Suche konkrete Anweisung für Videokomprimierung

Dieses Thema im Forum "Digital Video" wurde erstellt von Manzanita, 21.10.2006.

  1. Manzanita

    Manzanita Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich muß einige kurze (ca 30 bis 100 Sekunden) Quicktimefilmchen auf einer Homepage unterbringen. Nach einem Versuch mit in iMovie vorgegebenen
    Werten für Streaming war ich entsetzt über die Qualität. (ein 100Sek Video
    wurde auf ca 2,5 MB komprimiert) Diese Qualität ist in jedem Fall inakzeptabel.
    Nun besteht ja die Möglichkeit, alle Einstellungen manuell vorzunehmen. Damit bin ich allerdings komplett überfordert, da ich mit Videostuff keinerlei Erfahrung habe. Aber es gibt doch im Netz tausende Beispiele für schnellstartende Videostreams in Top Qualität....Deshalb folgende Frage: Wo bekomme ich eine KONKRETE Anleitung, wie ich meine Schnipsel behandeln muß, damit ein akzeptables Qualitäts-Größenverhältnis erreicht wird ? Vielen Dank an die Gemeinde !!
    Gruß, Martin
     
  2. 2nd

    2nd MacUser Mitglied

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    Eigene Einstellungen, Codec H.264, Bitrate 1025 kbit/sec, Format 640x480 (oder 360 für 16:9), 2 Pass Rendering. Vorher würde ich deinterlacen.

    Damit erhälst du einen QT Clip in guter Qualität, allerdings braucht man QT oder VLC zum anschauen.

    Willst Du noch WMV Clips anbieten, kannst Du das z. B. mit Flip4Mac erreichen.

    2nd
     
  3. Manzanita

    Manzanita Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi 2nd Reality, zunächst mal vielen Dank für die schnelle und KONKRETE Antwort.
    Allerdings wäre es toll, wenn du mir die Fachbegriffe und Kürzel erläutern könntest, da ich mit Video null Erfahrung habe (bin Audiomensch)
    Also, was zB ist Interlacen ? Dank im Voraus !!, Martin
     
  4. Omikronman

    Omikronman MacUser Mitglied

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    DeInterlacen bedeutet die Probleme, die durch ein Fernsehbild im PAL Format, wo ja jeweils ein Bild durch zwei zeitlich versetzte Halbbilder (gerade und ungerade Zeilen) zusammengesetzt wird, zu beheben.
     
  5. Manzanita

    Manzanita Thread Starter MacUser Mitglied

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    wenn ihr mir jetzt noch verratet, wie das Deinterlacen vonstatten geht, habt
    ihr ein Videogreenhorn glücklich gemacht !!
     
  6. Omikronman

    Omikronman MacUser Mitglied

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    Da gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Eine wäre, nur die geraden oder ungeraden Bildzeilen zu verwerten, dazu das Video am besten nur in halber Höhe aufzeichnen und später wieder auf die doppelte Höhe ziehen.

    Eine andre Möglichkeit ist, jeweils zwei Halbbilder übereinander zu blenden. Dadurch hat das Video später statt der 50 fps nur noch 25 fps (Bilder pro sekunde). Schnelle Bewegungen können so verwischen.

    Insgesamt ist Deinterlacen ist ein umfangreiches Thema, das sich nicht in drei Worten lösen läßt. Schau doch mal bei wikipedia.de zu diesem Thema nach!
     
    Zuletzt bearbeitet: 21.10.2006
  7. Manzanita

    Manzanita Thread Starter MacUser Mitglied

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    ok, ich sehe schon, das Thema setzt ein genaueres Studium der Materie voraus, nix für einen, der mal eben `nen Clip ins Netz schmeißen will..........
    Deinterlacen fällt heute aus !
    Trotzdem vielen Dank euch beiden !!
     
  8. k_munic

    k_munic MacUser Mitglied

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    in einem: JES Deinterlacer

    ... ist für den Laien eine überaus nutzbare Möglichkeit..

    exportiere aus iM als "Quicktime/Höchste Qualität", öffnen mit JESD und wähle in den JES Deinterlacer optionen "deinterlacen", verwende als export Optionen die o.g. ..., die ich persönlich für zu hoch halte.. 640x480 - das ist ja fast natives PAL.. und ich werd mal wieder ausgeschlossen, weil ich nur QT6 habe, und dann h264 nur als weiße Fläche sehe... :heul:
     
  9. 2nd

    2nd MacUser Mitglied

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    k_munich: Was bleibt sonst ausser H.264? Ich habe noch eine Variante anzubieten (läuft auch unter QT6 und 5.x), aber das könnte schon wieder zu komplizert werden, vielleicht ist der Threadstarter mit H.264 zufrieden ;)

    Aber ich will Deine Variante noch hören...

    Stimmt, Deinterlacen ist kein triviales Thema. Die billigste Variante ist das Überblenden mit 2 Spuren und 50% Deckkraft beim Kompositionsmodus "Addition", dabei bei der oberen die geraden und bei der unteren Spur die ungeraden Halbbilder rausrechnen. Da muss man auch nichts Skalieren.

    Die Luxusvariante ist der RS:Fieldskit (http://www.revisionfx.com/) - das ist auch qualitativ gut. Kostet und man muss sich damit beschäftigen ;)

    2nd
     
  10. k_munic

    k_munic MacUser Mitglied

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    Deine InterlaceMethode ist aber FCE/P, der threadstarter schrub von iM... und da geht's entweder mit QTpro7, dass jetzt wohl auch deinterlacen beherrscht, oder mit o.g. 3rd party tool JESD...

    "meine" Variante ist das gute alte mpeg4... und da hab ich vor einiger Zeit iSquint entdeckt... das ja eine andere "engine" als QT verwendet... kenn mich nicht so aus, aber man las, das basiert auf ffmpeg-zeuch...
    Zwar ist iSquint größenmäßig limitiert, ich brauch das aber auch nur für web... meine DemoMovies sind 320 - 500 pix breit.. und knatterscharf, bei einer hinnehmbaren Dateigröße (ca 1MB/min)...

    Vergleich mal: Demo für einen Effekt...
    da hab ich einmal "meinen" mp4 und einmal ein youtube embedded.. (<<ich LIEBE solche Sätze in so'm Deutsch ;) ); der graue Himmel besteht bei youtube aus Legosteinchen ;).. bei mp4 alles lekka, Titel kantenscharf etc..

    Was ist Deine Methode..........?

    PS: Gäbe es hier bei macuser Interesse an einer Deutschen Fassung meiner iMovieTricks..?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2015
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