War der wechsel zum MBP mit intel die richtige Wahl?

Dieses Thema im Forum "MacBook" wurde erstellt von Nili, 16.10.2006.

  1. Nili

    Nili Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    Hab seit kurzem ein kleines Verständnisproblem. Weil ich von der Windows Welt genervt war, beschloss ich zum Mac Lager zu wechseln. OS gefällt mir um einiges besser :) . Ich habe mich für das MBP entschieden :D . Nun stelle ich aber leider im Nachhinein fest das es so gut wie keine Programme gibt die als Universal Binary auf den intel Prozessoren laufen? Ich brauche eigentlich nicht viel. Photoshop bzw. elements 4.0 oder office und natürlich banking software wie z.B. Starmoney. Im Prinzip war es das, bis auf ein paar kleine Programme wie Toast oder so.
    Nun zum eigentlichem Problem. Sehe ich das jetzt richtig das es erst im nächsten Jahr lauffähige Software geben wird? Warum hat Apple dann den Umstieg denn jetzt schon gemacht? Für wen lohnt es sich denn nun schon einen intel Mac zu kaufen, wenn alles besser oder vor allem flüssiger auf einem PB oder so läuft als z.B. auf einem neuen MBP? Hatte mir vorher diese Frage nie gestellt, aber jetzt wo ich auf der Suche nach Software bin, tat sich die Frage auf ob der Kauf denn nun sinnvoll war, oder ob nicht ein PB besser gewesen wäre?
    Es gibt zwar Bootcamp und Parallels. Aber eigentlich wollte ich ja von Windows ganz weg. Vielleicht ist die Frage jetzt merkwürdig, aber mich würde wirklich mal eure Meinung zu dem Thema interessieren.

    Mal abgesehen von dem Software Problem bin ich von meinem Wechsel zu Apple nach wie vor überzeugt und freu mich jeden Tag über dieses tolle Betriebssystem und mein schickes MBP:D

    Gruß,

    Stefan
     
  2. cordney*

    cordney* MacUser Mitglied

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    Nun ja, Apple hat kaum Einfluss auf die Software-Entwicklung bei anderen Firmen. Sie können ihnen zwar mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber wenn diese es einfach verpennen (wie Adobe z.B.) kann Apple auch nichts dafür.

    Viele viele Programme sind schon Universal Binary, es fehlen eigentlich nur noch die großen zwei: Adobe CS2 und Microsoft Office. Beides gibts erst gegen Sommer nächsten Jahres. Bis dahin reicht mir persönlich die Performance von Rosetta.
     
  3. below

    below MacUser Mitglied

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    Ich kann Dir da nicht zustimmen. Es gibt unglaublich viel Software als UB, leider ist Creative Suite da eine unrühmliche Ausnahme. Starmoney konnte ich für den Mac gar nicht finden, daher weiss ich auch nichts über deren UB Status.

    Und "lauffähig" ist PPC Software allemal. Ich spiele FirstPerson Shooter in Rosetta, also ganz schlimm ist die Performance da nicht ;)

    Alex

    EDIT: @cordney, Apple hat schon einen Einfluss. Und sie haben alles getan, damit Softwarehersteller so schnell es geht UBs rausbringen. Adobe und Microsoft sind insb. deshalb besondere Kandidaten, weil Office und CreativeSuite noch uralten Code enthalten, der nicht so leicht auf UB anzupassen ist wie andere Projekte.
     
  4. Nili

    Nili Thread Starter MacUser Mitglied

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    stimmt, einiges an Software gibt es schon. Da ich aber täglich mit Photoshop arbeite, und office halt auch immer brauche, hat sich der eindruck bei mir nun eingebrannt das alles als Software nur ein Kompromiss ist, obwohl das sicherlich wie Ihr schreibt auch nicht so ganz richtig ist. es gibt bestimmt so einiges, nur sehe ich das wohl im Moment nicht, da ich anscheinend genau nur nach der Software suche, die anscheinend wirklich Ausnahmen sind und es diese halt noch nicht gibt. Aus diesem Grund habe ich ja auch diesen Beitrag hier gestartet um mich wieder vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Schön auch mal zu lesen das jemand mit der Performance unter Rosetta zufrieden ist. Ich habe bisher immer nur das Gegenteil hier gelesen.
     
  5. Emagdnim

    Emagdnim MacUser Mitglied

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    was u.a. dazu führen wird, dass z.b. die neue version von photoshop für den mac als die buggieste aller zeiten in die geschichte einegehen wird... :hehehe:
    lassen wir uns überaschen. :D

    Nili, du klingst nicht unbedingt so als wenn du dich vor dem kauf grossartig informiert hättest. ;)
     
  6. Nili

    Nili Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ja. das stimmt. hatte den Intel Kram und die damit zusammenhängenden Probleme absolut nicht auf dem Schirm. Hatte bisher nur mit den alten Prozessoren zu tun. Wußte nicht das die Software nun auch eine andere sein muß.
     
  7. Nili

    Nili Thread Starter MacUser Mitglied

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    hatte mir auch keiner von meinen Bekannten (seit jahren Mac User) erzählt. Hatte aber auch nicht danach gefragt. :)
     
  8. Nili

    Nili Thread Starter MacUser Mitglied

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    Wußte nur von den intel Prozessoren das es nun die Möglichkeit gibt mit diesen unter bootcamp z.B Windows laufen zu lassen.
     
  9. lexa2000

    lexa2000 MacUser Mitglied

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    nur zur info: openoffice gibt es schon seit geraumer zeit als UB. und wenn du nicht unbedingt sachen aus dem MS Office brauchst (z.b. excel solver) ist es (vorallem auf Intel Macs) eine brauchbar schnelle alternative (und kostenfrei ;) )
     
  10. walfrieda

    walfrieda MacUser Mitglied

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    Tatsache ist, das Office und Photoshop unter Rosetta ungefähr so schnell laufen wie auf einem PPC-Mac vor einem oder zwei Jahren. Damit kann man definitiv arbeiten. Sicher werden die nativen Programme schneller laufen, aber, ehrlich, wer macht schon den ganzen Tag Photoshop mit den rechenaufwendigsten Filtern? Wer tippt in Word so schnell, daß Rosetta ihn ausbremst? Also, Panik zurück, bis die Softwarefirmen die UB-Versionen rausbringen, lässt es sich sehr gut mit Rosetta arbeiten.
    Warum Apple den Wechsel jetzt schon gemacht hat? Weil sie es mussten (PPC hatte einfach keine zukunftssichere Roadmap). Hätten sie warten sollen bis Adobe mit einer UB-Version von Photoshop fertig ist? Wie groß glaubst Du wäre die Motivation bei Adobe gewesen, Programmieraufwand in Projekte zu stecken wofür es noch nicht mal die notwendige Hardware gibt? Dito bei Microsoft.
    Es ist IMMER so: Neu Hardware kommt zuerst, dann erst (langsam) die Software dazu.
     
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