Bauservice-Website mit Abarbeitungsliste für jeden einzelnen Kunden

msg

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Hallo Leute,
ich versuche gerade Infos zu sammeln, wie ich folgende Idee realisieren könnte:
Im Rahmen eines Bauservices soll auf einer Website pro Kunde eine Art ToDo-Liste angezeigt werden mit allen Bauschritten. Die erledigten Bauschritte sind abgehakt, damit der einzelne Kunde sieht, wie weit der Fortschritt gediehen ist (und nicht immer anruft um nach dem Fortschritt zu fragen :-D..)
Zusätzlich eventuell pro Baufortschritt ein vom Techniker hochgeladenes Foto, damit das ganze mehr optischen Effekt bekommt.

Ich bin auf wordpress ganz fit, aber ich hatte einen solchen Fall noch nicht, d.h. ich hab keine Ahnung, nach welchen Stichworten ich suchen soll (zB nach PlugIns), um eine solche Idee zu realisieren.
Wenn jmd. von euch da bereits so etwas schon realisiert hat, freu ich mich über Anregungen!
Liebe Grüße Sandro
 

Difool

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Je nach dem, was visuell wichtig ist – evtl. Stichwort "timeline":
https://de.wordpress.org/plugins/tags/timeline/

Und auch je nach dem wie viele Kunden das sind und wie das pro Kunde visualisiert werden soll und darf.
Ob mit jeweils Passwort geschütztem Zugang usw.

Ginge sonst auch total simple pro Kunde eine passwortgeschützte Page in WP – wäre nur relativer Aufwand als Pflege.
Aber auch so schon einfach machbar.
 

tocotronaut

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Am besten mit kontaktfomular, das sie direkt auf der Webseite nach dem Baufortschritt fragen können... :hehehe:
 

Kirzz

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Ich würde es mit Processwire, ich nutze aus div. Gründen ungern Wordpress, mit einem Formular lösen.

Lege Felder an die du brauchst, Headline, ggf. Subheadline, Kalender (Datumauswahl), Image bzw. Galery, Textarea.
Im CMS selbst fügst du dann entspr. 'Artikel' hinzu, und bestimmst die Frontend-Ausgabe nach belieben.
 

Kirzz

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hmm...vielleicht auch ein Blog?
Ein Netztagebuch...
Man kann mit Processwire vieles setzen. Auf der Website gibt es ein Showcase, Blogs sind auch darunter.
Der Vorteil von Processwire ist dass das System simpel umzusetzen ist, einen sauberen Code liefert und auf einen Generator Eintrag (wenn man will, freiwillig) verzichtet, was für die Sicherheit nich nachteilg ist.
Leonid Lezner hat bei YouTube Einsteiger Tutorials. Sie sind bereits 5 Jahre alt, an der Vorgehensweise hat sich aber nichts geändert.
Ein Nachteil ist das man halbwegs fit in PHP, HTML und CSS sein muss, Processwire liefert keine fertigen Themes, bei der Installation wenige Einsteigertemplates, zum Verständnis des Aufbau.

Wie funktioniert Processwire?
Nach der Installation hat man zwei Ordner:
/site (Templates, cs, js, images, …)
/wire (System)
Der wire-Ordner enthält das System. Tauscht man diesen Ordner gegen eine neue Version, hat man ein Update installiert.
Der site-Ordner enthält das Layout, dass durch eine Basis-Datei, z. B. base.php das Layout steuert und über eine config-Datei header und footer hinzufügt.
Der content wird über Felder definiert:
PHP:
$page->title
title wäre an dieser Stelle der Titel der Seite, den man frei im HTML des Template positioniert.
Felder können unbegrenzt hinzugefügt werden. Anschließend fügt man diese Felder den Templates hinzu, in denen diese ausgegeben werden sollen.
Es gibt Module vom Autor, von der Community, die aktuell sind und funktionieren. Bei jedem Modul ist exakt angegeben, welche Version unterstützt wird. Es gibt keinen Modul-Müll wie in vielen anderen CMS, grob geschätz funktionieren die meisten Module mit der aktuellen Version.

Um zur Frage zurückzukommen, ein Blog ist individuell problemlos möglich. Eine recht altes hauseigenes Demo ist
ProcessWire demo site, in der man gut erahnen kann wie das System aufgebaut ist.
 

bowman

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…ich würd‘ zur Planung ja gleich eine Online-Projektmanagement-Software benutzen wie OpenProject, Asana oder Jira und dann den Kunden einen beschränkten Zugang mit entsprechend stark eingeschränkten Rechten geben, sonst muss man die Daten ja alle manuell nachführen…
 

Difool

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@Kirzz
Ich habe mir mal ProcessWire lokal installiert (interner Apache2 und mySQL plus Sequel Pro) – Installation da etwas schleppend, aber geht.
Hast du einen Tipp, wie man "on-the-fly" den Editor auf Source <> CKeditor nutzen kann?
Wenn ich den Editor über "fields" einstelle, dann nimmt der Source-Button des Editors zwar Änderungen an, speichert diese aber nicht.
Gibt es da ein Modul oder Workaround für?
 

