an alle umsteiger auf ein ibook

Diskutiere das Thema an alle umsteiger auf ein ibook im Forum Umsteiger und Einsteiger.

  1. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter Mitglied

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    hi,

    ich bin Umsteiger und hab mir vor ca 5 wochen ein ibook 12" gekauft und will hier kurz ;) meine Eindrücke schildern.
    Anfangs kommt man sich von Apple ein bischen verar***t vor, da die lieferzeiten meiner meinung nach bewusst falsch angegeben werden. Man muss schon 3-4 Wochen kalkulieren.
    Der erste eindruck von sorgfälltiger verarbeitung trügt leider etwas. Der Akku ist nich exakt eingearbeitet und bei der Tastatur hängen einige Tasten manchmal. (von dem Apfel auf der Rückseite will ich jetzt nicht anfangen ;). Das Display sowie das CD Laufwerk machen jedoch einen sehr guten eindruck. Mir persönlich gefällt vor allem das man das ibook auch mit US Tastatur + US Os bestellen kann.
    Die Anleitung für das Mac Os X ist mehr als lausig. Man erfährt wenig bis gar nicht´s über den Aufbau und die Funktionen von Mac Os. Da ist sogar bei jeder Windows Version ein umfangreichers Handbuch dabei. Man muss jedoch sagen das Mac Os auch kein großes Handbuch erfordert da es wirklich extrem einfach (aus der sicht eines erfahrenen Pc users) zu bedienen ist. Die Oberfläche ist praktisch selbst erklärend und auch die Ordner Struktur ist einfach gehalten. Die Standardinstallation von Os X ist ansich ok jedoch werden dem user einige Programme aufgezwängt (bsp. ichat, itunes!!! Microsoft muss 500 mio euro bezahlen wegen dem mediaplayer aber bei apple ist das ok?)
    Die Firmenpolitik von Apple hängt meiner Meinung nach der von Microsoft nicht hinterher. An allen möglichen Stellen wird man dazu aufgefordert Persönliche daten einzugeben. Insbesondere das Ausdenken einer US telefon Nummer gesalltet sich als schwierig. Was mich jedoch wirklich stört ist das man die MAC adresse des en1 (airport extreme) nicht ändern kann. Das ist bei allen mir bekannten wlan interfaces möglich nur die Hersteller der airport extrem Karte hält die Firmware zurrück so das keine eigenen Treiber dafür entwickelt werden können (soll es bald aber trozdem geben). Ansich wäre das auch nicht schlimm aber Apple registriert die MAC adresse auf den Käufer (so steht es zuminndest bei mir auf der Rechnung bzw Verpackung) und das bereitet mir aus Datenschutzgründen Kopfzerbrechen da ich viel in wlan´s (uni, cafe, ...) unterwegs bin und man aus der MAC adresse auf den hersteller und somit direkt auf den benutzer schließen kann.
    Der Rest der Hardware macht einen guten eindruck. Die Treiber sind gut in das bsd integriert(ist allerdings auch kein großes Kunststück da Apple sich nur um vergleichsweise wenig Hardware im gegensatz zu x86 kümmern muss).
    Das Powermanagment funktioniert perfekt und ermöglicht Akkulaufzeiten von bis zu 5-6h und das bei dem geringen Gewicht und Größe des ibook´s.
    Das Betriebsystem baut auf einem bsd kern auf, wovon der user jedoch nicht viel zusehen bekommt. Die User verwaltung ist meiner meinung nach sehr gut gelungen (bzw von bsd übernommen worden). Es trängt sich mir jedoch der eindruck auf das aus gründen der Firmenpolitik von Apple einige features "ausgebaut" bzw schlecht implementiert worden sind. Das File Vault ist ein Witz und kann allenfalls mit sharewareversionen von gdata mithalten. Auch ansonsten find ich das Mac Os nur deshalb wenig probleme mit Sicherheitslöchern hat weil es nicht so arg verbreitet ist und weil das user managemnet sehr gut funktioniert. Es gibt jedoch beachtlich sicherheitslücken welche zwar relativ fix gepatched werden. jedoch lachen die meisten hier im forum über die meldungen bei heise und co obwohl durchaus bedarf zur änderung besteht.
    Auch mehrere Desktops werden von dem Window manager nicht unterstützt und sind erst durch zusatztools möglich. Wenn man die Xcode tools (auf cd enthalten) installiert entfalltet sich langsam die Kraft des bsd´s. Auf einmal stehen X und änliches zur verfügung. Nach einfacher installation der darwinports gibt es auf einmal sehr viele gute Programme für das Mac Os, so das es einem "echten" bsd nicht stark hinterhersteht. Das starten des X braucht jedoch einiges an prozessor leistung was meiner meinung nach nicht nötig wär da man es auch gleich in Mac Os "!X!" hätte implementieren können.
    Ich kann jedem der sich überlegt ein notebook zu kaufen das vorwiegend für den mobilen einsatz gedacht ist zu einem ibook raten. Es ist in größe und Akkulaufzeit (zumindest bei abgedunkeltem Display) kaum zu schlagen. Der Preis ist meiner Meinung nach auch Ok. Obwohl zusätzlich Hardware von Apple sehr teur ist.

