MBP retina Late 2012 ... Akku getauscht, trotzdem Akku Fehler

SirVikon

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Moin zusammen,

ich habe an m einem MBP nun schon drei Akkus gewechselt. Alle haben das Problem, dass sie nach kürzester Zeit immens an Kapazität verlieren (laut coconut alle ca. 40% nach 20 Zyklen) und Mac OS meckert, die Batterie müsse gewartet werden.

Also am Akku wird das ganze definitiv nicht liegen, sondern das Problem liegt woanders. Woran könnte es liegen? Es ist auch so, dass die Akkutemperaturanzeige seit dem ersten Wechsel nicht wirklich funktioniert. Es werden IMMER 25,2°C Temperatur angezeigt und selbst mit Hardwaremonitor werden an allen drei Messpunkten des Akkus diese besagte Temperatur angezeigt.

Kann es sein, dass ich beim ersten Wechsel etwas beschädigt habe? Welches Bauteil könnte für diese Fehlmessungen und Probleme ursächlich sein? Kann es auch ein defektes Netzteil sein (das ist noch das Originale von 2012)? Ich bin mit meinem Latein leider am Ende ...
 

Technikfreund

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Könnte ein Sensorfeler sein. Müsste man auslesen. Dafür hat Apple spezielle Software.
 

SirVikon

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Naja, der Akku scheint schon leer, denn das MBP geht ja aus. Vielleicht sollte ich mal zu einem ASP hier vor Ort gehen ... vielleicht haben die eine Idee? Also der TempSensor ist definitiv hinüber. Aber alle anderen Probleme, lassen sich damit ja nicht erklären.
 

SirVikon

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Ein weiteres Phänomen. Wenn das MBP von alleine (mit aufgeklapptem Display) in den Stand-by wechselt, dann spielt bis zum nächsten Anschliessen des Netzteils der Prozess powerd verrückt. Lastet das System komplett aus und es geht gar nichts mehr. Wenn ich das Netzteil anschliesse, ist der Prozess wieder normal ...
 

lemonstre

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Ich schätze die Ladeelektronik ist defekt. Ist leider ein Teil des Mainboards, daher wird dich hier wahrscheinlich nur ein Komplettaustausch weiterbringen.
 
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SirVikon

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das würde es erklären ... mist. Das Ding geht zwar noch, aber das der Akku immer nur 60% seiner Kapazität hat ist echt Käse. Naja, mal sehen wie es weitergeht. Werde dann wohl oder übel ein neues Gerät benötigen. Ich liebäugel ja schon länger mit einem 13" mit TB, aber bis jetzt hat mich die Tastatur abgehalten.

Schade ... ach ja, das erklärt auch, dass teilweise erst nach ca. 1 Minute das Netzteil anfängt zu leuchten. Hätte ja sein können, das man das separat tauschen kann. ABer ein Logicboardwechsel kommt ja nicht in Frage. Das ist dann ein wirtschaftlicher Totalschaden und wird dann jetzt so lange benutzt, bis nichts mehr geht.
 

SirVikon

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So, nachdem ich nun auch mit dem 4.(!) Akku Probleme habe, bin ich mit meinem Latein am Ende. Die Akkus funktionieren immer einige Wochen super und dann (meist wenn ich das Book mal längere Zeit nicht am Netzteil habe) sinkt die Akkuleistung rapide (jetzt wieder nur noch knapp 50%) und Mac OS X meldet "check battery" ... bin mal gespannt, ob iFixit mir den Betrag erstattet ...

ABER woran kann es denn liegen??? Den Akku würde ich jetzt mal ausschliessen? Netzteile habe ich auch zwei unterschiedliche getestet. Echt Käse, denn ansonsten ist mein Book noch toll ...
 

dg2rbf

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Hi,
da hat die Akku Laderegelung auf dem Mainboard einen Fehler, Mainboard ist defekt.

Franz
 

SirVikon

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Hi,
da hat die Akku Laderegelung auf dem Mainboard einen Fehler, Mainboard ist defekt.

Franz
Also Totalschaden? Oder kann man (nicht ich) da etwas "löten"? Naja, dann wird es jetzt zu Grabe getragen ... so lange es eben überhaupt noch funktioniert.
 

dg2rbf

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Hi,
ja, Totalschaden, so eine Reperatur ist sehr komplex, du brauchst jemanden der SMD-Löten kann und einen Schaltplan des MacBooks hat.

