wie /etc/hosts editieren?

Dieses Thema im Forum "Mac Einsteiger und Umsteiger" wurde erstellt von edefault, 22.05.2006.

  1. edefault

    edefault Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    leider noch mal so eine dumme Anfängerfrage:

    wie komme ich wohl - mit Schreibrecht - an die Datei /etc/hosts?

    Hintergrund: Mein iMac hängt hier in einem UNIX Netz,
    und ich habe mich sehr daran gewöhnt, die IP-Nummern der Maschinen
    manuell zu erteilen (kein DHHCP bzw. DHCP Server).

    Leider habe ich vergessen, wie ich die /etc/hosts Datei editiert habe...
    meinen Lieblings-Editor (nedit) habe ich installiert und zur Hand,
    und auf dem iMac sind zwei Nutzer eingerichtet - ich und ein "Admin",
    beide mit je einem Passwort, letzterer hat alle Rechte (sollte haben).

    Nun mache ich mir eine X Konsole auf, tippe "su" und will als Admin rein:
    die Kiste erkennt mein Passwort nicht! Was mache ich falsch?

    VDiV (TIA)

    Walther
     
  2. wegus

    wegus MacUser Mitglied

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    sudo -s

    als admin-User und dann das Kennwort des admin-users zur Bestätigung eingeben und Du bist "the best of" und kannst die hosts bearbeiten!
     
  3. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    der root account ist standardmässig auf os x deaktiviert...
    um einzelnen kommandos root rechte zu geben benutzt man sudo
     
  4. edefault

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    OK, sorry - bin ein Idiot. Hatte es per "su" mit "root" probiert.
    Das ist auf dem iMac nicht der richtige Benutzername für den "Admin".
    Also musste ich "login" nehmen (wozu dann su wohl gut ist?)

    Doof: bin ich als Admin eingeloggt, liefert nedit
    "Can´t open display" - was soll denn das jetzt wieder heißen?
    Wenn ich (als ich) nedit starte, geht´s - aber natürlich nur RO.

    Wie lautet wohl root Passwort? Ich habe keins vergeben.

    Seufz.

    Walther
     
  5. edefault

    edefault Thread Starter MacUser Mitglied

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    So, jetzt hab ich´s (nicht das root Passwort, sondern den Editierbefehl):

    sudo nedit /etc/hosts

    erwartet ein Passwort, aber nicht das des Admin, sondern meines :cool: ...
    ob das im Sinne des Erfinders ist? So richtig sicher kommt es mir nicht vor.

    Wie ist das wohl wirklich gedacht gewesen?

    Gruß

    Walther
     
  6. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    du musst natürlich das X11 display öffnen...
    xhost +localhost
    als der user der X11 gestartet hat...
    aber nimm doch einfach nano/pico, statt irgendeinen X11 editor für die kleine änderung...
     
  7. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    du bist doch der admin ;)
    sonst könntest du kein sudo machen...
     
  8. catvarlog

    catvarlog MacUser Mitglied

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    In der Standardkonfiguration hat der "normale user" das gleiche Kennwort wie der Superuser. Das ist ein Zugeständniss an den Komfort. Ubuntu handhabt das m.E. genauso.

    Sicherer wird es, wenn du einen weiteren User anlegst (z.B. maintenance), diesem Adminrechte gibts und dann deinem aktuellen "normalen" user diese Rechte entziehst.

    schreibrechte kriegst du dann z.B. so:

    su maintenance => dann kennwort vom admin "maintenance" eintragen
    sudo bash => dann kennwort vom superuser eintragen

    du hast dann eine "root"-bash
     
  9. edefault

    edefault Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke!

    Also scheine ich "nur" versäumt zu haben, mir (dem normalen Nutzer) die default vergebenen super-Rechte zu entziehen. Der Ansatz, einen Admin einzurichten (der ALLES darf) war wohl schon ganz richtig.

    Was mich ein Bisschen erstaunt ist die Tatsache, dass "Admin" fröhlich in die Benutzerverzeichnisse schreiben darf und dabei sogar dort vorhandene (gleichnamige) Dateien im Besitz des Nutzers mit seinen eigenen überschreiben kann.

    Damit kann ein "Administrator" beliebigen Schaden anrichten 8-( ...
    Das kenne ich von meinem ollen UNIX anders.

    Und Rechte als "root" hat also im MacOS X nur Herr Deus aus Machina.
    Na sei´s drum...

    Walther
     
  10. catvarlog

    catvarlog MacUser Mitglied

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    das ist nicht ungewöhnlich. root darf das.
     
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