    Kurz:

    pro:
    langer Akku
    klein
    gutes display
    stabiles bsd
    darwinports

    con:
    firmen philisophie
    schlechte x implementierung
    schlechtes security management

    Ich hoffe ich konnte den ein oderen anderen davon überzeugen das ein ibook eine gute wahl ist, wenn man auch mal offen über die nachteile nachdenkt. hier im forum hießt es immer nur: "steig um und alles wird gut". Auch Mac Os hat nachteile, die Vorteile überwiegen jedoch und ein ibook macht echt spaß.
    Ich hoffe das alle die schon umgestiegen sind entweder konstruktive kritik bieten oder sich aus dem threat raushalten. Dieser bericht ist natürlich subjektiv geschrieben aber ich bin von meinem ibook trotz aller schwächen begeistert, jedoch gibt es bei Apple und Mac Os auch nachteile welche hier im forum oft unter den teppich gekehrt werden oder als bagatellen abgetan werden.
    Trozdem schöne Weinachten und ein guten rutsch wünscht euch
    Rumpel

    P.S: Ich will weder flamen noch trollen.
    "ich mag meinen Apple!!!"
    aber ein paar dieser dinge müssen einfach gesagt werden und hätten mir im vorraus auch geholfen.
    P.P.S: ich weis da sind rechtschreibfehler drinn aber ich denke man versteht den bericht trozdem.
     
  2. insk

    insk Mitglied

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    Ja und? Problem damit? Sofern du keine illegalen Sachen treibst, wirst du auch keine Probleme kriegen.

    uebrigens bist du nicht gezwungen die vorinstallierte Software wie iTunes, iChat etc. zu benutzen. Sie ist einfach da und manche Leute nutzen sie. Manche aber auch nicht.
     
  3. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter Mitglied

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    genau auf so ein post hab ich gewartet.
    Es stört mich einfach wenn dritte bescheid wissen was ich mach, das ist eine sache der einstellung und nicht der aktivität. ob illegal oder nicht wie wär´s wenn dein telefon abgehört wird. Ob du mit deiner Freundin oder deinem Dealer sprichst ist ja wohl egal.
    Sowas muss einfach nicht sein.
    Das mit itunes und co. weiß ich das ich es nicht nutzen muss ich frag mich nur warum apple es nötig hat diese software jemand aufzudrängen.
    Der bericht richtet sicht auch nicht an appleuser sonder soll umsteigern einen einblick gewähren.
    Abgesehen davon bezahl ich für mein Festplattenplatz. da hat niemand zu entscheiden was da drauf ist und was nicht.
     
