Einstieg in echtes HiFi - Hat jemand Tipps?

RammerJammer

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Hallo Leute,

nachdem ich mich ein wenig mit HiFi und gutem Klang beschäftigt habe, möchte ich mich gerne in dem Bereich ein wenig weiter entwickeln und würde mich über etwas Hilfe von HiFi-Leuten/Audiophilen für einen blutigen Anfänger freuen.

Und zwar höre ich aktuell nur über Bluetooth/Airplay, auch zuhause, was ja wohl schon mal einen deutlichen Verlust an Qualität mit sich bringt. Ich höre entweder mit einem HomePod Gen 2 Stereopaar über ein Apple TV mit Apple Music Abo oder über Sony WH-1000XM5 Kopfhörer über mein iPhone. Sowohl HomePods als auch Sony Kopfhörer möchte ich durch anständige Komponenten ersetzen.

Da mein geplantes "Musikzimmer" leider räumlich schwierig ist (schlauchförmig, hohe Decken, weniger als 15qm) wird ein Lautsprecher-System wohl kompliziert, teuer und aufwendig (Akkustikmatten an Wänden usw.) werden. Deshalb würde ich gerne mit einem Kopfhörer-Setup starten und hoffe da mit 1000€ schon mal etwas brauchbares erreichen zu können.

Deshalb wäre für den Beginn meine Frage ob mir jemand eine Kombi aus DAC (auf den ich vom Handy streamen kann) und einen Kopfhörer (gerne neutral/analytisch) empfehlen? Auf den DAC kann man dann ja lossless Apple Music Content streamen wenn ich das richtig verstehe, oder?

Alternativ finde ich den FiiO R7 SEHR interessant und der würde natürlich auch mehr Möglichkeiten eröffnen um später auch ein Lautsprecher Setup daran zu betreiben. Hat jemand evtl. sogar den FiiO R7 und kann darüber berichten?

Vielen Dank vorab :)
 
Airplay (1. Generation) sollte immer 1:1 CD Qualität bieten (44 Khz / 16 Bit / Und bei diesen werten in Lossless).
Airplay (2. Generation) bietet keine infos, ob sich da was verbessert/verändert hat.

Bluetooth ist murks.
 
Nur ein Tipp.

Wenn du noch das Gehör hast und die vielen feinen unterschiedlichen Frequenzen wahrnehmen kannst, solltest du von A bis Z eine hohe Qualität besitzen.
Das fängt damit an, dass das Ausgangsmaterial die höchstmögliche Qualität hat, über den Verstärker, der sauber verstärkt, bis hin zu den Boxen/Kopfhörern, die die Qualität letztendlich ausgeben.

Edit:
Da ich auch den Splin hatte.
Bei mir im Haus und meine Familie machen fast alle selbst Musik. Hier wohnt auch eine Band, die zwischen ihren Konzerten wohnt und das eine oder andere Stück einüben.

Ein Datenträger ist immer nur eine abgesteckte Kopie vom original.

Wenn zum Beispiel meine Frau am Klavier spielt und meine Kinder mit der Posaune und Geige spielen, ist es ein Erlebnis, was man kaum per Musikanlage vermitteln kann.
Das ist mir extrem beim Klavier aufgefallen. Die ganzen feinen Töne, die aus dem Resonanzkörper heraus kommen, kann man kaum per Mikrophon aufnehmen. Noch interessanter wird es bei einer Orgel. Da wird zum Teil mit unter 30HZ gespielt. Man spürt die Töne so zu sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe eine ähnliche Konstellation des Zimmers, auch wenn die Decken vielleicht normal hoch sind.
Bei mir läuft aktuell noch eine rund 20 Jahre alte komplett HiFi Anlage für damals rund 500 DM.
Heute scheint vergleibare Anlagen rund 700 bis 3000 Euro zu kosten.
 
