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Markt klein>Geld knapp, Markt gross>Geld weg!

Dieses Thema im Forum "MacUser Bar" wurde erstellt von Elefant, 17.05.2004.

  1. Elefant

    Elefant Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo

    Volkswirtschaft: Unternehmen klein>Geld knapp, Unternehmen gross>Geld weg!
    Wer verdient eigentlich daran
    an Software
    an Lizenzen
    an Hardware

    Angenommen Bill Gates wäre nicht der grosse Absahner und das Gewissern der DOSenuser, wer dann? Die Erben? Eine Stiftung? Okonomen im Forum, bitte melden!

    Gruss Elefant

    Nachdenklich gemacht hat mich folgende Aussage:
     
     
  2. ...ist das eine ernsthaft Frage?

    Also am Verkauf von Ms-Produkten verdient die Firma Ms den Teil,
    den sie nicht als Gehalt (in welcher Form -, und an welche Angestellte
    auch immer) und den sie nicht als 'Auslagen' ( Steuern, bsw.) wieder
    'hergeben' muß. Der Gewinn mehrt natürlich den Wert des Unternehmens
    Ms. Dadurch kann Ms seinen Aktienhaltern eine Dividene auszahlen (schütten).
    Die Aktie wird attraktiv durch solche Ausschüttungen (und vieler anderer
    Faktoren) und deshalb zu einem Spekulationsobjakt.

    ...Deine Frage ist vielleicht schnell gestellt, aber schwierig zu beantworten.
     
  3. McOdysseus

    McOdysseus MacUser Mitglied

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    ich glaube eher er wundert sich, daß das massenprodukt 'windows' zum vergleichbaren preis vertrieben wird, wie das 'nischenprodukt' OS X.

    ich mich übrigends auch.

    McO
     
  4. ...hmm... müßte der Golf deshalb billiger sein als ein Smart? Oder umgekehrt?...oder ganz anders?...

    ...ich würde mal ganz einfach antworten: Ms wird wahrscheilnlich neben der 20-fachen Verbreitung (wenn das denn stimmt) auch 20-mal so viel Personal haben. Insofern könnte ein etwa identischer Preis begründet werden (auf schlichte Weise).

    ...wesentlicher wären Angaben zum Thema: Wie hoch ist die Marge bei den Betriebssystemen/Software der jeweiligen Firma. Das weiß ich aber leider nicht, sorry.
     
  5. Upique1

    Upique1 MacUser Mitglied

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    Weil MS vieleicht ungleich höhere ausgaben hat? Die haben ja auch ein wenig mehr Personal und Werbekosten und die Menschen zahlen es ja gerne. Würde keiner mehr Windows kaufen würden die auch billiger werden. Und mal so unter uns. Die müssen ja auch alle wieder reinbekommen die Windows haben aber nicht wirklich bezahlt haben. carro ;)
    Außerdem zahlen die auch im Gegensatz zu Apple eine Dividente auf ihre Aktien.:) banana
     
  6. labba_mout

    labba_mout MacUser Mitglied

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    Der Preis eines Produkts wird doch nichtt vornehmlich dadurch bestimmt wie groß eine Frima ist wie hoch die Auflage ist.

    In der Kostenrechnung werden in der Kostenstellenrechnung, der Kostenartenrechnung Kostenrägerrechnung die Herstellungskosten der Produkts berechnet.

    Mit diesen Zahlen als Basis werden über verschiedene Zuschlagskalkulationsarten die mehr oder weniger wahren Kosten für den Betrieb ermittelt.
    Da besteht Spielraum, je nach Wahl des Verfahrens.

    Mit diesen mehr oder wernifer "Richtigen " Zahlen setzt sich jemand hin und sagt was wollen wir verdienen und schlägt aufgrund seiner Erfahrung oder Gutdünken eine Betrag auf.

    Man kann diese Aufschlag auch berechen unter berücksichtigung der Marktteilnehmer , Konkurenzpreise etc....
    Aber oft habe ich das Gefühl das der Preis Willkür ist.

    Wie sonst lässt sich erklären dass ein SMART Roadster mal kurz so 25k € kostet?

    Wer ihn mal gefahren ist weiss wovon ich rede :D

    Das ist aber nur ein Beispiel.

    Man kann diesen Verkaufspreis auch Mikroökonomisch ausrechen.Das heisst das man die Nahchfragefunktion der Hausshalte kennt,(zu welchem Preis fragen die wieviel nach) und dann in Abhängigkeit von Preis und Menge die verkauft werden kann den Gewinn Maximiert.

    Ich hoffe ich konnte es ein wenig nahebringen, und dass ich deine freage richtig verstanden habe.
     
  7. Das ist ganz einfach. M$ hat eine ungleich höhere Umsatzrendite, im Vergleich zu dem, was für Software normal ist.
    Normal sind bei reinen Softwarefirmen Gewinne von 5% in guten Quartalen.
    Bei M$ jedoch lag der schlechteste jemals erreichte Nettogewinn in einem Quartal bei 10% des Umsatzes - wegen hoher Ausgaben für juristische Auseinanndersetzungen. Normal bei M$ sind eher 30% oder mehr.
    M$ hat so mittlerweile 56,407 Milliarden US$ an Reserven angesammelt.

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/46788
     
  8. Auch die Nachfrage bestimmt den Preis: Solange die Leute viel Geld für MS Produkte zahlen, werden diese auch zu einem entsprechend hohen Preis verkauft.

    Demnach müssten umgekehrt natürlich die Produkte von Apple günstiger sein. Aber für die Preise von Apple Produkten ist ein anderer Faktor wichtig: Apple positioniert sich bewusst als "Edelmarke" - das Image der Marke Apple macht ihren Erfolg aus. Durch niedrigere Preise würde dieses Image leiden und dadurch einige Käufer "abschrecken"...
     
  9. Upique1

    Upique1 MacUser Mitglied

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    Mit der Nachfragefunktion kan man das aber nur bedingt erklären. MS hat in vielen Bereichen eine Art Monopol. Da gibt es kein Polypol mehr (siehe Office) In fast jeder Firma läuft MS Office. (Ich nutze es ja auch) So bleibt vielen nichts anderes übrig als MS Produkte zu nutzen. Das lassen sich die auch gut bezahlen. :(
     
  10. @ labba_mout

    Gerade in der Autobrache ist es so, dass die Verkaufspreise eigentlich in keiner Beziehung zu den Produktionskosten stehen. Der Verkaufspreis ergibt sich einfach aus dem, was die Konkurrenzprodukte am Mark kosten, die Produktionskosten werden dann entsprechend angepasst. Je besser das gemacht wurde, desto besser ist am Ende der Gewinn.
    Ein Auto der unteren Mittelklasse kostet z.B. durchschnittlich 15000€ in der Grundausstattung. Opel und Ford möchten die preisbewusste Kundschaft ansprechen, daher bieten sie Astra und Focus 10% billiger an. VW hat in Deutschland ein gutes Image, daher bieten sie den Golf 20% teurer an. Renault liegt in D mit der Megane mitten im Durchschnitt. (In Frankreich ist das übrigens umgekehrt, da kosten VWs im Durchschnitt und Renaults sind 20% teurer.)

    Bei Software kommt aber noch hinzu, dass es hier zwar Entwicklungskosten gibt, aber keine nennenswerten Produktionskosten.