  4. Wuddel

    Wuddel Mitglied

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    Der Unterschied zu MS ist nur das man AFAIK iTunes usw. ohne Probleme restlos entfernen kann (in der benutzerdefinierten Installation braucht man vieles nicht mal installieren). Den Windows Media Player aber nicht.

    Wozu eine US-Telefonnummer ausdenken?
     
  5. skike

    skike Mitglied

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    schöner bericht!

    zu insk: das hat (für mich) nichts mit legal oder illegal zu tun, sonder ist einfach eine einstellungssache. mein computer ist meine privatangelegenheit und es hat niemand zu wissen was ich dort tue oder auch nicht.

    edit. ich sehe grad Rumpelstielz hat ja grad so ziemlich das gleiche gesagt...
     
  6. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter Mitglied

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    oh oh ich befürchte das eskaliert wieder hier;).
    @Wuddel: ich kann den Mediaplayer entfernen. Ich find´s nur nervig wenn dem user nichtb die entscheidung überlassen wird welche prog´s man will.

    P.S.: Ich will hier nicht über die einzelenen vor/nachteile sämtlicher funktionen diskutieren. es ist jediglich ein subjektiver gesamteindruck von mir.
     
  7. Wuddel

    Wuddel Mitglied

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    Ja dafür gibt es halt die benutzdefinierte Installation. Der Sinn der Standardinstallation ist das dir ein Vorschlag gemacht wird. Wenn du z.B. Redhat-Linux installiert ist das genauso. Entweder schnell durchklicken oder einzeln auswählen.

    Ich persönlich ziehe den UI-Ansatz von Exposé vor. Die "virutellen Desktops" habe ich auch schon unter Linux deaktiviert bevor ich Mac-User wurde.

    PS: *klugscheiß* ;) Es heißt X11 oder X Window System. Nie nur "X". Gerade wenn man von Mac OS _X_ spricht. Wegen der Umsteiger ....
     
  8. Rumpelstielz

    Rumpelstielz Thread Starter Mitglied

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    @wuddel: ok du verstehst anscheined nicht worum es mir geht.
    macht nix es wird nie jeder jeden verstehen können.
    unter windows kann ich auch benutzerdefiniert installieren aber genau wie bei mac os sind ein paar sachen dabei die ich nicht will. aber lass uns nich daran aufhängen ich will jediglich umsteiger einen Überblick geben. (natürlich hauptsächlich erfahrenen pc usern die wissen was ich mit X (umsteiger nicht gleich einsteiger!) mein. sonst würde ich kaum vom bsd subsystem und verschlüsselung anfangen)
     
  9. surrender

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    Da ich dich "Rumpelstielz" so einschätze das du nicht nur Rumlaberst sondern auch was gegen die von dir erkannten Probleme machst, könntest du ja vielleicht ein Skript schreiben womit man iTunes und Konsorten auswählt und mit einem Klick vom System fegt.
    Damit währe allen geholfen.
    Den Switchern die sowas nicht wollen und dir wenn du mal OS-X neu aufsetzt.
    Einfach das 3-6kbyte große Skript aus dem Netz ziehen und weg mit dem Schrott.
    Und vielleicht implementiert Apple irgendwann mal das Skript in den Installationsprozess.
     
  10. hermann4000

    hermann4000 Mitglied

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    @rumpel: ich versteh zwar deine kritik, dass man die installation von den iapps und anderen progs nicht einfach verweigern kann, allerdings ist das afaik auf den consumer-ansatz von apple zurückzuführen, dass eben die so wunderbar miteinander verzahnten iapps den normal-usern ein "integriertes erlebnis" bieten :)
    -- persönlich mag ich die iapps, das einzige ist, dass ich sofort ichat runtergeschmissen hab. ich bin doch nicht bei apple, um dann bei sch**ss aol zu landen!
     
  11. NyenVanTok

    NyenVanTok Mitglied

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    Huhu! :)

    Was bitte sind das hier für Angstzustände bezüglich der MAC Adresse?

