Domain verpachten?!?

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  1. Jubai

    Jubai Thread Starter Mitglied

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    moin,

    total überraschend wurde mir für eine domain nicht gerade wenig geld angeboten (jedenfalls für mich). als armer student kam ich ziemlich ins grübeln.

    frage: mir gefällt dir domain eigentlich SEHR. ist es möglich meine domain, die ich selber natürlich nur von einem anbieter monatlich habe, an eine dritte person "zu verpachten" bzw. "vermieten"?

    beim näheren durchlesen hört sich das angebot irgendwie ganz schön "aggressiv" an. gibt's ne möglichkeit für die an meine domain zu kommen OHNE das ich das will? z.b. zu meinem hoster gehen und sagen "wir bieten euch XXX €, wollt ihr nicht lieber uns die domain geben?"
     
  2. MacMännchen

    MacMännchen Mitglied

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    Ohne deine Zustimmung als Domain Inhaber spielt sich da eigentlich nichts ab.
    Ist es eine .de-Domain oder einer andere TLD?
     
  3. Pingu

    Pingu Mitglied

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    Genau, ohne Deine Zustimmung wird da nichts passieren. Du Du bist gegenüber der Denic (bei .de) der Ansprechpartner. Dein Provider ist nur ein Erfüllungsgehilfe.

    Ob allerdings das Verpachten wirklich Geld bringt, bezeifel ich. Denn dann müsste der Interessent ein sehr hoches Interesse daran haben.

    Ich habe erst letzten Domains eigentlich sehr lukrativ verkauft. Aber diese Bertelsmann-Tochter hat seit 2 Monaten die zweite Rate nicht überwiesen. Langsam werde ich echt sauer und werde das ins Mahnverfahren laufen lassen.
     
  4. in2itiv

    in2itiv Mitglied

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    ...nun, das kommt ganz darauf an, ob sie eventuell Namens- oder Markenrechte gelten machen können.

    ...aber solange du keine Post von deren Anwalt bekommst, musst du dir keine sorgen machen.
     
  5. svn

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    Ich hab mal gehört, dass dubiose Firmen Leute um ihre Domains bringen, indem sie Geld verpsrechen. Seid also auf der Hut.
     
  6. Jubai

    Jubai Thread Starter Mitglied

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    ja, das ist ja meine 2. sorge: inwieweit bin ich denn verpflichtet zu prüfen ob ich namesrechte oder sowas verletze? ich meine, kann man wirklich erwarten, dass ich da alles prüfe? in nord-korea gibt's vielleicht eine firma xy, die ein namesrecht auf meine domain hat...
     
  7. in2itiv

    in2itiv Mitglied

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    ...ja, das kann man verlangen und tut es auch.

    ...da sollte sich jeder, der nicht gerade seinen familiennamen als domain anmeldet.
    ...und selbst beim eigenen Familennamen kann man sich nicht sicher sein, das einem die zusteht (vgl. Shell vs. Shell)
     
  8. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Die Sorgen sollte man sich durchaus vorher machen.

    Denn mit dem Schreiben des Anwalts kommt gleich die erste Forderung der
    Abmahngebühren. Und die sind schnell jenseits der 1000 EUR je nach Streitwert.


    Zum Thema "Verpachten":
    Das wird keiner mitmachen. Ich kann mir keinen Zweck einer guten Domain
    vorstellen, den man nur zeitlich befristet braucht und das genau vorher
    schon planen kann, ohne die Domain jemals nochmal brauchen zu können.
     
  9. union-web.de

    union-web.de Mitglied

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    wenn du sie je verkaufen würdest (verpachten halte ich ebenfalls für die Interessenten für weniger interessant) und Angst hast, dass die nicht zahlen, dann stell eben die Forderung dass zuerst das Geld fließt und danach die Domain übertragen wird. Dann sind die zwar auf der unsichereren Seite, aber die wollen das Ding ja unbedingt haben...
     
  10. i-lancer

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    Wenn du sicher gehen möchtest, dann melde Dir Deine Domain als Marke an. www.dpma.de – anmelden geht per fax. Formulare sind auf der Webseite unter Marken. Kosten: 300 Öcken. Müssen aber nicht sofort bezahlt werden sondern innerhalb von 3 Monaten. Aber solange ist die Marke schonmal geschützt.

    Gruß
    i-lancer
     
  11. MacMännchen

    MacMännchen Mitglied

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    Das wäre der Idealfall.

    @ Jubai
    Egal, auf welche Zahlungsart du dich mit Ihnen einigst, bestehe auf einen Vertrag, in dem alles geregelt ist.
     
