wie erklär ich´s meinem Kinde...

  1. don.raphael

    don.raphael Thread Starter MacUser Mitglied

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    Beispiel-Situation:
    Kunde bringt Druckdatei mit dunklem Hintergrund aus 4 Farben mit hoher Sättigung = fast Schwarz, darauf eine zarte Schrift in negativ weiß.
    Durch ganz normale Passungenauigkeiten im Zeitungsdruck und durch den Punktzuwachs (hohe Sättigung der einzelnen Platten) ist von der Schrift freilich kaum mehr was zu lesen.
    Verstanden? Natürlich, versteht jeder, der was damit zu tun hat.
    Aber:
    Kunde beschwert sich, will Preisnachlass, Anzeigenvertreter kommt zu mir und sucht die Schuld in der Druckvorstufe - o.g. Erklärungsversuch meinerseits fällt jedoch auf dürren Boden, die Damen und Herren können zwar jedem Bauchladenbesitzer eine Anzeige aufschwatzen, die Geheimnisse des Zeitungsdrucks aber werden für sie immer solche bleiben.

    Ich will die nächste Sitzung des ADM-Haufens dazu nutzen, auch mit Hilfe medialer Mittel Probleme wie die oben beschriebenen anzusprechen, so daß sie es verstehen, bin aber noch am überlegen, welches das anschaulichste Verfahren sein könnte.

    Meine Frage also an Euch:
    Wie erklär ich´s meinem Kinde? Hat jemand einen hilfreichen link an der hand, eine Idee, wie ich das narrensicher vermitteln kann?

    In tiefer Dankbarkeit,
    Don
     
    don.raphael, 20.01.2005
    #1
  2. ilja

    ilja MacUser Mitglied

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    Puhhh, ganz schwer ...

    Der Fehler liegt IMHO schon beim Kunden, allerdings kenne ich viele Verlage, die bei komplizierten Motiven auch schon mal nachfragen ...

    Grüße Ilja
     
    ilja, 20.01.2005
    #2
  3. Nogger

    Nogger MacUser Mitglied

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    Rekonstruiere die Situation mit Kartoffeldruck. Dünnes "I" als Negativ in der Kartoffeldruckplatte ausschneiden, vier Pötte Fingerfarbe, und dann sollen sie mal anfangen mit dem Drucken :)
     
    Nogger, 20.01.2005
    #3
  4. Pauermäck

    Pauermäck MacUser Mitglied

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    kenne mich mit dem zeitungsdruck nicht genau aus, aber gibt es da keinen "gut-zum-druck", auf den man sich beziehen kann? Also einen Entwurf in Rasterpunkte umgewandelt, dass sich Der Kunde ein Bild von dem späteren Ergebniss machen kann?

    oder wie funktioniert das im zeitungsdruck?
     
    Pauermäck, 20.01.2005
    #4
  5. grunert.ch

    grunert.ch MacUser Mitglied

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    14.02.2004
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    Nun, ich habe von dem Thema gar keine Ahnung, aber ich denke mir zumindest, dass bei der Durchlaufzeit für Zeitungen sicherlich im Ablauf keine Zeit für Probeandrucke bleibt. Die Zeitung muss durch die Presse, jede Nacht und da wartet niemand auf den Probeandruck einer einzelnen Anzeige, um sie dann anschliessend mit dem Kunden zu diskutieren.
     
    grunert.ch, 20.01.2005
    #5
  6. j.edgarhoover

    j.edgarhoover MacUser Mitglied

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    27.07.2004
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    ich gebe ilja recht. eigentlich sollte man davon ausgehen das in vernüftigen zeitungsverlagen ebenfalls eine druckvorstufe vorhanden ist. da hätte man von netten mitarbeitern mit sicherheit schon einen hinweis bekommen können.
    andererseits wenn ein kunde schon eine druckdatei liefert, könnte man direkt aber auch die schuld beim kunden suchen...
     
    j.edgarhoover, 20.01.2005
    #6
  7. abgemeldeter Benutzer

    abgemeldeter Benutzer

    Bei uns gibt (Zeitung und Akzidenz) gibt es strikte Vorgaben, die jeder Anzeigenvertreter kennt bzw. den Agenturen mitgeteilt wird. Z. B. dass bei uns 100% Schwarz immer nur 98 % ist (frag mich nicht wieso), bestimmte Farben Minumum 10% haben müssen etc. pp.
    Inzwischen sind wird auch dazu übergegangen bei Farbanzeigen dem Kunden ein Screen-PDF zu mailen, damit er sehen kann, wie es im Druck aussehen wird.
    Ein Anzeigenvertreter muss das aber wissen und die Hintergründe kennen, sonst sollte er Versicherungen verkaufen.
     
    abgemeldeter Benutzer, 20.01.2005
    #7
  8. Pauermäck

    Pauermäck MacUser Mitglied

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    wir stellen glasdias her für hochleistungs projektoren, beamer, scanner etc. her. gut, dass wir uns da keinen kopp um farbgenauigkeit machen müssen, da es immer abhängig von der lichtleistung, abstand (projektor - wand), umfeldlicht ist.

    genaue pantone oder hks farbtöne können aus den o.g. gründen nur 90%ig umgesetzt werden. in den seltensten fällen kömmt es hier zu reklamationen.
     
    Pauermäck, 20.01.2005
    #8
  9. Lynhirr

    Lynhirr

    Gute Maßnahme, aber ist das auch annähernd 1:1 mit dem Druck?
     
    Lynhirr, 20.01.2005
    #9
  10. j.edgarhoover

    j.edgarhoover MacUser Mitglied

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    @bömpfmactobi:
    das mit den 98% hat was mit tonwertzuwächsen und dem saugverhalten des papieres zu tun. aber das zuerklären würde den rahmen sprengen.
     
    j.edgarhoover, 20.01.2005
    #10
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