AGBs als Freelancer

  1. Lorea

    Lorea Thread StarterMacUser Mitglied

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    Hallo,

    mich beschäftigt schon länger die Frage, wie das eigentlich mit den Nutzungsrechten etc. ist, wenn man als Freelancer für Agenturen arbeitet. Gibt es irgendwelche Klauseln, die ihr z.B. in euer Angebot schreibt?

    Gruß,

    Lorea
     
    Lorea, 04.11.2005
  2. gester

    gesterMacUser Mitglied

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    checke mal die agbs auf den websites von anderen profis. ich habe meine aus mehreren beispielen zusammengebastelt. übertreibe aber mit den formulierungen nicht ;)
    rob
     
    gester, 04.11.2005
  3. Lorea

    Lorea Thread StarterMacUser Mitglied

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    hi rob,

    also, normale AGBs für meine Endkunden habe ich. Mich interessiert, wie das mit den Rechten etc. aussieht, wenn man gebucht wird.

    Gruß,

    Lorea
     
    Lorea, 05.11.2005
  4. timbajr

    timbajrMacUser Mitglied

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    Im Endeffekt kannst du deine AGB (übrigens ohne s ;-)) ebenso für "buchungen" übernehmen. Diese gelten dann auch. Problem sind immer nur entgegenstehende AGB und aufpassen in Bezug auf Privatperson und Geschäftskunde...
     
    timbajr, 05.11.2005
  5. Hilarious

    HilariousMacUser Mitglied

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    <Einschub>
    Oh jaaaa, einer der letzten Menschen, die es wissen! Danke, danke, danke, danke, danke. :D

    Zurück zum Thread, bitte...
    </Einschub>
     
    Hilarious, 05.11.2005
  6. Lace

    LaceMacUser Mitglied

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    "Hiermit verzichtet XY, im weiteren auch als "Kunde" bezeichnet, auf alle Rechte. Hierzu zählen auch ausdrücklich jene Rechte, die ihm geetzlich zustehen. Hiermit verpflichtet der Kunde sich dazu, niemals Rechtsmittel einzulegen.

    Hiermit gesteht der Kunde der Firma XY, von nun an als Auftragnehmer bezeichnet, alle Rechte zu, auch die Rechte die dem Auftragnehmer gesetzlich nicht zustehen.

    Sollte der Kunde gegen diese Auflagen verstossen, verpflichtet er sich eine Vertragsstrafe von 50.000 € zu bezahlen. Sollte der Auftragnehmer es so wollen, dann muss der Kunde auch eine Vertragsstrafe von 200.000 € akzeptieren und zahlen."


    So, das wäre ein guter Anfang. Anschliessend dann die genauen Vertragsdetails aufzählen, normalerweise fängt man mit der Aberkennung der Menschenrechte des Kunden an...
     
    Lace, 05.11.2005
  7. Pamela

    PamelaMacUser Mitglied

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    so so. kopfkratz
     
    Pamela, 05.11.2005
  8. loreone

    loreoneMacUser Mitglied

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    loreone, 05.11.2005
  9. Al Terego

    Al TeregoMacUser Mitglied

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    Tja, kommt wohl immer daruf an, wie man das mit dem Kunden abspricht. Oder auf den Inhalt des Vetrages, wenn man denn einen schließt. Ich z.B. habe einen Freelance-Vertrag mit einem meiner Kunden (TV), in dem geregelt ist, dass ich alle Nutzungsrechte blablubberblas übertrage, zeitlich, örtlich, inhaltlich, unbeschränkt. Habe ich soweit kein Problem mit. Als Referenz ziehen meine Erzeugnisse mit dem Kundenlogo und in diesem Zusammenhang sowieso besser als von mir solo.

    Meine eigenen Kunden bekommen ausnahmslos meine eigenen AGB vorgesetzt. Und haben sie bis heute anstandslos geschluckt. Ist ja auch noch nie was Schlimmes passiert. :D
     
    Al Terego, 06.11.2005
  10. Mirzel

    MirzelMacUser Mitglied

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    Einiges Grundsätzliches zu AGB:

    - AGB, die dem "Branchenüblichen" widersprechen, sind ungültig;

    - widersprechen sich die AGB des Auftraggebers und des Auftragnehmers, gilt (s.o.) das "Branchenübliche";

    - die AGB müssen einem Auftraggeber bei Beginn der Zusammenarbeit vorliegen, sollten sie erst bei Rechnungsstellung beigelegt werden, gelten sie nicht;

    - AGB erlangen Geltung, wenn ihnen nicht binnen 14 Tagen vom Auftraggeber schriftlich widersprochen wird;

    und
    - aufgepasst beim "Zusammenschustern" eigener AGB aus Fremd-AGB: auch diese Texte & Formulierungen unterliegen dem UrhG!

    Ach, zwischen "Buchungen durch eigene Kunden" und "Buchungen von Agenturseite" gibt es keinen Unterschied.
    Hier kommt nur die Möglichkeit der Lizensierung der von 3. Seite erstellten Arbeiten durch den Auftraggeber (in diesem Falle die Agentur, die ihren Kunden eine Lizenz weitergibt) zum Tragen.
    Diese muss gewährleistet sein.

    Für weitere Fragen empfehle ich einen in solchen Sachen versierten Rechtsanwalt - die wissen, wovon sie sprechen.

    -M.
     
    Mirzel, 06.11.2005
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