Franz
 

LookMaNoWindows

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Also Totalschaden? Oder kann man (nicht ich) da etwas "löten"? Naja, dann wird es jetzt zu Grabe getragen ... so lange es eben überhaupt noch funktioniert.
Also hier in Braunschweig sitzt so ein kleiner Louis Rossmann Verschnitt, der nimmt pauschal für ein Logic-Board Reparatur 189€. Finde ich jetzt keinen finanziellen Totalschaden, wenn man betrachtet was das Macbook noch für Gebrauchtpreise hat. Schau dich mal um ob so ein Profi bei dir in der Nähe ist.
 
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Udalex

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das würde es erklären ... mist. Das Ding geht zwar noch, aber das der Akku immer nur 60% seiner Kapazität hat ist echt Käse. Naja, mal sehen wie es weitergeht. Werde dann wohl oder übel ein neues Gerät benötigen. Ich liebäugel ja schon länger mit einem 13" mit TB, aber bis jetzt hat mich die Tastatur abgehalten.

Schade ... ach ja, das erklärt auch, dass teilweise erst nach ca. 1 Minute das Netzteil anfängt zu leuchten. Hätte ja sein können, das man das separat tauschen kann. ABer ein Logicboardwechsel kommt ja nicht in Frage. Das ist dann ein wirtschaftlicher Totalschaden und wird dann jetzt so lange benutzt, bis nichts mehr geht.
Du hast im Februar bereits vermutet dass das Board defekt ist.
Es ist mir nicht verständlich dass du es mit einem vierten Akku versucht hast.
Eine Untersuchung hätte da sicher Gewissheit gebracht. So wirfst du nur gutes Geld (gut ist Deins!) hinterher!

Ich denke etwas Vertrauen in die Meinungen der anderen User hier wäre besser gewesen.
Von Anfang an den Akku im Fachbetrieb täuschen lassen hätte sicher ein anderes Ergebnis gebracht.
 
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dg2rbf

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Hi,
Spätestens nach dem Dritten Akku hätte einem das Auffallen müssen, dass das Problem nicht der Akku ist.

Franz
 

Technikfreund

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Man könnte die Akkus mal in einem anderen Mac testen ob die wirklich an Kapazität verloren haben. Es kann, wie bereits erwähnt, ein Sensorfehler sein. Der Mac könnte den Kapazitätsverlust nur anzeigen, obwohl der Akku vielleicht in Ordnung ist.

Aber raten aus der Ferne ist immer schwer.
 
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Lor-Olli

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Bitte mehr Nachdenken beim "spekulieren"…
Fakt ist, dass das MacBook noch läuft (haben hier auch so altes Herumstehen, läuft mit Netzteil, Akkus halten aber nur noch ca. 1 Std.), also ist die Fehlerquelle (auch das ist spekulativ!) auf den Akku oder die Ladelektronik einzuschränken (so weit waren wir ja schon…).

Reparaturen am Mainboard (und die Ladelektronik sitzt recht nah an hitzeempfindlichen Teilen) sind nur sehr erfahrenen Bastlern anzuraten. Man braucht Kenntnisse und gutes Werkzeug (einen geeigneten, temperaturgeregelten Lötkolben etwa…) um SMDs auszutauschen (lor-olli hat es ein paar mal - nicht an Macs - probiert, Fehlerquote ca. 10% ;) )

Sollte das MacBook beruflich benötigt werden, würde ich auch nach einer Reparatur nicht allzu großes Vertrauen darin haben. Never change a running system ist nicht nur ein Spruch, erfahrungsgemäß hält dann vielleicht die reparierte Stelle, dafür kommt es dann plötzlich zu Problemen an anderer Stelle des Mainboards. Muss nicht zwangsläufig sein, aber ein solches Gerät wäre mir persönlich zum "Geldverdienen" zu riskant für den Einsatz > privat und für Kleinkram sicher noch in Ordnung.
 
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SirVikon

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Also, erst einmal herzlichen Dank an alle. Der Akku wurde immer getauscht ... also Geld habe ich nicht hinterher geschmissen. Und beim letzten sah es ja auch relativ lange sehr gut aus (hatte immer 99% der Kapazität. Ich hatte das Book bei einem ASP und der hat aber nur gesagt, dass es am Akku liegt, da kein Original (ist aber von iFixit und da hatte ich bisher immer gute Erfahrungen). Da das nur ein reines Privat Notebook ist, werde ich es so belassen (unterwegs brauche ich es selten). Geld in eine Reparatur werde ich wohl nicht mehr reinstecken und dann lieber nächstes Jahr bei Back to school aus dem Edu etwas kaufen.

