an alle umsteiger auf ein ibook

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  1. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter MacUser Mitglied

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    hi,

    ich bin Umsteiger und hab mir vor ca 5 wochen ein ibook 12" gekauft und will hier kurz ;) meine Eindrücke schildern.
    Anfangs kommt man sich von Apple ein bischen verar***t vor, da die lieferzeiten meiner meinung nach bewusst falsch angegeben werden. Man muss schon 3-4 Wochen kalkulieren.
    Der erste eindruck von sorgfälltiger verarbeitung trügt leider etwas. Der Akku ist nich exakt eingearbeitet und bei der Tastatur hängen einige Tasten manchmal. (von dem Apfel auf der Rückseite will ich jetzt nicht anfangen ;). Das Display sowie das CD Laufwerk machen jedoch einen sehr guten eindruck. Mir persönlich gefällt vor allem das man das ibook auch mit US Tastatur + US Os bestellen kann.
    Die Anleitung für das Mac Os X ist mehr als lausig. Man erfährt wenig bis gar nicht´s über den Aufbau und die Funktionen von Mac Os. Da ist sogar bei jeder Windows Version ein umfangreichers Handbuch dabei. Man muss jedoch sagen das Mac Os auch kein großes Handbuch erfordert da es wirklich extrem einfach (aus der sicht eines erfahrenen Pc users) zu bedienen ist. Die Oberfläche ist praktisch selbst erklärend und auch die Ordner Struktur ist einfach gehalten. Die Standardinstallation von Os X ist ansich ok jedoch werden dem user einige Programme aufgezwängt (bsp. ichat, itunes!!! Microsoft muss 500 mio euro bezahlen wegen dem mediaplayer aber bei apple ist das ok?)
    Die Firmenpolitik von Apple hängt meiner Meinung nach der von Microsoft nicht hinterher. An allen möglichen Stellen wird man dazu aufgefordert Persönliche daten einzugeben. Insbesondere das Ausdenken einer US telefon Nummer gesalltet sich als schwierig. Was mich jedoch wirklich stört ist das man die MAC adresse des en1 (airport extreme) nicht ändern kann. Das ist bei allen mir bekannten wlan interfaces möglich nur die Hersteller der airport extrem Karte hält die Firmware zurrück so das keine eigenen Treiber dafür entwickelt werden können (soll es bald aber trozdem geben). Ansich wäre das auch nicht schlimm aber Apple registriert die MAC adresse auf den Käufer (so steht es zuminndest bei mir auf der Rechnung bzw Verpackung) und das bereitet mir aus Datenschutzgründen Kopfzerbrechen da ich viel in wlan´s (uni, cafe, ...) unterwegs bin und man aus der MAC adresse auf den hersteller und somit direkt auf den benutzer schließen kann.
    Der Rest der Hardware macht einen guten eindruck. Die Treiber sind gut in das bsd integriert(ist allerdings auch kein großes Kunststück da Apple sich nur um vergleichsweise wenig Hardware im gegensatz zu x86 kümmern muss).
    Das Powermanagment funktioniert perfekt und ermöglicht Akkulaufzeiten von bis zu 5-6h und das bei dem geringen Gewicht und Größe des ibook´s.
    Das Betriebsystem baut auf einem bsd kern auf, wovon der user jedoch nicht viel zusehen bekommt. Die User verwaltung ist meiner meinung nach sehr gut gelungen (bzw von bsd übernommen worden). Es trängt sich mir jedoch der eindruck auf das aus gründen der Firmenpolitik von Apple einige features "ausgebaut" bzw schlecht implementiert worden sind. Das File Vault ist ein Witz und kann allenfalls mit sharewareversionen von gdata mithalten. Auch ansonsten find ich das Mac Os nur deshalb wenig probleme mit Sicherheitslöchern hat weil es nicht so arg verbreitet ist und weil das user managemnet sehr gut funktioniert. Es gibt jedoch beachtlich sicherheitslücken welche zwar relativ fix gepatched werden. jedoch lachen die meisten hier im forum über die meldungen bei heise und co obwohl durchaus bedarf zur änderung besteht.
    Auch mehrere Desktops werden von dem Window manager nicht unterstützt und sind erst durch zusatztools möglich. Wenn man die Xcode tools (auf cd enthalten) installiert entfalltet sich langsam die Kraft des bsd´s. Auf einmal stehen X und änliches zur verfügung. Nach einfacher installation der darwinports gibt es auf einmal sehr viele gute Programme für das Mac Os, so das es einem "echten" bsd nicht stark hinterhersteht. Das starten des X braucht jedoch einiges an prozessor leistung was meiner meinung nach nicht nötig wär da man es auch gleich in Mac Os "!X!" hätte implementieren können.
    Ich kann jedem der sich überlegt ein notebook zu kaufen das vorwiegend für den mobilen einsatz gedacht ist zu einem ibook raten. Es ist in größe und Akkulaufzeit (zumindest bei abgedunkeltem Display) kaum zu schlagen. Der Preis ist meiner Meinung nach auch Ok. Obwohl zusätzlich Hardware von Apple sehr teur ist.

