Warum Mac 1.8 Gamma und PC 2.2??

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  1. clemensk

    clemensk Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo! Warum gibt es diesen unterschied? Und welcher ist empfehlenswert? Die Suche hab ich schon bemüht.. aber da is nix drin. Vom gefühl her empfinde ich 1.8 besser, 2.2 etwas dunkler. richtet sich das Gamma nach dem anwendungsbereich??

    mfg
    clemens
     
  2. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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    Gerüchteweise hat Apple das 1.8er Gamma damals eingeführt, weil dann das Monitorbild mit den Drucken des ersten LaserWriters einigermaßen übereinstimmten ...
     
  3. clemensk

    clemensk Thread Starter MacUser Mitglied

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    das mit dem druck habe ich auch herausgefunden.. aber das kann doch nicht alles sein? gibts keine wissenschaftliche erklärung dafür?
     
  4. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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    Warum kann das nicht alles sein? ;)

    Der Gammawert lässt sich prima zurechtbiegen, um Monitore so zu kalibrieren, dass Du eine gute visuelle Übereinstimmung zwischen Monitor und Proof oder Druck erreichst. Nix anderes haben die Apple-Ingenieure gemacht, um eine gute Übereinstimmung am damaligen Arbeitsplatz aus Mac und LaserWriter zu erreichen.

    Heute sind diese Systeme offen und modular, daher gibt's auch keinen fest vorgegebenen Gamma-Wert. Gamma 2,2 empfiehlt sich fürs Web, wenn die Bilder später am PC betrachtet werden. Die LaserWriter-Anpassung spielt in der PC-Welt eher keine Rolle, so dass man sich wohl eher an Fernsehen & Co. orientiert hat. Für'n freien Tag finde ich das schon wissenschaftlich genug ... :kaffee:

    Vielleicht taucht aber gleich auch thoric aus der Versenkung auf und hat eine bessere Erklärung ... lass' uns mal abwarten, was noch passiert. :hehehe:
     
  5. Chicago Whistle

    Chicago Whistle MacUser Mitglied

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    Warum steht hier zwar nicht, aber man kann nachschauen, mit welchem Gamma man tatsächlich arbeitet. (Bei mir waren es knapp 2,0)

    Bei den ganzen Fertigungstoleranzen und Ein(ver)stellmöglichkeiten heutzutage glaube ich nicht, das die Daumenregel Mac=1,8 und PC=2,2 noch den Ausschlag gibt, weil viele andere Faktoren das Monitorbild stärker beeinflussen (ist aber Halbwissen).
     
  6. ThoRic

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    Gähn...

    so fit bin ich noch nicht, das ich das toppen könnte ;-)

    MfG

    ThoRic

    PS: Evtl. noch meine private Beobachtung: Wenn man unter OS X seinen Monitor mal auf 1.8 und mal auf 2.2 kalibriert, wird man merken das Apple wohl intern auch eher auf 2.2 umgestiegen ist, viele Schatten und Transparenzeffekte (die nicht gecolormanaged werden!) sind selbst auf perfekt vermessenen Schirmen mit 1.8 kaum wahrzunehmen.

    Wenn man mit CM arbeitet ist es eigentlich bis auf Rundungs- und Quantisierungsfehler durch mehrfaches hin und hergebiege der Tonwertkurve wurscht, was man verwendet.
    Ein mit einem Gamma von 1.8 getaggtes Bild wird auf einem Monitor mit 2.2er Gamma trotzdem mit 1.8er Gamma dargestellt.
     
  7. Franken

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    Salve,

    ja und welcher Gammawert ist nun der richtige?

    Bei mir ist da schon ein großer Unterschied, ob ich den Monitor mit 1,8 oder 2,2 Gamma kalibrieren lassen.

    arbeite (noch) auf einen CRT von LaCie und verwende das blue eye zum kalibrieren.

    Gruss
    Franke
     
  8. ThoRic

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    für den Haus und internetgebrauch: 2,2
    1.8 wäre für Druckvorstufe richtiger, wenn man da nicht eh gezwungenermassen auf Colormanagement baut, und dann ist eigentlich L* die erste Wahl.
     
  9. Franken

    Franken MacUser Mitglied

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    merci,

    ja ich muss jetzt sw Bilder für einen duplex offsetdruck aufbereiten, und ich sehe eben, was das für ein unterschied ist, ob ich nun mit 1,8 oder 2,2 Gamma einstelle.

    i.d.R. versuche ich mich am histogramm und an den messwerten zu orientieren, aber der gesamteindruck ist ja auch wichtig, der wiederum vom Gamma beeinflusst wird, und danach muss ich mich ja auch richten.

    was ist den L*?

    gruss
    franke
     
  10. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Wenn du Bilder für den Druck zu wandeln hast, hast du an Gamma eigentlich garnichts verloren, da solltest du vom Drucker die passende Tonwertzunahme erfragen und dementsprechend arbeiten.

    L* ist die dem CIE Lab entlehnte Helligkeitsverteilung. Sie orientiert sich am menschlichen Wahrnehmungsvermögen, sprich sie passt die Tonwertsprünge bzw. die Mitte zwischen Hell und Dunkel an unserer Wahrnehmung an.
    Da der Sehapparat aber nicht linear, und auch nicht ganz einer einfachen Exponentialkurve folgt, ist dafür etwas höhere Mathematik angesagt. Das wird aber vom Colormanagement in entsprechenden Programmen und Betriebssystemen inzwischen vom Anwender unbemerkt gewährleistet.

    Das du da inzwischen aber das 'Gamma deines Displays' und 'Tonwertzuwachs' (die beide mit der selben Art Kurve angepasst werden können, aber ansonsten nichts miteinander zu tun haben, durcheinanderschmeißt, ist dir schon klar, oder?

    MfG

    ThoRic
     
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