InDesign vs. Quark

Wem gehört die Zukunft?

  • InDesign

    Stimmen: 34 79,1%
  • Quark

    Stimmen: 9 20,9%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    43

olli71

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Bei welchem Programm seht Ihr die Zukunft? Welches Programm nutzt Ihr bzw. werdet in Zukunft nutzen. Was spricht für einen Wechsel zu InDesign?
 

Andreas [S]

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ich arbeite jetzt schon eine geraume zeit mit inDesingn und bin von der bedienung und der leistung echt begeistert. Quark 6 hab ich noch nicht erleben dürfen von dem her muss ich abwarten bis ich mal damit gearbeitet habe um eine richtige entscheidung treffen zu können.
 

Christen

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Also InDesign ist sehr einfach und doch sehr komplex. Ich hab mir in kurzer Zeit ein schon fast richtiges Buch mit Inhaltsverzeichnis und Stichwortverzeichnis erstellt ohne grosse Probleme. Und eben schon einige Zeit auf OS X. Ob Quark dann in Zukunft auch so langsam auf neuere Betriebssysteme umstellt ist auch eher anzunehmen.
 

TobyMac

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Ich meine, das ist ja auch eine Kostenfrage.

Man schaue sich an was Quark kostet (und was Quark für eine Lizenzpolitik fährt) und schaue sich dann InDesign an.

Da brauchen einige nicht lange zu überlegen.
 

andreas.b

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Ist eigentlcih Ragtime mit Indesign und Quark vergleichbar?
 

Arminio

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ich arbeite seit 3 jahren mit indesign. quark hab ich mal versucht, aber nach einigen versuchen aufgegeben. irgendwie fand ich das quark-grundprinzip nicht. bei indesign gings dagegen ruckzuck.

indesign bietet viele tolle features, die transparenz in 2.0 ist einfach geil. dann mag ich die gute anbindung an andere grafikprogramme wie illustrtor oder photoshop. aus meiner sicht gehört indesign die zukunft.

aber nur, wenn endlich mehr drucker und lithoanstalten indesign-dateien annehmen. das ist echt das größte manko. inzwischen gibts ja einige. aber während das vorhandensein von quark in jeder kleindruckerei selbstverständlich ist, ist indesign immer noch exot. leider!
 

josefjensjensen

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Ich muss schon sagen, dass Adobe mit den neuesten Versionen ALLER seiner Programme sehr schlampig war. Photoshop 7 hat gravierende Mängel (gut, es gibt inzw. ein Update). Illustrator 10 ist nur noch sch... , GoLive 6 hat schwere Bugs, und InDesign, ja InDesign ist einfach unerträglich lahm. Theoretisch sind die ganzen Features ja klasse, aber arbeite mal damit, das erlebste nicht mehr. Und richtig krass wirds, sobald man über Server arbeitet. Also nee, bei uns waren ALLE übereinstimmend der Meinung: so nicht! Wir haben die Publishing Collections wieder zurückgegeben, und arbeiten weiter mit Quark und PS 6 und Illu 9. Wer Quark gewohnt ist, der misst Workflow daran, und da muss sich Adobe noch gewaltig strecken. Noch lahmer sind allerdings die Programme von Macromedia!
 

martyx

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naja, wir anderen, die von quark zu indesign gewechselt sind, haben schon unsere gründe dafür. ich kenne quark von urzeiten an. habe den ganzen miesen support und die grottenschlechte updatepolitik die immer noch ihresgleichen in der branche sucht, jahrelang mitgemacht. aber irgendwann ist einfach mal schluss und ende. du kannst mir glauben, die gewechselt sind haben das aus guten und wohlüberlegten gründen getan. das war beileibe keine kurzschlusshandlung. bedenke allein den finanziellen und administrativen aufwand bei einem wechsel. das macht keiner mal eben so.
 

josefjensjensen

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Wir hatten ja auch schon gewechselt, eben der sattsam bekannten Gründe gg. Quark wegen. Aber mit Produktivität hat das, was InDesign da anstellt, nichts zu tun.

Ich wäre sehr dafür, ein Produkt mit den Fähigkeiten von InDesign zu verwenden, erst recht zu dem Preis.
Aber wenn dieses Mehr an Funktionen dann auf täglich zwei Stunden länger arbeiten hinausläuft, also nee.