    Kurz:

    pro:
    langer Akku
    klein
    gutes display
    stabiles bsd
    darwinports

    con:
    firmen philisophie
    schlechte x implementierung
    schlechtes security management

    Ich hoffe ich konnte den ein oderen anderen davon überzeugen das ein ibook eine gute wahl ist, wenn man auch mal offen über die nachteile nachdenkt. hier im forum hießt es immer nur: "steig um und alles wird gut". Auch Mac Os hat nachteile, die Vorteile überwiegen jedoch und ein ibook macht echt spaß.
    Ich hoffe das alle die schon umgestiegen sind entweder konstruktive kritik bieten oder sich aus dem threat raushalten. Dieser bericht ist natürlich subjektiv geschrieben aber ich bin von meinem ibook trotz aller schwächen begeistert, jedoch gibt es bei Apple und Mac Os auch nachteile welche hier im forum oft unter den teppich gekehrt werden oder als bagatellen abgetan werden.
    Trozdem schöne Weinachten und ein guten rutsch wünscht euch
    Rumpel

    P.S: Ich will weder flamen noch trollen.
    "ich mag meinen Apple!!!"
    aber ein paar dieser dinge müssen einfach gesagt werden und hätten mir im vorraus auch geholfen.
    P.P.S: ich weis da sind rechtschreibfehler drinn aber ich denke man versteht den bericht trozdem.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.12.2004
  2. insk

    insk MacUser Mitglied

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    Ja und? Problem damit? Sofern du keine illegalen Sachen treibst, wirst du auch keine Probleme kriegen.

    uebrigens bist du nicht gezwungen die vorinstallierte Software wie iTunes, iChat etc. zu benutzen. Sie ist einfach da und manche Leute nutzen sie. Manche aber auch nicht.
     
  3. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter MacUser Mitglied

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    genau auf so ein post hab ich gewartet.
    Es stört mich einfach wenn dritte bescheid wissen was ich mach, das ist eine sache der einstellung und nicht der aktivität. ob illegal oder nicht wie wär´s wenn dein telefon abgehört wird. Ob du mit deiner Freundin oder deinem Dealer sprichst ist ja wohl egal.
    Sowas muss einfach nicht sein.
    Das mit itunes und co. weiß ich das ich es nicht nutzen muss ich frag mich nur warum apple es nötig hat diese software jemand aufzudrängen.
    Der bericht richtet sicht auch nicht an appleuser sonder soll umsteigern einen einblick gewähren.
    Abgesehen davon bezahl ich für mein Festplattenplatz. da hat niemand zu entscheiden was da drauf ist und was nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.12.2004
  4. Wuddel

    Wuddel MacUser Mitglied

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    Der Unterschied zu MS ist nur das man AFAIK iTunes usw. ohne Probleme restlos entfernen kann (in der benutzerdefinierten Installation braucht man vieles nicht mal installieren). Den Windows Media Player aber nicht.

