Viele Kameras aber keine die richtige! Was soll ich tun?

Italiano Vero

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Wie ich Titel beschrieben kämpfe jedes mal welche Kamera ich mitnehmen soll.

Ich besitze eine Sony Nex 5 "altes Modell" und eine Sony a55

Ma meisten mag ich die Sony a55 von der funktionalität habe sie auch deshalb gekauft weil mit die Nex5 einfach zu langsam wahr und keinen optischen sucher hatte u.s.w.
leider bemerke ich immer wie mehr das die a55 mehr im Schrank liegt als was sie verwendet wird und wenn sie verwendet wird dann nur zuhause oder für irgend welche bestimmte Fotografische Projekte aber nie für ungeplantes.

Wenn ich mit meiner Freundin in den Ferien gehe oder irgend wo zu besuch gehen oder sonst in Ausgang dann kommt die Nex5 mit wegen den Platzverhältnisse und die a55 zu gross währe und zu fest in den Augen stechen würde.

Ich mache mir deshalb Gedanken ob ich nicht beide Kammeras verkaufen soll und dafür die nex7 holen soll... was mich noch an dem gedanken dran hindert ist das Objektiv "SAL1650" den ich noch vor kurzer Zeit gekauft habe und auch einiges dafür bezahlt habe.

Merkt man den unterschied stark zwischen a55 und die Nex7 welche hat das bessere Bild?
Könnte man das "SAL1650" mit einem Adapter an der Nex7 anwenden oder macht es gar keinen sinn?

Andere Alternative währe auch beide verkaufen und nur eine richtig gute Kammera zu haben z.B. a77 währe auch was
aber lohnt sich den umstieg von der a55 auf die a77 ???
Somit hätte ich oder meine Handy-Cam "von meinem Samsung Galaxy S3 mit 8MP" oder eine richtig gute Cam a77 das währe auch was.

Währe echt froh wenn ich ein paar Tips erhalten würde bin im Moment hin hin und her gerissen!
 

falkgottschalk

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Adapter sind immer und ausnahmslos doof.
Will man gute Fotos machen, muss man auch etwa "Technik" mit herumschleppen.
Andererseits kommt es aufs Erkennen guter Motive an und nur bedingt auf die Kamera.
Bei der gegebenen Auswahl würde ich die NEX verkaufen und mich mehr mit der A55 beschäftigen.
 

SirVikon

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Heutzutage machen selbst die billigen (so ab 150€) kleinen Kompaktkameras TECHNISCH gute Bilder. Es kommt vielmehr auf das Auge des Fotografierenden an, bestimmte schöne Bilder einfach zu sehen und so ein bis zwei Grundregeln (z.B. die Drittelregel) zu beherrschen.

Ich habe eine 5DMKII und eine Menge Objektive und natürlich ist die viel zu groß, um die immer dabei zu haben. Für immer dabei tut es aber wie gesagt auch eine "billige" Kleine (evtl. sogar die Cam vom iPhone bzw. S3)
 
Zuletzt bearbeitet:

Veritas

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Wie ich diese Sprüche liebe.... Kameras ab 150€... denen fehlt ein "rauschfreier" Sensor, keine großen Blenden möglich, miese Auslöseverzögerung, teils schlechte kamerainterne Bildwandlung etc. Das spricht alles gegen technisch gute Bilder. Zumal er eine A55 und NEX5 hat. Da wäre ne Cam für 150€ ein Rückschritt. Kompakt und gut sind z.B. die LX5/ LX7 (falls die schon draußen ist).

Ich muss sagen, technisch kommt keine kompakte an ein Ergebnis einer 5D MkII mit 135er 2L für Portraits ran - als Beispiel. Aber darum geht es hier nicht!

Was will der TE fotografieren? Ob dir die Vorteile der A77 etwas bringen, musst du selber wissen. Was fehlt dir an der A55? Objektive sind eher wichtig.
 