Ich war auch begeistert, als ich auf einer Adobe-Veranstaltung die tolle neue Funktionalität vorgeführt bekam. Solange man nur lokal arbeitet, gehts auch gerade noch, aber wehe, man nutzt Transparenzen, oder eben Server...
In unserem Betrieb gehts um Produktion, um Termine, um - naja, Ihr kennt das ja! Da kann ich nicht 10 Minuten (!!!) warten, bis in einem Dokument mal eben alle Bilder aktualisiert werden. Wir produzieren hier zeitgleich bis zu 6 unterschiedliche Kundenzeitschriften.

Wenn ich privat was mache, isses mir auch eher egal, da nutze ich gerne die geilen Extras von InDesign. Aber wenns schnell gehen muss...
 

hope13

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Hi,

habe Quark 6 als Beta und muß sagen es geht für eine Beta super gut. Die neu Version läuft jetzt unter MacOS X und das sehr schnell und ich denke bis zur Finalversion wird es woll noch schneller gehen. Ein vergleich mit Aobe hinkt etwas den vom Programm her geben sie nicht viel das einzige was auschlag geben könnte ist der Preis aber trotz all dieser Preisunterschiede ist Quark auch in zukunft nicht aus den DTP weg zu denken.....
 

Jens Naumann

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Ich finde den Vergleich Von XPress und InDesign relativ schwierig. Das Problem sehe ich dabei, wenn man Funktionsumfang und Geschwindigket miteinander vergleicht.

Zum Beispiel Bildaufbau. Bei InDesign habe ich mehrere Qualitätsstufen, die ich wählen kann: von ausgeblendet (nur Rahmen) bis hochauflösend. Hochaufgelöste Voransichten bieten einen enormen Vorteil beim Einpassen der Bilder ins Layout - wirkt aber eben auch geschwindigkeitshemmend.

Zum Beispiel Blocksatz. Wenn XPress in den Trennregeln nur 3 Trennungen in Folge erlaubt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das die Folgezeile löchrig sein könnte. InDesign überprüft in diesem Fall den kompletten Absatz, ob andere Kombinationen sich günstiger auswirken, damit möglichst wenig Löcher entstehen. Zudem lassen sich die Schwachstellen im Text farbig anzeigen. Dabei sei noch nicht einmal der optische Randausgleich berücksichtigt. Anwenderfreundlich, aber leistungshungriger.

Zum Beispiel Transparenzen. In InDesign dauert es natürlich einen Augenblick, bis Transparenzen berechnet wurden. Dabei ist aber auch zu berücksichtigen, dass ich mir mehrfache Photoshop-Daten durch etwa abgesoftete Bilder ersparen kann. Und wenn dann die Absoftung verändert werden soll, fängt die Bildbearbeitung erst an. Hier ist eine Zeitersparnis bei der Bildbearbeitung entgegenzusetzen.

Zum Beispiel Schlagschatten. Eigentlich ist dies ja auch ein Transparenz-Thema. Aber ich erinnere mich an Zeiten, in denen ich Kataloge mit massenhaft Bildern produzierte, die einen Schlagschatten in Photoshop erhalten haben. Und dann kam der Kunde und wollte diverse Objekte auf der Seite gedreht haben. Jedes Mal einen neuen Schatten basteln!

Zum Beispiel native Datenformate. Die Übernahme von .ai- oder noch besser von .psd-Files. Welch ein Vergnügen! Keinen Freisteller mehr basteln müssen, weil mein Photoshop-Element auf einem transparenten Hintergrund steht. Oder dass InDesign die .psd-Datei so übernimmt wie sie abgesichert wurde - sprich so etwas wie Ebenen ein- oder ausblenden und schon ist die Bildkorrektur vollendet.

Das seien nur einige Beispiele, wo ich finde, dass die direkte Programmgeschwindigkeit zwischen XPress und InDesign nicht direkt gegenüberzustellen sind. Da muss einfach mehr berücksichtigt werden.

Grüßle,
Jens
 

quarkworks!

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InDesign ist gut für Neulinge

Ich arbeite schon ewig mit Quark und kenne die Unzulänglichkeiten und Schwächen. Bevor Version 6 rauskam habe ich mich intensiv mit der Beta und Indesign 2 auseinandergesetzt. Jetzt wo die finale Version verfügbar ist ist meine Entscheidung klar: ich arbeite weiter mit Quark 6. Die meisten Schwächen (auch in der Beta) sind raus. Ich kann mir gerade keinen neuen Mac leisten und Quark funzt wesentlich besser auf meinem G4 400. Aber wer neu anfängt, sollte sich InDesign sehr genau ansehen > typografisch ist damit wirklich viel mehr mit weniger Aufwand möglich!