  12. Jubai

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    ok, erstmal vielen dank für eure ganzen beiträge!

    was ich jetzt gelernt hab': sollte ich verkaufen - nur mit vertrag.

    was ich noch wissen will: INWIEWEIT muss ich mich informieren, ob die domain evtl. eine marke darstellt.
    ihr habt u.a. geschrieben, dass ich das tun sollte / muss. ok, das hab' ich ja auch. aber gibt's da irgendwo ein internationales verzeichnis oder sowas? wie gesagt, die kleine firma in buxtehude ist halt schwer ausfindbar zu machen...

    danke!
     
  13. oneOeight

    oneOeight Mitglied

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    musst du so sehen, wenn du von irgendwen eine marke verletzt, werden die schon von dir die herausgabe der domain fordern. oder die versuchen es obwohl die eigentlich nicht die marke besitzen ;)
    ein bekannter von mir hatte sich eine umlaut domain seiner heimatstadt registriert und irgendein online magazin gleichen namens (ohne umlaut) trat an ihn, behauptete die marke dafür zu besitzen, was sie aber nicht taten (stadtnamen gehören nur den städten) und forderte dreist die herausgabe...
    nach ein bisschen recherche hat die letztendlich nicht kostenlos übertragen, sondern dem magazin verkauft...
     
  14. Das würd mich jetzt auch mal brennend interessieren...

    Grüsse, Steven
     
  15. i-lancer

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    Recherche hier

    Gruß
    i-lancer
     
  16. Jubai

    Jubai Thread Starter Mitglied

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    ah, super! vielen dank :)
     
  17. Bom0815

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    Sehr interessanter Thread - ich werfe jetzt einfach mal ganz ketzerisch die Frage in die Runde: warum denn eine Domain nicht auch verpachten oder vermieten, sprich: die Nutzungsrechte zeitlich zu befristen ?

    Mit einem vernünftigen Vertrag müsste das doch möglich sein. In anderen Bereichen klappt es mit explizit eingeräumten und definierten Nutzungsrechten ja auch - warum sollte es nicht auch hier klappen ?

    Nicht umsonst gibt es auch, was die Verantwortlichkeit für eine Domain angeht, bei der Denic eine gesonderte Auflistung von Domaininhaber und dem Admin-C, Letzterem darf man übrigens gerne die Abmahnung ins Haus schicken, wenn man an der betreffenden .de-Seite was zu meckern hat.

    Also: nen wasserdichten Vertrag (hier unbedingt Anwalt fragen !) machen, in dem klar geregelt ist, dass die inhaltliche Verantwortung vollends auf den "Pächter" übergeht, dieser einen von allen aus möglichen wettbewerbsrechtlichen und sonstigen Verstößen resultierenden Ansprüchen Dritter freistellt und der dann auch offiziell bei der Denic als Admin-C gemeldet wird.

    Vorteil: die Domain wäre nicht für immer "weg", und vielleicht ließe sich ja so der Kaufpreis steigern; dann nämlich, wenn sie für den Pächter immer wichtiger und wertvoller wird...
     
  18. Ich gehe mal davon aus, dass das rechtlich wohl schon möglich wäre, aber aufgrund mangelnder "Nachfrage" in der Praxis einfach nicht Usanz ist...

    Ich persönlich würde meine Domain auch eher verkaufen als verpachten. Aber es wäre im Interesse des Freds mal interessant zu hören, ob schon mal jemand hier seine Domain verpachtet hat...

    Grüsse, Steven
     
  19. MacEnroe

    MacEnroe Mitglied

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    Nochmal: Niemand wird so doof sein und eine Domain "mieten"...
     
  20. Bom0815

    Bom0815 Mitglied

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    Warum nicht ?

    Ich stelle mir einen eingängigen, markennamen-ubhängigen Domainnamen vor. Der würde für eine gewisse Zeit prima zu einer geplanten Kampagne passen, deren Halbwertzeit bereits von vorneherein feststeht, danach also nicht mehr gebraucht wird - und auch nicht mehr beansprucht, egal, ob ein "Mitbewerber" sich danach die Adresse krallt oder nicht.

    Es gibt ürbigens mnache Domainnamen, die sich Agenturen gesichert haben und dann darauf Kampagnen (natürlich von ihnen gestaltet) für Kunden fahren - ohne, dass der Kunde jemals Inhaber oder Admin-C ist. Ist de facto auch eine Art des "Vermietens"...
     
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