... und Vorsicht mit "neutralen" Kopfhörern oder auch Lautsprechern. So etwa fällt in den Bereich "Studio-Kopfhörer" oder "Studio-Boxen".

Ich habe schon oft erlebt, dass Menschen, die das nicht gewohnt sind, davon erst mal enttäuscht sind. Im Gegensatz zu "normalen" Kopfhörern oder Speakern klingen "neutrale" oft sehr "trocken" und "leblos". Das muss für den Einsatzbereich (Studio) auch so sein. Für zu Hause auf dem Sofa ist das aber nicht optimal, weil es erst mal nicht per se "schön" oder "angenehm" klingt.

Für deine Wahl hilft eigentlich nur ausprobieren und das Ganze nicht an ein paar Hertz rauf oder runter auf irgendeinem künstlich gemessenen Frequenzverlauf festmachen. Wenn dir der Sound nicht gefällt, hilft das ganze HighEnd-Zeug auch nicht.
 
Für deine Wahl hilft eigentlich nur ausprobieren und das Ganze nicht an ein paar Hertz rauf oder runter auf irgendeinem künstlich gemessenen Frequenzverlauf festmachen. Wenn dir der Sound nicht gefällt, hilft das ganze HighEnd-Zeug auch nicht.

Das stimmt natürlich. Ich habe nun halt einige Stunden mit sowohl dem Kopfhörer-System als auch dem Lautsprecher-System eines Freundes Musik gehört und seitdem klingt sowohl mein HomePod Gen. 2 Stereopaar als auch meine Sony-XM5s einfach nach Schrott. Ich kann mir das nicht mehr anhören.. :D Daher würde ich die HomePods und Sonys gerne verkaufen, noch etwas Cash drauflegen und am liebsten zuerst mal mit einem Kopfhörer-Setup starten. Sobald dann mehr Wissen und Budget da ist, würde ich an die Lautsprecher gehen.
 
Die wichtigste Komponente beim Musik hören ist der Raum.

Lautsprecher können fast völlig anders klingen wenn die anders aufgestellt sind oder der Raum schwierig ist.

Stell mal einen Lautsprecher ins Eck und dann mitten in den Raum, dann weisst du was ich meine.

Und Finger weg von dem High End Voodoo. Kabelklang gibt es nicht. Und Verstärkerklang eigentlich auch nicht. Und man braucht keine hunderte Watt um was zu hören. Eher Lautsprecher mit einem guten Wirkungsgrad.
 
Kopfhörer testet man am besten bei einem HiFi-Händler vor Ort und wenn einem einer zusagt, dann kauft man den möglichstnauch dort (und bestellt ihn nicht anschließend 50€ günstiger im Netz 😎). Empfehlenswert sind bspw. Modelle von HifiMan, Sennheiser, Beyerdynamic, B&W. wenn du einen VV nutzen willst, würde ich hochohmige Modelle empfehlen. Im höherklassigen Bereich sind bspw. Focal oder Denon noch zu empfehlen. Am besten eine Kombi VV+KH beim Händler testen.

Für die Heimanlage: ein paar gute Standboxen sind im Grunde Pflicht 😎 Hier würde ich auch mal den Gebrauchtmarkt checken. Ich mag bspw. Canton, weil die in nahezu jedem Raum (selbst im Auto) irgendwie immer top klingen, was auch an dem exzellenten Alu-Mangan-Hochtöner liegt, der seit rund 40 Jahren nahezu unverändert gebaut und auch in deren HighEnd-Boxen verbaut wird. Wenn es etwas kleiner sein soll schau dich mal nach den KEF LS50 Modellen um, die gibt es auch vollaktiv mit WLAN, da sparst du dir also sogar noch die Endstufe samt Verkabelung.

