Farblaser für Fotodruck - mittlerweile so gut wie Tinte?

Jabba

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Hallo!

Bei den Tintenstrahlern erzielt man mit entsprechendem Fotopapier verblüffend gute Fotoausdrucke. Gibt es inzwischen Farblaser, die da halbwegs mithalten können?
Ich kenne die Dinger noch aus ColorLaserjet 5 Zeiten... also ganz miserabel bei Fotodruck.

Gibt es da Geräte die bitte noch unter 5T Euro liegen, schon recht kompakt sind und Fotos gut drucken? Und gibt es auch passendes Papier dazu, dass man wirklich ein Foto-Feeling hat?
Ich hoffe, das klingt nicht zu laienhaft, aber mir geht das Tintengedöhns auf den Zeiger. Nur muss die Qualität stimmen.

Danke schon mal!
 

pdr2002

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nein, in Bezug auf Fotoausdrucken kommt noch kein Farblaser mit. Die Tintenstrahler haben eine Auflösung, die mehr als 3 x so hoch ist wie beim Laser und bei der Fabrbrillianz kommt auch kein Laser dran und ab 300 Euro hat man sogar schon DIN A3 Druck.
 

theHobbit

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imho gibt es doch Fotoqualität, wenn auch nicht gerade bei Laserdruckern - die OKI-Geräte sind nämlich LED-Drucker.

Schau Dir die Geräte auf der Internetseite an, such Dir einen Händler oder Servicepartner raus, und frag mal nach einer Vorführung. Oki ist nämlich ganz scharf darauf, Geräte bei potentiellen Kunden vor Ort vorzuführen. Die Verkäufer (auch von Partnern) die das schaffen bekommen Unterstützung und Prämien von Oki direkt.

Hessen ist für mich etwas weit, sonst käme ich auch mit einem OKI mal bei Dir vorbei :zwinker: aber zum Glück muss ich nicht verkaufen

Die Qualität der Ausdrucke ist wirklich super, und es gibt auch für diese Drucker spezielles Glanz- / beschichtetes Papier, was das Bild nochmal etwas verbessert.

Just my 2 cents.

EDIT: Siehe auch diesen Beitrag - und auch das ganze Thema dazu.
 
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Jabba

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Oh, prima.
Die OKI 5900er Serie sieht gut aus, auch vom Preis her klasse.
Da kann man nix verkehrt machen, so einen hol ich mir!

Danke für den Tip!
:)
 

theHobbit

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Gern.

Achte nur darauf, dass Du einen PostScript-fähigen (wie z.B. den 5900 :)) Drucker kaufst, und nicht einen "Windows-Host-based".

Es gibt schon so viele Threads hier dazu ...
 

Sebbe

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Hallo theHobbit,

mal ne blöde Frage: ob ich jetzt mit led-phalanx oder mit laser bebildere sollte doch eigentlich keinen unterschied machen. Soweit ich weiß ist doch ein nachteil der LED´s, dass sie die Ausgabeauflösung festlegen. Versteh mich bitte nicht falsch, das ist kein angriff, mich interessieren studienbedingt solche sachen.

ontopic:
Für den Photodruck sehe ich den entscheidenden Nachteil bei allen Tonerverfahren, dass Hochglanzausdrucke (egal auf welchem Papier) nicht möglich sind. Es gibt viele leute, die ihre bilder noch so wollen, falls das für dich jabba kein problem ist mit eher matten bildern zu leben, kann ein laser durchaus interessant für dich sein.

lg sebbe
 

Zaphod3000

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Ich muss den 5900 teilweise etwas betreuen. Mitunter sind die Tonerkassetten undicht. Zudem ist die Kiste verdammt laut.