    Wozu eine US-Telefonnummer ausdenken?
     
  5. skike

    skike MacUser Mitglied

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    schöner bericht!

    zu insk: das hat (für mich) nichts mit legal oder illegal zu tun, sonder ist einfach eine einstellungssache. mein computer ist meine privatangelegenheit und es hat niemand zu wissen was ich dort tue oder auch nicht.

    edit. ich sehe grad Rumpelstielz hat ja grad so ziemlich das gleiche gesagt...
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.12.2004
  6. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter MacUser Mitglied

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    oh oh ich befürchte das eskaliert wieder hier;).
    @Wuddel: ich kann den Mediaplayer entfernen. Ich find´s nur nervig wenn dem user nichtb die entscheidung überlassen wird welche prog´s man will.

    P.S.: Ich will hier nicht über die einzelenen vor/nachteile sämtlicher funktionen diskutieren. es ist jediglich ein subjektiver gesamteindruck von mir.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.12.2004
  7. Wuddel

    Wuddel MacUser Mitglied

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    Ja dafür gibt es halt die benutzdefinierte Installation. Der Sinn der Standardinstallation ist das dir ein Vorschlag gemacht wird. Wenn du z.B. Redhat-Linux installiert ist das genauso. Entweder schnell durchklicken oder einzeln auswählen.

    Ich persönlich ziehe den UI-Ansatz von Exposé vor. Die "virutellen Desktops" habe ich auch schon unter Linux deaktiviert bevor ich Mac-User wurde.

    PS: *klugscheiß* ;) Es heißt X11 oder X Window System. Nie nur "X". Gerade wenn man von Mac OS _X_ spricht. Wegen der Umsteiger ....
     
  8. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter MacUser Mitglied

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    @wuddel: ok du verstehst anscheined nicht worum es mir geht.
    macht nix es wird nie jeder jeden verstehen können.
    unter windows kann ich auch benutzerdefiniert installieren aber genau wie bei mac os sind ein paar sachen dabei die ich nicht will. aber lass uns nich daran aufhängen ich will jediglich umsteiger einen Überblick geben. (natürlich hauptsächlich erfahrenen pc usern die wissen was ich mit X (umsteiger nicht gleich einsteiger!) mein. sonst würde ich kaum vom bsd subsystem und verschlüsselung anfangen)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.12.2004
  9. surrender

    surrender MacUser Mitglied

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    Da ich dich "Rumpelstielz" so einschätze das du nicht nur Rumlaberst sondern auch was gegen die von dir erkannten Probleme machst, könntest du ja vielleicht ein Skript schreiben womit man iTunes und Konsorten auswählt und mit einem Klick vom System fegt.
    Damit währe allen geholfen.
    Den Switchern die sowas nicht wollen und dir wenn du mal OS-X neu aufsetzt.
    Einfach das 3-6kbyte große Skript aus dem Netz ziehen und weg mit dem Schrott.
    Und vielleicht implementiert Apple irgendwann mal das Skript in den Installationsprozess.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.12.2004
  10. hermann4000

    hermann4000 MacUser Mitglied

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    @rumpel: ich versteh zwar deine kritik, dass man die installation von den iapps und anderen progs nicht einfach verweigern kann, allerdings ist das afaik auf den consumer-ansatz von apple zurückzuführen, dass eben die so wunderbar miteinander verzahnten iapps den normal-usern ein "integriertes erlebnis" bieten :)
    -- persönlich mag ich die iapps, das einzige ist, dass ich sofort ichat runtergeschmissen hab. ich bin doch nicht bei apple, um dann bei sch**ss aol zu landen!
     
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