Backup auf Linux-Fileserver

noreboots

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Hallo zusammen,

habe einige MAC´s (Panther) über NetAtalk an einem Linux-Fileserver hängen soweit so gut funktioniert tadellos.
Doch einige der Mac´s scheinen ab und zu ein Problem damit zu haben sich das freigegebene User-Verzeichnis per afp zu mounten.Bekomme dann ne Fehlermeldung und auch per "Gehe zu" ist die Freigabe dann nicht sichtbar, andere jedoch schon. Starte ich den Mac neu kommt man wieder drauf. :rolleyes:

Jemand ne Idee ?
 

maceis

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Hast schon mal nen Portscan gemacht, als die Freigabe nicht erreichbar war?
NetaTalk verwendet mW 548/tcp.
Wenn Du die Probleme mit Netatalk nicht in den Griff bekommst, kannst Du es ja alternativ mit Samba versuchen.
 

chen

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@maceis

Unter Panther ist SAMBA wirklich keine gute Alternative, die Performance ist viel zu schlecht und zu buggy.
 

chen

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@noreboots

Welche nettalk Version setzt du ein?
Auf welchem Linux?
Wie sind die mount Optionen?
Greifst du mit mehreren Macs auf das gleiche Verzeichnis zu?
 

maceis

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Ich hatte bisher weder unter Jaguar/Panther noch unter Tiger mit Samba echte Probleme.
 

chen

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Performance-Probleme gab es mit SAMBA und NFS unter Panther. In einem 100MBit Netzwerk wurde gerade einmal 7-8 MB/s erreicht, AFP kam auf ca. 9MB/s. Das lag an der Implementierung im Kernel welche in Tiger geändert wurde. Seither sind Transferraten von 10MB/s in einem 100MBit Netzwerk möglich, egal ob SMB, NFS oder AFP.
 

maceis

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Das Kopieren einer 100 MB Datei dauert also nach Deinen Angeben anstatt 11 Sekunden (AFP) 12,5-14,3 Sekunden (Samba).
Wenn *das* ein Problem ist - dann ist Samba wirklich keine gute Alternative.

Andererseits, dauert ein Neustart deutlich länger - unterm Strich schneidet Samba also evtl. doch besser ab ;).
 

chen

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@maceis

Die Geschwindigkeit ist nicht das einzige. Ich konnte auch unter Panther eine höhere CPU-Last feststellen.
 

starbuxx

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@maceis
geht bei dir das browsing des netzes im finder und die authentifizierung ohne plaintext kennwörter?

äh, *räusper: könntest du dann mal den entsprechenden teil deiner smb.conf posten?

grüsse,
sbx
 

Rakor

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Ich nutze zwischen Mac und Linux NFS. Bin vollstens zufrieden und kann auch von der anderen Linuxkiste transparent zugreifen. Für mich ideal und schnell.
 

chen

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@Rakor

Habe hier auch ein Gentoo-Gateway und Fileserver und benutze ebenso NFS. Seit Tiger ist NFS hervorragend. Wurde auch nochmal mit 10.4.3 extrem verbessert. Kann NFS nur empfehlen. Allerdings sind Zugriffsrechte unter NFS nur beschränkt lösbar.
 

maceis

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@starbuxx
Das Browsing funktioniert (unter Tiger) ohne Änderungen an der smb.conf.
Evtl. musst Du die Arbeitsgruppe passend einstellen.
Plaintext Passwörter sind bei mir im LAN völlig okay. Da habe ich mich noch nicht damit beschäftigt.

Abgesehen davon ist Samba sehr vielseitig und hoch konfigurierbar.
Hängt also immer vieles von der Umgebung ab (Domain oder Arbeitsgruppe; Samba Rechner als PDC ja/nein; AD ja/nein/; WINS Server ja/nein; Firewall etc.)
 

chen

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SMB und auch NFS machen beide Probleme mit Metadaten. Z.B. gibt es beim Browsen in Netzwerkvolumes immer noch Performance-Probleme, da es jedes Mal eine 2. Anfrage an die vorhandenen oder nicht vorhandenen Metadaten gibt. Bei NFS z.B. werden beim Kopieren auf das Volume immer Resourceforks angelegt, auch wenn die Ausgangsdatei keine hatte. Auch wenn es bei Backups um den Erhalt der richtigen Zugriffsrechte geht, ist SMB und NFS nicht geeignet, die werden zu oft fehlerhaft oder unvollständig übertragen.

