was passiert beim installieren (drag+drop in applications folder)?

Dieses Thema im Forum "Mac OS X" wurde erstellt von crop, 22.12.2005.

  1. crop

    crop Thread Starter MacUser Mitglied

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    hi!

    eine interessensfrage?

    was passiert eigentliche beim installieren (und löschen) von applikationen, wenn ich sie mit dem Finder in den Applikationsfolder ziehe? auch in hinblick auf späteres löschen.

    als windows user denkt man intuitiv an einträge in (so etwas wie die) registry oder an irgendwelche libraries - die man dann auch extra entfernen muss?

    gibts da sowas? oder ist da dann alles im /Applications directory gekapselt?

    -danke
     
  2. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Je nach Programm werden Preference-Files (*.plist) und Dateien in ~/Library/Application Support und /Library/Application Support erstellt. Meist besitzen sie Bestandteile des Programmnamens, so dass man sie leicht finden und löschen kann. Eine Registry wie unter Windows gibt es nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22.12.2005
  3. hanselars

    hanselars MacUser Mitglied

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    Ein "Programm". dass Du normalerweise via DnD installierst, ist i.d.R. ein Verzeichnis, in dem alle Programmkomponenten enthalten sind. Klicke auf so einem Programm mal rechts, im Kontextmenü kannst Du dann das Archiv(?) öffnen. Da siehst Du dann, was da alles drin ist.

    Wenn Du so ein Programm löschst, wird dann entsprechend auch alles gelöscht.

    Einige Programme legen allerdings auch noch in Deiner Library (Ordner Application Support) Dateien an, die Einstellungen usw. enthalten können.

    Sicher gehst Du, wenn Du über Spotlight oder die normale Suchfunktion nach dem Löschen des Programms noch einmal nach dem Programmnamen suchst, oft findest Du dann z.B. noch eine [programmname].plist Datei, die dann auch weg kann.
     
  4. klausel

    klausel MacUser Mitglied

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    Nein. In den Ordner "Programme" gehören lt. Apple-Doku nur die Programme selber. Alles was Programme im Laufe ihres Lebens speichern (Einstellungen, Daten, etc.) gehört in den entsprechenden Unterordner des passenden Library-Ordners. Benutzerspezifische Daten werden unterhalb von Benutzer/Library abgelegt, systemweite Daten unterhalb von /Library/... . Innerhalb der Library gibt es dann noch einmal verschiedene, von Apple genau definierte Orte zur Datenablage durch Programme (ApplicationSupport, Preferences, etc.). Diese Trennung ist wichtig, denn durch das Löschen eines Programms selber (ziehen des Programms aus dem Ordner "Programme" in den Mülleimer) dürfen keine Benutzerdaten verloren gehen.

    Das Problem bei Windows ist ja auch nicht das Speichern von Daten im betreffenden Benutzerordner, sondern - wie Du selber schon festgestellt hast - das Vollmüllen von Systemressourcen (DLLs ins win32-Verzeichnis, Registry, etc.).

    Ein Patenrezept ist die Lösung von Apple auch nicht, denn man kann einen Programmierer nicht daran hindern, Systemverzeichnisse vollzumüllen. Allerdings ist die Kapselung von Programmen in Bundles schon eine enorm hilfreiche Sache, die das Handling wesentlich intuitiver gestaltet.

    Es empfiehlt sich daher auch unter OS X, von Zeit zu Zeit mal durch den eigenen Library-Ordner zu spazieren und zu prüfen, ob da nicht arbeitslose Einträge längst gelöschter Software rumliegen.
     
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