Technisch hat sich bei Lautsprechern in den letzten 30-40 Jahren nicht mehr viel geändert, ähnlich bei Endstufen. Moderne Verstärker besitzen zwar mehr Features und häufig Class-D-Endstufen, was zwar den Stromverbrauch drastisch reduziert, klanglich aber etwas vermissen läßt, was aber wohl nur dem geschulten Ohr auffällt. Für einen Neuling dürfte das kaum einen Unterschied machen. Mal zum Vergleich: mein früherer Referenz-AVR Arcam AVR400 (NP 4500€) zog im Standardbetrieb um die 130W, im 5.1-Modus sogar um die 160W. Da der bei mir ca. 14h am Tag lief, waren das immer knapp 2kWh pro Tag, also rund 30€ im Monat. NUR der Stromverbrauch! Das war mir irgendwann zu fettig, weshalb ich das Gerät schweren Herzens gegen einen Marantz NR1608 ausgetauscht habe, den ich für knapp unter 300€ gebraucht gekauft habe. Der nimmt im Stereobetrieb nur ca. 20W, im Kinomodus nur marginal mehr. Das ist schon ein Faktor! Klanglich hat sich das trotz meiner Bedenken eigentlich kaum bemerkbar gemacht und von den Features her hat der natürlich ne Menge mehr zu bieten.

Für reinen Stereobetrieb an nicht allzu großen Boxen und normalen Pegeln würde ich vll. eher zu einem Class-A/B-Verstärker orientieren oder vll. sogar zu einem Röhrenverstärker. Die bringen zwar nicht die Leistung für fette Pegel, aber bestechen durch einen sehr angenehmen, warmen und homogenen Klang. Und dann müssen in den Raum irgendwie „Schallschlucker“ rein: schwere Vorhänge, große Pflanzen, Teppich auf den Boden, evtl 1-2 Wandteppiche oä, also alles, was die Schallreflexionen bricht oder schluckt. Das können auch Eierpackungen sein, sieht aber halt nicht so chic aus :D Da gibt es sehr teure Lösungen, aber eben auch preiswerte Lösungen, die auch nicht schlechter sind. Ein Bild (Leinwand) mit Akustikwolle dahinter oä

Kabel sollten nicht die billigsten sein, müssen aber auch kein „HiEnd“ für hunderte/tausende Euros sein. Es gibt auch preiswerte HiFi-Kabel, die sehr flexibel und gut konfektioniert sind für schmale Kasse. Wer bspw. 1000€ für eine Hifi-Anlage ausgibt sollte auch 100€ für gute Kabel übrig haben. Wie wchon gesagt wurde: jede Anlage ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied.

Und zu dem FiiO-Streamer: ich empfinde ein hochkantes Display dafür völlig ungeeignet, weil es dir die Anzeige von Titel/Interpret etc. natürlich immer abschneidet. Das ist eins von den Produkten, wo ich mich immer frage, wie einem etablierten Unternehmen solche Fauxpas‘ passieren können 🤷‍♂️😕

Ansonsten liegt der Spaß am HiFi aber auch nicht nur im Hören, sondern v.a. im Experimentieren und Kreieren. Der Weg ist das Ziel ☝️😏
 
Hallo Leute,

nachdem ich mich ein wenig mit HiFi und gutem Klang beschäftigt habe, möchte ich mich gerne in dem Bereich ein wenig weiter entwickeln und würde mich über etwas Hilfe von HiFi-Leuten/Audiophilen für einen blutigen Anfänger freuen.

Und zwar höre ich aktuell nur über Bluetooth/Airplay, auch zuhause, was ja wohl schon mal einen deutlichen Verlust an Qualität mit sich bringt. Ich höre entweder mit einem HomePod Gen 2 Stereopaar über ein Apple TV mit Apple Music Abo oder über Sony WH-1000XM5 Kopfhörer über mein iPhone. Sowohl HomePods als auch Sony Kopfhörer möchte ich durch anständige Komponenten ersetzen.