CRen

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Gute Fotografen können selbst mit der iPhone-Kamera gute Bilder schießen, das nur am Rande, siehe: http://lens.blogs.nytimes.com/2012/05/02/ben-lowy-virtually-unfiltered/

Ansonsten spricht nichts dagegen, die Kamera zu nehmen, die man lieber nimmt – NEX und A55 sollten in Sachen Bildqualität beide vernünftig sein.

Deine Frage kann man nicht abschließend beantworten, da können hier jetzt alle rumdiskutieren. Wichtig ist doch, womit Du am besten klar kommst!

Beispiel von mir: Ich besitze ein iPhone 4, eine Fuji X10 und eine Canon 60D. Ersteres ist immer am Mann und reicht in vielen Fällen auch einfach aus, da ich persönlich kein Bildqualitätsfetischist bin, sondern möchte, dass die Bilder interessante Motive haben. Die X10 hat den großen Vorzug, recht kompakt zu sein bei genialer Bildqualität, was dafür gesorgt hat, dass ich die 60D nur noch mitnehme, wenn ich weiß, dass ich schnell sein muss oder dringend einen größeren Brennweiten- und Blendenbereich benötigen werde – hier ist die X10 mit ihren 28-112 einfach oft technisch überfordert.

Trotzdem ist die X10 mein "Allrounder", die dicke 60D schleppe ich nur mit, wenn es sich nicht vermeiden lässt – vielleicht solltest Du es ähnlich handhaben.

Beste Grüße,
Christian
 

Veritas

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Was hat das mit guten Fotografen zu tun, wenn ich z.B. gerne mit vorhandenem Licht fotografiere, die Kamera ƒ5.6 hat und bei ISO 400 schon dermaßen rauscht. Bei ISO 3200 habe ich schon mal 3 Blenden mehr und bei nem 50er 1.4 noch einmal vier Blenden, macht in der Summe 8 Blendenstufen. Das ist dann nur 1/256stel der Zeit. Freistellen ist mit den kleinen Sensoren auch nicht wirklich möglich, Sportfotografie geht mit den kompakten Kameras auch schwer, weil der AF zu langsam ist usw.
 

lundehundt

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Trotzdem ist die X10 mein "Allrounder", die dicke 60D schleppe ich nur mit, wenn es sich nicht vermeiden lässt – vielleicht solltest Du es ähnlich handhaben.
Meine D300 inklusive Batteriegriff und dem 18-300mm Suppenhuhn wiegt knapp ueber 2 kg. Ich kaeme nicht auf die Idee die wegen ihres Gewichts nicht mitzuschleppen wenn ich fotografieren will. War gerade ein paar Tage in Wien und wir haben uns die Stadt taeglich 6-8 Stunden erlaufen. Mit meinem iPhone wuerde ich bestenfalls einen Auffahrunfall protokollieren wenn ich keine andere Kamera dabei haette :)
 

MacEnroe

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Auf der einen Seite das MB Air wegen des Gewichts toll finden, aber dabei
kiloweise Kamera-Equipment rumschleppen. (ist nicht speziell auf Lunde bezogen)

Ich habe eine Lumix Bridgekamera, dabei habe ich immer das Gefühl, das richtige
dabeizuhaben. Bei minimalem Gewicht. Nur das Objektiv macht sich in der Größe
bemerkbar.

Ich brauche keine 20 Bilder/Sek beim Sport. Und keine rauschfreien 20 MP — das
ist sowieso ein Mythos. Mir reichen 5 saubere MP aus.


Für den Profi ist das natürlich nichts. Aber der schleppt eh schwere Fototaschen
herum, da kommt es auf eine weitere kleine Cam in der Tasche eh nicht an.
 

Fluffina

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Offtopic:
Ein Laptop hat keine Vorteile, wenn er groß und schwer ist.
Eine DSLR hat Vorteile, wenn sie groß und schwer ist.