Von "Foto" und "Laser" in einem Atemzug zu sprechen finde ich bislang etwas übertrieben. Wenn man sich den Preis von minderwertigen (und immer noch besseren) Abzügen aus dem Labor ansieht, kommt kein Farbdrucker mit und erst recht kein Laserdrucker. Bei immer noch geringerem Preis. Die einzigen Argumente, die da für mich zählen, sind die schnelle Verfügbarkeit und eine mögliche eigene Kalibrierung.
 

theHobbit

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Wie ich schon in einem anderen Thread geschrieben habe, bin ich kein Grafiker - vielleicht sind meine Ansprüche deshalb nicht ganz so hoch.

Mit einem guten Tintenstrahler, der auch noch in höchster Fotoauflösung auf Glanzpapier druckt -- da kommt kein Laser- oder LED- Drucker mit, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Deswegen hatte ich auch vogeschlagen, sich so einen Drucker (und natürlich vor allem die Ausdrucke) vor dem Kauf anzuschauen, ob die Qualität für den konkreten Bedarf ausreicht. Vielleicht hätte ich das deutlicher formulieren sollen. ;)

@Zaphod:
Dass Verbrauchsmaterialien schon mal defekt sind, kann natürlich passieren. Auch bei anderen Geräten. Lautstärke: ja, das stimmt. So ein Gerät würde ich auch nur im Flur stehen haben wollen (boah was 'ne Wort-Konstruktion). Dazu siehe voriger Absatz :zwinker:

@Sebbe:
Das ist keine blöde Frage. - Und ich interpretiere es auch nicht als Angriff. Man wird ja wohl noch Sachen hinterfragen dürfen :)
Die LED-Zeile legt in dieser Richtung tatsächlich die Auflösung fest, das ist korrekt. [In der anderen Richtung tut das die Drehgeschwindigkeit der Trommel.] Mittlerweile spielt OKI etwas mit der Belichtungszeit der LEDs, dadurch kann man eine "bessere" Auflösung aber auch nur vorgaukeln. Sieht auf dem Ausdruck trotzdem besser aus ;) imho.

Das Argument für den LED Drucker ist, dass die LEDs immer im gleichen Abstand zur Trommel sind, und dadurch immer die gleiche Intensität und Auflösung haben - über die gesamte Breite des Blattes. Der Laserstrahl sitzt in der Mitte der Trommel, und hat zu den Seiten eine etwas unschärfere Auflösung als genau in der Mitte des Blattes - was aber auch wiederum durch Linsen und andere optische Tricks (fast?) ausgeglichen wird.

Finde jetzt leider auf die Schnelle nichts, was das deutlich im Bild zeigt.
(http://www.nigra.de/druck_info.htm)

so long

-theHobbit-
 

Sebbe

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Hallo theHobbit,

ok, das sie mittlerweile an der belichtungszeit basteln wusste ich noch nicht, wieder was gelernt (bedeutet das dann eine kleinere Rasterpunktgröße?). Danke! Der link ist schon informativ genug.

Die gleich Auflösung und den gleichen Abstand versteh ich, aber die gleiche Intensität? Wenn muss dies doch elektronisch geregelt werden da ja die einzelnen LED´s in der Phalanx unterschiedlich altern. Ein weiteres problem stellt doch die hitzeentwicklung der LED´s dar, die dürfte doch zu einer ausdehnung der platine und damit zu einer auflösungänderung führen.

Die Druckbreite spielt eine entscheidende Rolle beim Laserdruck es wird mittlerweile fast alles über eine nachgeschaltete optik hinter dem prisma ausgeglichen.

lg sebbe
 

NicolasX

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theHobbit schrieb:
imho gibt es doch Fotoqualität, wenn auch nicht gerade bei Laserdruckern - die OKI-Geräte sind nämlich LED-Drucker.

Schau Dir die Geräte auf der Internetseite an, such Dir einen Händler oder Servicepartner raus, und frag mal nach einer Vorführung. Oki ist nämlich ganz scharf darauf, Geräte bei potentiellen Kunden vor Ort vorzuführen. Die Verkäufer (auch von Partnern) die das schaffen bekommen Unterstützung und Prämien von Oki direkt.

