Devonthink vs Spotlight mit Acrobat Prof.

JuppiterUranus

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Hallo!

Bisher suche -und finde auch meistens- meine eingescannten Unterlagen mittels Spotlight wieder. Mittels Acrobat professional werden pdf-Dateien entsprechend vorher durchsuchbar gestaltet.

Zufälligerweise stieß ich auf der Suche nach etwas anderm auf devonthink.

Was ich an Erläuterungen, Beschreibungen usw fand lässt mehr auf ein anders gestaltetes Spotlight erinnern.

Wer hat Erfahrungen mit Devonthink und kann kurz die Vorteile dieses Programmes aufzeigen - und welche Version ist empfehlenswert?

DANKE

Juppiteruranus
 

Nicolas1965

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Es wundert mich, dass bisher keine DevonThink-User geantwortet haben. Dann will ich das mal machen.

Nachdem Du den Acrobat hast, kannst Du Dir - wie Du es auch schon machst - durchsuchbare PFDs anlegen und über Spotlight suchen.
Da ich keinen Acrobat habe, kann ich den Workflow und das Ausmaß an manuellen Eingriffen nicht abschätzen.

Die Durchsuchbarkeit wird bei mir vom Canon-Treiber erledigt, der das in Echtzeit hinbekommt. So ist es derzeit.

In den nächsten Tagen allerdings werde ich mir einen Dokuscanner bestellen, um meinem Traum vom paperless Office näher zu kommen. Dieser kann zwar auch über mitgelieferte Software durchsuchbare PFDs erzeugen (FineReader, und im Standard ist Acrobat 8.0 auch dabei, es gibt aber auch Pakete, da wird auf Acrobat verzeichtet und es ist ca. 130€ günstiger).
Wenn ich ein Dokument über den Scanner-Treiber direkt an DevonThink schicke, dann erfolgt das OCR in DevonThink. Das kann allerdings nur die Version Pro Office. Nach OCR erscheint ein Fenster für die Eingabe des Titels, des Autors und auch von Stichworten.
Der Workflow könnte hier also etwas flüssiger sein, den das OCR-Tempo von DTO ist nicht viel langsamer als jenes des Canon-Treibers - also fast Echtzeit.

Neben einer 0/1-Suchfunktion gibt es aber in DT so etwas wie eine künstliche Intelligenz. Es werden auch Dokumente angezeigt, die nicht 100% passen und mit einer Trefferqualität angezeigt.
Eine weitere Sache ist die, dass Du in DT nicht nur PDFs zusammenschmeissne kannst, sondern alle Arten von Information.
Wenn Du also zu einem Thema Recherchierst, dann gehen da Downloads, gescannte Dokumente, Mails, Internetlinks, etc rein.

Eine Website aus DT heraus anzusehen ist schneller als die Ladezeit von Safari.

Du kannst auch Deine Mails archivieren.


Fazit: Wenn Dir Dein Workflow gefällt (Zeit, Anzahl und Art manueller Eingriffe), Du keine Querverbindungen zwischen Deinen PDFs brauchst und Du nur selten über Themen recherchierst, dann ist Deine jetzige Lösung ok.

Du kannst jede Version von DT downloaden und ausgiebig testen.

http://www.devon-technologies.com/podcasts/

Und mit dem Link gibt es dann nochmals ordentllich Discount.

Die Entscheidung musst Du selber treffen.

Ach ja, der Suport ist meist recht schnell, da der CEO der Company in D sitzt.
 

JuppiterUranus

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Hallo Nicolas 1965,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Die Demoversion werde ich jedenfalls mal testen.

Mein Arbeitsaufwand liegt z. Zt. fast bei Null: Einscannen via Acrobat mit automatischer Texterkennung (online oder batch), fertig.

Als Student erhielt ich ohnehin eine entsprechend günstige Version.

Den Nutzen für mich mit den Querverweisen usw. wird mir die Demo dann ja zeigen.

Nochmals danke

JuppiterUranus
 

dogpile

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der vorteil von devonthink liegt in der schon beschriebenen künstlichen intelligenz. gerade bei vielen dokumenten die man besitzt, findet man nach und nach weitere interessante informationen. ich möchte es (in verbindung mit einem flachbettscanner) nicht mehr missen müssen.
 

mort cinder

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...
Der Workflow könnte hier also etwas flüssiger sein, den das OCR-Tempo von DTO ist nicht viel langsamer als jenes des Canon-Treibers - also fast Echtzeit.
Danke für den Link, ich muss Dir aber, was die OCR-Geschwindigkeit angeht, widersprechen. Ich scanne mit dem Snapscan (Du wahrscheinlich auch) und bei einem Stoß von z.B. 30 Blatt beidseitig rödelt die OCR (gefühlt) sehr, sehr lange. Man kann zwar batchmäßig einen Stapel nach dem anderen einscannen und die OCR 'schaufelt' alles sequentiell ab, aber manchmal bekommt man den Eindruck, dass die OCR-Verarbeitung stehenbleibt. Von Echtzeit kann keine Rede sein.
 

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