Da mein geplantes "Musikzimmer" leider räumlich schwierig ist (schlauchförmig, hohe Decken, weniger als 15qm) wird ein Lautsprecher-System wohl kompliziert, teuer und aufwendig (Akkustikmatten an Wänden usw.) werden. Deshalb würde ich gerne mit einem Kopfhörer-Setup starten und hoffe da mit 1000€ schon mal etwas brauchbares erreichen zu können.

Deshalb wäre für den Beginn meine Frage ob mir jemand eine Kombi aus DAC (auf den ich vom Handy streamen kann) und einen Kopfhörer (gerne neutral/analytisch) empfehlen? Auf den DAC kann man dann ja lossless Apple Music Content streamen wenn ich das richtig verstehe, oder?

Alternativ finde ich den FiiO R7 SEHR interessant und der würde natürlich auch mehr Möglichkeiten eröffnen um später auch ein Lautsprecher Setup daran zu betreiben. Hat jemand evtl. sogar den FiiO R7 und kann darüber berichten?

Vielen Dank vorab :)

Hallo Rammer-Jammer,

ich würde an deiner Stelle kein Geld in einen DAC versenken. Kauf Dir den bestmöglichen Kopfhörer, den dein Budget hergibt.
Den Kopfhörer kannst Du an deinen Mac anschließen, falls er einen Kopfhörerausgang besitzt. Klanglich ist das besser als das, was viele externe Dacs und Streammer können. Du musst nur darauf achten, dass der Kopfhörer von der Impedanz zu deinem Mac passt.
Alternativ, wenn es ein DAC sein soll, kauf Dir ein altes AirPort Express 802.11n für ein paar Euro, das klingt besser als viele hochgelobte HiFi-Dacs, seitdem Apple mit dem letzten Firmwareupdate (ist schon etliche Jahre her) die Geräte stark verbessert hat.
Als Quelle nutze ich Qobuz Studio, da meiner Erfahrung nach Qobuz besser klingt als Tidal und was es sonst noch so gibt.
Ich höre z. B. mit einem Kopfhörer im 5stelligen Preisbereich über meinen Mac Studio oder über meine alt AirPort Express. Ich habe schon viele Dass und Streamer ausprobiert, besser als über den AirPort Express oder den Kopfhöhrerausgang an meinem Mac klingen die allesamt nicht.
 
Bei Kopfhörern ist es wirklich ganz simpel - ein Paar Sennheiser HD600 bei Thomann kaufen, fertig. Das ist seit Jahrzehnten klanglich unverändert einer der beliebtesten Kopfhörer, und gleichzeitig einer der günstigsten. Offene Bauweise, das ist bei großen Kopfhörern Pflicht, geschlossene sind immer ein Kompromiss. Bei lauter Umgebung sind dann In-Ears besser, da geht es qualitativ relativ kompromisslos soweit dass keine Wünsche offen bleiben. Zu den bequemeren Kopfhörern gehört der Sennheiser außerdem.

Es gibt dann schon teurere Kopfhörer die besser klingen können, zB Magnetostaten und Elektrostaten, aber da wirds exotisch und vor allem richtig teuer. Einer der besten Kopfhörer auf der Welt ist der Hifiman Susvara, kostet mal eben 6000 Dollar. Da bleib ich beim HD600 um 300 Euro der 90% von dem Klang erreicht.

Wie sich nahezu 100% anhören kenne ich aus der In-Ear-Welt, auch im vierstelligen Preisbereich, den Susvara habe ich nicht gehört. Da kann ich schon sagen, der In-Ear ist nochmal hörbar besser als der Sennheiser, aber dafür deutlich unbequemer (In-Ear eben...). Wenn ich einfach nur Musik hören will und nicht im aktiven Hörvergleich genau verfolge wo welches Instrument wie hörbar wird, dann merke ich von diesen Unterschieden sowieso nichts mehr. Je nach Musikrichtung kann ich zwar erkennen, dass meine In-Ears im Tiefbass sauberer arbeiten und bei Bedarf mit EQ mehr drauf haben, unterwegs für kürzere Hörsessions ist das nett, aber dennoch ziehe ich zuhause den Sennheiser fürs entspannte und längere Hören vor.