Danke. Also 189€ wäre die Reparatur mir wert, wenn ich danach SICHER sein kann, dass alles wieder funktioniert.
 

Technikfreund

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Bitte mehr Nachdenken beim "spekulieren"…
Wen meinst Du damit?

Reparaturen am Mainboard (und die Ladelektronik sitzt recht nah an hitzeempfindlichen Teilen) sind nur sehr erfahrenen Bastlern anzuraten. Man braucht Kenntnisse und gutes Werkzeug (einen geeigneten, temperaturgeregelten Lötkolben etwa…) um SMDs auszutauschen (lor-olli hat es ein paar mal - nicht an Macs - probiert, Fehlerquote ca. 10% ;) )
Die Bauteile sind nicht hitzeempfindlicher als auf den Rest des Logic Boards. Statt eines Lötkolbens nimmt man eine Heißluftstation. Habe erst gestern die Ladeelektronik eines Macs repariert. Der defekte Baustein hatte 6 Anschlüsse. Den bekommt man mit einer Lötstation vielleicht runter. Aber den neuen drauf? Sicher nicht.

Sollte das MacBook beruflich benötigt werden, würde ich auch nach einer Reparatur nicht allzu großes Vertrauen darin haben. Never change a running system ist nicht nur ein Spruch, erfahrungsgemäß hält dann vielleicht die reparierte Stelle, dafür kommt es dann plötzlich zu Problemen an anderer Stelle des Mainboards. Muss nicht zwangsläufig sein, aber ein solches Gerät wäre mir persönlich zum "Geldverdienen" zu riskant für den Einsatz > privat und für Kleinkram sicher noch in Ordnung.
Das hat überhaupt nichts mit einer durchgeführten Reparatur zu tun, sondern vielmehr mit dem Alter der Geräte allgemein. Und ab wann sollte man die Gerät dann nicht mehr zum Geldverdienen nutzen? Nach einem Jahr, zwei oder vielleicht vier? Wichtig ist doch wie schnell man nach einem Ausfall wieder arbeitsfähig ist. Wenn ich mal mit einem 2011er 17" Mac Musik mache (weils cooler aussieht), habe ich immer ein Ersatzgerät dabei.
 
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rembremerdinger

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Also hier in Braunschweig sitzt so ein kleiner Louis Rossmann Verschnitt, der nimmt pauschal für ein Logic-Board Reparatur 189€. Finde ich jetzt keinen finanziellen Totalschaden, wenn man betrachtet was das Macbook noch für Gebrauchtpreise hat. Schau dich mal um ob so ein Profi bei dir in der Nähe ist.
Würde mich sehr interessieren kannst du mir die Adresse in der Unterhaltung zukommen lassen?
Oder hier im Thema posten?
Danke

Habs selber gefunden: https://www.solltec.de/shop/macbook-logicboard-reparatur/
 
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Lor-Olli

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Deinen Ausführungen und der Beschreibung nach gehörst Du sicher nicht zu den von mir Angesprochenen ;)
"Bastelarbeiten" am Mac (oder Motherboard anderer moderner Rechner) sind definitiv nichts für Anfänger, selbst wenn man sich die technischen Fragen aneignen kann sollte man über ein gerüttelt Maß an Löterfahrung sowie das richtige Werkzeug verfahren (wie viele haben eine Heißluftstation zur Verfügung? Ich privat nicht, ich weiß zu dem Zweck aber wo ich eine mitbenutzen kann ;)).

Dein letzter Absatz (…Ersatzgerät dabei…) zeigt aber auch, dass wir gar nicht so verschieden ticken. (Arbeit lässt sich oft nicht aufschieben, hat man ein Ausweichgerät kann man natürlich auch ältere / häufiger geflickte Hardware einsetzen, aber ohne diesen Fallschirm? Bei den meisten stehen die Geräte nicht in Mengen herum…)

Grundsätzlich juckt es mich aber auch in den Finger Geräte wieder flott zu machen - hier stehen funktionsbereit ein G4 iMac, ein G5 iMac, ein i5 iMac von 2011 und neu ein 2019er iMac. Man sollte den Zeitaufwand aber auch nicht unterschätzen! Beim 2011er iMac wechsele ich eine SSD in 25 Minuten bis zum Neustart, beim 2019 dauert allein das Auseinanderbauen (nach den ersten die das getan haben) ca. 2 Stunden… (allein der verklebte Bildschirm sollte sehr gefühlvoll behandelt werden!)

Wer so etwas regelmäßig macht kommt nicht ins Schwitzen, die anderen (Gelegenheitsbastler wie viel hier) waren gemeint.
 
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