüber dem vorjährigen Vergleichszeitraum auf 106 Millionen Dollar. Das erste Quartal des neuen Jahres jedoch lässt all das wie Peanuts erscheinen: Anfang Januar konnte Apple eine Vervierfachung des Reingewinns auf 295 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahr melden.

    Je mehr Apple jedoch den Massenmarkt bedient, desto stärker gerät es auch in den Sog ganz normaler Konkurrenzen: Bisher hatte Apple seine Preise relativ frei gestalten können, mit eher hoch angesetzten Verkaufspreisen zum Image der Exklusivität der Marke beigetragen. Das funktioniert nur in Grenzen, wenn man Märkte nicht nur mit besonderen Produkten "würzen", sondern beherrschen will. Auf die Ankündigung eines üppig ausgestatteten Musicplay-Mediaplayers reagierte Apple in Deutschland umgehend mit einer Preissenkung für iPods.

    Doch der Trend ist ein weltweiter - und hat seine Schattenseiten. Sinkende Preise mögen die Verkaufschancen erhöhen, doch sie senken auch die Profitmargen.

    Genau so begründet die Apple-Zentrale in Cupertino den Schritt, dem iPod künftig nur noch ein Kabel für die Datenübertragung zum Rechner beizulegen - und zwar das USB-Kabel. Auf die Eigenkreation Firewire, von Apple-Fans als überlegene Schnittstelle gelobt, verzichtet Apple künftig. Wer das braucht, soll es sich kaufen.

    Kein Wunder, denn manche Kunden fühlen sich veräppelt: Wie Fußball-Fans einem taumelnden Ex-Top-Club hielten sie ihrer Marke jahrelang die Treue. Dann kam der iPod, zunächst nur mit Firewire-Schnittstelle, und die Entdeckung Apples, dass man damit auch in der Windows-Welt kräftig abräumen könnte. Ab 2003 unterstützte der iPod auch den USB-Standard, das passende Kabel musste sich der Kunde aus der Windows-Welt aber noch selbst dazukaufen (für ca. 19 Dollar).

    Ab jetzt soll das anders herum sein: Apple-Nutzer, deren Rechner noch über keine USB-Schnittstelle verfügen (das ist bei älteren Apples der Fall) sollen sich ein Kabel für 20 Dollar dazukaufen.

    Bei Apple versucht man derweil, die Wogen zu glätten. "Wir haben beide Standards gefördert", sagte Greg Joswiak aus dem iPod-Marketing gegenüber CNet. "Wir versuchen, daraus keine Religion zu machen". Fast eine freudsche Fehlleistung, mit der Joswiak die vermeintliche Lapalie hier herunterredet. Alt-Appleaner fallen da fast vom Glauben ab.

    www.spiegel.de

    Falls der Artikel schon online ist...hab die Suche bemüht...
    Argh! Wie komm ich den in Peripherie :( bitte verschieben
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.02.2005
  2. Kevin Delaney

    Kevin Delaney MacUser Mitglied

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    ich finds schade-wenn es so wäre. klar isses eine schweinerei mit dem iPod. Aber ich zb. könnte nie mit USB(auch wenn 2.0) audio auf ne externe HD recorden. das ist schwachsinn. für den pro Bereich ist FW unverzichtbar!!!
     
  3. Kevin Delaney

    Kevin Delaney MacUser Mitglied

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    und achja:
    Video-USB??? neeeee,nicht wirklich.......;)

    FW-RULEZ!!!
     
  4. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    Ich habe schon einen Leserbrief an den Spiegel geschrieben da Herr Patalong sich wieder mal mit Dingen beschaeftigt von denen er offensichtlich nichts versteht.

    Ist vergebene Liebesmueh - ich weiss - aber bei soviel geballtem Unsinn kann ich mich nicht zurueckhalten.

    Natuerlich ist es aergerlich, dass Apple am Kabel spart um Preisnachlaesse zu kompensieren. Daraus zu schliessen, dass damit das Ende von FW bei Apple eingelauetet wird ist bloedsinn. Solange IEEE 1394 die Standard Schnittstelle fuer Camcorder ist und solange nur ein verschwindent kleiner Anteil von Apple Rechnern ueber USB 2.0 verfuegt wird es auch FW geben.

    Cheers,
    Lunde
     
  5. Artaxx

    Artaxx MacUser Mitglied

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    Irgendwie fühle ich mich momentan genötigt dies zu unterschreiben (eigentlich mag ich den Spiegel ja).

    Gruß
    Artaxx
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.02.2005
  6. Tim99

    Tim99 MacUser Mitglied

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    Zwei sehr ähnliche Technologien parallel weiter zu entwickeln macht in diesem Fall leider wirklich wenig Sinn. Wenn man sich erinnern möchte: Apple hat FW damals erfunden und von den potentiellen Herstellern total überhöhte Lizenzgebühren gefordert.

    Die haben dann gesagt "Nee, so nicht." und USB2 entwickelt. Schade Apple. Während andere Hersteller ihre Standards mit illegalen Subventionen in den Markt drücken wollen, war's hier das Gegenteil. Die technologisch sinnvolle Lösung lag auf dem Tisch, aber Apple war zu gierig.
     
  7. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    Ich mag ihn ja auch - aber fuer das Resort Newtzwelt sollten sie sich mal nach Ersatz fuer Herrn Patalong umschauen. Der sondert hoechst selten mal was handwerklich sauber recherchiertes zu seinem Themenbereich ab.

    Cheers,
    Lunde

    PS@Artaxx: Dein ehemaliges iBook verrichtet afaik noch klaglos sein Geschaeft
     
  8. MacBarfuss

    MacBarfuss MacUser Mitglied

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    Ist das nicht der Fehler Apples schlechthin?

    Bill Gates schraubt einen Computer und macht ihn billig, Steve Jobs schraubt einen Computer und macht ihn gut.
    Heute hat Gates den Markt! (Besser gesagt die Palttform die Gates ins Leben gerufen hat)

    Genau das gleiche mit FW und USB.
    FW ist heute immer noch viel besser als USB 2.0, aber jeder PC hat USB, wie viel Prozent verwendet FW?

    Edit: siehe Klammer
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.02.2005
  9. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    Erstens sind sich USB und IEEE 1394 ueberhaupt nicht aehnlich. Der entscheidende Unterschied ist, das FW keinen host braucht.

    Zweitens ist Apple nicht der Erfinder des Standards sondern gehoert zu einem Konsortium von Firmen die diesen Standard gemeinsame entwickelt haben (unter anderem ist Sony dort sehr stark vertreten). Royalties fuer Industriestandards sind absolut ueblich und weit enfernt von Unverschaemt.

    Erklaer mir doch bitte mal warum USB sinnvoller ist als IEEE 1394

    Cheers,
    Lunde
     
  10. snoop69

    snoop69 MacUser Mitglied

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    25 US-Cents kostete FW, als USB 2.0 so langsam in die PCs kam. Heute gar nichts mehr.
    USB 2.0 wurde nicht von "Firmen", sondern in erster Linie von Intel entwickelt. Und von Intel in den Markt gedrückt. Ist auch einfach für eine Firma, die das Quasi-Monopol für die Chipsätze für die eigenen Prozessoren hat. Genauso hat Apple FW zum Standard für Macs gemacht.

    Und FW widerspricht der Intel-Philosophie. Eben weil es keinen Host (=PC) braucht. Intel will ja den X86-PC immer im Geschäft halten...

    Snoop
     
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