Kein Job da in KSK!

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  1. starmax

    starmax Thread Starter Mitglied

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    Will hier keine Diskussion für und wider KSK starten, sondern vielleicht hat einer auch mal das Problem gehabt...

    Es tut mir leid das ich mit dem leidigen Thema KSK anfange (Suche hat leider nichts gebracht), aber ich hatte eben mit einer Druckerei zu tun die nachdem sie hörte das ich in der KSK bin, mir sagte das sie mich nicht beschäftigen wird :eek:
    Sollte für die Satzarbeiten machen.

    OK das kann ich akzeptieren wenn einer das so sieht, meine Frage ist aber die: muss eine Druckerei nicht so oder so Abgaben an die KSK zahlen, wenn sie Gestaltung und Satz mit anbietet. Sie haben zwar Festangestellte, glaube auch ein paar Freie (ob in der KSK weiss ich nicht) aber nach vielen Diskussionen mit anderen Leidensgenossen kamen wir zum Schluss das auch KSK-Abgabe bezahlt werden muss, wenn künstlerische Arbeit auch von einem "Nicht-KSKler" in Anspruch genommen wird.

    Beispiel: Ein Freund hat ein Tonstudio. Er beschäftigt einen Geräuschemacher der nicht in der KSK ist und auch nicht in die KSK will! Trotzdem soll für dessen Leistung an die KSK bezahlt werden!

    Danke!
     
  2. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Du hast Recht - ob du in der KSK bist oder nicht, ist für die Zahlungen
    unerheblich.
    Das steht übrigens sehr ausführlich auf den Seiten der KSK erklärt.

    Du solltest das der Druckerei erklären, dass es absolut KEINEN Grund
    gibt, dich deshalb nicht zu beschäftigen.
     
  3. Erklär mir mal was KSk ist.
     
  4. DystoBot

    DystoBot Mitglied

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    Künstlersozialkasse
     
  5. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Leute, wir sind im Freelancer-Forum!!! Also bitte den nötigen Ernst.. :Oldno:

    Das ist wirklich eine Sauerei. Aber hier müssen wir Freelancer selbst Aufklärungsarbeit
    leisten, hilft ja nix...

    Die Zettel, die von der KSK kommen, sind so wirr, dass die meisten Leute
    den Inhalt nicht kapieren. Die KSK schickt an alle Unternehmen die gleichen
    Infos raus, ganz egal welche Branche.

    Trotzdem peinlich für den Leiter der Druckerei, dass er nicht Bescheid weiß.
     
  6. 2nd

    2nd Mitglied

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    Genau, es ist so wie MacEnroe sagt. Für die KSK-Abgabe ist nicht die KSK-Zugehörigkeit des Auftragnehmers relevant, sondern die Art der Tätigkeit. Werden Nutzungsrechte wegen geistiger/visueller/audieller Wertschöpfung erhoben, wird die Künstlersozialabgabe für den Auftraggeber fällig - egal wer der die Wertschöpfung betreibt.

    2nd
     
  7. Franken

    Franken Mitglied

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    Und wie wird die Abgabe eingezogen?
    Wir hatten hier ja schon mal die Diskussion, ob sogar wir (die Künschdler) das machen müssen. Ich glaube, der Stand war, dass das Sache der Steurberater unsere Kunden wissen und veranlassen muss.
    Weiss jemand genaueres?

    Gruss
    Franke
     
  8. clonie

    clonie Mitglied

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    @starmax: Du kannst der Druckerei zudem erklären, dass sie für jegliche
    künstlerische Leistung Beiträge an die KSK zahlen müssen, ob der
    Mitarbeiter jetzt bei der KSK ist, oder nicht :D
    edit: so gesehen wäre das sogar ein Argument für Dich.

    @Franken: das ist auch mein Stand. Wir haben noch nicht einmal
    Informationspflicht, soweit ich weiß.
     
  9. 2nd

    2nd Mitglied

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    Das wäre ja noch schöner!

    Sag' ich meinem Unternehmenskunden, dass seine Firma zum Zeitpunkt X Steuer bzw. Abgabe XY zahlen muss?!

    :hamma:

    Soll sich mal jeder selber schön über seine Pflichten informieren - andernfalls gibt es eine KSK-Prüfung mit satter Nachzahlung, auch schon erlebt.

    2nd
     
  10. Nice

    Nice Mitglied

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    Wie hier schon gesagt wurde fällt die KSK-Abgabe für alle kreativen Arbeiten an (davon ausgenommen sind nur GmbH)

    In deinem Fall ist für Reinzeichnungsarbeiten KEINE Abgabe fällig. Vorausgesetzt es handelt sich wirklich NUR um Reinzeichnungs- und Satzarbeiten und keine Kreativleistungen. Das solltest du auch in deiner Rechnung später so deklarieren.

    Viele Grüße
    Nicole
     
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