Das ist wie überall, für die letzten Prozent an Qualität zahlst du ein x-faches dazu. Und da der HD600 gar so günstig ist, ist der Preisunterschied bei Kopfhörern noch größer.

Beim HD600 bekommst du vom Thomann auch Ersatzteile, Ohrmuschel, Kabel, alles was sich so abnutzen kann.

Ein relativ neutraler Kopfhörer wie der HD600 klingt anfangs etwas langweilig, das dauert ein paar Tage bis sich das Gehör umgestellt hat. Danach kannst du testweise zu schlechteren Kopfhörern zurückwechseln und wirst merken, dass da was fehlt. Und sobald du an dem Punkt angelangt bist, kannst du dir den Kopfhörer mit einem guten EQ noch anpassen, und zB bei elektronischer Musik den Tiefbass anheben. (Prinzipiell ist es besser mit einem neutralen Kopfhörer zu starten und dann je nach Musikrichtung und Vorliebe EQ-Presets zu verwenden, als von vornherein einen Kopfhörer zu nehmen, der den Klang verbiegt.)

Hier findest du noch eine subjektiv von crinacle sortierte Übersicht von offenen Kopfhörern, der ich 1:1 zustimme, für In-Ears gibt es auch eine. https://crinacle.com/rankings/headphones/

Kopfhörerverstärker/DAC braucht der HD600 nicht und viele andere KH auch nicht. Dein iPhone kann die auch betreiben und hat eine gute Ausgabequalität. Simpler gehts eigentlich nicht und einen Tausender musst du da keinesfalls investieren. Das zahlt sich nur bei In-Ears aus, wenn du unterwegs was brauchst. In-Ears in der Qualität vom HD600 sind deutlich teurer. Unterwegs wiederrum ist der HD600 nicht gut, weil offen und weil er locker am Kopf sitzt.

Für unterwegs kannst du mit deinem großzügigen Budget ein zweites Paar KH kaufen, große geschlossene Kopfhörer mit nicht ganz so guter Tonqualität bekommst du um 400-600 Euro. In-Ears die gut abschirmen und gibt es je nach Klangqualität auch ab 400 Euro, bis in etwa zu 1500 Euro (alles darüber hinaus ist Marketing, meine In-Ears haben 8 Treiber je Seite und sind schon so perfekt, es gibt dann aber noch welche die absichtlich weitere Treiber dazuklatschen um sich von der Konkurrenz abzuheben, die klingen deswegen aber nicht besser).

Airplay bietet gute Tonqualität, auf Bluetooth solltest du verzichten, das ist leider immer noch hörbar schlechter als CD-Qualität.

Kopfhörer testet man am besten bei einem HiFi-Händler vor Ort
Bei Thomann darfst du explizit auch zum Testen bestellen (Rücksendung ist kostenlos), wenn ich neue KH teste die ich nicht unbedingt behalten will, dann bestelle ich Versandrückläufer die als B-Ware bei Thomann ausgewiesen sind. Dort kann man also schonmal zum Vergleich ein paar KH bestellen (nach Möglichkeit nehme ich nur B-Ware). Thomann hat so ein großes Versandvolumen, es ist wirtschaftlicher in einem Rutsch mehrere B-Ware-KH zu retournieren und den Favorit dann nochmal brandneu zu bestellen. (Wenn man alle brandneu nimmt und den Favorit behält, spart man sich ein Paket, erzeugt aber extra B-Ware...)