    Also mal eine Basic-Lesson in Ethernet-Networking:
    Die MAC (Media Access Control) Adresse dient zum Adressieren von Ethernet-Hardware in einem Ethernet. NUR in einem Ethernet, also NUR in einem homogenen Netzwerk! (Das Internet ist nicht homogen!)

    Das bedeutet: Mein Mac adressiert den Router über die MAC-Adresse! Er ist direkt mit dem Router verbunden. Die MAC-Adressierung erfolgt also NUR für die Ethernet-Frames. In diesen Ethernet-Frames liegen die IP-Pakete und obendrauf dann UDP / TCP.

    Am Router ist jetzt mit MAC-Adressierung in Richtung Internet allerdings Feierabend! Denn hier endet mein homogenes LAN und es beginnt das heterogene Internet: Also erstmal ATM (oder was weiß ich), dass benutzt allerdings keine MAC-Adressen und der Ethernetframe ist eh längst weggeworfen!

    Wenn wir weiter ein Ethernet hätten, und ein routing notwendig ist (unterschiedliche subnetze), würde der Router den Frame öffnen und die Daten entnehmen und in einem neuen Frame (mit seiner MAC-Adresse) an den nächsten Hop routen! Dieses packen und entpacken wird von der Hardware übernommen (auch im Rechner: Netzwerkkarte).

    Das Adress Resulution Protocol (ARP) benutzt die MAC-Adressen einzig dazu, einer IP den nächsten Hop zuzuordnen! In einem kleinen Ethernet-Netz würde per Ethernet-Frames adressiert werden.

    Kommen wir zu Euren Sicherheitsbedenken zurück: Nach bereits einem Hop ist die Mac Adresse eliminiert. Im Internet wird zudem aufgrund der heterogenität von Betriebsystemen und Hardware das IP verwendet und dieses sieht kein Datum für eine MAC-Adresse vor.

    Zurück zum Internet-Café: Der einzige der Eure MAC-Adresse kennt, ist der Router. Der benutzt sie nur um mit ARP Euch die (Daten-) Pakete zuzustellen (eigentlich nur, um die Verbindung zwischen IP und MAC-Adresse herzustellen. Siehe oben). Wenn also jemand Euch über die MAC-Adresse "tracken" wollen würde, so müsste er in JEDES Internet-Café einen modifizierten Router hinstellen, der die MAC-Adresse weiterverschickt.

    Und selbst dann ist die MAC-Adresse längst nicht eindeutig! Bei den zillionenmilliarden Netzwerkkarten die bisher produziert wurden, ist der Adressraum längst leer gewesen! (Eben wegen Einteilung: Hersteller, Karte Nr., etc..). So dass die MAC-Adressen eh nicht mehr eindeutig sind.

    Was mich allerdings an Deiner Stelle mehr stören würde, ist dass man die Seriennummer eines Macintosh Computers über die Software auslesen kann (Apfel -> Über diesen Mac -> dann unter Mac OS X auf die Version klicken, bis die Seriennummer erscheint.)

    Und das Beispiel mit dem Abhören der Telefonleitung im Vergleich zu MAC-Adressen Sammeln ist auch lahm. Hier wäre es genausogut möglich IP Sniffing / Spoofing zu betreiben. Und beides geht mit Mac OS X!


    Viele Grüße
    NyenVanTok

    PS: Was das WLAN surfen in der Universität angeht: Üblicherweise ist es so, dass in den Unis VPNs mit Verschlüssellung eingsetzt werden (sehr gern IPsec, dessen Erweiterungen z.B. mit im Kernel eingbaut sind: man setkey). Man mus sich authorisieren, bevor man autorisiert wird und eine (verschlüsselte) Verbindung aufgebaut / gestattet wird.

    Spätestens JETZT ist es mit der anonymität vorbei. Man hat sich mit einem Benutzernamen und Passwort dem System gegenüber identifiziert (oder einer stärkeren Maßnahme) und alle fortan ausgeführten Aktionen lassen sich direkt auf einen selbst zurückführen. Während normale (unverschlüsselte) Verfahren wenigstens abstreitbar sind. Und dass ist übrigens auch ein Sinn und Zweck der Angelegenheit...

