Server aufsetzen

Dieses Thema im Forum "Internet- und Netzwerk-Hardware" wurde erstellt von Z&P, 05.08.2004.

  1. Z&P

    Z&P Thread Starter MacUser Mitglied

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    Guten Tag, werte Gemeinde.

    Ich habe mich von meinen lieben Kollegen überzeugen lassen, dass wir nunmehr einen Server benötigen, um die Projekte in unserem Hause besser koordinieren zu können (spr. ein gutes System der Projektidentifizierung zu realisieren: eine Projektnummer und alle beteiligten legen den Kram fein in dem entsprechenden Ordner ab) und die Arbeitskisten zu entlasten – von Datenmüll etc. Und um ein einfacheres Backup realisieren zu können. So weit, so gut. Nun ist es so, dass wir nicht gerade in der dicken Kohle schwimmen…*und ich bin auf der Suche nach einem preisgünstigen Server/Rechner den ich als Server verwenden kann. Hier stehen folgende Kisten rum: 2x G4 Powermac, 1x eMac, 2x Powerbook, 1x Clone (Schreibmaschine und Leo). Ich gehe davon aus, dass wir demnächst noch mindestens einen weiteren Arbeitsplatz anbauen müssen.

    So jetzt Ihr! Bitte.
     
  2. norbi

    norbi MacUser Mitglied

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    als reinen File-Server für die paar Leute reicht im Prinzip jeder Mac, der unter OS 9.2 läuft. Benutzer und Gruppen einzurichten ist unter OS9 easy, OS9 läßt max 10 gleichzeitige (!) Benutzer zu.

    Am besten gleich ein DAT-Laufwerk zum Datensichern dran (1 x gekauft, dann hat man laaange Ruhe) und Retrospect zum Sichern (www.dantz.com), fertig.

    Retrospect kostet so etwa EUR 100,- - 200,-. Ein DAT-Laufwerk mit Bändern etwa EUR 1.000,-- (ich würde 5 Bänder für MO-FR vorschlagen und einige für eine Monatsabschlußsicherung).

    No.
     
  3. Z&P

    Z&P Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke dir. War schon mal eine gute Hilfe.
     
  4. glotis

    glotis MacUser Mitglied

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    Hi
    Ich würde mal ein Systemhaus anrufen, die beraten dich dann.
     
  5. maceis

    maceis MacUser Mitglied

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    Ein anderes Konzept für die (Band)sicherung sieht 6 Bänder vor.
    Pro Woche sind jeweils zwei Bänder im Einsatz, die im täglichen Wechsel benutzt werden.
    So hat man immer ein Band vom Vortag, zwei von letzter und zwei von vorletzter Woche.
    Zusätzlich kann man noch Snapshots machen und/oder Projektsicherungen.

    Zwei Dinge halte ich noch von extremer Wichtigkeit.
    1. Die Bänder sollten in einem anderen Raum als der Server aufbewahrt werden. Möglichst weit weg und möglichst feuersicher (z. B. im Keller), so verliert man bei einem möglivhen Brand oder Einbruch nicht Originaldaten und die Sicherung.
    2. Die Backups sollten regelmäßig geprüft werden.
    Sonst passiert u. U. das, was ich von einer Steuerberaterkanzlei gehört habe.
    Die Geschichte (in Kurzform) ist wirklich lesenswert
    Die haben schön brav jahrelang Ihre Bänder gewechselt.
    Als dann die Festplatte des Servers kaputtging, haben sie dann Ihren Supporter angerufen..
    Der hat dann natürlich nach den Sicherungsbändern gefragt.
    "Nein, nicht die neuen; Die, die Sie im täglichen Einsatz haben."
    "Das sind die."
    Es hat sich dann herausgestellt, dass das Bandlaufwerk einen "Motorschaden" hatte und alle "Sicherungs-"Bänder unbespielt waren.
    Den Schaden kann man sich vorstellen.
     
  6. norbi

    norbi MacUser Mitglied

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    kann Maceis nur zustimmen - aus Erfahrung...

    Vor allem das regelmäßige Testen der Sicherung (durch Rücksicherung). Wenn die Software sagt, alles sei OK, muß das nicht unbedingt so sein.

    No.
     
  7. blue-skies

    blue-skies MacUser Mitglied

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    Ich empfehle einen Blick auf AIT. Gibt's mit AIT-1 oder 2 als FireWire-Gerät in bezahlbaren Dimensionen. Mit DAT würde ich mich nicht mehr 'rumärgern wollen.

    Bye
    blue-skies
     
  8. norbi

    norbi MacUser Mitglied

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    AIT: watn dat?

    No.
     
  9. Grady

    Grady MacUser Mitglied

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    Die Info ist von 2001. ;) Mittlerweile sollte man schon die AIT-3-Geräte nehmen, wenn überhaupt Tape. -> [DLMURL]http://www.incom.de/sonystorstation.html[/DLMURL]
    Die Kapazitäten werden jetzt eher für die Geräte in TeraBytes statt in GigaBytes gemessen. Dafür werden mehrere Bänder in einem Gerät vorgehalten.

    Wer nicht so viel Speicher braucht, also ca. 500GB bis 1TB, kann auch auf RAID-Festplattensysteme (RAID5 als sicherste Variante oder einfac RAID1 als Mirror) vertrauen. Die MTBF (durchschnittliche Betriebsdauer bis zum Fehlerfall) ist da natürlich geringer, kann aber durch redundanten Aufbau fast schon vergessen werden. Ein einfacher Austausch im laufenden Betrieb (HotSwap) ist bei den besseren Systemen problemlos möglich.
    siehe: Festplatten statt Streamer? Ein 70 Terabyte Backup-RAID in der Praxis
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.10.2015
  10. DieTa

    DieTa MacUser Mitglied

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    Würde (gerade wegen dem nicht so dicken Budget) vielleicht mal über einen kleinen Linux-Server mit nem Hardware-RAID im RAID1 oder RAID5 nachdenken. Datentransfer per Samba. Tägliche Backups sind schön und gut, aber ich würde doch mindestens auf eine Platte einen Mirror hängen. Sicher ist sicher.

    [EDIT] Hoppala.. hatte Deinen Eintrag wohl nicht ganz gelesen :rolleyes:
     

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