Eine DSLR rechtfertigt sich auch nicht durch 20 Bilder, 20 Megapixel oder 20 Nubsis, sondern durch die Qualität der Objektive, die Kontrolle über Belichtung, Steuerung des Autofokus, die sich daraus ergebenden kreativen Möglichkeiten, der Lichtempfindlichkeit, den optischen Sucher mit dem man scharfstellen kann, die Handhabung und dass das Bild genau dann aufgenommen wird, wenn ich auslöse und der Fokus dann schon eingestellt ist.

Aber das braucht natürlich nicht jeder. Viele knipsen andererseits auch jahrelang mit einer SLR, ohne eins der Features zu nutzen. ;)

PS: Habe kein MBA.
 

Veritas

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Ein Laptop hat keine Vorteile, wenn er groß und schwer ist.
Nein? Mehr RAM, zwei Laufwerke (DVD, SSD | SSD+ SSD), FW, Gigabit LAN, PCI Express, mattes Display, höhere Auflösung usw.

Zu 98% nutze ich an meiner 5D Mk II den Modus M, hin und wieder ein Video und das war's.
 

lundehundt

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Auf der einen Seite das MB Air wegen des Gewichts toll finden, aber dabei
kiloweise Kamera-Equipment rumschleppen. (ist nicht speziell auf Lunde bezogen)

Ich habe eine Lumix Bridgekamera, dabei habe ich immer das Gefühl, das richtige
dabeizuhaben. Bei minimalem Gewicht. Nur das Objektiv macht sich in der Größe
bemerkbar.

Ich brauche keine 20 Bilder/Sek beim Sport. Und keine rauschfreien 20 MP — das
ist sowieso ein Mythos. Mir reichen 5 saubere MP aus.


Für den Profi ist das natürlich nichts. Aber der schleppt eh schwere Fototaschen
herum, da kommt es auf eine weitere kleine Cam in der Tasche eh nicht an.
Ich will hier keine Grundsatzdiskussion lostreten...aber man muss kein profesioneller Fotograf sein um viel Gewicht mit sich rumzuschleppen. Es macht natuerlich einen Unterschied, ob ich aus einem 20 MB RAW oder einem 5 MB jpg eine Ausschnittvergroesserung in 30x40 cm ausbelichten lasse :)
 

maba_de

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Meine D300 inklusive Batteriegriff und dem 18-300mm Suppenhuhn wiegt knapp ueber 2 kg. Ich kaeme nicht auf die Idee die wegen ihres Gewichts nicht mitzuschleppen wenn ich fotografieren will. War gerade ein paar Tage in Wien und wir haben uns die Stadt taeglich 6-8 Stunden erlaufen. Mit meinem iPhone wuerde ich bestenfalls einen Auffahrunfall protokollieren wenn ich keine andere Kamera dabei haette :)
schon mal dran gedacht, den Batterie Griff abzunehmen und den zweiten Akku einfach in die Hosentasche zu packen?
Habe eine Kamera mit ähnlichem Gehäuse und für mich war das eine totale Erleichterung.

@T: wenn ich Kompromisse eingehen würde, dann NIEMALS in der Bildqualität. Performance etc. ist mir nicht so wichtig.
Überleg Dir doch einfach, was für DICH wichtig ist und analysiere, ob die kleinere Kamera das erfüllt.
 

Veritas

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schon mal dran gedacht, den Batterie Griff abzunehmen und den zweiten Akku einfach in die Hosentasche zu packen?
Habe eine Kamera mit ähnlichem Gehäuse und für mich war das eine totale Erleichterung.
Mir persönlich geht es nicht gerade um den zweiten Akku, sondern um den Hochformatauslöser. Meine Portraits sind viel im Hochformat aufgenommen, mir würde der einfach fehlen.
 

