iMac G3 hat Migräne (Kernelpanic) - was tun?

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  1. domeru

    domeru Thread Starter Mitglied

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    Habe einen iMac G3 erhalten, der immer wieder im laufenden Betrieb eine Kernelpanic zeigt. Hin und wieder auch beim Starten. Versuche jetzt schon seit Tagen die Kiste flott zu bekommen.

    Modell: iMac G3 (Grün) mit Logicboard 600 MHz PPC 750. Der Mac wurde aus zwei oder drei verschiedenen iMacs zusammengebaut:

    Hardware-Übersicht:

    Computername: iMac
    Computermodell: PowerMac4,1
    CPU-Typ: PowerPC 750 (22.14)
    Anzahl der CPUs: 1
    CPU-Geschwindigkeit: 600 MHz
    L2-Cache (pro CPU): 256 KB
    Speicher: 256 MB
    Busgeschwindigkeit: 100 MHz
    Boot-ROM-Version: 4.1.9f1
    Seriennummer:

    Zuerst hatte ich den Verdacht auf eine defekte Festplatte. Also Festplatte neu formatiert, mit Nullen überschrieben und mit Tiger Retail DVD bespielt und auf 10.4.11 upgedatet. Die Festplatte zeigte mal einen Fehler (-9972). Seit der Neuformatierung wird sie vom FPDP als OK angezeigt.

    Kernelpanic blieb bestehen. Also einen der beiden 256 MB RAM ausgebaut und siehe da, er lief ca. 24 Stunden durchgehend stabil, dann wieder eine Kernelpanic.

    PRAM/NVRAM löschen hilft nicht, im Safe-Mode zu starten ist nicht möglich, Apple Hardware Test ist auch nicht möglich (Leider keine Original CD vorhanden, nur vom iMac G5).

    Bevor ich jetzt den RAM und die Festplatte austausche, würde ich die Problematik gerne näher einkreisen. Vielleicht liegt es ja doch am Logicboard, oder… oder… oder doch nur die Festplatte? Irgend ein Muster ist nicht zu erkennen. Außer, daß die Kiste im laufenden Betrieb ungewöhnlich heiß wird (genaue Temperaturermittlung ist nicht möglich, da iStat Nano keine Thermosensoren finden kann, schätze jedoch gute 50-70° am oberen Gehäusedeckel) - im Ruhezustand kühlt er wieder ab.

    Anbei die letzten drei panic.log:

    Bin für jeden Tip dankbar.

    domeru
     
  2. Smurf511

    Smurf511 Mitglied

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    Hmm, wie sieht es aus mit "Stromversorgung instabil = Analogboardfehler droht" ?

    fragt sich der Smurf
     
  3. domeru

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    Wie darf ich das verstehen mit "Stromversorgung instabil = Analogboardfehler droht"? Stromversorgung scheint auf Augenschein stabil, oder steht da was im panic.log? Stehe auf dem Schlauch…

    domeru

    Anbei noch ein Foto des Kernelpanic-Screens. Meist kommt jedoch nur die Kernel-Panic mit grauem Bildschirm (in vier Sprachen).
     

    Anhänge:

  4. bernie313

    bernie313 Mitglied

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  5. domeru

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    Apple Hardware Test geladen, gebrannt und damit gestartet. AHT läßt sich auswählen, nur wenn er dann auf dem Bildschirm auftaucht, friert die Maus/Bildschirm ein: Sackgasse. Liegt das möglicherweise daran, daß ich bei der Formatierung auf OS 9 Treiber verzichtet habe? Wenn ja, lassen die sich nachträglich noch installieren, ohne die gesamte Festplatte neu zu beschreiben? Ich vermute mal nicht…

    domeru
     
  6. domeru

    domeru Thread Starter Mitglied

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    Hat noch jemand eine Idee?

    domeru
     
  7. Vielfach ist es auch das RAM welches Kernel Panics auslöst...

    Oder USB und Firewiregeräte...

    Grüsse, Steven
     
  8. domeru

    domeru Thread Starter Mitglied

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    RAM wäre schon möglich. Anfangs waren ja 2 x 256 MB drin und er lief schleppend langsam. Als ich dann einen von Beiden raus hatte und Tiger statt Panther draufspielte ging es geschwindigkeitsmäßig richtig flott. Könnte gut sein, daß der verbliebene RAM auch defekt ist. Leider läßt sich das so nicht überpfüfen, weil Hardware Test nicht will (aus welchem Grund auch immer).

    Letzlich frage ich mich, ob einfach der RAM defekt ist und ein Austausch die Besserung bringt, oder ob es einen Defekt an anderer Stelle ist, der z.B. den RAM zerstört (bedeutet: neuen RAM einbauen, der dann vielleicht nach kurzer Zeit defekt wird). Repariere ja gelegentlich im Bekanntenkreis alle möglichen Macs und habe bislang alles hinbekommen, aber dieser iMac schafft mich noch…

    domeru

    PS: USB mäßig ist nur Tastatur und Maus angeschloßen, kein FW und auch sonst nichts.
     
  9. domeru

    domeru Thread Starter Mitglied

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    So, ich habe jetzt die Möglichkeit einen 512er RAM zu leihen, um den auszuprobieren. Frage: wenn jetzt doch am Logiboard oder sonstwo ein Defekt sein sollte, kann ich den RAM schädigen im Betrieb? Ich meine, soetwas in Bezug auf das PowerBook G3 mal gelesen zu haben (wenn der Controller oder was auch immer des Hauptprozessors einen Schaden hat).

    Weiß da jemand was Genaueres?

    domeru
     
  10. domeru

    domeru Thread Starter Mitglied

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    Kernelpanic nach wie vor.

    Habe jetzt den RAM ausgetauscht, der in einem eMac (gleicher RAM wie beim G3) problemlos werkelte: Memtest/Rember zeigen an, daß der RAM 'Failures' produziert??? Apple HardareTest konnte ich jetzt mit neu eingebauter Festplatte (inkl. OS 9 Treibern) laufen lassen und zeigt mir keinerlei Hardware Fehler. Ebenso TechTool Pro 4: alles OK, nur bei der Oberflächenprüfung der (neuen) Festplatte bricht Techtool irgendwann ab (Software-Freeze).

    Da ich keinen Nerv mehr hatte, irgendwelche Programmfunktionen zu testen, habe ich einfach Musik-CDs in iTunes konvertiert und solange wiederholt, um zu testen, ob alles stabil läuft: mit dem vorherigen RAM + FP ließen sich max. 4 Musikstücke gleichzeitig konvertieren bis zur Kernelpanic; mit dem neuen RAM + FP ließen sich immerhin mehrere CDs konvertieren bis zum Freeze von iTunes, bzw. einer Kernelpanic. Auch die Hitzeentwicklung scheint mir jetzt nicht mehr so stark zu sein.

    Was für einen Reim kann ich mir jetzt darauf machen? Rätsel über Rätsel… Bin kurz davor mir einen Vorschlaghammer zu besorgen, es überwiegt jedoch die Neigung, die Kiste noch hinzubekommen.

    domeru
     
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