NAS und Foto-Anwendung

buddylotion

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Auf die Gefahr hin, das ich gesteinigt werde:
Ich habe eine QNAP-Nas und habe bis dato noch nicht Foto auf meinem Macbook verwendet. Ich würde gerne Foto auf dem Macbook öffnen und anschließend die Bilder, die sich auf dem NAS befinden, angezeigt bekommen. Sind ca. 40k Bilder - die kann ich nicht auf den Rechner schieben. Daher gerne via "Verknüpfung", ohne dabei auf den Komfort von Foto verzichten zu müssen. Ich lese immer wieder, dass das nicht ginge. Ist das noch der aktuelle Stand? Ich habe zwar Qumagie auf dem NAS, ist aber etwas langsam und eigentlich mag ich Foto. Gibt es ansonsten Alternativen?

Danke
 

iQuaser

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Kopiere deine deine Fotos-Mediathek auf das NAS, dann Fotos mit gedrückter option-Taste starten und die Mediathek auf dem NAS auswählen. Fertig.

Wenn es funktioniert, die interne auf dem Mac löschen/verschieben/umbenennen...
 

mausfang

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@iQuaser
Er möchte über Fotos die Bilder, die sich bereits auf dem NAS befinden anzeigen lassen ... was so nicht funktionieren wird.

Die Bilder müssen in eine Foto-Mediathek ... diese kann dann auch auf dem NAS liegen ...
 

buddylotion

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Genau, Mausefang. Nicht möglich? Die knapp 40k Bilder kann ich leider nicht erst aufs MacBook ziehen, um anschließend zu verschieben...
 

iQuaser

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Er kann doch die Fotos-Mediathek aufs NAS auslagern und dann die Bilder importieren. Damit belastet er den Mac überhaupt nicht.

Bilder ohne Import in Fotos anzeigen lassen - geht nicht.
 

mausfang

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Er kann doch die Fotos-Mediathek aufs NAS auslagern und dann die Bilder importieren. Damit belastet er den Mac überhaupt nicht.

Bilder ohne Import in Fotos anzeigen lassen - geht nicht.
Das ergibt sich zwangsläufig daraus, dass man es so macht ... mir nicht klar, warum das noch weiterer Erklärung Bedarf.

Eine Fotomediathek auf einer Netzfreigabe des NAS anlegen (Anleitungen gibts ja dafür... ist auch nicht anders als auf einer externen Festplatte).

Und dann müssen die 40000 Bilder in diese importiert werden.

Den sauren Apfel, dass zumindest zeitweise die Daten doppelt vorhanden sind, den hat man halt.
Ohne Backup würde ich es auch nicht tun. Das heißt die alten Daten sind dann erst mal ein Backup ... wobei ein Backup Deiner NAS-Daten ist ja möglicherweise auch vorhanden.

Was ich meinte was NICHT geht: das integrieren der Daten auf dem NAS in die Fotomediathek, ohne, dass diese erst mal in diese importiert werden ... so eine Art Verknüpfung.
 

steve it

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... so eine Art Verknüpfung.
So eine Art Verknüpfung geht auch mit Fotos. Ich hatte das vor Jahren mal ausprobiert, wenn auch nur lokal (wüsste aber nicht, warum es nicht mit einem NAS gehen sollte). Das ist aber derart grottig umgesetzt, dass man das nicht nutzen möchte. Denn eine "Ordnerüberwachung" etc. fehlt, weswegen Änderungen auseinander laufen bzw. das Dateisystem bzw. Fotos Änderungen nicht mitbekommen.
Nein Danke Apple.

Fotos (und iPhoto) ist nur OK, wenn man es so nutzt, wie von Apple vorgesehen. Wenn das OK ist, dann passt das.

Ich bin schon lange weg, da es deutlich bessere und flexiblere Software gibt. Würde mich extrem wundern, wenn an meinen Hauptkritikpunkten sich in den Jahren etwas geändert hat.
 

KOJOTE

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Bei Apple steht im Support für die Fotos-App:
"Um Datenverlust zu vermeiden, wird das Speichern von Fotomediatheken auf externen Speichergeräten wie SD-Karten, USB-Flash-Laufwerken oder in einem Netzwerk freigegebenen Laufwerken von Apple nicht empfohlen."
 

jteschner

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Klar geht das. In der Fotos app in den Einstellungen “Fotos in Mediathek kopieren” abstellen und dann Fotos vom NAS importieren. Es werden dann nur Verlinkungen angelegt. So mache ich das seit Jahren.
Dann liegt die Mediathek (nur mit Vorschauen) auf dem Mac und die Originale auf dem NAS.
 

mausfang

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Dann würde ich als der TE es mit der von @jteschner genannten Einstellung mal mit ein paar Bildern probieren.

