Wie "ehrlich" ist OSX?

Dieses Thema im Forum "Mac Einsteiger und Umsteiger" wurde erstellt von floho, 21.06.2004.

  1. floho

    floho Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben!

    Zugegeben, ich lese dieses Forum eigentlich nur, weil ich dabei immer gute Laune bekomme :) Es ist einfach schön, dass es noch Leute gibt die nicht engstirnig sind (mein OS und sonst nix!) sondern sich einfach für tolle Technik begeistern.

    Ich selbst fahre mit einem Macuser-Schocker-Laptop erstaunlich gut (Medion, 2001, 1GHz, WinXP). Das System hat sich natürlich etwas zugesetzt über die Zeit ;-) , so dass pünktlich zum Beginn meines Praktikums vor 4 Wochen gar nichts mehr ging und ich das System neu installiert habe (ich weiß, das kennt ihr nicht, aber es hat schon fast Spaß gemacht, sich damit die Nacht um die Ohren zu hauen!).

    Aus der Ecke kommt jetzt auch meine -ja, ich hab eine!- Frage: Windows ärgert mich damit, dass es oft zwar Fehler produziert, sich über diese aber sehr verschlossen gibt - entweder es gibt keine Meldung, oder eine kryptische. Wie ist das denn bei OS X? WENN denn man ein Fehler auftritt - wird der vom System so ausgegeben, dass man ihn schnell beheben kann? Wie steht es um das Hilfe-System? Und: Seid ihr (die Admins und Profis mal ausgenommen) normalerweise in der Lage, Software-seitige Probleme selber zu lösen?

    Ich freue mich auf eure Antworten!
    Liebe Grüße aus Singapur,

    Florian
     
  2. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Naja, um ehrlich zu sein: auch Mac-Fehlermeldungen sind nicht immer das gelbe vom Ei. Allerdings lassen sich Fehler auf dem Mac meist leichter beheben, als unter Windows. Schon allein dadurch, dass es hier keine Registry gibt und auch das von dir angesprochene Zumüllen i.d.R. nicht auftritt.

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    P.S.: "Macuser-Schocker-Laptop" :D - schöner Ausdruck!
     
  3. gishmo

    gishmo MacUser Mitglied

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    Was beim Mac ganz gut ist - wenn Du ein bissel Ahnung hast - das Durchforsten der Log-Files. Da steht meistens eingies im Fehlerfall drin.

    Allerdings musste ich bis dato meine OS X Mac nie komplett neu aufspielen ... :D

    Meine XP-Kiste muckt da schon deutlich mehr und meistens ist nciht transparent, woran es liegt ...

    cu Frank
     
  4. NQUISITOR

    NQUISITOR MacUser Mitglied

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    Ich hatte bisher nur eine (die kam aber öfters mal) : "Diese Anwendung wurde unerwartet beendet blah blubb..." Da könnte dann auch stehen Error: XYZCooooooZTR
    und ich wär genauso schlau... o_O
     
  5. Moriarty

    Moriarty MacUser Mitglied

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    Moin.

    Meiner Erfahrung nach (die allerdings erst seit 1 Monat mit OSX, davor zehn Jahre lang Windows) ist OSX noch mehr ein System für "Laien", d.h. genaue Infos über die Vorgänge im Rechner erhälst Du auch nicht.

    Evtl. gibt es Möglichkeiten, bei Fehlern nachzuforschen, das muss jemand sagen, der sich etwas länger mit dem Mac befasst hat.

    Allgemein ist es wohl so, dass die Softwarefirmen den Usern immer weniger zutrauen, und vor allem immer weniger wollen, dass "Amateure" in der Software "rumbasteln".
    Man sehe nur XP, wo man sich manchmal wie ein Kindergartenkind vorkommt, wenn irgendso ein animierter Hund einem Dinge erzählt, die man schon seit 10 Jahren weiß...

    Laut einer Studie verbringen Mac-User weniger Zeit am Bildschirm, weil einfach alles funktioniert.

    Aber wie Du schon sagtest: Manchmal hat es mir auch richtig Spaß gemacht - besonders zu DOS+3.11-Zeiten, nach einem Crash Ursachenforschung zu betreiben und das System wieder zum laufen zu kriegen. In den ersten PC-Jahren hab ich durch solche Dinge soviel Wissen angehäuft, Wissen, dass mit der Einführung von Win 95 nutzlos wurde, weil jeder Fünftklässler plötzlich einen PC bedienen konnte...

    Aber dahin geht der trend: Nicht nur im Computerbereich. Wer heute ein Auto kauft, muss für jede Kleinigkeit in die Werkstatt... Mit meinem neuen Golf muss ich zum Wechsel der Birnen in den Scheinwerfern zur Werkstatt, weil die so verbaut sind, dass ein Laie den ganzen Motorraum auseinandernehmen müsste...

    Hätte mir vor zehn Jahren jemand erzählt, dass ich eine Birne in der Werkstatt wechseln lassen würde, hätte ich laut gelacht...

    Der Kunde soll absichtlich "dumm" bleiben, er soll den Artikel nur nutzen, sich nicht damit auskennen. Das ist heute leider so.

    lg
    Dennis
     
  6. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Komisch. Ich verbringe mehr Zeit am Bildschrim, weil's einfach mehr Spass macht! :D
     
  7. floho

    floho Thread Starter MacUser Mitglied

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  8. 93noddy

    93noddy MacUser Mitglied

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    also im Problemfall fahr ich mit w2k besser. STRG-ALT-ENTF und dann nach dem passenden Prozess suchen und killen. Unter OSX ist damit nüsse. Wenn ein Prozess spinnt, dann muss man warten bis das System der gui mal wieder ein bissel zeit einräumt. OSX, w2k?Scheißegal. Ist wie ne Autofarbe...Abstürze unter windows hab ich nie, unter osx rauschen mal einzelne programme ab. Die Grundlage von windows ist schlechter, aber mit jahrelangem fummeln haben die ihr system ganz stabil bekommen. Und was ich immer wieder bewundern muss: Das System läuft ja wirklich auf den komischsten, zusammengefrickelten computern ganz gut..Respekt...(aber bei der manpower ja auch zu erwarten).
    Für nen laptop ohne externe Firewall und Router und ev. einwahl per modem ist windows allerdings wg. viren,...nicht so doll geigenet. Ausserdem ist osx schöner
     
  9. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    "dann muss man" - muss man nicht! Bitte keine Verallgemeinerungen.

    Terminal auf..

    ps -aux | grep Anwendungsname

    oder

    top

    Dann die PID merken und

    kill -9 PID

    Das war's. Und dann soll's ja noch die Funktion "Sofort beenden" geben, die allerdings nicht immer funktioniert... ;)

    ad
     
  10. NQUISITOR

    NQUISITOR MacUser Mitglied

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    Die brauchte ich noch nie. :) Und ich arbeit jetzt ca. 1 Jahr auffem Mac.
     
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