    Das führt die ganze MAC-Adressen Paranoia erneut ad absurdum.

    Übrigens glaube ich auch nicht, dass die MAC-Adresse für die Treiberprogrammierung erforderlich sein sollte. Hier interessieren eher Hardware-Adressen und der Chipsatz. Ich glaube nicht, dass Apple seine eigenen Netzwerk-Chips produziert...

    Die MAC-Adresse für en0 lässt sich zudem im Terminal ändern. Für das WLAN ist's nicht so einfach. Vielleicht weil zuviel Mißbrauch betrieben wird? Es gibt allerdings Möglichkeiten die MAC-Adresse für die WLAN-Karte zu ändern. Nur gibt es im Prinzip keinen Grund dies zu tun...
     
  12. surrender

    surrender Mitglied

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    danke
    wieder was gelernt
     
  13. NyenVanTok

    NyenVanTok Mitglied

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    Das ganze Posting is Di-Di-mau.

    Der Kernpunkt des Urteils gegen Microsoft ist seine Schnittstellen offen zu legen, so dass andere Firmen Software produzieren können! Bei Mac OS X liegt sogar der Kernel offen... Jeder kann ihn sich durchlesen und ggf. neu kompilieren.

    Die X11 Implementierung ist auch nicht schlecht.

    Ich bin heilfroh dass Aqua nicht auf x11 aufsetzt. Zu der Zeit als Apple angefangen hat zu Entwickeln, war der x11-Server noch eine Rumpelkammer in der sich keiner so richtig ausgekannt hat. Und genauso sah das Ding auch aus, und dementsprechend fix war es. Man beachte das X11 mal eben dreißig Jahre alt ist...

    Man muss mac OS X auch nicht registrieren. Wenn man bei der Installation aufgefordert wird, die Daten einzugeben und nicht mit dem Internet verbunden ist, werden die Registrierungsdaten nach ~/Documents kopiert und man kann sie ganz einfach (oder sicher) löschen.

    Das Nachträgliche löschen der iApps (sprich, das gemeinsame markieren mit Apfeltaste und das ziehen auf den Mülleimer) kann wohl nicht das große Killerargument sein, oder? Das ist ein Zeitaufwand von weniger als 30 Sekunden.

    Ds mit den multiplen Desktops ist auch so ein Ding. Dir ist schon aufgefallen, das Mac OS X eine andere Technik zur übersichtlichkeit benutzt? F9 - F11. Wozu also noch multiple Desktops? Wenn Du welche benötigst ist doch toll dass Du sie zusätzlich erwerben kannst, nichtwahr?

    Im übrigen ist Mac OS X auch Dokumenten zentriert, während Windows und Linux eher Programmzentrierte "Windowmanager" benutzen.

    Viele Grüße
    NyenVanTok
     
  14. Mauki

    Mauki Mitglied

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    du hast immer noch nicht geantwortet warum man sich ne US Telefonnr ausdenken muß. Ich habe selber ein iBook und muß sagen ich bin absolut zufrieden und will nie wieder zurück zu Windows. Sicher gibt es hier da und da Kleinigkeiten die stören aber Apple macht einfach Spaß.
     
  15. derBernhard

    derBernhard Mitglied

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    wenn ich sowas lese, stellt's mir schon wieder die Zehennägel auf.
    Das ist sowas von polemisch und obendrein falsch.
    Die iProgs werden halt mitgeliefert.
    Wenn's Dir nicht passt, schmeiss sie halt runter. Wo liegt das Problem?
     
  16. djdc

    djdc Mitglied

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    Ausgerechnet das Display und das Laufwerk gefallen dir? Hm... keine weiteren Fragen. :D

    Abgesehen davon, hab ich bei OS X noch keine Stelle mit einer Zwangsregistrierung gefunden, im Gegensatz zu XP.
     
