Internet im Haus in 3 Stockwerken

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  1. msg

    msg Thread Starter Mitglied

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    Hallo Leute,

    ich empfange im Haus im oberen 1. Stockwerk ein ca 50MBit-starkes Internet. Das habe ich per fritz.powerline ins Erdgeschoß verlegt und verteile dann auf gleicher Höhe das WLAN. Mein Arbeitsbereich ist allerdings im Keller lokalisiert, und auch noch in der 2. Doppelhaushälfte mit extra 2. Stromkreislauf, also so richtig diagonal durchs Haus durch. DH weder Wlan kommt gut durch die Doppelmauer (ca 75-80cm) durch, noch kann ich das Stromnetz der bestehenden powerline-Leitung nutzen. Ich überlege eine Bohrung im OG vorzunehmen, um ein Kabel vom Funkmodem "nativ" in die 2. Haushälfte hinüberzuleiten.
    Dann muss ich immer noch 2 Stockwerke in der 2. Haushälfte überbrücken, damit ich unten im Keller für Streamings genug Bandbreite hab.
    Würdet ihr mir da wieder die Powerline empfehlen?
    Bei der bestehenden Lösung geht über den einen Stock Differenz über die Powerline Einiges an Bandbreite verloren. Oder ist da WLAN besser?

    Liebe Grüße,
    Sandro
     
  2. pc-bastler

    pc-bastler Mitglied

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    Ich empfehle immer, vernünftiges Kabel zu verlegen und zwar vom Anschluss bis an den Bestimmungsort CAT5e oder besser. WLAN und Powerline sind immer nur Glücksspiel.
     
  3. HJOrtmann

    HJOrtmann Mitglied

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    abgesehen davon, dass ein vernünftiges Kabel immer die beste Alternative ist:
    Wenn es "nur" darum geht, in der zweiten Haushälfte das Internet vom Dachgeschoss in den Keller zu kriegen, ist Powerline (aktuelle Generation, d.h. 1200MBit und MIMO) mit Sicherheit die bessere Lösung. Ansonsten würde das wohl noch auf einen Repeater im EG hinauslaufen...

    Aber: wenn beide Haushälften einen eigenen Stromzähler haben (" mit extra 2. Stromkreislauf"), ist die Lösung mit dem Kabel von der einen in die andere Haushälfte auch nicht ohne Probleme/Risiken. Selbst ein normales LAN-Kabel kann da sehr unangenehme Folgen haben. Du darfst auf keinen Fall shielded Kabel verwenden, bzw. musst dafür sorgen, dass die Abschirmung auf beiden Seiten nicht angeschlossen ist.

    Wenn beide Haushälften hingegen hinter einem gemeinsamen Stromzähler hängen, würde ich erst mal versuchen, ob mit aktuellen Powerline-Geräten (mit MIMO) der Arbeitsraum nicht erschlossen werden kann. Die Lage spielt dann keine Rolle.
     
  4. roedert

    roedert Mitglied

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    Noch besser in einem solchen Fall per Glasfaser verbinden - das muss auch nicht unbedingt mehr so teuer sein.
    Allerdings braucht man da natürlich dickere Löcher/Leerrohre da man hier nicht mal eben selbst nen Stecker anbringen kann.
     
  5. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Abschirmungen IMMER nur einseitig abklemmen. Die Dinger haben schliesslich einen Grund, warum sie da sind.
     
  6. HJOrtmann

    HJOrtmann Mitglied

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    nee. Dann kriegst du auf der anderen Seite fürchterlich einen gewischt, wenn du Pech hast. Und lieber 100MBit ohne Stromschlag als 'ne theoretische GBit-Verbindung, die du nicht brauchst.
     
  7. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Warum solltest Du eine gewischt bekommen? Du darfst halt nicht die Abschirmung offen herumhaengen lassen. Das waere grob fahrlaessig. Klar, dass man die am anderen Ende isoliert. Ist normale Praxis.

    PS: Die ALLERBESTE Loesung ist aber die Router auf beiden Seiten galvanisch voellig vom Netz zu trennen. Da ist die sicherste und auch unter EDV-Regeln einzig legale Loesung.
     
  8. HJOrtmann

    HJOrtmann Mitglied

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    oder du nimmst einfach unshielded cat6 - die funktionieren auch. Ganz ohne Abschirmung :). Oder der du kappst den Mantel auf beiden Seiten, kommt dann auf dasselbe raus. Dann kannst du sogar die Abschirmung offen herumhaengen lassen. Ok, besser nicht ;)
     
  9. electricdawn

    electricdawn Mitglied

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    Machen kann man viel... Aber im Sinne einer korrekt abgeschirmten Leitung, die mir nicht noch sonstwo einstrahlt (BT, USB, TB, WLAN, sonstiges Radiogedoens), wuerde ich doch lieber meine Loesung bevorzugen. ;)
     
  10. dtp

    dtp Mitglied

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    Habe ich das richtig verstanden? Du möchtest eine ca. 80 cm lange Bohrung durch zwei Brandschutzmauern hindurch erzeugen? Mal abgesehen davon, dass du erst mal einen so langen Bohrer und einen entsprechend leistungsstarken Bohrhammer benötigst, weiß ich nicht, ob das nicht eventuell gegen die Brandschutzbestimmungen verstößt. Da wäre ich sehr vorsichtig.

    Kannst du nicht einfach zwei WLAN-Router in den beiden DHH mit denselben Einstellungen (SSID und Passwörter) verwenden? Allerdings bedarf es dann auch zweier Provider-Anschlüsse mit entsprechenden Kosten.
     
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