Text im PDF nach Rip zerschossen

Andreas27

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Hallo Forum,

habe ein Problem mit dem ich mich seit nunmehr zwei Tagen herumquäle,
welches ich aber trotz intensiver Suche in verschiedenen Foren und Büchern nicht lösen konnte. Wäre schön wenn einer von euch eine Lösung weiß, bin für jeden Tip dankbar.

Ich habe von einem unserer Kunden ein PDF X3 erhalten welches auf den ersten Blick gut aussieht und die X3 Prüfung auch bestanden hat. Das PDF ist aus Indesign CS 3 als PDF Export erzeugt worden.
Wenn ich dieses PDF in unserem Workflow rippe (Prinergy Connect, 2.1.0.16,
PostScript Level3) dann werden mir bestimmte Textzeilen zerschossen.
Je nachdem wie ich die Einstellungen am Rip vornehme, werden entweder Textzeilen zusammengeschoben so das z. Bsp. ein kleines "i" und ein kleines "L" übereinander zu stehen kommen und das i natürlich nicht mehr zu sehen ist, oder es sieht so aus als wäre die selbe Textzeile nochmal versetzt in weiß über die normale Textzeile gelegt worden und würde diese dann aussparen. Das verwunderliche dabei ist,das die gerippte PDF Datei ganz normal aussieht, der Fehler ist erst bei der Ausgabe zu erkennen.

Zum besseren Verständnis habe ich mal 2 Screenshots gemacht, ich hoffe das hilft.

Ich hoffe auf eure Hilfe und bin wirklich für jeden Tip dankbar.

Gruß Andreas
 

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Andreas27

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Hallo Slinux,


hauptsächlich bei einer NewsGothicBQ, Adobe Typ1, dort aber bei allen im PDF vorkommenden Schriftschnitten.
 
C

Capitan Nemo

Hallo,
PDF X-3 setzt ja voraus, dass alle Schriften eingebettet sind. Oder sind die Schriften in Pfade umgewandelt. Kommt das PDF aus InDesign und hat evl. eine Transparenzreduzierung gewirkt?
Mehr Infos bitte

Timo
 

Andreas27

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Hallo Captain Nemo,

ja, das PDF kommt aus Indesign (CS 3 , Exportfunktion) die Schriften sind eingebettet, keine Umwandlung in Pfade.
 

Andreas27

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zur Transparenzreduzierung kann ich keine Angaben machen, da mir das Orginaldokument nicht vorliegt, aber in anbetracht des Layouts und denke ich das eine Transparenzreduzirung stattgefunden hat.
 

Andreas27

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Guten Morgen,

ich hab neue Informationen, und zwar treten die festgestellten Fehler nur nach Ligaturen (also fi oder fl) auf. Desweiteren habe ich festgestellt das mein geripptes PDF anscheinend OK ist, da der Fehler nur nach Separationsausgabe durch unseren Workflow auftritt und nicht nach Druckausgabe aus Acrobat, z.B. auf einen Laserdrucker.

Wenn ich mehr weiß, laß ich es euch wissen.

Gruß Andreas
 
C

Capitan Nemo

Vergleiche die PDF Version mit der die auf eurem RIP unterstützt wird. ich habe auf einem RIP auf dem Acrobat 5 noch lief die komischsten Erscheinungen gehabt als 1.6er PDFs bearbeitet wurden.

Mit dem TouchUp Werkzeug oder PitStop kannst Du genauer um der Schrift herum forschen. Klick mal alles an. Liegt die Schrift noch als Schrift vor? Bei einer Reduzierung in unmittelbarer Umgebung kann es passieren, je nach dem wie die Transparenzreduzierung eingestellt ist, das sogar ein Pixelbild draus geworden ist.

Allerdings ist eins unmöglich. PDF/X-3 erlaubt keine höhere PDF Version als 1.3.