Kirzz

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@Kirzz
Ich habe mir mal ProcessWire lokal installiert (interner Apache2 und mySQL plus Sequel Pro) – Installation da etwas schleppend, aber geht.
Hast du einen Tipp, wie man "on-the-fly" den Editor auf Source <> CKeditor nutzen kann?
Wenn ich den Editor über "fields" einstelle, dann nimmt der Source-Button des Editors zwar Änderungen an, speichert diese aber nicht.
Gibt es da ein Modul oder Workaround für?
Als erstes ändere ich meist das Admin Theme:
> Module > Core > Uikit (Installieren)
das ist deutlich moderner. Das aber nur nebenbei :)

Der CKEditor kann Textareas bequem unter Fields (Felder) hinzugefügt werden. Falls du das Sprachpaket Deutsch installiert hast, für Kunden ist das meist nötig, hier weiter in Deutsch:

Voraussetzung für den CKeditor ist ein Texarea-Feld.

1. Lege ein entspr. Feld, z. B. 'content' an.
Wähle das Feld unter
> Verwaltung > Felder > content > Tab Grundlagen
aus. Hier kannst du falls noch nicht geschehen auch den Typ ändern, „Textarea“
Unter dem Tab > Details > Eingabefeld-Typ kannst du dann den CKEditor wählen, „Speichern“ nicht vergessen, dann sollte es fuktionieren.

S70rnZg.png Y4HXO9h.png

Leider klappt es bei mir nie, in diesem Forum ein Image einzubinden, daher oben als Link.

Das TextareaLanguage ist hier aus einer Multilanguage Installation, Textarea wäre daher korrekt.
 
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Mankind75

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…ich würd‘ zur Planung ja gleich eine Online-Projektmanagement-Software benutzen wie OpenProject, Asana oder Jira und dann den Kunden einen beschränkten Zugang mit entsprechend stark eingeschränkten Rechten geben, sonst muss man die Daten ja alle manuell nachführen…
So eine Plattform hatte ich mal für einen Kunden mit Collabtive auf meinem Webspace installiert. Ging weniger um die Baubranche und mehr in Richtung Fortschritt einer PR-Aktion. Also wer von Webseiten, Zeitungen und Magazinen angeschrieben wurde.
 

Kirzz

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@Kirzz
Ich habe mir mal ProcessWire lokal installiert (interner Apache2 und mySQL plus Sequel Pro) – Installation da etwas schleppend, aber geht.
Hast du einen Tipp, wie man "on-the-fly" den Editor auf Source <> CKeditor nutzen kann?
Wenn ich den Editor über "fields" einstelle, dann nimmt der Source-Button des Editors zwar Änderungen an, speichert diese aber nicht.
Gibt es da ein Modul oder Workaround für?
Autsch, ich habe deine Frage nicht aufmerksam gelsen.

Quellcode wird im Editor gelöscht? Das ist aus Sicherheitsgründe für einen typischen Editor. Du kannst die 'Sicherheit' deaktivieren:
Feld bearbeiten > Tab Eingabe > ACF verwenden? (Nein) HTML Purifier verwenden? (Nein)
 

Difool

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Als erstes ändere ich meist das Admin Theme:
> Module > Core > Uikit (Installieren)
das ist deutlich moderner. Das aber nur nebenbei :)
Uikit ist anscheinend in der aktuellen "Master-Edition" vorinstalliert und auch schon aktiv.
Zumindest war das bei mir so.
Quellcode wird im Editor gelöscht? Das ist aus Sicherheitsgründe für einen typischen Editor. Du kannst die 'Sicherheit' deaktivieren:
Feld bearbeiten > Tab Eingabe > ACF verwenden? (Nein) HTML Purifier verwenden? (Nein)
Ah, das könnte dieses Verhalten erklären – schaue ich mir nachher mal an. Danke.
War halt etwas nervig, als ich eine jquery-lightbox einbinden wollte und die Klassen der images immer wieder verschwanden
und ich zum dutzenden Male den Pfad der eingebundenen Scripte überprüfte. :hehehe:
 

Kirzz

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War halt etwas nervig, als ich eine jquery-lightbox einbinden wollte und die Klassen der images immer wieder verschwanden
und ich zum dutzenden Male den Pfad der eingebundenen Scripte überprüfte. :hehehe:
In der API Reference findest du alles, was du für die Verwebdung in Templates brauchst. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Pfade einzubinden:
ProcessWire API Reference
Je nach Erfahrung ist es größtenteils selbsterklärend. Galerien lege ich als foreach-Schleife, Template und Repeater an, so spare ich mir die Arbeit im Quelltext, kann es als Repeater aber jederzeit im Editor abrufen. Das sind dank der Flexibilität in Processwire nur wenige Zeilen code, und man ruft es ab wenn man's braucht.
 
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