  17. H.Stony

    H.Stony Mitglied

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    du musst itunes nicht installieren oder kannst es entfernen, du musst dich nicht registrieren (wie ist das nun bei xp versioenen hähhhhh????), ibook verarbeitung find ich auf mies
     
  18. Draco.BDN

    Draco.BDN Mitglied

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    Warum auch Programme aufdrängen?
    Eine personalisierte Installation gibt es bei Windows auch nicht, dass muss man erst nach und nach entfernen. (Mal ganz davon abgesehen, dass da meist nur Icons entfernt werden)

    Und über die Mac-Adresse würde ich mich auch nicht aufregen.
    Das ist bei jedem PC so...
    Zumal es schon immer möglich war, diese Seriennummer aus dem Internet zu bekommen (Zwecks Zwangsreg. bei MS [Da wird dieser Code auch gebraucht])

    Und in Deutschland ist es mit dem illegal *noch* nicht so schlimm, für den Privatgebrauch, da sagen sie höchsten sie schlimmer finger sie, aber machen sie weiter...
     
  19. Schlammspringer

    Schlammspringer Mitglied

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    Schönen Heilig Abend zusammen,

    Also ich mische mich jetzt hier auch mal ein, Windows benutzerdefinierte Installation geht sehr wohl, du kannst sogar Installations CD´s erstellen, die dir z.B. gleich Nero, aber auch vorallem gleich einen Virenscanner mitinstallieren.

    MediaPlayer bekommt man nicht weg, es ist bleibt immer eine rudimentäre Version drauf, auch wenn man ihn deainstalliert (was augenscheinlich im Softwaremenu geht).

    X11(WindowsManager) ist die Geisel von Unix. Dieses uralte lahme Drecksding, nie kommt das Ding auf mein IBOOK, langt schon wenn ich es den halben Tag auf der Arbeit als tolli Bunti super Buggy KDE vor Augen habe. Unix == Konsole und da zeigt es dann auch was es kann und Apple hat genau das Richtige gemacht.
    NEUENTWICKELT(AQUA) und so ist es auch richtig und da sieht man dann auch was für eine Performance man auf einem Unix rausholen kann.

    Apple mit Microsoft zu vergleichen, ich sag da mal nichts dazu (doch kurz "ZWANGSREGISTRIERUNG" und XP HOME (kastrierter kann man ein BS nicht ausliefern))
    nichts für Ungut
    Frohes Fest
    der Schlamm
     
  20. Kollar

    Kollar Mitglied

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    hm.. ist auch eine andere situation bei MS, die sind nämlich monopolist, da liegt das problem IMHO. iLife ist ein feature, ich persönlich finde es toll, weil man keine weitere software braucht (ich finde auch persönlich, dass MS bei ihrem OS soviel mitliefern dürfen sollte, wie die wollen !) um videos zu schneiden, ein wenig musik zu machen, photos zu verwalten etc.

    ich denke das hauptprobem ist das verständniss von apple. apple ist immernoch easy to use, vor allem für den anwender, der mehr mit den apps arbeiten will, als für einen sysadmin, der gern mit seiner maschine rumspielt. Apple ist "think different", einfach anmachen, arbeiten, zuklappen. apple verkauft ein "lösungsorientiertes" OS mit den Apps. Man soll sich gar nicht mit dem Hintergrund beschäftigen, man soll einfach "machen".


    Deswegen ist Apple wohl auch besonders bei den Krativen und Forschern beliebt, deren Hauptarbeit liegt in der Benutztung des Computers als Werkzeug, der Computer ist nicht Selbstzweck der Benutztung. Das gefällt dem einen, dem anderen nicht. Wer im System spielen will, kann mit dem BSD Unterbau loslegen (wie der erste Sprecher es auch tat).