Schau mal in der DokumentenInfo ob die Schriften alle eingebettet sind und ob untergruppen entstanden sind. Evl. greift das RIP bei einer nicht eingebetteten Schrift auf eine Systemschrift zurück.

Timo
 

Ogilvy

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Hallo Andreas,

habt ihr sonst Probleme mit aus InDesign
exportierten PDFs?

Welches Programm setzt ihr zur Ausgabe
der PDFs ein? Acrobat, Workflow-Tools?



Gruß
Ogilvy
 

Andreas27

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Hallo Timo,

unser Rip unterstützt PDF bis Version 1.4, kann allerdings auch Version 1.5 verarbeiten, man bekommt halt nur eine Meldung das diese Version nicht unterstützt wird. Die PDF´s werden aber trotztdem ohne Probleme gerippt.

Das hat allerdings nichts mit dem Problem zu tun, wie Du selbst sagst, ist PDF/-X3 zwangsläufig Version 1.3, und so ist das auch bei diesem PDF.

Wie ich weiter oben geschrieben habe treten die Fehler nur nach Ligaturen auf. Ich denke hier ist das Problem versteckt. Habe irgendwo, ich glaube von Robert Zacherl, gelesen das beim Export aus Indesign alle Schriften in CID Fonts gewandelt werden. Diese Fonts unterstützen "bedingte Ligaturen". Ich vermute das unser Problem hier versteckt ist.

Hallo Ogilvy,
schön mal wieder von Dir zu hören.
Nein, wir haben sonst keine Probleme mit aus Indesign exportierten PDFs.
Zur Ausgabe setzen wir normalerweise nur unseren Workflow (Creo Prinergy Version 2.1) ein. Dieser Workflow steuert bei uns die Proof-, die Plotter und die Plattenausgabe. Acrobat und PitStop verwenden wir zur Kontrolle und gelegentlich zum editieren (was aber in diesem Fall nicht geschehen ist) der PDF´s.

Gruß Andreas
 

Ogilvy

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Hallo Andreas,

was passiert denn, wenn ihr vorher von
diesem PDF ein Level-3-EPS schreibt
und dieses nochmals in ein PDF wandelt?
Oder ihr druckt das PDF nochmals in
eine PS-Datei, die anschließend nach
PDF konvertiert wird.

Im Hilfdirselbst-Forum hab ich auch schon
von solchen Probleme auch schon gelesen.
Lass mal nach „Ligaturen“ im „PDF in der
Druckvorstufe“-Forum suchen.

Ansonsten würde ich mich mit dem
Support von Creo in Verbindung setzen.

Andreas27 schrieb:
schön mal wieder von Dir zu hören.

Schön auch mal wieder von
dir was zu lesen :)
 

hoffMan666

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Hallo,

ich schließe mich dem Verdacht mit den CID Fonts an. Wir hatten hier auch schon solche Sachen.

Kannst/darfst du das PDF mal zur Verfügung stellen, dann schau ich das mal an. Wir haben bei uns ein Tool im Einsatz mit dem könnte man das evtl. beheben.

Gruß
hoffMan
 

Andreas27

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Hallo Ogilvy, Hallo hoffMann666,

das Problem ist gelöst, bzw der Fehler ist gefunden. Nachdem ich mich mit dem Creo Support auseinander gesetzt habe, steht nun fest das unser RIP zu alt ist, und damit nicht in der Lage, das PDF richtig für die Ausgabe zu separieren.
Da bereits ein neuer Server unterwegs ist (mit der aktuellsten Softwareversion) dürfte dies unser Problem wohl beheben. Es lag übrigens wirklich an den CID Fonts.

@hoffMAN666, leider darf ich diese Daten nicht zur Verfügung stellen. Ich fände es aber toll wenn Du mit sagen könntest welches Tool zum prüfen Du da hast. Das könnte für uns ja auch interessant sein.

Danke nochmal an alle die wiedermal versucht haben mir aus der Misere zu helfen.

Gruß Andreas
 
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