Als Backup für Mac OS X authentische Daten, z.B. das Homeverzeichnis, eignet sich nur AFP bzw. Nettalk.
 

maceis

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chen schrieb:
...
Auch wenn es bei Backups um den Erhalt der richtigen Zugriffsrechte geht, ist SMB und NFS nicht geeignet, die werden zu oft fehlerhaft oder unvollständig übertragen.
...
Ein solches Backup legt man auch nicht auf einem Dateisystem ab, das hfs Metadaten nicht unterstützt.
chen schrieb:
...
Als Backup für Mac OS X authentische Daten, z.B. das Homeverzeichnis, eignet sich nur AFP bzw. Nettalk.
Unsinn!
Man legt einfach auf dem Zielserver ein Image an und schiebt das Backup da hinein. Dann ist es völlig wurscht, welches Protokoll und/oder welches Dateisystem auf dem Zielserver verwendet wird.
 

chen

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maceis schrieb:
Unsinn!
Man legt einfach auf dem Zielserver ein Image an und schiebt das Backup da hinein. Dann ist es völlig wurscht, welches Protokoll und/oder welches Dateisystem auf dem Zielserver verwendet wird.
Okay, :) Das ist natürlich auch eine Lösung. Schöner wäre jedoch Nettalk mit rsync...
 

maceis

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Warum ist netatalk schöner?
rsync kannst Du auch so einsetzen.
 

noreboots

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Schön das mein Problem so rege Diskusionen auslöst :)

chen schrieb:
Welche nettalk Version setzt du ein?
muss ich noch nachschaun
chen schrieb:
Auf welchem Linux?
fedora
chen schrieb:
Wie sind die mount Optionen?
wo kann ich das nachschaun ?
chen schrieb:
Greifst du mit mehreren Macs auf das gleiche Verzeichnis zu?
nein in dem Fall handelt es sich nur um das Home-Verzeichnis des Users




maceis schrieb:
Unsinn!
Man legt einfach auf dem Zielserver ein Image an und schiebt das Backup da hinein. Dann ist es völlig wurscht, welches Protokoll und/oder welches Dateisystem auf dem Zielserver verwendet wird.
Das interessiert mich wie machst du das Image, mit dem Festplattendienstprogramm ? Lässt sich das automatisieren bzw. per Knopfdruck ?
maceis schrieb:
Warum ist netatalk schöner?
rsync kannst Du auch so einsetzen.
also mit rsync habe ich das auch ausprobiert, wäre mir die liebste Lösung gewesen, habe auch einen hfs-fähigen rsync gefunden, jedoch möchte ich den Benutzer in die Lage versetzen sich ein File aus seinem Backupverzeichnis einfach wieder zurückzuspielen, ohne erst wieder die resouce-fork zusammenzuführen.
Lasse mich aber gerne belehren falls ich da ne Wissenslücke hab :cool:

Also nochmals herzlichen Dank !
 

maceis

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Diskimages can man mit dem Kommando hiutil erzeugen und bearbeiten.
Details: "man hdiutil"

Mit rsync kann man Dateien auch wieder zurückspielen.
Man könnte auch ditto oder sogar den Finder zum zurüclspielen verwenden.
Abgesehen davon, werden die Ressourceforks gar nicht abgetrennt, wenn man in einem hfs Image speichert.

HTH
 

chen

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Ich denke, es dürfte performanter sein, da die Treiber sehr Kernel-nah agieren. Im Vergleich dazu finde ich das DiskImage mit HFS+ auf ext3 oder reiser nicht so gelungen.
 

chen

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noreboots schrieb:
wo kann ich das nachschaun ?

also mit rsync habe ich das auch ausprobiert, wäre mir die liebste Lösung gewesen, habe auch einen hfs-fähigen rsync gefunden, jedoch möchte ich den Benutzer in die Lage versetzen sich ein File aus seinem Backupverzeichnis einfach wieder zurückzuspielen, ohne erst wieder die resouce-fork zusammenzuführen.
Evtl. in die manpage von nettalk?

Webdav müsste doch auch geeignet sein?
 

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