Was sind .AFM Dateien?

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  1. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Genau das würde mich interessieren. Bin gerade dabei, meine Schriftarten zu sortieren und will nicht benötigten Kram rauswerfen (z.B. alte "Adobefont.lst" Dateien aus OS9 Zeiten).

    Ich habe rausgefunden daß die .AFM Dateien wohl "Font Metrics" sind - aber brauche ich die neben meinen eigentlichen Fontdateien überhaupt? Falls nicht würde ich sie gerne einfach wegwerfen und vergessen ;)
     
  2. Die würde ich nicht löschen wenn du die zugehörigen Adobefonts noch nutzen willst.
    afm = Adobe Font Metrics
    Das betrifft u.a. die Spationierung der Fonts.
     
  3. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    okay, danke das ist mal ne wichtige Information.

    Heisst das, daß wenn ich die Fonts via Fontexplorer verwalten will, ich diese Fonts mitsamt ihren .AFM Dateien in den Fontexplorer reinziehen muss?
     
  4. JürgenggB

    JürgenggB abgemeldet

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    Hallo!

    afm-Files beinhalten generelle Schriftinformationen
    und werden nur unter UNIX benötigt (lt. Adobe).

    Wenn Du mit FEX arbeitest, so „zieht” sich FEX nur
    das in den FEX-Ordner, was FEX für richtig und gut
    erkennt. Dazu gehört aber nicht der afm-File.

    Im Übrigen frage ich mich, wie Du mit FEX arbeitest,
    dass Du Fonts u.a. „reinziehen musst”!

    MfG Jürgen
     
  5. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Ich hab mir einige Disk Images mit alten und archivierten Fonts gemacht, Fontexplorer arbeitet mit seiner eigenen Library (Option "durch kopieren verwalten" ausgewählt).

    Wenn ich einen Font verwenden will, öffne ich dessen Diskimage-Archiv und dragge ihn aufs FEX Fenster, wodurch er kopiert und aktiviert wird, so hab ich zumindest FEX konfiguriert.

    Ich hab einige ältere Fonts bei denen die genannten afm Files dabei waren. Neuere Fonts, die ich im Linotype Shop oder bei Fontshop kaufe enthalten normalerweise keine afms, deswegen hat mich das Thema ein bissel gewundert. Ich schau mal in die FEX Library, ob er bei den relevanten Fonts die afm Dateien mit reinkopiert hat...

    Danke für den Tipp!
     
  6. JürgenggB

    JürgenggB abgemeldet

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    Hallo Echt,

    damit in Zukunft nicht unerwartete Konflikte auftauchen,
    welche auf Deine unorthodoxe Art der Schriftverwaltung
    sicher kommen werden, verwende FEX so wie es in den
    „Einstellungen” und dem „Menü” vorgegeben ist.

    Im FEX-Ordner, so er denn auch angelegt ist, wirst Du nur
    die „Font Suitcase” und „Outline Fonts” finden.


    MfG Jürgen
     
  7. echt0711

    echt0711 Thread Starter Mitglied

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    Der Thread ist zwar schon sehr alt, aber ich hake nochmals nach:

    Die Standardeinstellung in FEX lautet ja "Fonts durch kopieren verwalten". Ich stelle mir das so vor, dass das Programm eine Kopie der Fonts erzeugt, somit hätte ich meine Fontdateien (es sind über 3000) redundant auf der Festplatte gespeichert. Ist das kein Nachteil?

    Kannst Du mir näher erläutern, warum meine Methode "Fonts durch verschieben verwalten" zu Problemen führen kann?

    Ich habe manchmal das Problem, dass FEX Fonts nach Beenden von Indesign oder Photoshop einige Fonts deaktiviert, obwohl ich bei der entsprechenden Einstellung im Plugin kein Häkchen gesetzt habe. Ansonsten funktioniert alles reibungslos.
     
  8. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Ich kenne auch keine andere Methode als den Import von Fonts in FEX. :noplan:
    Bin gespannt auf Jürgens Antwort.

    P.S. Die .AFM-Dateien braucht man, wenn man die Fonts (z.B. mit Fontographer)
    zu WIN-Fonts konvertieren will, soviel ich weiß.
     
  9. mekkablue

    mekkablue Mitglied

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    »Durch Kopieren verwalten« ist m.E. die bessere Methode. Fontdaten sind nicht sonderlich groß. Und die Originale solltest du ohnehin auf den CD-ROMs oder im externen Archiv haben.

    Ad AFM: Ist eine plattformunabhängige Textdatei, die du in TextEdit öffnen kannst. Sie enthält neben allen relevanten Namen, Encoding-Angaben und Abmessungen (z.B. Bounding Box) auch Zurichtungsinformationen (Vor- und Nachbreiten, aber auch Anpassungen für verschiedene Schriftgrade), Ligatur-Angaben und Unterschneidungspaare.

    Der Mac greift prinzipiell bevorzugt auf sog. FOND-Ressourcen zurück. Das sind den AFM-Daten gleichwertige Datenpakete, die in die Bitmap-Dateien (»Screenfonts« mit Endung .bmap) eingebettet sind. Dummerweise stammt diese Technik aus der Prä-OS-X-Zeit, offiziell unterstützt das System FONDs nicht mehr. In der Praxis funktionieren sie aber (noch). Das bedeutet, dass du zzt. AFM-Dateien am Mac nicht benötigst, weil die Info ja ohnehin nochmal in der FOND-Ressource steht (sofern sie überhaupt vorhanden ist, versteht sich). FEX ignoriert die AFMs deswegen auch ganz, was ich persönlich für sehr prekär halte.

    In der Praxis empfehle ich dir allerdings dringend den Upgrade der alten Type1-Schriften auf OpenType/CFF (Dateiendung .otf), die meisten Type Foundries bieten aktualisierte Fassungen der Schriften an. Wenn nicht, hilft u.U. TransType weiter oder, wenn du dich sehr gut auskennst, die Kombination aus fondu und AFDKO.
     
  10. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    O.K. – aber egal ob mit oder ohne Kopie, neue Fonts muss ich doch
    trotzdem erstmal in FEX importieren, oder etwa nicht? Wie geht es
    ohne den Import? Darauf zielte meine Frage ab.
    Wieso? Aus welchem Grund?

    Agenturen und Druckereien arbeiten seit jeher mit Type1 Fonts, alle alten
    Datenbestände von Mac-DTPlern funktionieren fast ausschließlich über Type1.

    Deshalb wird es auch in den nächsten Jahren keine Probleme damit geben,
    und wenn, dann wird es immer Lösungen dafür geben.

    Das wären ja Unsummen, alle Fonts durch OT zu ersetzen, je nach Grafiker
    oder Agentur Tausende bis Zig-Tausende EUR...

    Ich sehe keinen Grund, bestens funktionierende hochwertige Schriften aus
    meinem Bestand zu ersetzen, außer bei fehlenden Zeichen oder wegen
    Unicode-Fähigkeit im Fremdsprachensatz.
     
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