Hessen ist für mich etwas weit, sonst käme ich auch mit einem OKI mal bei Dir vorbei :zwinker: aber zum Glück muss ich nicht verkaufen

Die Qualität der Ausdrucke ist wirklich super, und es gibt auch für diese Drucker spezielles Glanz- / beschichtetes Papier, was das Bild nochmal etwas verbessert.

Just my 2 cents.

EDIT: Siehe auch diesen Beitrag - und auch das ganze Thema dazu.
Also meiner Meinung nach kannste selbst die Prints von der 9000er Serie vergessen.

Nichts desto Trots finde ich die Qualität von Lasern als "um etliches" besser/schärfer wesentlich weniger Rauschen als bei LED-Druckern.

Gruß

Nicolas
 
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NicolasX

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pdr2002 schrieb:
nein, in Bezug auf Fotoausdrucken kommt noch kein Farblaser mit. Die Tintenstrahler haben eine Auflösung, die mehr als 3 x so hoch ist wie beim Laser und bei der Fabrbrillianz kommt auch kein Laser dran und ab 300 Euro hat man sogar schon DIN A3 Druck.
Auflösung ist nicht alles und die meisten Tintenspritzer haben nicht die angegebene Auflösung ;)

Ne alte CLC700/750 von Canon kam mit ihren 400DPI da schon gut dran.
Lag wohl auch daran das der Toner nach dem auftragen im Fuser wie eine Lackschicht bekam, ergo sah der Druck aus wie auf Fotopapier.
Wobei die CLC mehr dem Xerografischen Prinzip als dem Laserdruck folgte wie neuere Farbkopierer (siehe CLC2320 etc).

Es liegt bei den Lasern schlicht und ergreifend daran, das die Drucke Matt sind und das nimmt Brillianz verglichen mit Tinte auf Fotopapier.

BTW waren die ersten Proofdrucker Thermosub. Drucker die hatten auch nur 400DPI aber konnten halt halbtöne drucken. Die Ausdrucke waren um etliches homogener/ausgewogener als von allen Tintendruckern.

Noch heute arbeiten fast alle Fotodrucker (Samsung, Canon etc) nach dem Thermosub. Prinzip.

Gruß

Nicolas
 

Jabba

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MoinMoin!

Kam gestern nicht mehr ins Forum... aus Zeitgründen.
Habe aber mittlerweile schon den 5900er bestellt, für den Preis (weit unter 1000 Euro) kann man nix verkehrt machen. Ich muss sowieso einen alten HP LJ2500n ersetzen, da probier ich es doch einfach mal mit dem OKI und der LED Technik. D.h. wenn es nicht so gut aussieht, macht nichts, der Drucker ist primär für farbige Tabellen... das wird er schon hinbekommen.

Vielen Dank für die Umfangreiche Info!
:)
 

Jabba

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So,

ich schon wieder. Der Drucker Oki 5900 ist da!
Eine völlig anderer Aufbau, als diese "Trommel" Mechanismen wie ich sie von HP her kenne, aber egal. Ein reinrassiger Reihenvierzylinder :p
Der Drucker ist im Vergleich zu meinem alten HP ein Hochgeschwindigkeitsexpress, selbst auf höchster Stufe dauert der Ausdruck nur wenige Sekunden, spitze!

Und der Fotodruck ist um Längen besser als der vom HP, genau das, was ich gesucht habe. Fotodruck auf die Schnelle in doch ziemlich guter Qualität, für wenig Anspruchsvolle mehr als ausreichend. Mindestens genau so gut, wie mit einem Tintenstrahler auf Normalpapier. Natürlich reicht es nicht an die Qualität eines Tintenstrahlers mit Fotopapier heran, das ist klar!

