3D Design & Modellierung lernen. Wie anfangen

  1. QuickSilverEX

    QuickSilverEX Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    habe mich früher schon ein wenig mit 3D-Design beschäftigt, vorallem in Cinema 4D.
    Ich würde jetzt gerne wieder ins Thema einsteigen und überlege wie ich am besten anfange. Man hört ja hier und da Cinema 4D wäre ein Spielzueg und nicht wirklich geeignet für komplexe Aufgaben.
    Mit welchem Programm sollte ich lernen?
    Klar, alle Programme untercheiden sich im Aufbau, aber die grundsätzlichen Arbeitsabläufe sind doch immer gleich oder?
    Ich dachte schon an Blender, besonders weil es Freeware ist, aber auch über dieses Programm wird teilweise schlecht gesprochen.
    Andere Alternative wäre Maya. Gibts glaube ich auch in einer Studenten-Version.

    Würde mich freuen, wenn mir hier vielleicht jemand ein paar Tipps geben könnte.
     
  2. toom

    toom MacUser Mitglied

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    Warum nicht C4D ?

    Also C4D kann man aufgrund der steilen Lernkurve gut empfehlen. Auch das gut zu lesende Handbuch (das einzige was je durchgearbeitet hab) hilft einem im Lernprozess gut weiter.
    Trotz dem einfachen Einstieg bietet das Programm viel Potential und Innovatives (Mograph, Hair, TP ....)
    Ansonsten kommt es allerdings immer noch auf den an, der vor dem Gerät sitzt, auch im 3D-Bereich.

    Gruß toom
     
  3. QuickSilverEX

    QuickSilverEX Thread Starter MacUser Mitglied

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    Wichtig wäre mir nur, dass ich in diesem Programm die grundlegenden Techniken erlerne die man zur 3D-Modellierung braucht. Morphing, Rotationskörper, Inverse Kinematik und wie das alles heißt. Nicht das ich mich jetzt für C4D entscheide und dann am Ende feststelle, das ich mit all dem Wissen aus C4D nichts mehr in anderen 3D-Programmen anfangen kann.
     
  4. mrwatch

    mrwatch MacUser Mitglied

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    Ich hab mit Blender 3D-Modellierung gelernt. Ob das etwas für dich ist, musst du selber entscheiden. Für Blender gibt es im Internet viel Dokumentation und Tutorials. Das meiste habe ich jedoch im "Learning by doing" (auch als "Try'n'error" bekannt) Verfahren gelernt. Für Blender gibt es wenig vorgefertigte Figuren, man muss alles selber machen. Und: Blender ist OpenSource, also kostet es dich nur einen Download.

    Lad dir doch von verschiedenen Programmen die Demos und nimm am Schluss das, was dir am meisten liegt.

    (Wikibook: http://de.wikibooks.org/wiki/Blender, wiki.blender.org)

    lg und gl
     
  5. QuickSilverEX

    QuickSilverEX Thread Starter MacUser Mitglied

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    ja, an Blender dachte ich auch schon! Aber da ist die Meinung ziemlich eindeutig. Die Bedienung soll schlecht sein.
     
  6. kingoftf

    kingoftf MacUser Mitglied

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    Mein Sohn studiert grad 2D/3D in Madrid, der ist von Lightwave ganz angetan, im Vergleich zu Maya und Konsorten wohl wesentlich einfacher für Einsteiger.

    Und wesentlich billiger als Maya :D

    Ach ja, von Maya gibts übrigens eine Freeware:

    http://usa.autodesk.com/adsk/servlet/index?siteID=123112&id=7639525

    Macht aber Wasserzeichen in die erstellten Images.
     
  7. BGY

    BGY MacUser Mitglied

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    Ich hab noch nie ein anderes 3D-Programm 'in den Händen gehabt', kann also Blender nicht mit anderen Programmen vergleichen, aber nach eine gewissen Einarbeitungszeit geht das Arbeiten mit Blender sehr gut von der Hand! Die Bedienung ist halt etwas eigenwillig (also anfangs nicht intuitiv). Wenn man sich aber daran gewöhnt hat, geht es wie gesagt sehr gut.
     
  8. Madcat

    Madcat MacUser Mitglied

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    Hm, also wenn ich nur mal dran denke was Axel Ritter so alles aus C4D rausholt...das kann schon einiges. Lightwave hab ich noch auf'm Amiga. Das war damals auch recht gut und wenn's seine Qualität behalten hat ist das auch heute noch recht gut und kann zum Moddelieren empfohlen werden. Maya hab ich mir hingegen nie angeschaut, genau wie Blender. Klar, mir hat ja auch C4D immer gereicht. Hab auch CE6. Für Cinema einfach mal bei http://www.c4d-treff.de nachschaun ;)
     
  9. kingoftf

    kingoftf MacUser Mitglied

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    Mit Lightwave wurde jetzt auch am Film "300" gearbeitet, sehr beindruckend, wie ich finde, es muss also nicht immer Maya sein, zumal die ja vom Preis her auch sehr "äh" elitär ist.

    http://www.newtek.com/lightwave/profiles/300/
     
  10. Die Bedienung von Blender ist nicht schlecht, sie ist nur anders durchdacht.
    Man muss/sollte viel mit der Tastatur machen, "klickibunti" ist Blender definitiv nicht.

    Aber es gibt ein hevorragendes Wikibook zu Blender, was wunderbar an die Bedienung des Programms heranführt.
    Und Blender kann eine Menge.

    Simples Modeling bishin zu komplexen Animationen und sogar spielen.

    Man muss aber dazu sagen, dass Blender keine eigene Engine in dem Sinne mitbringt, wie C4D.
    Ein "Hairplugin" sucht man vergebens, wie auch andere Sachen.
    Es ist viel mehr "Handarbeit".
    Ob das jetzt ein vor oder nachteil ist, sei dahingestellt, ich empfinde es, vor allen für lernende, als Vorteil.

    Einfach mal bei http://blendpolis.serverpool.org/f/index.php vorbeischauen.
    Und ein gutes Beispiel für Blenderarbeiten ist "Elephants Dream", ein Open-Source-Film.


    Ich würde jedem, der 3D lernen will, definitiv Blender empfehlem, weil es den lernenden dazu zwingt, sich mit verschiedenen Techniken auseinanderzusetzen, anstatt sie einfach nur "zu benutzen".
    zudem ist es kostenlos, und nichts ist frustierender, als einmal 1000 euro hingeblättert zu haben, um festzustellen, dass 3D doch nicht das ware ist ;)

    gruß
    Lukas
     
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