Es müssten ja dann nur ein paar Vorschaubilder berechnet werden .
 

steve it

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Dann würde ich als der TE es mit der von @jteschner genannten Einstellung mal mit ein paar Bildern probieren.

Es müssten ja dann nur ein paar Vorschaubilder berechnet werden .
Ja, dieses Vorgehen hatte ich gemeint.
Aber wie gesagt, das ist derart schlecht von Apple umgesetzt, dass man das nicht nutzen möchte. Mich wundert, dass jteschner das nutzt, denn wenn du im Dateisystem Fotos verschiebst, löschst etc. bekommt das die Fotos.App nicht mit. Umgekehrt läuft das genauso auseinander, wenn du in Fotos Veränderungen vornimmst. Es fehlt die Ordnerüberwachung, die Apple nicht will, um das vernünftig umzusetzen (wie es z.B. Mylio handhabt). Das hatte ich vor x-Jahren mal ausprobiert und kann mich an jedes Detail nicht mehr erinnern. Wie schon geschrieben kann ich mir nicht vorstellen, dass Apple das mittlerweile vernünftig umgesetzt hat. Bin mir sehr sicher, dass das immer noch so schlecht wie damals ist (... dafür kenne ich Apple mittlerweile zu gut).
Hinzu kommt noch der Hinweis von KOJOTE, der mir ebenfalls bekannt ist.

Edit:
Bei iTunes (und vermutlich der Music App) war das ähnlich mies. Da gab (gibt?) es aber 3rd PartyTools wie tuneinstructor, die den Abgleich dann erledigen konnten (sofern ich das nicht falsch in Erinnerung habe). Mag sein, dass es da für Fotos auch was gibt oder man mit Apple Script nachhelfen kann.
 

jteschner

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Ja, @steve it , deine Einwände sind durchaus valide.
"schlecht umgesetzt - man möchte es nicht nutzen: das würde ich nicht verallgemeinern. Es gibt ein paar Probleme, die ich aber in Ermangelung einer kostenlosen oder preiswerten Alternative zu Fotos.app in Kauf nehme. Lightroom wäre optimal (habe ich auch bis vor 2 Jahren genutzt), da ich aber eher Wenignutzer bin möchte ich keine 10€/Monat für die SW ausgeben.
"Ordnerüberwachung": ja, die fehlt mir auch. Daher habe ich mir einen kleinen Workflow überlegt, der eine Kombination von GraphicConverter, Fotos.app und der Photo-SW auf Synology beinhaltet. Fotos.app wird praktisch "nur" als Datenbank-SW auf dem Mac genutzt mit der Möglichkeit der "Freigegebenen Alben".

Also, wenn jemand eine kostenlose/preiswerte (bis 50€) Alternative zu Fotos.app kennt, immer her damit :) Ich finde da nix ...
Anforderungen:
- Entwickeln von RAW, Standard Fotobearbeitungsfunktionen
- Verschlagwortung der Originale inkl. EXIF Daten (-> Schreiben in die Originale)
- Ordnerablage inkl. Überwachung
- Datenbankfunktionen (Smart-Alben, ...)
 

jteschner

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Lightroom 6? Darktable?
Lightroom 6: läuft das denn noch unter BigSur?? Ich meine nicht (wenigstens nicht richtig)
Darktable: als ich mir das das letzte mal vor 2(?) Jahren angeschaut habe, konnte es keine Datenbank und war soooo langsam. Ich schaue es mir aber nochmal an - danke
 

Isegrim242

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Das war jetzt nur ein Schnellschuß. Kann durchaus sein, dass Lightroom 6 noch 32bit ist (zumindest der Installer) und über Darktable hatte ich hier immer nur Gutes gehört, es aber nie selbst genutzt.
 

jteschner

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Das war jetzt nur ein Schnellschuß. Kann durchaus sein, dass Lightroom 6 noch 32bit ist (zumindest der Installer) und über Darktable hatte ich hier immer nur Gutes gehört, es aber nie selbst genutzt.
LR6: ist 32bit (deshalb hatte ich es mit Catalina abgelöst)
Darktable: gerade mal installiert und gestartet --- poah ist das lahm und - ich habe es in 10mins nicht geschafft Bilder von meinem NAS testweise zu importieren - die Freigaben werden nicht angezeigt. Und Oberfläche: na ja - nicht an BigSur angepasst - habe ich aber auch nicht erwartet. Nee, das ist es nicht :-/
 
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