Kurzum: Ich bin zufrieden, sogar ein wenig begeistert!
:)
 

theHobbit

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NicolasX schrieb:
Nichts desto Trots finde ich die Qualität von Lasern als "um etliches" besser/schärfer wesentlich weniger Rauschen als bei LED-Druckern.
Jabba schrieb:
Und der Fotodruck ist um Längen besser als der vom HP, genau das, was ich gesucht habe. Fotodruck auf die Schnelle in doch ziemlich guter Qualität, für wenig Anspruchsvolle mehr als ausreichend.

Wie ich schon sagte, kommt es natürlich immer auf den Anwendungsbereich und die Ansprüche an.

@NicaolasX
Je nachdem wo Du arbeitest oder welche Anforderungen gestellt werden, reicht möglichweise auch die Qualität der 9000er Serie nicht.
Wir haben einen Kunden - ist eine Werbeagentur, die haben einen aus dieser Serie von uns. Muss allerdings dazu sagen, dass der Chef der Agentur extrem viel Ahnung von Farbenlehre und dgl. hat (wesentlich mehr als ich), er hat den Drucker selbst kalibriert und eingestellt, und kleinere Auflagen (bis 500 Seiten) druckt er damit selbst und ist mit der Qualität sehr zufrieden. Allerdings habe ich einen 9000er noch nicht zu dieser Hochleistung bewegen können :eek:

Deswegen gibt es auch nicht "den" Drucker für Fotos - es kommt letztendlich doch auf den genauen Einsatzbereich an. Ein Unternehmen das von der Qualität der Ausdrucke lebt, stellt ganz andere Ansprüche als ein Privatanwender oder ein kleines Büro, wo ab und an was in Farbe gedruckt werden soll.

@Jabba :
Freut mich dass Du einen passenden Drucker gefunden hast mit dem Du zufrieden bist! :cake:

Sebbe schrieb:
... muss dies doch elektronisch geregelt werden da ja die einzelnen LED´s in der Phalanx unterschiedlich altern. Ein weiteres problem stellt doch die hitzeentwicklung der LED´s dar, die dürfte doch zu einer ausdehnung der platine und damit zu einer auflösungänderung führen.
Muss zugeben, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Bis jetzt hatten wir noch keine Schwierigkeiten damit.
 

NicolasX

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Es gab mal vor Jahren (irgendwann um 1997) nen Phaser 540, hatte ne höhere Auflösung als jeder zur derzeit erhältliche Tintenstrahldrucker.
Die Ausdrucke waren top, kein Wunder bei 1200DPI aber irgendwann haben die Tintendrucker halt die Laser überholt. Den Phaser konnte man auch nicht groß kalibrieren jedoch war das was er auf normal (120g) gestrichenem Papier ablieferte top.

Wir hatten nen OKI von der 9000er Serie (9700v2 oder so) der war nicht schlecht, aber die Drucke waren, wie soll ich sagen sehr unruhig, als hätte man mit PS Störungen hinzugefügt. Die Farben waren weder relativ noch annähernd Verbindlich trotz Profilierng mit nem großen Gretac-McBeth und schnell war der Drucker auch nicht. Gut Ne CLC3220 hat ihr eigenes RIP (Z3000) aber selbst mit dem kleinsten RIP war die Qualität sowohl als auch die Farbverbindlichkeit besser als bei dem OKI. Gut Preislich liegen da auch ein paar tausend Euro dazwischen wobei, wenn ich einen Drucker als Farbverbindlich kalibriebar verkaufe sollte das auch stimmen und bei einer Abweichung von bis zu 11 DeltaE ist davon keine Rede mehr ;)

Den einzigen Drucker den ich kenne bzw. den wir selbst haben der da annähernd ran kommt ist ein Ricoh4000DN mit ein paar Tricks und Kniffen bekommt man den annähernd dazu Euroskala auf gestrichenem Neusiedler/mondi Papier zu drucken, Kalibrierung/Profilierung vorrausgestzt.

Aber wie hier schon einige sagen, zwischen hübsch bunt und farbverbindlich liegen Welten ;)

Gruß

Nicolas
 
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