Kann man trotz Steuerschulden beim Finanzamt eine GmbH gründen?

Abgesehen von obigen Kommentaren:
  • Der Notar kennt deine Steuerschulden nicht
  • Das Gewerbeamt auch nicht
  • Das Handelsregister sowieso nicht
  • Schufa und Creditreform finden es höchst interessant und gut zu wissen
  • Eine GmbH ist eine eigene Rechtsperson
Die Frage offenbart entweder Trollerei oder mangelhaftes Verständnis von Handels/Gewerbe/Steuerrecht.
Als "Freund" oder "Bekannter" würde ich dir keine 60 T€ leihen. Teilbetrag auch nicht.
Wenn ich genug Verständnis davon habe dann werde ich ja nicht fragen.
Und zum Glück bist du ja nicht mein "Freund oder Bekannter" ;)
 
Deine zukünftigen Ex Freunde und ehemaligen Bekannten auch?
:hehehe:
Tja. Jedenfalls hab ich meine Situation bereit erklärt und meine "zukünftigen Ex Freunde und ehemaligen Bekannten" haben akzeptierten und mir das Geld ausgeliehen :)
 
Es kann viele und gute gründe geben, weshalb das erste Geschäft gescheitert ist.
Die neue Idee kann aber trotzdem so brilliant sein, dass er Geldgeber findet.
Tatsache ist, wenn das Finanzamt mit 30 Tsd Steuerschulden auf den Backen eingewilligt hat, dass der TS nur 50.- im Monat zu tilgen fähig sei...
Mit Verlaub und allem versucht aufgebrachten Respekt - mit der Brillianz hab ich so meine Bedenken.
 
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Na ja, in 50 Jahren hätte er damit seine Schulden abbezahlt - wenn man die Zinsen außer acht lässt.
Entweder will das FA um jeden Preis wenigstens ein bißchen was oder der TE ist noch sehr jung und das FA hofft auf ein langes Leben....
Aber ich kann mir durchaus vorstellen, daß es neuer Schulden bedarf, um aus der Misere rauszukommen. Große Firmen und die Öffentliche Hand machen das ja auch, Trump sowieso. Wenn die Freunde bereit sind, Risikokapital einzusetzen, dann haben sie das hoffentlich gut durchdacht - und dann kann ja durchaus ein gewinnbringendes Startup dabei entstehen.
Das können wir hier wirklich nur schwer beurteilen.
 
Ich hoffe allerdings, dass den Risikokapitalgebern bewusst ist, dass nur 10% aller gegründeten Startups sich zu erfolgreichen Unternehmen entwickeln.
 
Das Risiko geh ich ein:)
Sorry, Du gehst kein Risiko ein, Du hast doch sowieso nix mehr.
Das Risiko gehen Deine Freunde und Bekannten ein.
Du gehst allenfalls das Risiko ein, bald keine Freunde und Bekannten mehr zu haben.
 
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Was für ein Faden. Ich glaube, selbst @lisanet würde mir zustimmen, wenn ich sage:
Eine Kaufberatung für einen Monitor zum Mini M2 oder MBA M1 macht mehr Sinn, als diese Sache hier.

Haben wir ein Schild an der Forumstüre auf der steht "Uns fehlen Trolle!"?
 
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Sorry, Du gehst kein Risiko ein, Du hast doch sowieso nix mehr.
Das Risiko gehen Deine Freunde und Bekannten ein.
Du gehst allenfalls das Risiko ein, bald keine Freunde und Bekannten mehr zu haben.

Gut getroffen. Mein Konto hat einen Überziehungsrahmen von null Euro und nach Fixkosten bleibt mir monatlich ein niedriger dreistelliger Betrag zum Leben. Und nun sehe ich einen Menschen, beim Finanzamt hoch verschuldet, der mit fünfstelligen Beträgen an geliehenem Geld jongliert. Das ist, um mit Douglas Adams zu sprechen, weder Kühnheit noch Wagemut, sondern selbstmörderischer Wahnsinn.
 
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Ich hoffe allerdings, dass den Risikokapitalgebern bewusst ist, dass nur 10% aller gegründeten Startups sich zu erfolgreichen Unternehmen entwickeln.
Mangels überflüssigen Kapitals bin ich da nicht gut informiert, aber zumindest früher gab es mal Steuersparmodelle, wo Menschen mit zuviel Einnahmen bewusst in Verlustgesellschaften investiert haben.
 
Vll. verwendet er das Geld ja für ganz viele neue Macs, um eine IT-GmbH zu gründen, daher auch die Anmeldung hier, dann ist das doch eine super Sache :D
 
Gut getroffen. Mein Konto hat einen Überziehungsrahmen von null Euro und nach Fixkosten bleibt mir monatlich ein niedriger dreistelliger Betrag zum Leben. Und nun sehe ich einen Menschen, beim Finanzamt hoch verschuldet, der mit fünfstelligen Beträgen an geliehenem Geld jongliert. Das ist, um mit Douglas Adams zu sprechen, weder Kühnheit noch Wagemut, sondern selbstmörderischer Wahnsinn.
Na ja,

während meiner Studienzeit war mal Kostolany auf einen Vortrag da.
Er sagte: wer Geld hat, kann spekulieren, wer etwas Geld hat, darf nicht spekulieren, wer kein Geld hat, muss spekulieren.