lundehundt

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schon mal dran gedacht, den Batterie Griff abzunehmen und den zweiten Akku einfach in die Hosentasche zu packen?
Habe eine Kamera mit ähnlichem Gehäuse und für mich war das eine totale Erleichterung.
Der Batterie Griff hat neben der deutlich besseren Balance des Bodys mit dem 930 Gramm schweren Objektiv auch den Vorteil, dass ich (vorausgesetz die Belichtungszeit ist kleiner 1/125) 8 Bilder in der der Sekunde machen kann. Das geht nur mit einem Hochleistungsakku im Batterie Griff :) Die Bedienelemente fuer das Hochformat kommen natuelich auch noch als Vorteil dazu.
 

maba_de

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Mir persönlich geht es nicht gerade um den zweiten Akku, sondern um den Hochformatauslöser. Meine Portraits sind viel im Hochformat aufgenommen, mir würde der einfach fehlen.
mache ich bei Portraits auch, aber um Urlaub und bei Städte Trips brauche ich den nicht.
Hat aber auch erst nach Jahren der Schlepperei klick gemacht.
Vorher 8KG Equi mitgeschleppt, jetzt die Kamera ohne BG und mit einem Standard Zoom, das reicht für solche Anlässe (zumindest mir).

Der Batterie Griff hat neben der deutlich besseren Balance des Bodys mit dem 930 Gramm schweren Objektiv auch den Vorteil, dass ich (vorausgesetz die Belichtungszeit ist kleiner 1/125) 8 Bilder in der der Sekunde machen kann. Das geht nur mit einem Hochleistungsakku im Batterie Griff :) Die Bedienelemente fuer das Hochformat kommen natuelich auch noch als Vorteil dazu.
klar, keine Frage, wenn Du es brauchst. Ich habe festgestellt, ich brauche es zumindest im Urlaub oder bei Kurztripps nicht.
 

lundehundt

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ich habe ganz bewusst das 18-300 gewaehlt weil ich zu viele Sachen fotografiere, die es - bis ich die Linse gewechselt habe - schon gar nicht mehr gibt :)
 

tridion

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Wie ich Titel beschrieben kämpfe jedes mal welche Kamera ich mitnehmen soll.
Moin :)
du wirst um die Selbst-Erforschung nicht herumkommen, was du nun eigentlich mit deiner Kamera tun willst.
Dafür mußt du dich einfach fragen, was du mit jeder deiner Kameras tust. Was brauchst du, welche Brennweiten - müssen die variabel sein, oder tut es ein Zoom; machst du Makros oder Landschaft oder Porträt oder gar "street"? Geht es vor allem um Bildqualität, oder um Features?

Die Nex und die Sony sind sozusagen ein System zu viel. Das heißt: eines könntest du aufgeben. Dann mußt du halt entscheiden, ob du, wenn du die Sony behältst (an der du ja auch preiswerte Minoltas verwenden kannst), eine Kompakte dazu kaufst, und dann wieder: was du mit dieser Kompakten knipst: Innenräume, Dämmerung, also: höhere ISO? wenn ja: dann wäre hier die Canon G1-X zu nennen, weil die als Kompakte bisher den größten Sensor und damit auch die beste BQ hat.
Wenn du die Sony aufgeben würdest (trotz Objektiv): wäre sicher auch das variable System der Mikro-Fourthird-Kameras eine Option. Hier hat man den Vorteil, daß alle Kameras mit allen Marken kombinierbar sind: man könnte z.B. eine Olympus OM-D (die neueste und wohl auch beste am Markt) mit Panasonic-, Zeiss- und sogar Leica-Objektiven bestücken. Freie Wahl, große Auswahl.
 

apvar

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ich habe ganz bewusst das 18-300 gewaehlt weil ich zu viele Sachen fotografiere, die es - bis ich die Linse gewechselt habe - schon gar nicht mehr gibt :)
Du weist aber schon das ein "Suppenzoom" arg viele Kompromisse in der Optik hat?
Alternative dazu, der Trend geht zum Zweitbody, so das Du nur vom UWW-WW-Zoom zum Tele-Body wechseln musst. Ist vielleicht etwas schwerer.

Apvar