Recht auf eine Verkaufzusage bei Kleinanzeigen?

erikvomland

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Das ist ein schöner aufschlussreicher Thread.

Da hat sich ein Verkäufer vergallopiert mit seinem erst angesetzten Preis, um sich dann, zwar ungalant aber auch verständlich, nach seinem eigenen Vorteil
und neuen Infos neue Überlegungen anzustellen, will heissen:
Wieso sollte ich 50.- von Person A bekommen ( und genau um das geht es ja) aber Person B bietet z.B. 150.-
wie gesagt, keine Auktion sondern nur ein Angebot auf eine Kleinanzeige.

Da wittert also A eine Gelegenheit ein richtiges Schnäppchen zu machen um sich letztlich ins Fäustchen zu lachen.
Nun wird ihm hier geraten, das sogar unbedingt rechtlich durchzusetzen, scheis.egal, hauptsache ICH habe den Vorteil.

Ich verwette meinen Hintern, dass diejenigen, die solch ein Vorgehen gutheissen oder von einer Durchsetzung per Anwalt schwadronieren,
die allersten wären, die sich in der Position des Verkäufers aus dem Staube gemacht hätten.


Das was hier teilweise zu lesen ist und die Vorstellungen von sogenannten "Ansprüchen" ist unterste Schublade und mündet nur in eins:
"Ich möchte meinen Vorteil durchsetzten, völlig egal ob ein anderer Nachteile hat, dass sich der "Geschäfts-Partner" halt mal geirrt haben könnte
interessiert mich nicht.." Voila.

Der Verkäufer mag eine Schlafmütze oder gar ein Penner sein, (Stellt Dir mal vor, vielleicht der muss auch schaun wo er bleibt...)
aber die richtigen Arschlöcher stehen für mich auf der anderen Seite.

Rechthaberei bis gar zum Rechtskrieg wird angedacht um womöglich von einem Privatmann paar Euro einzuheimsen.
Glückwunsch, Gier frisst Hirn.

Es sind genau solche Gedankengänge, die die Welt zur Farce verkommen lassen.
 
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