Ist bestimmt jedem schon mal passiert !?

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  1. Nicolai1975

    Nicolai1975 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute,

    das ist bestimmt jedem schon mal passiert, der Akku vom PB ist relativ schwach und man klappt den Deckel zu. Einen Tag später merkt man das die Schlaflampe aus ist. Alles klar, Akku leer. Ladegerät anstöpseln und dann einschalten. OSX Bootet neu ! Soweit kein Problem !

    ABER ! Macht das was wenn das System einfach so krass beendet wird ??
    Wäre es WindofXP dann würde das Maximal 3 mal gut gehen, dann wäre das System im Eimer !

    Hat jemand Erfahrung ob so etwas ab und zu mal passieren darf oder sollte man es vermeiden ??

    Gruß Nicolai :rolleyes:
     
  2. 00110010 001100

    00110010 001100 MacUser Mitglied

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    nö, noch nie passiert ;) ich weiß nicht, ob osX temp dateien speichert und nicht löscht und damit das system zugemüllt wird, kann es mir aber nicht vorstellen.. ist ja sonst so toll programmiert ;) das wäre eigentlich auch das einzige prob bei winXP was mir einfiel.. und die fehler-log dateien ;)
     
  3. Bluefake

    Bluefake MacUser Mitglied

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    Wenn Du ein neues Powerbook hast, ist dort der Safe-Sleep-Modus aktiv. Das bedeutet, er schreibt ein Abbild des Speichers auf die Festplatte für den Fall, dass genau das passiert, was Dir passiert ist. Anschließend bootet er von dem Speicherabbild.
     
  4. Scheki

    Scheki MacUser Mitglied

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    Ähem, nur mal so gefragt: Was wäre denn ein neues Notebook ?? Ich habe ein 12" PB, gekauft vor ca. 1,5 Jahren ??
     
  5. eumel59

    eumel59 MacUser Mitglied

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    hm, also du meinst, wenn die Energie des Akkus nicht mehr ausreicht, den Arbeitsspeicher und seinen Inhalt mit Strom zu versorgen? Dann schreibt OSX diesen Inhalt in eine Datei auf der Festplatte ( /private/var/vm/sleepimage )
    Und wenn der Rechner wieder mit Strom versorgt wird und du bootest, dann dauerst einen Moment und statt normal zu booten, zieht OSX dieses Image hoch und du hast den Rechner so dastehen, wie wenn du ihn normal aus dem Schlafmodus holst.
     
  6. Bluefake

    Bluefake MacUser Mitglied

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  7. Junior-c

    Junior-c Gast

    Das ist nicht neu... :p

    15 und 17" Modelle ab Oktober 2005 haben das. Lässt sich aber auch bei den älteren Modellen "nachrüsten". Ich habs bei meinem 15" PB (vom Mai 2004) noch nicht versucht, da ich es nicht brauche, denn bisher ist mir mein Akku noch nie ausgegangen, und ich nicht wirklich herumspielen will für etwas das ich nicht brauche... ;)

    Steht aber eh alles in Bluefakes Links bzw. direkt hier.

    MfG, juniorclub.
     
  8. sgmelin

    sgmelin MacUser Mitglied

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    Windows hat damit keine Probleme, genausowenig, wie andere aktuelle Betriebssysteme.
    Grundsätzlich sollte man versuchen, so etwas zu vermeiden. In der Praxis ist es aber halb so schlimm. Denn zu diesem Zweck wurde das Journaling entwickelt.
    Was ist Journaling? Nun:

    Unixe sind Multiuser Betriebssysteme. Bei einem solchen System liegt es in der Natur, dass viele Benutzer potentiell auf die Festplatte zugreifen können. Das bremst natürlich den einzelnen User aus, weil sich viele diese eine Ressource teilen müssen.
    Aus diesem Grund ist man auf die Idee gekommen, nicht benutzen Hauptspeicher als Zwischenspeicher (Cache) zu nutzen. Die Metadaten landen nach wie vor direkt auf der Platte, aber die Nutzdaten erst später. Später heisst hier, wenn der sync daemon läuft, oder wenn der Cache voll ist.
    Nun, was passiert, wenn Du anfängst einen Text zu schreiben (z.B. im Terminal: vi text.txt)? Auf der Platte wird eine Verwaltungseinheit mit dem Filenamen, den entsprechenden Rechten und Besitztümern angelegt. Nun bist Du fertig mit schreiben und Du speicherst ab. Die Metadaten auf der Platte werden angepasst (Änderungsdatum, Rechte, Filegrösse), die Nutzdaten verbleiben aber im Cache. Nun passiert der Gau: Der Bagger vor der Strasse hackt Dein Stromkabel durch, der Rechner ist aus. Was ist passiert? Auf der Platte steht, dass die Datei text.txt eine bestimmte grösse hat und bestimmte Blöcke belegt. Das stimmt aber nicht. Die Daten waren ja zum Zeitpunkt des Outages im RAM und sind damit verloren. Schade aber auch; inkonsistentes File System. Deshalb wird das FS beim Neustart geprüft. D.h. jede Verwaltungseinheit wird auf Nutzdaten überprüft. Fehlen diese werden die Metadaten gelöscht, das FS ist wieder konsistent. Klar, die Daten sind weg. Pech.
    Je grösser die Platte ist, bzw. je mehr Files auf der Platte liegen, desto länger dauert der Vorgang. Unix Systeme sind aber auf Dauerbetrieb ausgelegt und wenn sie nicht erreichbar sind ist die Hölle los. Deshalb kann man sich Stundenlange fscks nicht leisten. Hier kommt nun das Journaling ist Spiel: Jedesmal, wenn ein neues Objekt angelegt wird und dessen Metadaten geschrieben wurden, wird im Journal ein Eintrag vorgenommen. Wurden die Nutzdaten auf auf die Platte geschrieben wird der Eintrag in Journal gelöscht. Nun muss man lediglich nach einem Neustart in das Journal schauen, und falls dort etwas drin steht einfach den Knoten löschen. Fertig. Keine langen fsck Zeiten mehr. Toll.

    Wenn Du Dein Book nun schlafen legst, dann wird natürlich vorher ein sync gemacht, also der Cache geleert und das Journal gesäubert. Geht nun also die Batterie leer, so ist das zwar ärgerlich, aber Du verlierst damit keine Daten.
    Dennoch sollte man vermeiden den Akku ganz leer werden zu lassen, weil er dadurch schneller altert.
    So, alles klar?

    Edit: Die Beschreibung des Journalings ist sehr allgemein gehalten. Inwieweit Apple dieses Verfahren angepasst/verändert hat kann ich nicht sagen. Aber Grundsätzlich funktioniert es so, wie ich beschrieben habe.
     
  9. _JoAs

    _JoAs MacUser Mitglied

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    Und in der letzten c't findet sich ein Artikel darüber: c't 26, S230

    Gruss
    jo
     
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