    Deine Kritik ist also OK, für DICH. Es ist deine Sicht der Dinge. Aber genauso könnte ich jetzt Linux kritisieren, weil es keine Programme gibt (vernünftige), mit denen ich in der Medienproduktion arbeiten kann. genauso köännte ich Linux vorwerfen sie machen mir das Leben unnötig kompliziert, weil ich "einfach nur" mit meinem OS arbeiten will, ohne mich irgendwo einzulesen oder Entscheidungen zu treffen, von denen ich keine Ahnung haben will.

    Apple bietet das "Sorgenlos"- Paket an, das ist der Grund warum es Apple gibt. Apple ist nicht "another PC vendor", sondern eine andere Art Computer benutzenzu können. Deswegen nimmt Apple auch viel Arbeit ab.

    Ich kann es verstehen, dass ich einige (vor allem Systeminteressierte) daran stören, dass man nicht 100% die Kontrolle hat. Andere (die Mehrzahl der User) sind froh, dass dies abgenommen wird.

    Es müssen also total andere Gesichtspunkte bei der Kritik berücksichtigt werden, für mich ist z.B. Linux ein Horrorsystem. Aber objkektiv ist es bestimmt super für andere.

    Wenn 60% der Leute nichtmal wissen was eine Hardware ID (Macadresse) ist, warum sollte es dann eine Schaltfläche für den WEchsel dieser geben? Wenn die Mehrheit der normalen User einfach eine DVD brennen will, braucht sie nicht die Codes auswählen, selbst das publizieren eines Clips im Inet wird automatisiert. Soll Karl Gustav jetzt Quicktime, Mpeg4, DIVX oder sonstwas nehmen? Karl Gustav ist überfordert.

    Wer dennoch tweaken will, der hat den BSD Unterbau und Tools dafür. Aber ich binfroh, dass diese nicht wie bei anderen OS auf der ersten Ebene des GUI aufgedrängt werden. Ich schätze die Mehrheit der User benutzt aus den "Dienstprogrammen" nur den Druckermanager und das Festplatten Tool, wenn überhaupt.

    X11? Unix, terminal? Wozu, wenn ich einfach nur Surfen, Mailen, DTP, Video oder Tippen oder gar zocken will?

    OSX ist nicht wie Andere "möglichkeitsbasierend" sondern Lösungsorientiert. Das ist der Preis, der sollte beim Unstieg bekannt sein, damit macht Apple seit Jahren Werbung. Das ist auch der Grund warum Windows admins viel mehr zu tun haben als Macadmins. Solange man keine ausgefallenen Wünsche hat, kommt man mit OSX sehr schnell einfach sehr weit.

    zu deinen Punkten:

    Macadresse ändern? Nun der Sinn dieser Adresse ist doch der, dass man sie nicht ändern soll. Ist zwar problematisch, aber meistens wird die Adresse nur geändert aus illegalen Gründen (Cheating, WLAN Hacking, Umgang von Sperren). Dann könnte man sich ja auch beschweren, dass man Schusswaffen anmelden muss.

    Überwachungstechnisch ist das maybe ein Problem, aber für den normalen User nicht interessant. X111 ist langsam oder performancefressend? Es in OSX einbauen? Hallo???!!! Ein Ibook soll kein Unixsystem sein, wer eines haben will sollte sich eines kaufen, oder Linux für PPC installieren. Wieso sollte Apple ein solches System integrieren und den selben fehler machen wie MS, die nicht den "Schnitt" gewagt haben und einen Mischmasch an alten und neuen Technologien mitschleifen. Panther läuft auf einem 6 Jahre alten Mac mit 300Mhz noch relativ gut.

    Also: Immer im Hinterkopf haben WAS für eine Lösung angeboten wird. Wenn ich einen Transportwagen haben will, hole ich mir keinen Zweisitzer mit 300PS, auch wenn ich daran einen Anhänger monitieren kann. Und wenn dann doch, dann kann ich mcih nicht beschweren, dass der Anhänger nicht im Wagen integriert wurde ;)
     
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