Ein MacBook für jeden Schüler

Dieses Thema im Forum "MacUser Technik Bar" wurde erstellt von ichmk, 17.03.2007.

  1. ichmk

    ichmk Thread Starter MacUser Mitglied

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    Schweizer Berufsschule: Ein MacBook für jeden Schüler

    Eine Berufsschule für Wirtschaft in der Schweiz hat das Konzept des digitalen Klassenzimmers von Apple übernommen und allen Schülern die Anschaffung eines MacBooks ermöglicht. Ein Bericht von Futura.TV zeigt, wie das Projekt bei Schülern und Lehrern ankommt. Drei Viertel der Schüler haben die Subventionen bereits genutzt und zeigen sich begeistert von den Möglichkeiten, die ein eigener Laptop im Unterricht bietet. Den Schulen und Apple war es wiederum wichtig, die Rechner auch in anderen Bereichen als Informatik einzusetzen. Mittlerweile passten immer mehr Lehrer ihren Unterricht an die neuen Arbeitsgeräte an. Eine Schülerin gibt derweil zu, dass sie ihr MacBook ab und an auch während des Unterrichts zum Chatten oder SMS-Verschicken benutze. Der Lehrer sieht das aber nicht als Argument gegen die Rechner: Es gebe immer Möglichkeiten für Schüler, sich abzulenken. Der Unterricht müsse eben spannend gestaltet sein.

    Naja da wünsche ich mir doch glatt 20 Jahre jünger zu sein, damit ich ab Montagmorgen um 8 Uhr in der Schule bin. Bei uns hatten die Lehrer schon Panik wenn wir einen Taschenrechner dabei hatten ( HEHEHEHE )
     
  2. Jooohn

    Jooohn MacUser Mitglied

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    Ich putz hier nur.
     
  3. philippvh

    philippvh MacUser Mitglied

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    Das ist natürlich klasse - allerdings stellt sich die Frage, ob man auch wirklich in der Schule jederzeit einen Rechner braucht.
    Meiner Meinung nach würde es schon reichen, wenn jeder Lehrer einen Rechner hätte und auch wirklich damit umgehen könnte - wie gut könnte man zum Beispiel Vektoren mit einem 3D Modell erklären...
    Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass Papier und Stift zum Mitschreiben in Schule bzw. Uni immer noch wesentlich besser sind.
     
  4. softdown3

    softdown3 MacUser Mitglied

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    1 Notebook plus Beamer für jeden Lehrer (der dieses Konzept auch mag und damit umgehen kann und will) und der Unterricht könnte wesentlich besser gestaltet werden.
    Ich studiere derzeit auf Lehramt (derzeit heißt nicht, ich hätte vor abzubrechen ;) ) für Gymnasien und werde mir wenn ich einmal Lehrer bin wohl zum Laptop einen Beamer dazukaufen. Die Schulen werden das wohl nicht finanziell durchführen können; dann muss man eben privat in die Tasche greifen...
     
  5. macobi

    macobi MacUser Mitglied

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    als online-journalist kann ich mir ein leben und studium ohne laptop nicht mehr vorstellen. in der uni haben wir nahezu überall wlan und in den uni-redaktionsräumen auch für jeden laptops zur verfügung. viele bringen aber ihren eigenen mit. ab und an macht man mit den teilen schon andere dinge, als dem unterricht zu folgen :D aber das war schon immer so. unsere dozenten hatten über ein verbot der privaten laptops nachgedacht, was nach einer kleinen revolte meinerseits sofort wieder verworfen wurde :p
    durch den ständig verfügbaren internetzugang kann man sich schnell informationen besorgen, die im unterricht sehr nützlich eingebracht werden können. das hebt die qualität des unterrichts für alle.

    auf dem gym so in der elften klasse hatte ich damals auch einen laptop ab und an mit. habe meine mitschrift darauf gemacht. das teil war ein toshiba satelite 3000. lang ists her. vielen lehrern hat der laptop im unterricht nicht geschmeckt. das problem war leider, dass es damals kein wlan gab. beziehungsweise die schulen damit nicht ausgerüstet waren. so konnte man das volle potential des rechners einfach nicht nutzen und am ende hieß es, diejenigen die über einen laptop im unterricht verfügen, würden sich einen unfairen vorteil den anderen schülern die keinen haben, verschaffen. meiner ansicht nach totaler blödsinn. wenn sich einer den 1000 euro teuren brockhaus band leisten kann und ich nicht, dann hat der auch einen gewaltigen vorsprung mir gegenüber. aber logik von lehrern muss sowieso niemand folgen können. die meisten unserer pädagogen waren nicht grad technikbegeistert.

    wenn die laptops sinnvoll in den unterricht eingebunden werden, sind sie eine enorme bereicherung. alleine was ich an zeit spare, wenn ich meine mitschrift digital mache. ab und an mal vorne an die tafel und schnell das tafelbild abgeknipst, wenn der dozent/lehrer doch mal was analog präsentiert hat :D und schon kann ich das einfach in mein word-dokument einbinden. die notizen können viel ordentlicher gemacht werden.

