Wie funktioniert ein .app?

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  1. Pete Kilminster

    Pete Kilminster Thread Starter Mitglied

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    Tag,

    seit wenigen Wochen bin ich mit OS X unterwegs und muss mich über gewisse Sachen wundern. Zum Beispiel dieses .app-Format. Bei Softwareinstallationen zieht man ein .app-File einfach per drag & drop aus dem Image in den Applikationsordner. Fertig und es läuft...

    Was passiert dabei tatsächlich auf der Dateisystem-Ebene? Wie ist ein .app-File aufgebaut und wird es beim Rüberkopieren wie ein Archiv entpackt und in diverse (unter Aqua nicht sichbare) Verzeichnisse verteilt?

    Wenn das .app in Papierkorp landet ist es tatsächlich rückstandslos entfernt?


    Gruß
     
  2. flosse

    flosse unregistriert

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    Ein .app könnte man mit einem Archiv vergleichen. Mit Rechtsklick auf die Datei -> Paketinhalt anzeigen kannst du dir den Inhalt der Datei ansehen.

    Beim ersten Start des Programms wird meistens im Library-Ordner eine Datei mit dem Suffix .plist abgelegt, welche die ganzen Einstellungen des Programms enthält.
     
  3. Bartleby

    Bartleby Mitglied

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    Mach mal einen Rechtsklick->Paketinhalt anzeigen auf das App. Das ist alles, mehr nicht. Willkommen in der Mac-Welt :cool:
     
  4. Kempi

    Kempi Mitglied

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    Schonmal ein Anfang --> klick
     
  5. just.do.it

    just.do.it Mitglied

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    Ein App-File ist eigentlich gar kein File sondern ein Verzeichnis. Wenn du es z.B. in den Anwendungs-Ordner kopierst, dann wird ein ganzer Ordner mit einer Reihe von Dateien kopiert. Der Ordner hat immer den gleichen Aufbau und enthält in der Regel alles, was die Applikation zum Laufen braucht.

    Wenn du ein Programm durch Ziehen in den Papierkorb löschst, dann wird auch der komplette Ordner in den Papierkorb geschoben. Was evtl. noch übrigbleiben kann sind natürlich Datei, die das Programm während der Laufzeit angelegt hat. Das sind zuerst einmal die Programm-Einstellungen, welche z.B. in deinem Home-Verzeichnis unter Library/Preferences landen.

    D.h. in der Regel wird ein Programm NIE wirklich rückstandsfrei entfernt, wenn du "nur" das Programm in den Papierkorb ziehst. Es gibt Tools, welche dieses "Problem" angehen. Ich habe aber bisher keines davon getestet.

    Gruß
    Dirk
     
  6. Pete Kilminster

    Pete Kilminster Thread Starter Mitglied

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    Danke für die Antworten! Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass sich ein .app auf Dateisystemebene wie ein Ordner verhält und seine Konfigurationsdateien im User Library Verzeichnis abspeichert.

    Eine andere Frage. Bestimmte Software wird nicht als .app installiert, sondern als Verzeichnis (mit weiteren Unterverzeichnisen) per default in den eigenen Userordner entpackt. Wie geht man damit am besten um? Könnte man als Zielverzeichnis auch den Applikationsordner wählen? Lässt sich das eventuell auch zu einem .app konvertieren?

    Gruß
     
  7. Jools

    Jools Mitglied

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    Solche Programme liefern meist ein Deinstallationtool mit. Wenn der Installationsassistent keine Ordnerauswahl bietet ist dies nicht vorgesehen und die Struktur nachträglich verändern könnte zu Problemen führen.

    Dies betrifft in der Regel nur komplexe Programme ala Photoshop oder Spiele.
     
  8. iSlater

    iSlater Mitglied

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    Übrigens ist es unerheblich, ob du den Applikations-Folder nutzt oder nicht ;). Du kannst Programme auch auf den Desktop ziehen und sie so nutzen. Natürlich ist es "sauberer" den dafür vorgesehenen Ordner zu nutzen.

    Gruß,
    Chris
     
  9. Pete Kilminster

    Pete Kilminster Thread Starter Mitglied

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    Besser auch, wenn mehrere User am gleichen System arbeiten. Was bei mir auf dem Desktop liegt, kann ein anderen nicht sehen/ausführen.
     
  10. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    da irrst du dich, standardmässig sind die benutzer-ordner für alle anderen benutzer lesbar...
     
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