Thomann hat auch noch eine beinahe-ohne-Wenn-und-Aber-Garantie ganze 3 Jahre lang auf alle Produkte die sie vertreiben (zusätzlich zur Herstellergarantie, deren Abwicklung sie auf Wunsch auch übernehmen), das macht Thomann deutlich attraktiver als Händler vor Ort. Mit dem Sortiment und Service von Thomann kann kein Händler mehr konkurrieren. Ich rechne ihnen auch hoch an, dass die Preise stabil bleiben. Der HD600 zB hat früher mal 319 Euro gekostet, trotz Inflation war er zuletzt bei 305 Euro und jetzt ist er sogar bei 299 Euro. Selbst wenn ich den Service nicht berücksichtige, sind die Preise sehr fair. Mir wurde schon einiges frühzeitig defektes Equipment innerhalb der 3 Jahre ersetzt, d.h. komplett gegen Neuware ausgetauscht, bei ein paar wenigen qualitativ problematischen Produkten sogar mehrmals.

Die haben auch Aktivmonitore im Sortiment, zum Musikhören am Schreibtisch sind die eine gute und recht günstige Lösung. Wenn man dann noch irgendwelche Kabel oder Interfaces (externe Soundkarte) dazu braucht und das alles bei Thomann lagernd ist mit Zustellung am übernächsten Werktag, dann weiß man den Händler schnell zu schätzen.
 
Das wichtigste ist: es muss in deinen Ohren am Besten klingen.
Vollkommen egal was irgendwer irgendwas wie empfiehlt, deine Ohren sind entscheidend! Und nicht die Ohrenwatscheln an einem andern Kopf.
Von daher hilft nur Probehören, auch zuhause…
Nur weil ein bekannter Name mit einem großen Preisschild darauf ist, müssen das deine Ohren nicht auch so empfinden.
 
Bei Kopfhörern ist es wirklich ganz simpel - ein Paar Sennheiser HD600 bei Thomann kaufen

Der ist preislich echt interessant. Was ich Probe hören konnte war ein Sennheiser HD660S2 an einem FiiO Streamer und diese Kombi klang schon sehr beeindruckend und hat mir klanglich sehr gut gefallen. So etwas in die Richtung habe ich mir als Kopfhörer-Setup auch vorgestellt. Den Sennheiser HD600 einfach an iPhone zu betreiben wäre natürlich deutlich günstiger.
 
Ich kann @DJBlue nur beipflichten: kauf dir das, was sich für dich gut anhört.

Egal was andere sagen, egal was Testberichte ausweisen und egal, ob irgendwelche Messwerte oder sonstige Zahlen meine, Produkt X sei "mehr HiFi" als Produkt Y, allein deine Ohren entscheiden.
 
Kabelklang gibt es nicht.
Aber klar doch.
Und Verstärkerklang eigentlich auch nicht.
Aber ganz sicher doch.
Eher Lautsprecher mit einem guten Wirkungsgrad.
Kommt auf die Kette davor an.

Du siehst: man kann das so oder so auslegen. Es ist ein Zusammenspiel vom Einzel-Komponenten und Raum.

Ein guter Tipp - ein u. U. noch besserer wäre das AAA-Forum www.aaanalog.de
Das wichtigste ist: es muss in deinen Ohren am Besten klingen.
Und das noch Wichtigere ist: Ohren können lernen, besser/genauer zu hören. ;)
Die heutige Standortbestimmung kann sich dann schnell überholen - dann war ein Schnellschuss-Kauf verlorenes Geld.
 
Man könnte natürlich auch den Weg über ein einfaches USB-Interface wie zum Beispiel Focusrite gehen:

https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_solo_4th_gen.htm


Und sich dazu ein paar aktive Studiomonitore gönnen:

https://www.thomann.de/de/aktive_nahfeldmonitore.html


Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das habe ich vor ein paar Tagen in einem Nachbarforum aufgeschnappt.

Ich selbst habe ein Focusrite noch aus der dritten Generation und kleine KRK Monitore und das ist schon eine gute Kombi. Vierte Generation und etwas teurere Monitore und man hat ein schönes Setup um zum Beispiel direkt vom Mac zu streamen.
 
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