Diesem Lehrsatz folgend ist er auf dem richtigen Weg.
Ich warte jetzt auf den BEitrag, wo er uns anbietet in ein todsicheres Geschäft einzusteigen.
Das erklärt dann auch @Veritas Frage, wieso sich jemand "scheinbar" grundlos bei einem Computer-Forum anmeldet und rechtliche Fragen stellt.
Vielleicht will er sich von russischen Entwicklern Antivirensoftware für iOS programmieren lassen und das dann vertreiben.

Ich glaube, die Marienfigur in Lourdes weint gerade wieder.
 
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wer kein Geld hat, muss spekulieren.

Es tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ich kenne im In- und insbesondere Ausland viele, sogar sehr viele Haushalte, für die solch eine Wortmeldung eine Klatsche ins Gesicht bedeuten würde. Aber vermutlich reden wir von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen.
 
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Entweder das, oder Du hast die Aussage nicht verstanden.
 
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Wenn d' nix hast und nicht spekulierst (oder ein Risiko eingehst oder Deine Freunde und Bekannten ein Risiko eingehen lässt), dann bleibt es oft beim Nixhaben. Dafür gibt es auch ein Sprichwort: Der Te.... sche.... immer auf den größten Haufen.

Nix haben kann in verschiedenen Volkswirtschaften aber einen unterschiedlichen Stand der Armut bzw. Mittellosigkeit markieren.
Das sollten wir jetzt nicht zum Maßstab in diesem Faden nehmen.
Wenn Du recherchierst, wer Kostolany war, wird klar, in welchem gesellschaftlichen Kontext diese Aussage zu sehen ist.
 
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Ich war drei Jahre selbstständig, aber leider lief nicht alles wie erhofft. Später habe ich das Gewerbe abgemeldet und habe Steuerschulden in Höhe von ca. 30.000€.
Seitdem arbeite ich als Angestellter und zahle monatlich 50€, um die Schulden abzubezahlen.
Öhhhh, da komme ich auf 50 Jahre!

Ihr scheint ein wirklich sehr geduldiges Finanzamt zu haben...

...oder – more likely – sie trauen dir wirklich überhaupt nichts zu und sind froh, wenn sie irgendwas bekommen.
 
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Wenn d' nix hast und nicht spekulierst (oder ein Risiko eingehst oder Deine Freunde und Bekannten ein Risiko eingehen lässt), dann bleibt es oft beim Nixhaben.
Ich denke nicht, daß diese Message auch beim Killerkaninchen angekommen ist.
 
Ich war drei Jahre selbstständig, aber leider lief nicht alles wie erhofft. Später habe ich das Gewerbe abgemeldet und habe Steuerschulden in Höhe von ca. 30.000€.
Seitdem arbeite ich als Angestellter und zahle monatlich 50€, um die Schulden abzubezahlen. Mittlerweile sind noch 28.000€ übrig.
Ich plane, gemeinsam mit jemand anderem eine GmbH zu gründen und jeder soll 60.000€ als Einlage beisteuern, wobei beide gleichberechtigte Teilhaber sind. Das Geld möchte ich von meinen Freunden und Bekannten leihen.

Meine Frage ist, ob ich trotz meiner Schulden eine GmbH gründen kann oder ob ich erst die 28.000€ begleichen muss (bzw. ob das Finanzamt darauf zugreifen kann).

Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar.

Ja, das kannst Du genauso machen.
Wenn Dein Finanzamt so blöd ist 50 Jahre auf sein Geld zu warten, wird es auch nicht merken, dass Du das Geld eigentlich hast, aber damit das nächste Unternehmen an die Wand fährst.
Dann zahlst Du halt 50 € pro Monat auf 150 Jahre. Was solls... und was interessieren Dich schon Deine leichtgläubigen Freunde.
Wenn ich solche Freunde und so ein Finanzamt hätte, würde ich das auch machen, allerdings auf Korsika.

Ein Apple Forum ist exakt der richtige Ort, um Dich in Finanzen und Geschäftsgründung beraten zu lassen. Machen alle so, solche Anfragen gibt es hier drei mal die Woche. Wir kennen uns hier echt super aus, kannst darauf vertrauen und Dich total auf uns verlassen!
 
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Ja, das kannst Du genauso machen.
Wenn Dein Finanzamt so blöd ist 50 Jahre auf sein Geld zu warten, wird es auch nicht merken, dass Du das Geld eigentlich hast, aber damit das nächste Unternehmen an die Wand fährst.

Oder das Finanzamt kommt doch noch auf den Trichter und lässt die Gesellschaftsanteile pfänden.
 
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