    ein weiterer vorteil ist, dass man dank des genialen mac os x und dem zusammenspiel mit mircosoft office powerpoint etc. sehr schnell eine präsentation auf die beine stellen kann. zudem sind die macs sehr anwenderfreundlich und es gibt selten probleme, wenn wir eine präsentation halten müssen und unsere macs an verschiedene beamer anschließen. anders bei windoof-laptops..da bleibt der beamer schon gern mal dunkel :p

    zudem sind die apples sehr pflegeleicht. es bedarf nahezu keiner systemwartung und soweit mir bekannt, sind viren etc. eher ein kleineres problem auf dem mac. will heißen, die schüler/studenten sind weniger gefährdet bei regem datenaustausch sich gegenseitig die rechner zu plätten.

    am ende ist da noch das i-life paket von apple. ich wünschte, ich hätte das damals schon auf dem gym gehabt. damit kann man sehr kreativ arbeiten und seine präsentationen mit interessanten features aufpeppen.

    mein fazit wäre also, dass macbooks im unterricht bei entsprechendem sinnvollen unterrichtskonzept eine exzellente qualitätssteigerung darstellen würden. man bedenke zusätzlich, dass ein macbook nicht viel wiegt und so viel mehr möglichkeiten gegenüber dem schnöden papierblock bietet.

    würde unsere regierung etwas weniger kohle in auslandseinsätze und vielleicht das geld dafür in unsere bildung stecken, dann könnte man eine wesentlich größere anzahl an schulen mit apple-rechnern ausstatten.
    frontalunterricht ist völlig veraltet. zudem bin ich mir sicher, dass apple sehr günstige preise machen würde, wenn die abnehmerzahl entsprechend hoch wäre. aber das ist halt deutschland. bis sich hier mal was ändert muss uns schon die sch.... bis zum hals stehen.
     
  6. DickUndDa

    DickUndDa Gast

    Laptops im Unterricht sind totaler Blödsinn. Papier und Stift sind mehr als ausreichend - mehr kann man mit dem Rechner auch nicht machen. Beamer und Laptop können allerdings für den Lehrer durchaus nützlich sein (Mathematische Funktionen plotten - vorallem wenns um 3D geht).
     
  7. macobi

    macobi MacUser Mitglied

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    hängt ganz vom unterricht ab. es scheitert eher am konzept.

    mathe, physik, bio, chemie, deutsch, musik, englisch, kunst um nur einige zu nennen, wären durch laptops aufwertbar. es ist natürlich auch eine frage, was die schüler damit machen sollen und da happerts dann meistens. wir sind immer noch zu sehr auf frontalunterricht getrimmt. warum über einem zwanzig jahre alten bio-buch brüten, wenn eine interaktive präsentation viele dinge wesentlich besser auf dem laptop veranschaulichen würde. aber für neue konzepte fehlt den meisten die fantasie...
     
    Zuletzt bearbeitet: 17.03.2007
  8. wuschel6

    wuschel6 MacUser Mitglied

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    das gibts bei uns im gymnasium schon seit fast 3 jahren, allerdings haben fast alle noch ibooks. ne klasse sache sag ich euch! man kann im sommer sogar im pausenhof unterricht machen, da man durch den wagen (auf dem steht das book vom lehrer, ein drucker und airport) eben überall sein netzwerk hat.

    sogar die schulaufgaben werden nur noch auf dem ibook gemacht.
     
  9. Julia-DD

    Julia-DD MacUser Mitglied

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    Ich finde das Konzept gar nicht mal so schlecht. Natürlich heißt das nicht, dass man immer und überall einen Laptop braucht, aber ich denke, dass Ansichten wie "Papier und Stift sind mehr als ausreichend - mehr kann man mit dem Rechner auch nicht machen" veraltet sind (sorry, bitte nicht persönlich nehmen!!!).

    Ich denke, dass es heute immer wichtiger wird, sich schon früh mit Technik auseinanderzusetzen und deren effektiven Gebrauch zu lernen. Dazu gehört, dass man mit Textverarbeitung und Kalkultionsprogrammen umgehen kann, dass man die Grundlagen der Präsentationstechnik lernt (keine gelben Hintergründe mit grüner Schrift ...) ... und erst recht, dass man lernt, mit anderen virtuell zusammen zu arbeiten.

    Es ist erschreckend, wie viele Leute in meinem Alter (25 3/4 ;) ) nicht in der Lage sind, ein Chatprogramm zu bedienen oder mit dem Office-Paket umzugehen. Das ist aber bei uns auf Arbeit (sehr große Softwarefirma, wahrscheinlich die größte Deutschlands) ein Muss. Gerade wenn es dazu kommt, mit anderen Daten auszutauschen oder sich in einem Netz zurechtzufinden, scheitern einige "Neue". Denen muss dann wirklich alles zeigen. Auch muss man lernen, wie man Inhalte gleich elektronisch verarbeitet, damit man nicht erst seine Papiermitschriften hat und die dann noch einmal abtippt. Das ist doch doppelte Arbeit.

    Die Schulen könnten zu dieser Medienbildung einen großen Teil beitragen, doch das würde mehr Investitionen von Staatsseiten fordern. Darauf werden wir aber noch lange warten können ... der Tag, an dem die Diäten gekürzt werden, wird wohl nie kommen ;)

    Julia
     
  10. animalchin

    animalchin MacUser Mitglied

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    Doch, doch (Es sei denn, man ist an einer Schule im sozial schwachen Stadtteil einer total überschuldeten Stadt). Die Schule bzw. der dafür Verantwortliche muss das nur wollen. Bei uns sind Beamer Nr. 5 und 6 in der Pipeline und wahrscheinlich werden zum Jahresende hin nochmal ein oder zwei angeschafft. Wir haben übrigens "nur" knapp 300 Schüler. :)
     
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