Patone color bridge > output falsch?

  1. hibiya

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    Wer hat erfahrungen im umgang mit der color bridge von Pantone?

    Ich habe anhand der colorbridge farben die in Spotcolors angelegt waren in die dort referenzierten CMYK-Werte umgewandelt und in InDesign CS2 angelegt. Nun kommen die Farben dennoch SEHR viel anders und viel dunkler im proof an. Wenn ich die CMYK-Werte in Photoshop eingebe ist es optisch recht nahe dran, aber der ausdruck stimmt auch nur bedingt.

    Was ist da los?
     
    hibiya, 01.06.2006
  2. ThoRic

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    Pantone... Farben wandeln... das wäre das erste mal das da was passt.

    Gib mal die Pantone und die CMYK Werte.

    Und den OI

    MfG

    ThoRic
     
    ThoRic, 01.06.2006
  3. hibiya

    hibiya Thread StarterMacUser Mitglied

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    Pantone / CMYK

    hellgrün 382 c / 34 0 100 0
    dunkelgrün 369 c / 73 0 100 0

    was meinst Du mit OI?
     
    hibiya, 01.06.2006
  4. ThoRic

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    OI -> Output Intent: Wie wird gedruckt? Nach welchem Profil werden die Lab Definitionen in CMYK gewandelt?
     
    ThoRic, 01.06.2006
  5. hibiya

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    ISO Coated Fogra27 / PDF X3
     
    hibiya, 01.06.2006
  6. ThoRic

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    Das ist aber auch nicht einfach...

    für 382C würde ich 18/0/100/0 vorschlagen, aber auch das liegt noch um DeltaE = 15 daneben, aber besser wirds nicht.

    für 369C sieht's etwas besser aus mit DeltaE von 11:
    64/0/100/0

    MfG

    ThoRic
     
    ThoRic, 01.06.2006
  7. hibiya

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    Also bei mir kommt da 397 C und 377C an.

    Die 377 wäre noch im Toleranzbereich aber bei 397 ist von dem frischen Grün nicht mehr viel übrig ...

    Mit welchem Gerät kommst Du zu den DeltaE-Werten?

    Interessant, dass die Ausgabeergebnisse derart unterschiedlich sein können. Was schlägst Du für einen Workflow vor?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Hibiya
     
    hibiya, 01.06.2006
  8. ThoRic

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    Hallo,

    was hast du denn vor? Suchst du nach CMYK Werten Sonderfarben, oder umgekehrt?

    Das es zu einem bestimmten CMYK Wert mehrere Pantoneentsprechungen gibt, ist ja nicht erstaunlich:
    Für eine 1:1 Umsetzung des einen Pantone Tons wären 60C 110Y nötig, für eine andere vielleicht 60C 120Y, die fallen dann beide auf 60/100 zurück. Gibt man jetzt umgekehrt 60/100 vor, so bekommt man natürlich die nächstmögliche Sonderfarbe ausgegeben.

    Was den Workflow angeht:
    Nicht auf gelieferte Pantonefarbwerte bauen, sondern auf real gedruckte Pantonefarben. Weder die Fächer noch die Lab Definitionen diverser digitaler Fächer sind allzu verbindlich.

    MfG

    ThoRic
     
    ThoRic, 01.06.2006
  9. hibiya

    hibiya Thread StarterMacUser Mitglied

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    Der bisherige Vorgang war dieser:

    wir haben ein Logo entwickelt, das wurde gerduckt bei "A" in Digital/4C.
    Diese Farben haben uns gefallen, also haben wir in der colorbridge nach den entsprechenden CMYK-Werten gesucht und diese dann im illustrator-logo eingesetzt. Jetzt wurde ein Schild (Folie) bei "B" gedruckt und die Farben sind vollkommen anders.

    Wir versuchen jetzt herauszufinden wo der bug liegt und der workflow zu verbessern ist, damit das nicht nocheinmal vorkommt!

    Ich habe auch mit den Pantone-Leuten gesprochen; die meinten wir sollten die Bridge gegen die "Essentials" austauschen.

    Daher haben wir jemanden gesucht der in diesem Workflow Erfahrung hat.
    Das was Du mir hier vermittelst ist, dass Du sehr tiefen Einblich in Farbmanagement hast. Es scheint mir aber, dass man dann dennoch nur "nach Auge" urteilen kann. Oder was dient Dir letztendlich als Referenz? Hast Du einen extra Proof-Drucker?
     
    hibiya, 01.06.2006
  10. ThoRic

    ThoRicMacUser Mitglied

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    Hallo,

    fangen wir hinten an: Ja, einen Proof Drucker habe ich, der ist in Sachen Sonderfarben aber irgendwo auch am Ende, und, da liegst du gar nicht so verkehrt, Anpassungen von Sonderfarben auf dem Proofer oder auch im 4c Druck, sind immer noch zu einem Gutteil 'Augenarbeit'.

    Also ich würde diesen Workflow so abändern:

    Der Gutdruck von A wird vermessen.
    Dabei wird zum einen der Logoton gemessen und als Lab Wert erfasst, sondern auch nach Möglichkeit ein Medienkeil des kompletten Drucks. Dieser lässt erkennen ob das ein Zufallsprodukt war, oder sich innerhalb der üblichen Toleranz bewegt.

    Den so gewonnen Lab Wert kann man dann mal mit den versch. Pantonefächern abgelichen, bzw. die CMYK entsprechung Gegenprüfen.

    Wenn das alles gut aussieht, kann man für den Druck B auf Folie (ist das wirklich gedruckt, nicht evtl. ein Folien zuschnitt?), mittels eines Farbprofils dieses Druckverfahrens per CM eine möglichst passende CMYK Kombination für dieses Verfahren ermitteln.

    Was die Pantone Produkte angeht: Ich kenne deren Software nur vom Hörensagen, aber das deckt sich mit den Erfahrungen, die man mit deren Farben im täglichen Umgang macht: unverbindlich.
     
    ThoRic, 01.06.2006
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